Und auch der Veilchen-Rötelritterling auf ein neues. Schmeckt nicht nach Veilchenwurzel, das verfliegt. Aber doch irgendwie nach mehr als nach nichts, vielleicht auch umami? Ich hatte ihn seinerzeit mit 8 bewertet, 7 ist er mir mindestens wert.
Beiträge von Craterelle
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Den großen gegenüber vom Sportplatz (der heute auch deutlich zu hören war, da lief wohl gerade ein Spiel).
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Ich hatte heute Kuhmaul-Review. Sehr jung, vollständig entschleimt (scheint mir auch hier bei den jüngeren schwieriger zu sein). Angenehme Konsistenz, wenig Eigengeschmack. Da bleibe ich bei den 6, die in der Liste standen.
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Sieht 100% typisch aus, aber dass du den Geruch nicht wahrnimmst, wundert mich wirklich. Ich empfinde ihn hart an der Grenze zu penetrant.
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Ich habe heute noch kurz den Friedhof (Pankow X?) gecheckt. Auf der Hallimasch-Wiese: nix. Das Kiefernwäldchen, wo im Frühjahr Giftlorcheln wachsen und im Herbst oft Butterpilze, Edelreizker und Kuhmaul: von letzteren ein paar junge, immerhin. Leider haben sie dort auch viele Kiefern gefällt.
Ein Highlight gab es dann doch noch: Lepista irina (Veilchen-Rötelritterling)

Den hatte ich früher einige Jahre lang bei mir direkt im Wohnviertel, das Vorkommen scheint aber erlöschen.
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Verdammt lecker! Aber wo ist nun das Brot-Rezept von Craterelle, oder habe ich etwas überlesen?
Kommt noch, habt bitte etwas Geduld.
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Sieht wundervoll aus und schmeckt bestimmt auch am späten Vormittag noch (wenn noch etwas da ist). Einen schönen Sonntag euch allen!
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Sag mal, aus was für einem Event warst Du denn da?
Das große Backen Berlin? Wenn Du einen Preis gewonnen hast und einen Holzofen zur Verfügung hattest
Nö, den Holzofen haben wir "einfach so", er ist Teil des urbanen Gartenprojekts, das ich hier und da mal erwähnt habe. Wir nutzen ganz ökologisch die Restwärme vom Pizzabacken am Vorabend. Das gab es die letzten zwei Jahre umzugs- und vielleicht auch coronabedingt nicht, und wir freuen uns alle so sehr, dass es nun weitergeht.
Normalerweise probieren wir die Brote nach dem Backen und tauschen hin und her. Diesmal hat jemand mit einer Rangliste angefangen, der Preis war Ruhm und Ehre.
Cheers, gern auch mit sidra-artigen Getränken (besten Dank)!
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Muss ich mich anmelden? Ich habe so lange keine Brioche gegessen, dass ich gar nicht mehr sicher bin, ob ich überhaupt schon mal welche hatte. Und lustigerweise haben wir heute beim Backen drüber gesprochen, als es darum ging, Backwaren zu finden, die nicht ganz so hohe Temperaturen brauchen könnten.
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ich zeige die Ente mal
Wo denn? Ich seh keine

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Das sieht umwerfend aus! Das probiere ich gerne und nehme auch gerne das Rezept, wenn Du es denn verrätst...

Ja, im Prinzip gern, es ist allerdings frei aus dem Handgelenk, ohne ganz exakte Mengenangaben. Ob das wohl in "Pilze in der Küche" passt? Immerhin ist Hefe dran...
Lasst's euch schmecken, ihr beiden!
Malone: das wurde von der Backtruppe auf Platz 1 gekürt, vor den Sauerteigbroten

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Hat jemand Appetit auf einen kleinen Snack mit Oliven, frisch aus dem Holzbackofen?
Es ist inspiriert von unserem Pilztreffen in Griechenland vor zwei Jahren. Dort hatte ich in einer Bäckerei etwas ähnliches erstanden, konnte aber im Nachhinein nicht in Erfahrung bringen wie es hieß, geschweige denn wie es gemacht wird. Dieses hier kommt nach einigen Fehlversuchen ziemlich nahe heran.
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Wenn's vor dem Putzen war, geht's doch noch. Erst putzen, dann verwerfen sowie dein Vorschreiber ist noch bitterer.
Ich habe gestern eine wunderhübsche kleine elfenbeinfarbene aus dem Wald geholt. Zerbrechlich ist die aber auch, und das habe ich auch von früheren Funden so in Erinnerung.
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Kurzer Bericht, südlich von Oranienburg:
hübsches Fleckchen, alte Kiefern, Birken, Eichen, Unterwuchs stellenweise Gras, aber auch viel Moos und teilweise Heidebeeren. Angenehm menschenleer, unangenehm pilzleer.Und Pilzsucher waren durchaus auch vor mir unterwegs, wie spätestens beim ersten etwas traurigen Highlight zu sehen: zwei Kornblumenröhrlinge, ausgerupft und am Wegrand drapiert. Einerseits schön, dass sie dort vorkommen, aber wenn man sie weder bestimmen noch mitnehmen will, hätten sie auch stehenbleiben können.
Fürs Körbchen fand ich noch einige Trompetenpfifferlinge, nicht viele, aber ich hatte die hier bisher nicht, und in Hessen dann so oft, also auch ein Grund zur Freude. Vielleicht sind meine Augen jetzt besser darauf trainiert. Und dann: eine
krasse Glockekrause Glucke, nicht besonders groß, aber vollkommen artuntypisch sauber. So muss das sein, die letzte hatten wir wegen des absehbaren Putzaufwands schlichtweg ignoriert. Ich bin also ganz zufrieden, wenn auch eher froh, dass die morgige Pilzwanderung ausfällt. -
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Hallo Szivas, du kannst dir Städte o.a. einblenden, um dich besser orientieren zu können, oben rechts glaube ich.
Zur relevanten Bodentiefe hatte Wolfgang evtl. etwas geschrieben, ich suche das nochmal heraus.
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Mit Hilfe einer Suchmaschine ganz leicht aufzufinden:
Wetter und Klima - Deutscher Wetterdienst - Bodenfeuchteanwendung
(Mein Dank an Wolfgang P., der in einer anderen Diskussion darauf hingewiesen hatte.)
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Hallo Berliner und Brandenburger,
So richtig gut scheint es in den meisten Ecken nicht auszusehen, nach dem, was ich hier und in Ingos separatem Beitrag so lese?
Ich komme gerade aus dem südlichen Hessen, wo zumindest einige Speisepilzarten (Maronen, Trompetenpfifferlinge, Klapperschwamm) zur Zeit durchstarten, und es auch ansonsten einiges zu sehen gab (Gallertkäppchen kamen als Verwechslungspartner zum Trompetenpfifferling bei der Pilzlehrwanderung sehr gelegen, und dottergelbe Spatelinge treffe ich auch nicht oft).
Ich bin jetzt am Überlegen, ob sich ein Ausflug in den hiesigen Wald lohnt und wenn ja wo.
Bei Wandlitz war es Ende August besser als erwartet, Ende September dann schon eher flau mit nur sehr wenigen Highlights. Ich habe den Bodenfeuchte-Viewer bemüht und die Gegend um Oranienburg als etwas feuchter ausgemacht, ist jemand von euch in der Gegend unterwegs und kann seinen Eindruck von der Situation schildern?
LG, Craterelle
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Hallo Frank, spannend! Ich hatte mein erstes Exemplar (jung, frisch, knackig und sehr groß) auch quasi überall geschält, fand den Geschmack aber ziemlich stark erdig - was nicht unbedingt negativ sein muss, erdig wie Safran oder Grünspanträuschlinge. Aber der Geschmack war für mich Recht dominant, eure hatten gar nichts in dieser Richtung?
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Unten etwas links der Mitte kann man die Stacheln sehen, meine ich. Wie häufig das ist, kann ich leider nicht beurteilen, ich finde meist normale oder ein wenig verwachsene.
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Die Liste wächst weiter, es gibt einige neue Teilnehmer

Ich habe leider dieses Jahr bisher nur wenig Einzelverkostung gemacht. Den dunkelvioletten Schleierling hatte ich mir vorgenommen, aber ich habe ihn zu lange im Kühlschrank gelassen. Naja, vielleicht kommen wenigstens demnächst noch ein paar Zuchtpilze (Limonen- und Flamingoseitling) dazu.
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Lass das doch testweise mal einige Stunden stehen (ohne Hitze, nur weiter im Wasser ziehen lassen). Ich sammle sowieso nur die jungen, und ich finde, die Bitterkeit entwickelt sich.
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Hm, ich hatte schon das Gefühl, dass es mit der Kochzeit bzw. der Dauer, die man sie ziehen lässt, zusammenhängt.
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Ich glaube, es ging bei der Frage um die Schweiz. Deine Antwort gilt für Deutschland, Wutzi? Oder weißt du, ob er in der Schweiz geschützt ist?
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Holzritterlinge? Da muss die Verzweiflung wirklich groß gewesen, ich glaube, das ist der widerlichste Pilz, den ich je im mutigen Selbstversuch gekostet habe

