Hab meine Trauben gekostet, sie sind leider schon zu süß, aber ich finde es eine tolle Idee fürs nächste Jahr.
Dodo, in Italien scheint das Agresto zu heißen, kennst du es?
LG, Craterelle
Hab meine Trauben gekostet, sie sind leider schon zu süß, aber ich finde es eine tolle Idee fürs nächste Jahr.
Dodo, in Italien scheint das Agresto zu heißen, kennst du es?
LG, Craterelle
Ahoi Alexander,
ich hatte mir darüber auch - unabhängig von diesem Rezept - Gedanken gemacht.
Sowas hier wäre einen Versuch wert:
Ich muss gleich zuhause mal probieren, ob das mit meinen Trauben noch ginge, oder ob die schon zu viel Süße entwickelt haben.
Bei Rezepten, wo sich an anderer Stelle Süße einsparen ließe, würde ich durchaus auch Traubensaft nehmen, aber das geht hier eben nicht.
LG, Craterelle
Danke für den Bericht, Frank! Freut mich, dass die Teilnehmer dank der Glucken nicht mit leeren Körben zurückgekommen sind. Und den Hasenröhrling hatte ich in Brandenburg noch nie, der hätte mich auch erfreut.
Danke für Lob und Likes! Das sind übrigens zu mindestens 95% Sommerruten, geschnitten ab April bis jetzt vor kurzem. Die, die auf dem Bild so grün wirken, sind vor zwei Wochen geschnitten und seitdem unter Ausnutzung aller verfügbaren Sonnen- und sonstiger Wärme (an)getrocknet.
Irgendwo habe ich gelesen, dass das winterliche Schneiden weniger die Flechteigenschaften beeinflusst, sondern schonender für die Pflanze ist, weil die dann in Saftruhe ist. Aber die Weiden, von denen ich die Ruten habe, werden sowieso im Sommer brutalst zurückgeschnitten, da habe ich nicht unbedingt ein schlechtes Gewissen, weil ich dem zuvorgekommen bin.
Und jetzt endlich einer für mich ![]()
Der Monsterkorb bleibt zwar erstmal auch bei mir, aber für mich ist das eher kein Pilzkorb.
Ca. 6 1/2 Jahre hat der Weg zum eigenen Pilzkörbchen insgesamt gedauert...
Und jetzt müssen Pilze hinein, die Zeit ist ja eigentlich günstig.
Noch ein Tipp, um einen Anfängerfehler zu vermeiden, den ich immer wieder gemacht habe: Die Ruten auch bei Materialknappheit nicht bis zu den letzten dünnen Spitzen verflechten, sondern nur soweit, wie sie mit Spannung auf den Streben aufliegen.
LG von einer stolzen
Craterelle
Und das gehört natürlich unbedingt in die Rezeptsammlung. Steinpilze haben wir sogar schon einige gefunden dieses Jahr, aber die musste ich an Bedürftige abgeben. Bis zum Nachkochen wird's also dauern, falls ich nicht auf andere Pilzarten ausweiche.
LG & danke für das schön bebilderte Rezept,
Craterelle
Hallo Stefan,
sofern es keine gesonderten Listen gibt, welche Inhaltsstoffe zulässig sind, dürfte ein Hersteller von Hundefutter also also Kakao oder Macadamianüsse verarbeiten? Und es würde auch nicht explizit darauf getestet? Das Problem stellt sich wahrscheinlich nie, da a) bekannt ist, dass diese Lebensmittel für Hunde giftig sind und b) zumindest Macadamianüsse und wahrscheinlich auch Kakao eher teure Zutaten sind.
Indes, selbst wenn gezielt auf bestimmte Substanzen getestet würde:
der Stoffwechsel bei jeder dieser Arten ist nicht identisch zum menschlichen (für den je nach Pilzart viele Erfahrungswerte vorliegen), bei kaum einer der Tierarten gehören Pilze zum natürlichen Speiseplan, und Pilze enthalten eine große Zahl verschiedener und vielfach noch unbekannter Inhaltsstoffe.
Jeder dieser bekannten und unbekannten Inhaltsstoffe könnte potentiell problematisch sein. Auf einen unbekannten Inhaltsstoff hin kann aber gar nicht getestet werden, und auf die bekannten wird vermutlich auch nicht getestet, solange unbekannt sind, ob sie den jeweiligen tierischen Organismus beeinträchtigen.
Wie du also zu diesem Schluss kommst
Wenn es durch den Einsatz von Pilzpulver da Probleme gäbe, würde das auffallen.
bleibt für mich etwas rätselhaft.
LG, Craterelle
Was mir gerade durch den Kopf geht: Vielleicht wird den Verfärbungen bei den mit etwas Erfahrung leicht erkenntlichen Arten wie dem Edelreizker einfach zu wenig Beachtung geschenkt?
In einer Diskussion im letzten Herbst haben einige vehement bestritten, dass Edelreizker grünen können.
Oder ist es doch eine Form der Rot-Grün-Blindheit? ![]()
Wirklich interessant, die beiden Artikel. Wahrscheinlich stammt aus diesen Versuchen auch die Erkenntnis, dass Schweine Knollenpilze verkraften (was soweit ich weiß aber nicht daran liegt, dass Amanitin für sie ungiftig wäre, sondern an der höher konzentrierten Magensäure, war das nicht so?)
Allerdings wird heutiges Heimtierfutter sicher nicht in erster Linie für Schweine gedacht sein.
Zitat von BibliothekarDie käuflichen Futterbestandteile unterliegen schon einer gewissen Prüfung.
Fragt sich nur, was da getestet und geprüft wird. Ich gebe zu, dass mir die Bestimmungen für Futtermittel unbekannt sind. Vielleicht kennt sich jemand besser damit aus?
LG, Craterelle
Hallo Peter,
Das war mir nicht bekannt. Also dürften zumindest für Nutztiere ein paar Erfahrungswerte aus Kriegs-/Nachkriegszeiten vorliegen.
Ich vermute allerdings, dass das weniger die heute beliebtesten Haustier Hund und Katz (Carnivoren) waren, sondern v.a. Schweine, Hühner (sind ja zumindest Allesfresser) und vielleicht sogar noch die Vegetarier (Rinder, Schafe, Ziegen) mit ihrem spezialisierteren Stoffwechsel.
Vielleicht finden sich in deinen Archive ja noch detailliertere Informationen, welche Tiere womit gefüttert wurden.
Warum es problematisch sein könnte liegt doch eigentlich auf der Hand: der Stoffwechsel bei jeder dieser Arten ist nicht identisch zum menschlichen (für den je nach Pilzart viele Erfahrungswerte vorliegen), bei kaum einer der Tierarten gehören Pilze zum natürlichen Speiseplan, und Pilze enthalten eine große Zahl verschiedener und vielfach noch unbekannter Inhaltsstoffe.
LG, Craterelle
Edit: Das hat sich mit Stefans Beitrag überschnitten. Stefan, danke für die Links, da werde ich mit Interesse hineinschauen.
Der Glimmerschüppling scheint gerade vielerorts eine gute Zeit zu haben.
Ich möchte den jetzt auch endlich mal! ![]()
Vielleicht wäre es an der Zeit, JanMV zu seinen Vorkommen im Norden zu befragen.
Hallo Pablo,
Nein, das Zitat ist nicht aus dem Portrait, sondern aus dieser Diskussion etwas weiter oben.
LG, Craterelle
Hallo Schlupfnudel,
Ich glaube, die stehen aktuell nicht online, sondern wenn überhaupt mit großer zeitlicher Verzögerung.
Die Seiten habe ich gerade abfotografiert, das sollte m.E. vom Zitierrecht umfasst sein.
Liefert aber nicht wesentlich mehr Info, bzw. nur zur Zusammensetzung der Vitamine, die ich hier aber gar nicht so relevant finde. Und die Fragestellung ist auch im Original so unspezifisch.
LG, Craterelle
Hallo ins Forum,
In den aktuellen DGfM-Mitteilungen las ich gerade auf eine Frage eines Vertreibers von Trockenpilzen, ob sich diese als Beimischung in Tierfutter eignen (zur Vitamin-Anreicherung):
Zitat von DGfM-ToxikologeMein Fazit: Die Beimischung von Trockenpilzen würde eine wesentliche Bereicherung des Heimtierfutterangebots bedeuten.
Nun ist ja von Hunden und Katzen, den beliebtesten Heimtieren, bekannt, dass einige für den Menschen ungefährliche Dinge für sie giftig sind (Schokolade, Zwiebeln, Hunde: Macadamianüsse, Hunde: Weintrauben). Teilweise ist bekannt, welcher Inhaltsstoff problematisch ist (Schokolade: Theobromin), oft meiner Kenntnis nach nicht.
Andererseits enthalten Pilze eine Vielzahl biochemisch potenter Verbindungen, die längst nicht alle schon identifiziert sind, und sie gehören eher nicht zur natürlichen Nahrungsspektrum von Hunden und Katzen.
Mir erscheint die Einschätzung, dass Trockenpilze im Tierfutter unbedenklich und wünschenswert wären, deshalb etwas zweifelhaft.
Hätte ich Haustiere, würde ich noch eher Futter mit Zusatz von synthetisch hergestellten Vitaminen verfüttern, weil mir das risikoärmer erschiene.
Wie denkt ihr darüber?
LG, Craterelle
Die verfärbung (Zeit des Umschlagens von orange- nach weinrot) taugt aber in der Tat nicht zur trennung von Lactarius deliciosus. Das ist bei beiden Arten ungefähr gleich.
Ahoi Pablo! Es verstört mich etwas, dass bei deinen Edelreizkern die Milch überhaupt nach weinrot umfärbt. Meine machen so etwas nicht, und nach allem, was ich in der Literatur finde, sollten sie das auch gar nicht.
Zitat von LauxMILCH karottenrot, langsam verblassend, später graugrün
Zitat von GerhardtMilch karottenrot, auf Schnittflächen lange Zeit unverändert (nicht weinrot werdend)
Zitat von GminderMilch orange, unveränderlich
Einzig bei Bon findet sich ein Verweis auf eine Varietät mit weinrot umfärbender Milch:
ZitatMilch und F orange, dann oft ausblassend und zuletzt leicht grünend (weinrot verfärbend in var. rubescens Schmitt)
Ob die dann bei euch vorherrschend ist?
LG, Cratie
Mikromeister, danke für die Übersicht zur Denaturierung von Lektinen. Ich werde vielleicht dazu übergehen, Hallimasch & co. im Dampfdrucktopf zu garen, wenn Temperaturen über 100°C effektiver sind. Das Kochwasser schütte ich übrigens niemals weg, dieser Ratschlag erscheint mir unsinnig.
Und: auf dem Mount Everest keine lektinhaltigen Pilze zubereiten, dort werden ohne Überdruck die nötigen 75° nicht erreicht
.
Ich könnte die beiden am Geruch nicht unterscheiden.
Oder sogar als einzelnes Thema im Küchenforum? Klingt sehr, sehr lecker und kann als einzelner Beitrag dann auch leichter in die Rezeptsammlung aufgenommen werden.
Toll, danke Brummel! Wäre glatt ein Kandidat fürs Wer-bin-ich-Rätsel gewesen.
Offensichlich schließt der Speichel irgendetwas auf
Könne man das beim Kochen irgendwie gezielt erreichen?
Ui, hier schoss mir umgehend der völlig deplatzierte Gedanke an die Redewendung "jemandem in die Suppe spucken" in den Kopf.
Duck und wech,
Craterelle
Wieder on topic: Ich schätze die Floxen für ihren festen Biss, aber vom Aroma finde ich sie weniger intensiv als Maronen und Steinpilze. Für mich ist da außerdem so eine Winzigkeit einer metallischen Note dabei, aber vielleicht bilde ich mir die auch ein.
P.S.: Und danke an Pablo fürs Auseinandersortieren!
Oder ob der vielleicht röten würde, wenn man ein Feuerzeug dranhält?
Wegen des Verschiebens die aktiven Moderatoren (Beorn, Climbingfreak, JanMen) am besten per PN anschreiben, sonst bekommen sie die Bitte nicht immer mit.
ZitatHalt die Uhren steif!
Gnihihi!
Hui, im Nachhinein bin ich ganz schön stolz, ohne Kenntnis der alpinen Funga bis zur letzten Runde dabeigeblieben zu sein. Danke nochmals für die unterhaltsame und ziemlich schwierige Rätselserie, Oehrling!
LG, Craterelle
P.S.: Die Autokorrektur möchte dich immer wieder zu einem Lehrling machen, aber ich unterbinden das.
