Hm, ich hatte schon das Gefühl, dass es mit der Kochzeit bzw. der Dauer, die man sie ziehen lässt, zusammenhängt.
Beiträge von Craterelle
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Ich glaube, es ging bei der Frage um die Schweiz. Deine Antwort gilt für Deutschland, Wutzi? Oder weißt du, ob er in der Schweiz geschützt ist?
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Holzritterlinge? Da muss die Verzweiflung wirklich groß gewesen, ich glaube, das ist der widerlichste Pilz, den ich je im mutigen Selbstversuch gekostet habe

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Hallo Daniel, ist bei mir nicht viel anders. Reizker habe ich erste wenige im Berliner Stadtgebiet gefunden, war aber draußen noch nicht erfolgreich, auch nicht an den richtigen Stellen unterwegs.
Scharf anbraten kann man sie ja durchaus auch später noch. Ich koche oft welche ein aus Platzmangel in der Tiefkühltruhe, die sind dann auch nur in Salzwasser gegart, aber abgegossen und dann kross gebraten schmecke ich keinen signifikanten Unterschied.
LG, Craterelle
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Ich habe den Versuch schon mal gemacht und fand das Ergebnis bei den roh eingefrorenen katastrophal (Komplettverlust des leckeren Aromas). Gegart geht es aber sehr gut.
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Mir sieht das nach rotschuppigen Rauhköpfen aus, damit könntest du mal vergleichen.
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Hallo Norbert,
vielen Dank für die Antwort!

Ich denke, dass das egal ist, welcher Hallimasch. Aber wenn die im Boden noch auf bessere Zeiten warten, hab ich ja noch eine Chance und warte mal noch mit.
schönen Sonntag
Bella
Hallo Bella, die wachsen übrigens normalerweise nicht am Boden, sondern auf Holz. Nicht, dass du an der falschen Stelle suchst

LG, Craterelle
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Schade, aber nicht zu ändern. Dann muss ich mir wohl selbst mal welche besorgen, um meine kulinarische Neugier zu befriedigen und ihnen zu einem Eintrag mehr in der Liste zu verhelfen.
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zuehli: Interessant, Harald! In unserer gemeinsamen Liste kommt der nicht allzu gut weg und bleibt hinter den anderen Pleurotus-Arten zurück (wobei die Zuchtpilze insgesamt relativ wenige Einträge haben), von den "kollektiven Lieblingspilzen" wie Steinpilz, Pfifferling, Morchel ganz zu schweigen. Könntest du in Worte fassen, warum du ihn so besonders magst?
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Da treffen sie sich doch immer digital, ein anderer virtueller Stammtisch (finde ich prima, aber ich habe auf der Arbeit zu viele Online-Meetings, um abends noch weitere zu wollen).
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Ja, ich kenne das auch: wir saßen am Grillplatz, haben uns eingenebelt, weil die Mücken so unerträglich waren, dann habe ich - frischverliebt - an meinen Freund herumgeknabbert/-geknutscht und erstmal ausgespuckt. Schmeckt nicht gut, aber wenigstens hilft's bei uns einigermaßen.
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Noch eine Möglichkeit, zumindest in einigen Browsern: Zoom-Faktor verringern. In Firefox ging es mit Strg + Minuszeichen, meine ich mich zu erinnern. Wir hatten das Problem auch schon an einem eher kleinen Notebook.
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Danke für die Fortsetzung! Sieht sehr beeindruckend aus

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Und in Berlin zeigen sich die Franzis (fransige Wulstlinge), wie schön. Leider ohne Beweisfoto, aber ihr werdet es mir hoffentlich glauben. Mit denen hatte ich so relativ spät im Jahr gar nicht mehr gerechnet, ich hatte sie früher in Erinnerung.
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Sehr spannend! Cliffhanger heißt sowas, oder?
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Was ich noch allgemein empfehlen kann, wenn es für Prävention zu spät ist: Hitze. Hilft bei mir wesentlich nachhaltiger als Soventol & co. Es gibt dafür "Hitzestifte", aber zuerst begegnet ist mir die rustikalere Variante: Teelöffel in kochendes Wasser und dann einige Sekunden drauf, solange es erträglich ist (keine Brandblasen).
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Autsch! Das sieht wirklich schlimm aus, eher nach Vermeiden als nach Stechen-lassen-und-Stiche-behandeln.
Bei mir helfen Mittel mit Icaridin recht gut, und vor allem ist das für mich auch sehr gut hautverträglich. Lediglich beim Einatmen etwas unangenehm, aber momentan ist die Maske ja ständig dabei.
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Wir haben gerade noch den Strubbelkopfröhrling getestet. War ein junges Exemplar, Hut noch halbrund und Fruchtschicht von Velum bedeckt. Geschmack neutral bis ganz leicht muffig. Im Mischgericht würde das evtl. untergehen, aber ich würde ihn gar nicht erst hineintun.
Zweiter Kandidat war ein weißer Schneckling. Im Wald hatte ich noch auf Elfenbeinschnecklinge gehofft, aber beim Erhitzen war der Geruch dann doch eher Richtung Essig als Zitrusfrüchte. Fertig zubereitet war das weitestgehend verflogen, und er schmeckt auch nicht säuerlich. Aufgrund der ungewöhnlichen Zubereitung (gesüßt statt gesalzen) traue ich mir dazu aber noch keine Bewertung zu.
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Wirf vielleicht auch einmal einen Blick in die Rezeptsammlung. Da sind verschiedene Suppen und auch eine Art "gratinierte Suppe", das Rezept von Mausmann:
Pilze in der Küche: Verzeichnis von Themen über Verwertung und Konservierung von Pilzen
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Hallo Stephan.
Hallo zusammen, was kam nun bei dem Parasitischen Röhrling raus?
Das würde mich auch interessieren, Craterelle !
In die Liste hatte ich ihn schon eingetragen, aber mit nicht allzu vielen Punkten, um 6 ungefähr.
Also: schöne Konsistenz, schöne Farbe, aber nach meinem Empfinden quasi kein Eigengeschmack, für mich weniger als z.B. Gold- oder Kuhröhrling und sogar als Wurzeltrüffel aus dem Roseolus-Aggregat. Geht als Mischpilz natürlich, wenn man potente Geschmacksgeber dabei hat.
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Hallo zusammen,
bzgl. appendiculatus/subappenticulatus: wäre es möglich, dass die noch nicht getrennt wurden, als die Liste erstellt wurde? Andreas ( mollisia) hat im F2-Kurs erklärt, dass der Schutz dann auch später aufgesplittete Arten oder Gattungen umfasst, selbst wenn die nicht explizit genannt werden.
Wir werden nachher den parasitischen Röhrling verkosten. Pareys bezeichnet ihn als kaum genießbar, in der Liste hat er aktuell einen Durchschnitt von 9,0. Ich bin sehr gespannt!
LG, Craterelle
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Und dafür ein Dreckspatz wie kaum ein anderer. Ich habe den beim Putzen verflucht (ok, krause Glucken sind vielleicht noch schlimmer - nur eben auch lecker).
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Ts. Es scheint fast, als wäre das älterals die Gnolme: Bis einer heult! • *gnihihihi*
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Da habe ich gestaunt:
Ich glaube eigentlich nicht, dass dieser einigermaßen prominente Blogger irgendwas mit Pilzen oder gar Gnolmen am Hut hat.
Ob es wohl von hier ausgebüxt ist? Oder anderswo zufällig neu entstanden? Und das im Sommer, zur Schlafkistenzeit...
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Mir schwebt auch noch ein ovaler Korb mit Gurt statt Henkel vor
Und da isser:
Ich bin wieder einmal mächtig stolz und muss angeben

Ein bisschen groß geraten ist er allerdings. Ich habe mit dem Gürtel provisorisch getestet, ob er sich über der Schulter tragen lässt, und es geht, ist aber schon recht ausladend.
Einen Teil der Ruten habe ich diesmal mit Kiefernbraunporling und Walnuss gefärbt. Das schien den interessanten Nebeneffekt zu haben, dass sie dadurch biegsamer werden.
