Beiträge von Climbingfreak

    Hi,


    wirklich monomytisch? Auf dem einen Foto, wo die Schnalle links der Bildmitte so schön zu sehen ist, wäre meine Interpretation der Bildes, dass das schon dickwandige Skeletthyphen darstellen könnte oder sind die Hyphen auf dem Bild für Skeletthyphen noch nicht sickandig genug?


    Ich frage das, weil ich mich bei solchen Interpretationen/Deutungen immer sehr schweer tue und ja ich gebe zu, dass ich fast nur Hut- Stielpilze und

    Phytos mikroskopiere.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    die dunklen Zonierungslinien im Startbeitrag deuten eindeutig auf Tr. versicolor, denn bei Tr. ochracea fehlen diese immer! Allerdings können Schmetterlinge auch so hell daherkommen; die dunklen Zonen sind nur ein Ausschlusskriterium für Tr. ochracea, fehlen die, hast du nicht automatisch Tr. ochracea in der Hand.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    so weit ich weiß gibt es kein offizielles Gremium, welches deutsche Namen vergibt. Im Endeffekt, kannst du auch einen Pilz völlig legitim "Klaus-Willhelm" nennen und keinen störts. ==Gnolm7==Gnolm10


    Die bisher bekannten deutschen Namen sind allesamt regional oder historisch bedingt, bzw. haben sich Leute einfallen lassen. Falls jemand mich korrigieren möchte, bitte gern mich interessiert das auch sehr.


    l.g.

    Stefan

    Hallo,


    das war ein Tippfehler von Andreas. Richtig muss der Pilz Inocybe tjallingiorum heißen. Auf Deutsch: Na ja Bereiftknolliger Risspilz; blöd nur, dass der nicht häufig eine Knolle hat. ;) Das war auch einer der Ursprungsanlässe, dass ich den Thread überhaupt gestartet habe.


    Bild ist hier; letztes Bild in diesem Beitrag.


    BMG-Tagung auf der Burg Rothenfels - Insiderbericht


    Hier ist der Link zu Dittes Seite.


    Inocybe - tjallingiorum


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich wollte mal fragen wer von euch mit zur Frührahrstagung nach Schnitten in der Nähe von Frankfurt aM kommt. Da dieses Mal die Tagung an einem verlängerten WE um den 1.Mai stattfindet, bleibt auf jeden Fall Zeit für Gemütlichkeit und Klönerei.


    Ich werde zu 95% da sein, je nachdem wie sich das bei mir joblich weiterentwickelt.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das einzige, was ich auf den Fotos sehen kann, ist, dass es sich um einen inoperculaten Ascomyceten handelt mit entsprechender Sporengröße handelt.


    Dicke Scheiben, völlig ungestielt, an Holz ist nicht so ungewöhnlich. Das ist bei Bisporella citrina, oder wie die Art aktuell auch immer heißen möge, eigentlich der Standardfall.


    l.g.

    Stefan

    Hi


    auch von mir.


    (welcome)


    Ich schließe mich Jan-Arne natürlich an. Das Bildmotiv finde ich übrigens sehr hübsch. ==Gnolm26Das ist wirklich mal eine gelungene und außergwöhnliche Darstellung der Schmetterlingstramete. ==Gnolm8Eine Sache noch; bitte nicht misverstehen. Wenn Fotografen Wert auf außergewöhnliche und schöne Fotos Wert legen, dann sind die Bilder toll und sehen gut aus, aber oft sind die Pilze auf dem Bild nicht bestimmbar. Für bestimmungsrelevanten Anfragen bitte Pilz von oben, von der Seite und von unten fotografieren; ggf. noch Schnittbild und Geruch sind wichtig.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    ich kann Jan-Arnes Anmerkung nicht bestätigen. Ich wollte nur ein was sagen. Was in Büchern steht, ist gut und schön, aber Pilze halten sich nicht dran, weil die nicht lesen können. ==Gnolm7==Gnolm10


    Mal Scherz beiseite. So was kommt zustande, weil die Autoren voneinander abschrieben, bzw. es den Autoren nicht wichtig war die Ausprägung des Hymenophors so genau zu beschreiben. Kann auch gut sein, dass das in der Originalbeschreibung der Schmetterlingstramete drin steht, dass die Poren klein und rund/eckig sind. Die Variabilität von Arten ist in einigen Fällen sehr groß; ein Buch kann niemals diese gesamte Variabilität abdecken. Oft ist auch vieles Funderfahrung.


    Noch ein kleines Beispiel: wir hatten vor vielen Jahren eine kleine Diskussion um einen Strobilurus bei Kiefern und Fichten mit weißem Hut. Viele meinten sofort FiZaRü, denn der kommt gerne auch mal weißhütig daher; ich hingegen hatte schon weißhütige KiZaRü gefunden und das angemerkt. Ein paar Tage später hatte ich einigen der Diskutanten bei einem Treffen einen weißhütigen KiZaRü selbst zeigen können.


    Was in Büchern steht ist gut und wichtig, aber die Natur spielt halt uns immer wieder mal Streiche.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    dann ist es kein Wunder, dass ich den noch nicht hatte... Danke für die Ergänzung Till.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Murph,


    auch von mir alles Gute zum tollen Fund. ==Gnolm8


    Hallo Andreas,


    ich suche gerne danach, dazu muss ich aber erstmal Orthotrichum sicher erkennen. Oder ist das Moos, was so polstrig auf Stämmen oder Ästen wächst immer Orthotrichum? Dann ist die Bestimmung einfach. ==Gnolm10==Gnolm7Ansonsten traue ich mich an Moose nicht ran.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    herzlichen Glückwunsch, aber ob das wirklich coccinea und nicht austriaca ist? Mikroskopiert hast du die Kelchbecherlinge nicht?


    Zu deinem kleinen Erdstern fällt mir Geastrum minimum ein; ob das stimmt keine Ahnung. Ich wollte mich sowieso mal intensiver mit der Gattung befassen.


    Deine Trameten sind eher Schichtpilze Stereum cf subtomentosum.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    das mag am Anfang so sein. Ich denke aber, dass sich das einspielt. Das klappt hier in Sachsen schon gut. Was ich gehört habe, dass die Entschädigungen inzwischen sehr schnell kommen, wenn denn ein Wolfsüberfall bestätigt wurde.


    l.g.

    Stefan

    Hi,


    mit solchen Wachstumsstörungen ist das immer blöd. Wenn die Sporen nicht richtig ausreifen, musst du auf die anderen Merkmale hoffen. Coprinellus pellucidus das ist einer mit Pileozystiden. Ich sehe auf deinen Mikrofotos keine. Wenn du in der Huthaut keine gefunden hast, dann ist das was anderes und gehört nicht in die Sektion Setulosi.


    Zum ersten schaue ich morgen noch mal nach. Das wird jetzt nix mehr.


    l.g.

    Stefan

    Hallo Beate,


    das was du wissen willst, kannst du gerne hier im Forum anfragen. Einer Datenbank haben Jan-Arne und ich schon hinter den Kulissen schon abgesagt. Pilzsporen sind sehr vielgestaltig, aber auch nicht eindeutig genug, dass es für eine Rückbestimmung reicht; es gibt Arten die haben die Exakt gleichen Sporen, unterscheiden sich aber in der Stielbereifung. (Glimmertintling vs Überzuckerter Tintling) Bei den Inocyben z.B. sind die Sporen nur ein Merkmal von vielen und allein nicht wirklich aussagekräftig. Wichtig für dich ist erstmal, dass du dir die Mikroskopie erschließt und alle wichtigen bestimmungsrelevanten Mikromerkmale selber suchst. So hat jeder von uns Mikroskopikern angefangen. Die Makroskopie ist aber auch weiterhin wichtig. Die Mikroskopie liefert nur mehr Bestimmungsdaten, aber allein mit Mikros kannst du keinen Risspilz oder Schleierling bestimmen.


    l.g.

    Stefan