Hallo Felli,
Servus Thorben,
kannst du H.penarius ausschließen?
Für H. eburneus kommt mir der Habitus zu stabil vor.
Grüße
Felli
Ich glaube das die Hygrophorus penarius eine bessere Wahl ist.
Hallo Hias,
schwierig, weil man auf dem Fotos die Größe und den Grad der Schleimigkeit nur erahnen kann. Wenn Fellis Eindruck stimmt, dass deine Schwammerln für einen H. eburneus zu kräftig gebaut sind, wäre im Buchen-Eichen-Mischwald auch H. penarioides nicht auszuschließen. Gemäß Zajta et al. (2019, „New insights on Hygrophorus penarioides and H. penarius (Agaricales, Hygrophoraceae) from Hungary”) ist eine Trennung der beiden Arten H. penarius und H. penarioides anhand von Fruchtkörpergröße und Sporenmaßen nicht möglich, anhand der ITS-Sequenzen jedoch eindeutig. Allerdings ist es sehr wahrscheinlich, dass H. penarius an Fagus und H. penarioides an Quercus gebunden ist.
Mir gefällt die Hygrophorus penarius/penarioides besser.
Der Eindruck ist richtig, die Frk. sind kräftig gebaut.
Ich kann nicht sagen, ob der Pilz an Buche oder Eiche wuchs, denn beides war in der Nähe, deshalb werde ich ihn lieber als Hygrophorus sp. ablegen und eure Antworten ebenfalls ablegen.
Vielleicht wird dieser Fund irgendwann sequenziert.
Hallo Oehrling,
Hallo Thorben,
hast du ein Foto von der KOH-Reaktion gemacht? KOH testet man auf der Huthaut und an der Stielbasis.
Ansonsten sieht auch mir dein Pilz gar nicht wie H. eburneus aus. H. eburneus ist ziemlich reinweiß und hat nicht diesen ockergelblichen Beiton.
FG
Oehrling
Leider nicht, denn erst als die Frk. getrocknet waren, hatte ich gelesen das man eine KOH Reaktion testet.
Ich kann höchstens am Beleg noch einmal testen und dann Fotos machen.
VG : Thorben