Deine Vermutung, es könnte ein Schneckling sein, wundert mich ein bisschen. Schnecklinge haben eher dickliche, weit entfernt stehende Lamellen und sehen in diesem Punkt dem kahlen Krempling so gar nicht ähnlich.
Beiträge von Craterelle
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Presssack tut mir immer noch weh beim Lesen. Die zuständige Rechtschreibreform liegt Jahrzehnte zurück, aber ich mag es nach wie vor genauso wenig wie Brennnesseltee.
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Hallo, lyd, danke für Deine Rückmeldung. Ich wäre sehr froh, wenn mein Geruchsinn nicht schon ruiniert wäre. Bischen Harzduft kann ich aber noch wahrnehmen, wenn ich mal an einem Stapel frisch geschlagenen Nadelholzes vorbei laufe.
Der heißt aber soweit ich weiß nicht deshalb Harzporling, weil er nach Harz riecht (weshalb denn eigentlich dann? evtl. wegen der bernsteinfarbenen Guttationströpfchen, aber das ist nur geraten). Der Geruch sollte in die Richtung Anis/Marzipan gehen.
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Jetzt bin ich zweimal aufgeführt.

Möchtest wohl, dass ich doppelt zahle?
Ich konnte ja die einfache Gebühr schon kaum mehr aufbringen!

Ne, ne! Nicht mit mir!

Probieren tut er ja alles, der Schelm...

Romana auch, ts. Nicht dass ich da jemanden mit diesem Post
auf unlautere Ideen gebracht habe?
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man kann auch mal ein Stückchen vom Hut kauen und dann natürlich ausspucken.
Wichtiger Nachsatz: wenn man 100% sicher ist, dass es sich um einen Schwefelkopf handelt.
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Eindeutig narzissengelber Wulstling. Falls die Trennung zwischen den beiden Arten mal schwerer fallen sollte, lässt sich beim Narzissengelben die Huthaut übrigens tortenstückartig abziehen. Ich bin sehr sicher, beim Gelben geht das nicht, habe es aber fairerweise noch nicht ausprobiert.
Ich hielt das bisher für ein Merkmal der gesamten Gattung, hätte es also auch bei A. citrina erwartet. Ausprobiert habe ich es allerdings auch noch nicht.
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Um ehrlich zu sein, bin ich heilfroh, dass ihr auch verwirrt oder zumindest nicht einer Meinung seid 😂
Zum Geruch: Ja, ist mit auch gleich aufgefallen, der typische Pfifferlingsgeruch fehlt. Der Pilz riecht eigentlich gar nicht...
Zur Fleisch: brüchig ist es eher nicht. Aber schon etwas älter, kann also auch daran liegen.
Aber das Hauptproblem sind für mich die Leisten. Wenn das Lamellen sind, habe ich keine Chance mehr, die optisch zu unterscheiden...
Hallo Azalee,
bzgl. Leisten und Lamellen hatte ich vor langer Zeit mal eine Gegenüberstellung gemacht:
BeitragRE: Ein Leistling, aber welcher ?Hallo,
Wenn du einen Pilzhut mit Leisten in einigem Abstand vom Hutrand quer zu den Leisten durchschneidest, sieht der Querschnitt etwa wie Zähnchen aus, also möglicherweise zwar höher als breit, aber an der Basis breiter als an der Spitze und dadurch im Anschnitt dreieckig. Machst du das bei einem Lamellenpilz, sollten die Lamellen nicht nur etwas, sondern wesentlich höher als breit sein und die Seiten über fast die gesamte Länge annähernd parallel (wie ein Kamm ungefähr).
Ich habe dazu mal ein…Mit einem Schnitt parallel zum Hutrand sollte das nachvollziehbar sein.
Ich finde aber den "Knautschtest" nach wie vor einfacher. Du kannst beim falschen Pfifferling den Hutrand komplett umklappen, ohne dass er bricht. Das geht mit den echten nicht, auch wenn sie älter sind, oder ganz vielleicht kurz vor der finalen Zersetzung.
LG, Craterelle
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Danke, insbesondere auch für den Link. In die englische Wikipedia haben diese neueren Erkenntnisse bereits Eingang gefunden, in der deutschen heißt es noch:
ZitatWissenschaftlich ist die Entstehung des nur selten zu beobachtenden Haareises noch wenig erforscht. 1918 beschrieb der Meteorologe Alfred Wegener Haareis auf nassem Totholz.[3] Er vermutete einen „schimmelartigen Pilz“ als Auslöser, was jedoch von anderen Wissenschaftlern angezweifelt wurde, die rein physikalische Prozesse wie bei der Entstehung von Kammeis als Ursache annahmen.[4]
Eine biophysikalische Studie von Gerhart Wagner und Christian Mätzler bestätigte 2008 Wegeners Vermutung weitgehend.[5] Demnach wird Haareis durch das Myzel winteraktiver Pilze (u. a. Schlauch- und Ständerpilze) ausgelöst
und die Veröffentlichung von 2015 fehlt.
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Da wir zu zweit rätseln erwarten wir latürnlich eventuelle Dingens zweifach gedingst zu bekommen
Ah, du meinst: zweifache Startgebühr berechnet zu bekommen?
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Hm. Wir waren ja kürzlich in den Vogesen. Ein direkter Vergleich zu Harz oder Thüringer Wald ist wahrscheinlich verfehlt, wenn überhaupt müsste man wohl eher mit dem "Schwestergebirge" Schwarzwald vergleichen, aber es ist mir schon sehr positiv aufgefallen, dass der Wald weniger artenarm schien (Tanne oft vorherrschend, aber nicht in Monokultur). Ob die Forstbewirtschaftung in Frankreich einfach anders ist oder andere Gründe mit hineinspielen?
Ich habe keine Ahnung und auch nur einen ganz kleinen Ausschnitt wahrgenommen. Es würde mich daraufhin aber wirklich interessieren, wie der Waldzustand im Schwarzwald ist (off topic, ich weiß).
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Ich war auch zuerst beim Sandröhrling, aber der rotviolette Fleck auf dem ersten Bild ließ mich zögert.
Ceoma: die Art als solche ist essbar, aber ob das gezeigte Exemplar zum Verzehr taugt, wird dir per Bild niemand seriös beantworten können außer ein PSV vor Ort. Der Pilz wirkt nicht überaltert, aber wir kennen weder Geruch noch Konsistenz, und lokaler Nachtfrost oder Madenbefall können ebenfalls dazu führen, dass ein eigentlich genießbarer Pilz nicht mehr gegessen werden sollte.
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Ich würde mich anschließend: Nur nach Bildern ist das gar nicht mal so einfach, denke ich. Wenn der Wirtsbaum nicht identifizierbar ist, liefert evtl. die Konsistenz weitere Hinweise: während die Krause ziemlich brüchig ist, ist die breitblättrige fast schon unkaputtbar zäh-elastisch.
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Und einer der besten Unabsichtlich-Pfähle von Grüni

Auch von mir vielen Dank, Tagedieb! Ich freue mich auf Fortsetzungen.
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Ahoi Linde,
nachdem ich hier bereits jahrelang als "blinder Passagier" unterwegs bin, wollte ich mich endlich einmal offiziell bei Euch vorstellen.
erstmal willkommen, ich finde es großartig, dass du nach 5 stummen Jahren aus dem Schatten trittst!
Ganz besonders hat es mir das Advents-Pilzrätsel angetan
Ja, nix wie hin da! Rätseln im stillen Kämmerlein ist doch irgendwann auch langweilig, oder?
Zum Einstand habe ich einen Fund aus dem zeitigen Frühjahr mitgebracht, den ich bisher nur von Bildern (natürlich hier aus dem Forum!) kannte, und den ich dieses Jahr erstmals selbst finde konnte
Ich würde eher auf den Österreicher tippen, weil der generell am häufigsten ist und wegen der starken Bereifung außen, die sich unter dem Mikroskop dann als "Korkenzieherlöckchen" darstellen müsste. Aber eine sichere makroskopische Bestimmung geht soweit ich weiß nicht.
LG, Craterelle
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Hallo Gabilene, mit hellen Lamellen, die sich durch das Sporenpulver rosa färben, und freiem Lamellenansatz kommen nur ziemlich wenige Gattungen in Frage.
Ich vermute, dass mit etwas Buddeln eine bescheidete Stielbasis freizulegen gewesen sein könnte.
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Kurze Anfrage an euch beide: nann man/ich mitten im Rätsel noch auf die Tribüne wechseln, wenn
man merkt, die Zeit reicht nicht für`s APR??????
Durchhalten! Dabeisein ist alles!
Zu ihrer eigenen Sicherheit bleiben die Türen während der Fahrt verschlossen.
Es sind glaube ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder einzelne aus terminlichen oder sonstigen Gründen mittendrin abgesprungen, aber das erfolgt auf eigenes Risiko.
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PS: Hast du schon mal nachgedacht, Hesse-Gnolmi-mi-mi an Sudoku auszuleihen?
Gnolmverleih, die Stunde 1 Chip, 3h für nur 2 Chips?

Ich weiß aber nicht, ob ein Gnolmimimi eine gute Wahl wäre.
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Ach komm, du hast's doch bestimmt schon beinahe - so wie Grüni vor kurzem

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Stimmt so nicht 100%, ich meinte, Seifiges zu riechen, und jemand anderes auch, ich weiß nur nicht mehr wer das war. Du hattest ihn glaube ich gar nicht beschnuppert, oder doch? Rettichgeruch definitiv nicht, aber geruchsneutral wie ein Butterrübling war er für mich auch nicht.
Schade, dass wir das Schnittbild nicht auch fotografiert haben.
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Hi Stefan,
du hast Ahnung, ich kann gut so tun, als hätte ich welche. Du schickst mir die Lösungen, ich gewinne, du bekommst 2 Chipsis und ein Lorbeerblatt ab. Weil du kein Risiko hast, zahlst du den Einsatz. Musst mir aber signalisieren, wohin du das Obst schmeißt, ich verstecke mich dann hinter Gnoszingnolm.
Deal?
LG Michael
Hallo Michael,
wenn du mitmachen möchtest, musst du da leider ganz alleine durch. Rätseln im Team wird nur auf der Tribüne geduldet, da aber schwungvoll und durchaus erfolgreich betrieben, wie ich aus den Vorjahren weiß.
Also: Arena oder Tribüne?
LG, Craterelle
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Ich habe es tatsächlich noch geschafft zu mikroskopieren, und die Zystiden erfolgreich identifiziert. Sehr dickwandig und geformt wie im von Tom geposteten Bild, aber die Kristalle habe ich auch beim Durchfokussieren nicht wirklich deutlich gesehen, nur dass das eine Ende weniger spitz zuläuft als das andere.
P.S. Tom: Ja, der Fundort dürfte übereinstimmen, denke ich.
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Danke Sebastian, der ist wirklich sehenswert! Ich hätte trotzdem nicht die Energie aufgebracht, nach Saftlingstour + Essen noch in der Dunkelheit danach zu suchen. Umso besser für uns, dass ihr das übernommen habt.
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Keine Angst, Christine, wenn's zu schlimm wird, schenken wir auch *beruhigenden* Tee aus (Spezialmischung)

Außer Chipsverlust und Wahnsinn (i.d.R. nur temporär, selbst bei Gningo) kann dir quasi gar nichts passieren, und natürlich kannst du Chips, Ruhm, Ehre und Urkunden gewinnen.
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Danke, Tuppie. Malone hat sie so bezeichnet (ich hatte mich noch viel weiter weg verirrt in der Botanik), und er hat dann heute nochmal in die Bücher geschaut und schien mit dem Namen zufrieden.
