Hallo Frank, es war der braune.
Hallo Alex, ja, beim Kiefern-Habichtspilz hatte ich auch schon nahezu ungenießbare, obwohl ich den vorher gern gegessen habe.
LG, Craterelle
Hallo Frank, es war der braune.
Hallo Alex, ja, beim Kiefern-Habichtspilz hatte ich auch schon nahezu ungenießbare, obwohl ich den vorher gern gegessen habe.
LG, Craterelle
Wir hatten heute einige Exemplare vom Hohlfußröhring in der Pfanne. So schlecht kommen die bei uns nicht weg, auch wenn sie viel Wasser ziehen und eher weichfeischig sind. Geschmack nussig, Maione meinte erdnussig. Unsere Exemplare waren keineswegs muffig oder bitter, wie jemand anders in den Kommentaren schrieb.
Hallo ihr Lieben,
Etwas verspätet: herzlichen Dank für eure Glückwünsche! Wir waren abgetaucht, in quasi pilzleere, dafür sonnige Südländer, wo es wunderschöne Korkeichenwälder gibt und man auch bei Trockenheit ahnt, was für Myzelien da im Boden stecken könnten.
LG, Cratie
Hmmm, Grandola? Vinho verde? Portwein? Medronho??
Hallo Elbeangler, Bild 2 sieht für mich total nach Amanita citrina / gelbem Knollenblätterpilz aus, bis auf die Farben, blau sollte der eigentlich nicht sein. Kann es sein, dass deine Kamera die Farbe nicht so realistisch wiedergibt? Oder sollte es doch irgendetwas anderes mir Unbekanntes sein?
Ich hätte mich übrigens auf einer kurzen Tour am Samstag schon über Knollenblätterpilze riesig gefreut, auch wenn sie nichts fürs Körbchen sind (was ich in weißer Voraussicht gleich Zuhause gelassen hatte). Ein paar wenige Schopftintlinge und Rötelritterlinge, die mir zu alt waren, an der (stark befahrenen) Straße ein Trupp große Scheidlinge und sonst nichts, nichts, fast nichts. Sogar Nebelkappen und Ockertäublinge machten sich rar.
LG, Craterelle
Bloß nicht zu viel nehmen bei den Milch-Kostproben. Einige Arten sind wirklich höllisch scharf. Wenn das so einzige bisschen dann nicht eindeutig scharf ist, kannst du immer noch eine etwas größere Menge probieren.
Und der Kampfermilchling sollte sich spätestens beim Antrocknen durch einen sehr intensiven Geruch verraten, wenn es einer ist. Ich finde die als Würzpilz gut.
Hallo Lukas,
Meine Spontanassoziation geht da zu Lepista irina, dem Veilchenrötelritterling. Am liebsten würde ich aber selbst meine Nase dranhalten.
Hier ein früherer Fund von mir, den Pablo damals mikroskopiert hatte:
LG, Craterelle
@Pablo JanMen Climbingfreak: sieht auch wieder sehr nach dem Löschbug aus?
Danke für die Suppe, Schwamm-Almo!
Wer Bauernbrot mit lebenden Tieren bevorzugt, sollte vielleicht Motten züchten, ich glaube da gibt es einige, die Mehl, Brot und dergleichen lieben.
Wow, quasi ein Live-Bericht? Finde ich super und freue mich auf Fortsetzungen.
Schöner Bericht, macht Lust auf Süden! Ich meine mich zu erinnern, das frische Erdbeerbaumfrüchte (auch reife, glaube ich) ziemlich verdauungsfördernd wirken können. Ich suche jetzt lieber Schmetterlingsraupen in den Erdbeerbäumen anstatt Früchte.
Wenn es schon Fleisch sein muss, finde ich es gut, zumindest alles zu verwerten. Nur Filet, Kotelett und Steaks ist für mich genauso Rosinenpickerei wie nur Milchprodukte. Appetit macht mir dein Angebot trotzdem nicht.
Schöne Bilder! Aber... ist das Sommerflieder? Ich hätte es eher in Richtung Amaranth und co. verortet.
Hallo liebe Mitreisende und - Lesende,
die Erinnerung an das Olivengebäck aus der Bäckerei in Diakopto (von dem ich niemandem etwas abgegeben hatte, weil es zu lecker war) trieb mich lange um, bestimmt 3 Fehlversuche hat es gekostet, es einigermaßen überzeugend nachzubacken. Gibt's jetzt gerade am Stammtisch:
Stammtisch (Bild)
Stammtisch (Rezept)
LG, Cratie
Zwiebelkuchen mag ich auch total gern, danke Marco! Bloß Federweißer macht mir Kopfschmerzen, da halte ich mich lieber zurück.
Eigentlich wollte ich einen Blogbeitrag aus dem Olivengebäck machen, hab's aber immer noch nicht geschafft. Also hier die Kurzfassung, bevor ihr noch verhungert.
Das ganze imitiert einen Croissantteig, dazu hatte ich mir einige Rezepte durchgelesen. Vorherige Versuche nur mit Olivenöl und warmer Ruhephase waren eher entmutigend.
Für den Hefeteig
Den Hefeteig gut durchkneten, dann in den Kühlschrank stellen. Bei mir ist er dort über Nacht trotz der niedrigen Temperaturen sehr stark aufgegangen, das hat aber nicht geschadet (vielleicht war es sogar gut?). Lediglich die zweite Hälfte des Teiges, die vor der Weiterverarbeitung ca. weitere 10 Stunden im Kühlschrank war, wollte dann im Ofen nicht mehr so gut aufgehen.
Für die Fettmasse:
Kokosfett leicht erwärmen und mit den anderen Zutaten mischen, ebenfalls kühlstellen. Die Fettmenge entspricht in etwa 250 g Butter, ich habe aber weniger davon verbraucht, so dass ich die Menge mindestens um 1/4 hätte reduzieren können.
Die Anleitungen sehen vor, die Butter bzw. die Buttermasse auszurollen, das ist mit der obigen Mischung aber nicht möglich, dafür ist sie zu weich. Macht aber gar nichts. Hefeteig zu einem länglichen Rechteck ausrollen, die Fettmasse mit dem Messer auf einer Hälfte verteilen (ziemlich dick, muss aber nicht so dick sein wie der Hefeteig) und die Ränder dabei freilassen. Dann zusammenklappen, so dass das Fett vollständig von Hefeteig eingeschlossen ist.
Jetzt beginnen die "Touren", derer es mindestens 4 bedarf: wieder zu einem länglichen Rechteck rollen, oberes und unteren Drittel auf die Mitte klappen, zwischendurch immer wieder kühlen (kurz ins Gefrierfach oder etwas länger in den Kühlschrank). Die Anleitungen besagen, dass man dabei die Richtung wechseln sollte, aber das habe ich eher, hm, intuitiv gehandhabt.
Dann braucht man natürlich noch Oliven, keine geschwärzten grünen, sondern die natürlich ausgereiften dunkelrotvioletten. Davon ca. 20 entkernen und hacken und in einige "Touren" einarbeiten. Das habe ich etwas spät gemacht (Tour 4), so dass sie nicht optimal verteilt waren.
Mein Teig hatte dann noch gut eine Stunde bei ca. 15° (Transportweg) und die erste Hälfte durfte nur etwas zusammengerollt in den ca. 200° heißen Ofen.
Ich finde den Grünspanträuschling übrigens recht lecker. Hatte ihn jahrelang stehenlassen, aber Christoph (Tricholomopsis) hat so davon geschwärmt, dass ich ihn irgendwann probiert habe und positiv überrascht war. Die Haut ist auch einfach abzuziehen, dann ist der Korb zwar weniger bunt, aber sauberer.
Edelreizker hatte ich tatsächlich noch ein paar, auf dem Kreisel nördlich vom Friedhof. Die waren aber alle bis auf einen Nachzügler schon weit drüber.
Und auch der Veilchen-Rötelritterling auf ein neues. Schmeckt nicht nach Veilchenwurzel, das verfliegt. Aber doch irgendwie nach mehr als nach nichts, vielleicht auch umami? Ich hatte ihn seinerzeit mit 8 bewertet, 7 ist er mir mindestens wert.
Den großen gegenüber vom Sportplatz (der heute auch deutlich zu hören war, da lief wohl gerade ein Spiel).
Ich hatte heute Kuhmaul-Review. Sehr jung, vollständig entschleimt (scheint mir auch hier bei den jüngeren schwieriger zu sein). Angenehme Konsistenz, wenig Eigengeschmack. Da bleibe ich bei den 6, die in der Liste standen.
Sieht 100% typisch aus, aber dass du den Geruch nicht wahrnimmst, wundert mich wirklich. Ich empfinde ihn hart an der Grenze zu penetrant.
Ich habe heute noch kurz den Friedhof (Pankow X?) gecheckt. Auf der Hallimasch-Wiese: nix. Das Kiefernwäldchen, wo im Frühjahr Giftlorcheln wachsen und im Herbst oft Butterpilze, Edelreizker und Kuhmaul: von letzteren ein paar junge, immerhin. Leider haben sie dort auch viele Kiefern gefällt.
Ein Highlight gab es dann doch noch: Lepista irina (Veilchen-Rötelritterling) ![]()
Den hatte ich früher einige Jahre lang bei mir direkt im Wohnviertel, das Vorkommen scheint aber erlöschen.
Verdammt lecker! Aber wo ist nun das Brot-Rezept von Craterelle, oder habe ich etwas überlesen?
Kommt noch, habt bitte etwas Geduld.
Sieht wundervoll aus und schmeckt bestimmt auch am späten Vormittag noch (wenn noch etwas da ist). Einen schönen Sonntag euch allen!
