Beiträge von Craterelle

    Jetzt bin ich zweimal aufgeführt. ==Gnolm11

    Möchtest wohl, dass ich doppelt zahle?

    Ich konnte ja die einfache Gebühr schon kaum mehr aufbringen! ==Gnolm6

    Ne, ne! Nicht mit mir! ==Gnolm24

    Probieren tut er ja alles, der Schelm... ==Gnolm14

    Romana auch, ts. Nicht dass ich da jemanden mit diesem Post

    auf unlautere Ideen gebracht habe?

    Eindeutig narzissengelber Wulstling. Falls die Trennung zwischen den beiden Arten mal schwerer fallen sollte, lässt sich beim Narzissengelben die Huthaut übrigens tortenstückartig abziehen. Ich bin sehr sicher, beim Gelben geht das nicht, habe es aber fairerweise noch nicht ausprobiert.

    Ich hielt das bisher für ein Merkmal der gesamten Gattung, hätte es also auch bei A. citrina erwartet. Ausprobiert habe ich es allerdings auch noch nicht.

    Hallo Azalee,


    bzgl. Leisten und Lamellen hatte ich vor langer Zeit mal eine Gegenüberstellung gemacht:


    Mit einem Schnitt parallel zum Hutrand sollte das nachvollziehbar sein.


    Ich finde aber den "Knautschtest" nach wie vor einfacher. Du kannst beim falschen Pfifferling den Hutrand komplett umklappen, ohne dass er bricht. Das geht mit den echten nicht, auch wenn sie älter sind, oder ganz vielleicht kurz vor der finalen Zersetzung.


    LG, Craterelle

    Danke, insbesondere auch für den Link. In die englische Wikipedia haben diese neueren Erkenntnisse bereits Eingang gefunden, in der deutschen heißt es noch:

    Zitat

    Wissenschaftlich ist die Entstehung des nur selten zu beobachtenden Haareises noch wenig erforscht. 1918 beschrieb der Meteorologe Alfred Wegener Haareis auf nassem Totholz.[3] Er vermutete einen „schimmelartigen Pilz“ als Auslöser, was jedoch von anderen Wissenschaftlern angezweifelt wurde, die rein physikalische Prozesse wie bei der Entstehung von Kammeis als Ursache annahmen.[4]


    Eine biophysikalische Studie von Gerhart Wagner und Christian Mätzler bestätigte 2008 Wegeners Vermutung weitgehend.[5] Demnach wird Haareis durch das Myzel winteraktiver Pilze (u. a. Schlauch- und Ständerpilze) ausgelöst

    und die Veröffentlichung von 2015 fehlt.

    Hm. Wir waren ja kürzlich in den Vogesen. Ein direkter Vergleich zu Harz oder Thüringer Wald ist wahrscheinlich verfehlt, wenn überhaupt müsste man wohl eher mit dem "Schwestergebirge" Schwarzwald vergleichen, aber es ist mir schon sehr positiv aufgefallen, dass der Wald weniger artenarm schien (Tanne oft vorherrschend, aber nicht in Monokultur). Ob die Forstbewirtschaftung in Frankreich einfach anders ist oder andere Gründe mit hineinspielen?


    Ich habe keine Ahnung und auch nur einen ganz kleinen Ausschnitt wahrgenommen. Es würde mich daraufhin aber wirklich interessieren, wie der Waldzustand im Schwarzwald ist (off topic, ich weiß).

    Ich war auch zuerst beim Sandröhrling, aber der rotviolette Fleck auf dem ersten Bild ließ mich zögert.


    Ceoma: die Art als solche ist essbar, aber ob das gezeigte Exemplar zum Verzehr taugt, wird dir per Bild niemand seriös beantworten können außer ein PSV vor Ort. Der Pilz wirkt nicht überaltert, aber wir kennen weder Geruch noch Konsistenz, und lokaler Nachtfrost oder Madenbefall können ebenfalls dazu führen, dass ein eigentlich genießbarer Pilz nicht mehr gegessen werden sollte.

    Ich würde mich anschließend: Nur nach Bildern ist das gar nicht mal so einfach, denke ich. Wenn der Wirtsbaum nicht identifizierbar ist, liefert evtl. die Konsistenz weitere Hinweise: während die Krause ziemlich brüchig ist, ist die breitblättrige fast schon unkaputtbar zäh-elastisch.

    Ahoi Linde,

    nachdem ich hier bereits jahrelang als "blinder Passagier" unterwegs bin, wollte ich mich endlich einmal offiziell bei Euch vorstellen.

    erstmal willkommen, ich finde es großartig, dass du nach 5 stummen Jahren aus dem Schatten trittst!

    Ganz besonders hat es mir das Advents-Pilzrätsel angetan

    Ja, nix wie hin da! Rätseln im stillen Kämmerlein ist doch irgendwann auch langweilig, oder?

    Zum Einstand habe ich einen Fund aus dem zeitigen Frühjahr mitgebracht, den ich bisher nur von Bildern (natürlich hier aus dem Forum!) kannte, und den ich dieses Jahr erstmals selbst finde konnte

    Ich würde eher auf den Österreicher tippen, weil der generell am häufigsten ist und wegen der starken Bereifung außen, die sich unter dem Mikroskop dann als "Korkenzieherlöckchen" darstellen müsste. Aber eine sichere makroskopische Bestimmung geht soweit ich weiß nicht.


    LG, Craterelle

    Hallo Gabilene, mit hellen Lamellen, die sich durch das Sporenpulver rosa färben, und freiem Lamellenansatz kommen nur ziemlich wenige Gattungen in Frage.


    Ich vermute, dass mit etwas Buddeln eine bescheidete Stielbasis freizulegen gewesen sein könnte.


    Kurze Anfrage an euch beide: nann man/ich mitten im Rätsel noch auf die Tribüne wechseln, wenn
    man merkt, die Zeit reicht nicht für`s APR?????? ==Gnolm22

    Durchhalten! Dabeisein ist alles!


    Zu ihrer eigenen Sicherheit bleiben die Türen während der Fahrt verschlossen.


    Es sind glaube ich in den vergangenen Jahren immer mal wieder einzelne aus terminlichen oder sonstigen Gründen mittendrin abgesprungen, aber das erfolgt auf eigenes Risiko.

    Hallo Michael,


    wenn du mitmachen möchtest, musst du da leider ganz alleine durch. Rätseln im Team wird nur auf der Tribüne geduldet, da aber schwungvoll und durchaus erfolgreich betrieben, wie ich aus den Vorjahren weiß.


    Also: Arena oder Tribüne?


    LG, Craterelle

    Ich habe es tatsächlich noch geschafft zu mikroskopieren, und die Zystiden erfolgreich identifiziert. Sehr dickwandig und geformt wie im von Tom geposteten Bild, aber die Kristalle habe ich auch beim Durchfokussieren nicht wirklich deutlich gesehen, nur dass das eine Ende weniger spitz zuläuft als das andere.


    P.S. Tom: Ja, der Fundort dürfte übereinstimmen, denke ich.

    Keine Angst, Christine, wenn's zu schlimm wird, schenken wir auch *beruhigenden* Tee aus (Spezialmischung) ==Gnolm4


    Außer Chipsverlust und Wahnsinn (i.d.R. nur temporär, selbst bei Gningo) kann dir quasi gar nichts passieren, und natürlich kannst du Chips, Ruhm, Ehre und Urkunden gewinnen.

    Ah, Malone ist endlich wieder aus der Schmollecke herausgekommen, wie schön :thumbup:


    Die Puppenkernkeulen fand ich genial, nur ein einziges Mal zuvor gesehen, wenn ich mich richtig erinnere.


    Ich habe immerhin ein halbwegs passables Handyfoto von einem der gelben Saftlingen zustande bekommen.



    Den hat lupus aber ganz sicher besser abgelichtet, vielleicht zeigt er es noch.


    Tobias ist hier im Forum als ego unterwegs, meine ich.


    Nett war's mit euch, nicht zuletzt auch die musikalischen Einlagen.

    Hallo Paula,


    Ich würde sagen nein, mir scheinen da die kalt-gelben (~neon) Farbtöne an der Stielspitze zu fehlen, die ich zusammen mit Mehlgeruch und mildem Geschmack für charakteristisch halte.


    Ich habe den schwarzfaserigen auch lange vergeblich gesucht, bis ich irgendwann in meinen Kiefernwäldern doch ein paar Fundstellen ausfindig gemacht habe.


    LG, Craterelle