Es geht doch nicht um das Chitin. Sonst wäre die Problematik bei den als roh genießbar geltenden Arten wie Steinpilz, Kaiserling, Mohrenkopf etc. dieselbe. Die werden jedoch tatsächlich vielfach roh, also auch ohne kalte Garungsverfahren, konsumiert.
Hier ging es um die Floxen (flockenstielige Hexenröhrlinge) und andere Arten, mit denen nach Rohrverzehr Vergiftungsfälle aufgetreten sind, für die - s.o. - eine andere Substanz als das Chitin verantwortlich sein muss. Wiederum s.o.: die einzelnen Substanzen sind bisher meiner Kenntnis nach nicht identifiziert, können also weder nachgewiesen werden noch kann irgendwer wissen, ob sie durch Säure und/oder Salz zersetzt werden.
Und die Diskussion zu den Butterpilzen findest du sicher selbst, wenn du einfach nur deine Beiträge durchguckst.
Beste Grüße,
Craterelle
