Beiträge von lamproderma

    Ein Hoch auf das Geburtstagskind!

    Lieber Stefan,

    Dir alles Gute zu Deinem Ehrentag. Bleib gesund und weiter unserem verrückten Hobby treu.

    Leider können wir Dir kein persönliches Geburtstagsständchen bringen ==Premiere


    aber dafür gibts ein paar Blümchen


    Orchis morio von einem FND nördlich von Halle/S.

    In ganzer Schönheit


    gibts auch in weiß!


    Also laß Dich feiern und hab einen schönen Tag!


    Liebe Grüße von Ulla und Gunnar

    Ist der letzte Platz schon vergeben?

    nee noch nicht, aber den bekomm ich sicher, denn der Joker bringt mich auch nicht weiter :gkopfwand:

    Soll der bei dem Rätzel wirklich helfen? Mir jedenfalls nicht ==Gnolm22:gkopfkratz:

    Aber wenn ich diesmal nicht mitmach kriege ich auch nicht den letzten Platz!! :glol: :gzwinkern:

    LG Ulla

    Hallo Norbert,

    wir hatten heute auch so einen Ast im Wasser liegend mit Holzkeulen dran (aber Xylaria hypoxylon).

    Ich denke die sind daran gewachsen weil da feuchter war als am Ufer oder im z.Z. trockenen Wald.

    LG Ulla

    Hallo Peter,

    ich wäre auch bei den Zapfenrüblingen.

    Kiefernzapfenrüblinge haben ja auch charakteristische Zystiden.

    Und hast Du mal nach Zapfen gebuddelt?

    Der an Fichtenzapfen ist ja klar.

    Melanoleuca ist völlig auszuschließen, hat nie so eine Wurzel.

    LG Ulla

    Hallo Maria,

    bei Deinem Fund tippe ich auf einen Ascomyceten schon von der Konsistenz her.

    Falls das Substrat eine Fichte war vielleicht eine Scheibenlorchel - Gyromitra ancilis.

    Die hatten wir schon Ende März im Harz gefunden.

    An Laubholz wächst Gyromitra parma, aber die kommt im Jahr meist etwas später.

    Da müßte man also auf jeden Fall mikroskopieren um zB. anhand der Sporen die Richtung zu bekommen.

    Reif dürfte der Pilz sicher sein.


    LG Ulla

    Liebe Foris,

    da ja durch die anhaltende Trockenheit kaum Großpilze zu finden sind muß man nebenbei auch mal nach anderen Sachen schauen.

    So sind wir die letzten Tage mal an verschiedene Stellen im nördlichen Saalekreis gefahren und haben uns einige Flächenhafte Naturdenkmäler (FND) angesehen.

    Dabei stießen wir z.B. auf eine riesige Traubenkirsche (Prunus padus) welche stark mit Narrentaschen befallen war (Taphrina padi).

    Ist zwar keine Seltenheit, aber trotzdem interessant.

    Hatte ich erst einmal gesehen.




    LG

    Ulla

    Hallo Sandra,

    schöne Fotos, ja die Frühlingswiesen sind immer toll, dieses Grün und die Farben der Blüten.


    Zu Deinen Pflanzen: Nr. 1 würde ich den Gamander-Ehrenpreis - Veronica chamaedrys halten,

    Nr. 2: Kriechender Günsel - Ajuga reptans

    Nr. 3: Kleiner Wiesenknopf oder Pimpinelle - Sanguisorba minor


    LG Ulla

    Hallo Thorben,

    hier noch eine kleine Ergänzung/Erinnerung aus meinem Beitrag vor ca. 1 Monat, wo wir die Weißdornfrucht-Becherlinge Monilinia johnsonii bereits fanden (vor dem Austreiben der Blätter).

    Zitat von mir:


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    Man sieht, dass die Becherchen auf sklerotisierten (mumifizierten) Weißdornfrüchten wachsen. Sie kommen immer im Frühjahr, kurz bevor der Weißdorn austreibt.

    Die Sporen dieses Becherling infizieren nämlich dann die frischen Weißdorn-Blättchen. Dort bilden sich dann graue Pilzrasen (Anamorphe Nebenfruchtform), deren Konidiensporen dann wiederum die Blütenstände, d.h. die entstehenden Früchte infizieren. Die Früchte fallen dann ab und werden schwarz und der Zyklus beginnt im nächsten Jahr wieder mit der Bildung der Becherlinge.

    Man kann das selbst auch in der feuchten Kammer ausprobieren, im Herbst skerotisierte Früchte sammeln, die feucht halten und wenn man Glück hat kommen dann im Frühjahr auch die Becherchen.



    LG Ulla

    Hallo Erwin,

    ich würde Deinen Fund für Trichia decipiens halten, var. olivacea.

    Allerdings erscheinen mir die Fruchtkörper sehr klein zu sein, aber oft sind die Fruchtkörper kleiner als normal. Das hängt von den Entwicklungsbedingungen ab.

    LG Ulla

    Hallo Maria,

    auch von mir sollst Du einen Gruß zu Deinem Ehrentag erhalten.

    Leider haben wir lange nichts voneinander gehört. Ich hoffe dass Du die letzte Zeit gut überstanden hast und wir uns im Herbst dann endlich kennenlernen können.

    Ganz liebe Grüße

    Ulla

    Einen Gruß von einer Wildtulpenwiese bei Halle/S.

    Hallo,

    ja Neolentinus lepideus kommt an Nadelholz vor.

    Ich habe ihn vor Jahren in meinem ehemaligen Betrieb sogar an Bahnschwellen gefunden die aus Nadelholz waren.

    Lentinus tigrinus wächst auch bei uns typisch an Weichhölzern, wie Weide (auf den Fotos ganz typisch zu sehen).

    Die Art ist viel dünnfleischiger als N.lepideus

    LG Ulla

    Hallo Erwin,

    Dein Schleim gehört mit große Sicherheit zu der Gattung (nicht Familie) Physarum.

    Die Kalkklumpen die Du beobachtet hast sind die Kalkknoten an den Verbindungstellen des Capillitiumnetzes, welche diese Gattung auszeichnen.

    Der Furchtkörper, den Du mikroskopiert hast zeigt aber, dass er in seiner Entwicklung gestört ist. Das sieht man an der unregelmäßigen Größe des Sporen. Normalerweise sind sie fast gleich groß.

    Nach Deinen Makrofotos würde ich Deinen Fund für Physarum bitectum halten. Die Art wächst gern auf Laub. Die großen Kalkknoten sind auch typisch und wenn man die großen Sporen wegrechnet, würde die Sporengröße und Skulptur stimmen.

    LG Ulla

    Hallo Manfred,

    schön dass sich das Rätsel aufgeklärt hat.

    Ja dass sieht schon sehr nach Amaurochaete atra aus.

    Zwar habe ich selbst die Art noch nie so an einem stehenden Kiefernstamm gefunden, aber das will ja nichts heißen.

    Meine Funde waren immer an Schnittflächen, oft an Kiefernklaftern. Dort ist sie auch recht häufig und gezielt zu finden.


    LG Ulla

    Hallo,

    der echte Zjnderschwamm Fomes fomentarius wächst im allgemeinen nur an Buche und Birke.

    Bei Funden an Weide oder Pappel würde ich das eher für einen der Falschen Zunderschwämme halten (Phellinus sp.). Welche Art davon kann ich allerdings so nicht sagen.

    LG Ulla

    Hallo Manfred,

    da hast Du ja was interessantes gefunden.

    Aber Du weißt ja als "alter" Schleimpilz-Spezi, dass unreife Schleimpilze so nicht bestimmbar sind.

    Amaurochaete atra habe ich bisher nur an Schnittflächen von Kiefernstümpfen oder von Kiefernklaftern gefunden, deshalb wundert es mich wenn das an einer stehenden Kiefer Amaurochate atra wäre.

    Es kämen da noch Symphytocarpus sp. oder andere Amaurochaete-Arten in Frage. Brefeldis maxima besiedelt meines Wissen meist Laubholz (wäre im reifen Zustand auch leicht zu bestimmen wegen des charakteristischen Capillitiums).

    Da bleibt Dir nichts anderes übrig als zu warten bis der Myxo reif ist.

    LG und schöne Ostern

    Ulla


    Ansonsten Glückwunsch zu der tollen Fotocollage, die Du da gebastelt hast!:D

    Mindestens 12 Morcheln auf einem Streich, wo gibt's denn so was?


    Liebe Grüße

    Nobi

    Hallo Nobi,

    ich glaub nicht dass das eine Fotocollage ist.

    Wir haben auch schon in guten Jahren Morcheln so dicht, manchmals sogar büschelig wachsend gefunden



    Heute hatten wir an unserer frühesten Morchelstelle leider nur wenige und sehr kleine Fruchtkörper, die sicher durch die Trockenheit nicht mehr sehr wachsen würden.

    Schluchz! ==14



    LG Ulla

    Hallo Charlotte,

    ja die Fruchtkörper sind auf jeden Fall eine Comatricha. Mit C. elegans kannst Du richtig liegen.

    Die sind immer heller als die oft zu findende C. nigra. Die weißen Fäden auf Deinem Foto könnten schon Schimmel sein, denn die Capillitiumfäden sind braun.

    Das Capillitium entspringt dem Stiel, der sich aber meist kurz vorm "Köpfchen" verzweigt. das Capillitium-Netz hat auch sehr wellige Fäden.

    Sporengröße und Skulptur kann ebenfalls stimmen.


    LG und frohe Ostern!

    Ulla

    Hallo Petra,

    entschuldige die Namensverwechslung!

    Wenn Du vom Andreas Kunht ein Ergebnis bekommst wäre es schön wenn Du es hier auch im Forum mitteilen würdest.

    Denn das würde mich sehr interessieren.

    Danke und liebe Grüße

    Ulla

    Hallo Phillip,

    da tust Du richtig die ersten 2 nicht mitzunehmen. Die sind eindeutig zu alt.

    Nr. 3 sieht ganz gut aus, aber bei der Nr. 4 wird durch den scharzen Rand schon eine Gennießbarkeit ausgeschlossen. Der hat eventuell Frost oder Trockenheit abbekommen.

    Man muß bei der Ernte beachten ob sich der Fruchtkörper noch gut und knackig durchschneiden läßt. Wenn er gummiartig elastisch ist, ist er zu alt. Dunkle Ränder sprechen auch dafür.

    LG Ulla

    Hallo Alex,

    sicher wartest Du schon auf eine Antwort auf Deine Bestimmungsfrage.

    Leider habe ich da bisher keine befriedigende Antwort, obwohl ich schon seit gestern darüber nachdenke.

    Die Gattung Licea ist auszuschließen, die hat nie ein Capillitium. Dianema würde ich auch ausschließen, die Sporen sehen bei allen Arten eigentlich anders aus.

    Und dann weiß ich nicht wirklich weiter. habe erst an Dictydiaethalium plumbeum gedacht, aber da stimmt die Sporengröße nicht, bei Calomyxa metallica paßt die Sporengröße und Skulptur, aber das Capillitium sieht nicht wirklich so aus.

    Vielleicht fällt mir noch was passendes ein, dann werde ich mich melden. Vielleicht gibt es jemanden der mehr weiß.

    LG Ulla.

    Hallo Erwin,

    trotz der merkwürdig aussehenden Peridien, denke ich an Perichaena corticalis. Auf Deinem letzten Foto sieht sie eigentlich typisch aus.

    Die Art wächst meist auf der Innenseiten von Rinden z.B. Populus. Capillitium ist nicht immer vorhanden, wenn ja hat das Capillitium keine Spiralleisten sondern hat so "krumpelige" Auswüchse. Warum Deine Funde so mehrere Öffnungslinien zeigt, weiß ich nicht, eventuell durch die Witterung bedingt.

    LG Ulla

    Hallo liebe Pilzfreunde,

    vor allem die die vielleicht wirklich zu Hause ausharren müssen.

    Deshalb wollen wir Euch auf einen kleinen Rundgang mitnehmen.

    Wir haben das schöne Wetter genutzt um die Erlaubnis zu nutzen frische Luft zu schnappen.

    Im Mansfelder Land kennen wir seit ein paar Jahren eine aufgelassene Kirschplantage.

    Da wollten wir schauen wie weit die Böhmischen Verpeln sind.

    Leider ist die Plantage in einem sehr schlechten Zustand, die Kirschbäume sind sehr alt, fangen an zusammenzubrechen. Weißdorn wuchert ungestört und es wächst alles zu. Schade, das sowas nur noch selten gepflegt wird.

    Aber wir sind relativ schnell fündig geworden.

    Die ersten Böhmischen Verpeln begrüßten uns schon auf den ersten Metern.



    Diese Jahr sind sie nicht sehr langstielig sondern haben größere Köpfe.

    Viele schauten erst wenig aus dem Laub raus.


    Aber es gab auch "Doppel-" und sogar "Dreifachwopper"


    Typisch für Standorte bei Kirsche ist das Vorkommen der Gelben Form der Böhmischen.

    Die konnten wir dann auch in größerer Zahl finden.





    Unter den vielen Weißdornbüschen entdeckten wir auch Fingerhutverpeln.

    Die wächst ja gern unter Rosengewächsen.

    So viele wie heute haben wir aber noch nie gefunden, d.h. eigentlich wachsen sie nur vereinzelt, aber auf die Fläche des Gebietes kamen da doch recht viel zusammen.



    Eigentlich ist das auch ein Rätselbild.

    Wer genau hinschaut sieht da noch zwei kleine Becherlinge.

    Auf die hatten wir es nämlich eigentlich abgesehen:

    Die Weißdornfrucht-Becherlinge Monilinia johnsonii.



    Man sieht, dass die Becherchen auf sklerotisierten (mumifizierten) Weißdornfrüchten wachsen. Sie kommen immer im Frühjahr, kurz bevor der Weißdorn austreibt.

    Die Sporen dieses Becherling infizieren nämlich dann die frischen Weißdorn-Blättchen. Dort bilden sich dann graue Pilzrasen (Anamorphe Nebenfruchtform), deren Konidiensporen dann wiederum die Blütenstände, d.h. die entstehenden Früchte infizieren. Die Früchte fallen dann ab und werden schwarz und der Zyklus beginnt im nächsten Jahr wieder mit der Bildung der Becherlinge.

    Man kann das selbst auch in der feuchten Kammer ausprobieren, im Herbst skerotisierte Früchte sammeln, die feucht halten und wenn man Glück hat kommen dann im Frühjahr auch die Becherchen.

    Das war noch ein kleiner Beitrag für die Kleinpilzfreunde.


    Aber man sieht es hat sich gelohnt, wir waren jedenfalls zufrieden und werden uns die Verpeln nachher schmecken lassen.


    Also wenn Ihr die Möglichkeit habt geht raus, aber haltet Abstand , natürlich nicht von den Pilzen!

    LG Ulla