Der Glimmerschüppling scheint gerade vielerorts eine gute Zeit zu haben.
Ich möchte den jetzt auch endlich mal! ![]()
Vielleicht wäre es an der Zeit, JanMV zu seinen Vorkommen im Norden zu befragen.
Der Glimmerschüppling scheint gerade vielerorts eine gute Zeit zu haben.
Ich möchte den jetzt auch endlich mal! ![]()
Vielleicht wäre es an der Zeit, JanMV zu seinen Vorkommen im Norden zu befragen.
Hallo Pablo,
Nein, das Zitat ist nicht aus dem Portrait, sondern aus dieser Diskussion etwas weiter oben.
LG, Craterelle
Hallo Schlupfnudel,
Ich glaube, die stehen aktuell nicht online, sondern wenn überhaupt mit großer zeitlicher Verzögerung.
Die Seiten habe ich gerade abfotografiert, das sollte m.E. vom Zitierrecht umfasst sein.
Liefert aber nicht wesentlich mehr Info, bzw. nur zur Zusammensetzung der Vitamine, die ich hier aber gar nicht so relevant finde. Und die Fragestellung ist auch im Original so unspezifisch.
LG, Craterelle
Hallo ins Forum,
In den aktuellen DGfM-Mitteilungen las ich gerade auf eine Frage eines Vertreibers von Trockenpilzen, ob sich diese als Beimischung in Tierfutter eignen (zur Vitamin-Anreicherung):
Zitat von DGfM-ToxikologeMein Fazit: Die Beimischung von Trockenpilzen würde eine wesentliche Bereicherung des Heimtierfutterangebots bedeuten.
Nun ist ja von Hunden und Katzen, den beliebtesten Heimtieren, bekannt, dass einige für den Menschen ungefährliche Dinge für sie giftig sind (Schokolade, Zwiebeln, Hunde: Macadamianüsse, Hunde: Weintrauben). Teilweise ist bekannt, welcher Inhaltsstoff problematisch ist (Schokolade: Theobromin), oft meiner Kenntnis nach nicht.
Andererseits enthalten Pilze eine Vielzahl biochemisch potenter Verbindungen, die längst nicht alle schon identifiziert sind, und sie gehören eher nicht zur natürlichen Nahrungsspektrum von Hunden und Katzen.
Mir erscheint die Einschätzung, dass Trockenpilze im Tierfutter unbedenklich und wünschenswert wären, deshalb etwas zweifelhaft.
Hätte ich Haustiere, würde ich noch eher Futter mit Zusatz von synthetisch hergestellten Vitaminen verfüttern, weil mir das risikoärmer erschiene.
Wie denkt ihr darüber?
LG, Craterelle
Die verfärbung (Zeit des Umschlagens von orange- nach weinrot) taugt aber in der Tat nicht zur trennung von Lactarius deliciosus. Das ist bei beiden Arten ungefähr gleich.
Ahoi Pablo! Es verstört mich etwas, dass bei deinen Edelreizkern die Milch überhaupt nach weinrot umfärbt. Meine machen so etwas nicht, und nach allem, was ich in der Literatur finde, sollten sie das auch gar nicht.
Zitat von LauxMILCH karottenrot, langsam verblassend, später graugrün
Zitat von GerhardtMilch karottenrot, auf Schnittflächen lange Zeit unverändert (nicht weinrot werdend)
Zitat von GminderMilch orange, unveränderlich
Einzig bei Bon findet sich ein Verweis auf eine Varietät mit weinrot umfärbender Milch:
ZitatMilch und F orange, dann oft ausblassend und zuletzt leicht grünend (weinrot verfärbend in var. rubescens Schmitt)
Ob die dann bei euch vorherrschend ist?
LG, Cratie
Mikromeister, danke für die Übersicht zur Denaturierung von Lektinen. Ich werde vielleicht dazu übergehen, Hallimasch & co. im Dampfdrucktopf zu garen, wenn Temperaturen über 100°C effektiver sind. Das Kochwasser schütte ich übrigens niemals weg, dieser Ratschlag erscheint mir unsinnig.
Und: auf dem Mount Everest keine lektinhaltigen Pilze zubereiten, dort werden ohne Überdruck die nötigen 75° nicht erreicht
.
Ich könnte die beiden am Geruch nicht unterscheiden.
Oder sogar als einzelnes Thema im Küchenforum? Klingt sehr, sehr lecker und kann als einzelner Beitrag dann auch leichter in die Rezeptsammlung aufgenommen werden.
Toll, danke Brummel! Wäre glatt ein Kandidat fürs Wer-bin-ich-Rätsel gewesen.
Offensichlich schließt der Speichel irgendetwas auf
Könne man das beim Kochen irgendwie gezielt erreichen?
Ui, hier schoss mir umgehend der völlig deplatzierte Gedanke an die Redewendung "jemandem in die Suppe spucken" in den Kopf.
Duck und wech,
Craterelle
Wieder on topic: Ich schätze die Floxen für ihren festen Biss, aber vom Aroma finde ich sie weniger intensiv als Maronen und Steinpilze. Für mich ist da außerdem so eine Winzigkeit einer metallischen Note dabei, aber vielleicht bilde ich mir die auch ein.
P.S.: Und danke an Pablo fürs Auseinandersortieren!
Oder ob der vielleicht röten würde, wenn man ein Feuerzeug dranhält?
Wegen des Verschiebens die aktiven Moderatoren (Beorn, Climbingfreak, JanMen) am besten per PN anschreiben, sonst bekommen sie die Bitte nicht immer mit.
ZitatHalt die Uhren steif!
Gnihihi!
Hui, im Nachhinein bin ich ganz schön stolz, ohne Kenntnis der alpinen Funga bis zur letzten Runde dabeigeblieben zu sein. Danke nochmals für die unterhaltsame und ziemlich schwierige Rätselserie, Oehrling!
LG, Craterelle
P.S.: Die Autokorrektur möchte dich immer wieder zu einem Lehrling machen, aber ich unterbinden das.
Es geht doch nicht um das Chitin. Sonst wäre die Problematik bei den als roh genießbar geltenden Arten wie Steinpilz, Kaiserling, Mohrenkopf etc. dieselbe. Die werden jedoch tatsächlich vielfach roh, also auch ohne kalte Garungsverfahren, konsumiert.
Hier ging es um die Floxen (flockenstielige Hexenröhrlinge) und andere Arten, mit denen nach Rohrverzehr Vergiftungsfälle aufgetreten sind, für die - s.o. - eine andere Substanz als das Chitin verantwortlich sein muss. Wiederum s.o.: die einzelnen Substanzen sind bisher meiner Kenntnis nach nicht identifiziert, können also weder nachgewiesen werden noch kann irgendwer wissen, ob sie durch Säure und/oder Salz zersetzt werden.
Und die Diskussion zu den Butterpilzen findest du sicher selbst, wenn du einfach nur deine Beiträge durchguckst.
Beste Grüße,
Craterelle
Das ist in der Tat sehr dunkel. So kenne ich es nicht, aber ich hatte bisher auch nur eigene Funde aus einem Artenaggretat. Trotzdem sieht der beinah metallisch wirkende dunkelgraue Farbton für mich ziemlich nach Kartoffelbovist aus.
Ich denke, das sind Trockenrisse. Würzeltrüffel wären auch bei Vollreife innen niemals so dunkel grauschwarz, höchstens olivbraun.
LG, Craterelle
Hallo,
Die Selbstbenennung "Notorische Spaßbremse" ist ja schon mal arg untertrieben. Nun ja, jedem sein selbstgewähltes Image und Plaisir.
Ich erinnere mich an einen gewissen Foristen, der andere behandelt hat, als würden sie ihre Mitmenschen mit Butterpilzen umzubringen versuchen. Butterpilze gibt's übrigens nach wie vor im Handel, ohne auch nur eine Warnung auf der Verpackung.
Damit durch Salz oder Säure irgendetwas gegart werden kann, benötigt es zwingend Zeit, wie du in deinem letzten Beitrag nun auch angemerkt hast. In dem davor, der Dritte durchaus zum Nachmachen hätte verleiten können, war das leider gar nicht erwähnt.
Ich den allermeisten Fällen sind die hitzelabilen Toxine unbekannt, soweit mir bekannt ist. Dass sie durch kalte Garmethoden ebenfalls zerstört werden ist nicht ausgeschlossen, allerdings völlig unklar welcher Konzentrationen von Salz und/oder Säure und welcher Einwirkzeit dies bedarf. Solange die Stoffe unbekannt sind, lässt es sich nicht mit Labormethoden feststellen, sondern nur in heroischen(?) Selbstversuchen, von denen ich - genau wie Oehrling es getan hat - jedem außer dir abraten würde.
Beste Grüße,
Craterelle
Und immerhin kann der zweite Fund ein erster Schritt sein, sich mit den Merkmalen von Täublingen vertraut zu machen, um diese irgendwann ganz sicher zu erkennen und dann innerhalb dieser Gattung auch Geschmacksproben vorzunehmen. Mit Sporenabdrücken kannst du dagegen sofort anfangen, das ist ganz einfach und manchmal kommen fast Kunstwerke dabei heraus.
Willkommen im Forum!
LG, Craterelle
Hallo Alexander,
Interessant! Ich habe damals bei meinem Test keinen Hechtgeruch wahrgenommen, aber vielleicht weiß ich auch einfach nur nicht, wie Hecht riecht.
Ich kann mich erinnern, dass ich den Kampf gegen die Huthaut irgendwann aufgegeben habe, ich fand das Abziehen keineswegs einfach.
Die fertige Pfanne sieht für mich ziemlich ähnlich aus, wie ich die Pilze von der Konsistenz her in Erinnerung habe: Glibber. Ich habe es nicht nachgeguckt, aber besser als 4 ist der bei mir wahrscheinlich nicht weggekommen.
LG, Craterelle
Hallo Willy, das hätte ich nicht gedacht, dass trotz der Trockenheit noch so viel zu finden ist. Glückwunsch! In welcher Ecke war denn das ungefähr?
LG, Craterelle
Ich habe gerade noch einmal länger im Grundkurs Pilzbestimmung geblättert, weil einige Freunde mich um Empfehlungen für Pilzbücher baten.
Dabei fiel mir zum einen auf, dass einer der von Christoph monierten Fehler bereits in der 4. Auflage korrigiert war (andere aber nicht).
Zum anderen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass für mich der Schlüsselteil an einigen Stellen wenig logisch aufgebaut und insgesamt eher unübersichtlich erscheint.
Bsp. Lamellenpilze ohne Sprodblättler und Röhrenpilze mit lamelligen Hymenophor (in meiner Ausgabe S. 200):
Hier wird in Punkt 1.b der Aniszähling gesondert aufgeführt. Vielleicht hat es damit zu tun, dass er offenbar wie die Ohrlöffelstachelinge zu den Sprödblättlern gehört (wusste ich auch noch nicht)? Aber wenn der Schlüssel die genetische Verwandtschaft der Arten abbilden wollte, würden die Zählinge dann ja ganz woanders hingehören. Ich schätze, in den meisten Schlüsseln wäre er mit anderen seitlich gestielten Gattungen zusammen behandelt worden.
Punkt 2 und 3 treffen die Unterscheidung zwischen Coprinaceae und Agaricales, verweisen aber auf denselben nachfolgenden Schlüssel auf S. 299. Das scheint einfach ein weiterer Fehler zu sein, Coprinaceae werden dort nämlich gar nicht behandelt, sondern ab Seite 290 mit zwei Gattungsbeschreibungen abgehandelt.
Hallo Teddyhexe,
mach für deine Rezepte doch gern auch neue Beiträge auf, dann gehen sie hier nicht so unter und können in unserer Rezeptsammlung (Pilze in der Küche: Verzeichnis von Themen über Verwertung und Konservierung von Pilzen) leichter verlinkt werden.
Das Souflé werde ich bestimmt irgendwann mal ausprobieren.
LG, Craterelle
