Beiträge von lamproderma

    Hallo Erwin,

    Deine Stemonitis hat netzige Sporen, da kommen nur 2 Arten in Frage: Stemonitis fusca und St. foliicola. St. foliicola besiedelt Laubstreu, die fällt also raus.

    So bleibt die häufige St. fusca.

    LG Ulla

    Also wenn man denkt, man hat die Gattung, kann man auch z.B. mal in der Gesamtartenliste von "Mykis" nachschauen, da gibts auch deutsche Namen.

    Du scheinst aber auch mitmachen zu wollen?! :gfiesgrins:

    Hallo Fredy,

    bin bei Jo und Armin:


    Fuligo rufa


    Die Art besiedelt gern Schredder oder Erde ind denen Holzabfälle eingelagert sind, selten direkt auf Holz.

    Man erkennt sie durch die leicht rosa bis beige schaumig erscheinende kalkhaltige Oberfläche.

    Im Innern ist der Schleimi erst weiß oder hellbeige im unreifen Zustand (sicher so bei Deinem Fund), wenn er reif ist liegen darin dann die schwarzen Sporen die ebenfalls in ein Kalkgerüst eingelagert sind.

    Die Guttationstropfen erscheinen möglicherweise durch die Entwicklungsbedingungen die nicht optiomal sind, vielleicht gleich zu heiß und der unreife Fruchtkörper wird "gebraten". Schleimpilze brauchen immer etwas Zeit und optimale Bedingungen um auszureifen.


    LG Ulla

    Hallo Christine,

    hab heute Deinen Beleg bekommen und ihn gleich unters Mikro gequetscht.

    Deine Vermutung mit Amaurochaete atra ist richtig.

    Die Sporen sind zwar etwas gestört und deshalb größenmäßig etwas unterschiedlich aber die Struktur (feinwarzig mit hellerer Seite) stimmt.

    Das Capillitium besteht aus schwarzen unregelmäßigen verzweigten Strängen, manchmal mit hellen Graten am Rand.

    Amaurochaete atra besiedelt vor allem Kiefer, wächst an Schnittflächen und ist oft an den seitlichen Schnittflächen von Kiefernholzstapeln zu finden.

    Ist dort relativ häufig. Ich habe die Art allerdings immer erst im Herbst gefunden.

    Dein Fund ist also sehr interessant.

    LG Ulla

    Die gesuchte Art lädt nicht unbedingt zum Verspeisen ein, zumindest sind mir keine Verkostungsversuche bekannt.

    vielleicht könnte man sie beim Chinesen mal verkosten lassen, wär vielleicht eine preiswerte Alternative

    ...oder die Woscht nochmal genauer angucken.

    Gute Idee.........==Gnolm8 Wäsche bügeln könnte vielleicht auch weiterhelfen. Manchen hilft auch ein Blick in den Spiegel==Gnolm21==Gnolm7

    .

    Vielleicht sollte man doch mehr "Hormocenta" an seine Haut lassen.

    Hallo Christina,

    bei Deinem Schleimpilz hast Du richtig erkannt dass das dunkelbraune der reife Myxomycet ist.

    Unreif ist er erst weiß, dann rosa und zum Schluß braun bzw. schwarz.

    Leider ist da ohne mikroskopische Untersuchung die genaue Art nicht ansprechbar.

    Es kommen verschiedene Gattungen in Frage: Brefeldia, Symphytocarpus oder Amaurochaete.

    Die unreifen Fruchtkörper können ebenfalls noch gut ausreifen sodass man sie für eine genauere Unrtersuchung ernten kann.

    Du hattest mir doch schon mal was geschickt, das könntest Du ja nochmal machen. Dann melde Dich.

    LG Ulla

    Hab mein Monokel ja redlich verdient (bin aber sowieso kurzsichtig),

    aber mir kam immer der niedliche Volksname für den Hallimasch: "Hall im Arsch" in den Sinn:. da hab ich mich verleiten lassen

    Hallo Carina,

    Deine fragliche Orchidee könnte auch eine Graslilie werden. Schau mal bei der Astlosen Graslilie : Anthericum liliago.

    Die wächst ebenfalls doert wo auch häufig Orchideen wachsen, vorwiegend auf Kalktrockenrasen.

    LG Ulla

    Hallo Felli,


    Hübscher Fund!

    Schleimis nehmen manchmal alles was sie kriegen können um hochzukrabbeln und Fruchtkörper zu bilden! :giggle:


    Ja, Physarum (nicht Physarium) leucophaeum wäre schon sehr wahrscheinlich. Dafür spricht der fast kalkfreie Stiel und die mit Kalkgranulation besetzten Köpfchen.

    Ähnlich wäre noch Physarum nutans (=Ph.album), die immer nickende Köpfchen haben, während Ph. leucophaeum die eigentlich nicht hat, sondern meist aufrecht ist.

    Auf Deinen Fotos sieht man aber auch die Tendenz zu nickenden Köpfchen, sodass das Ganze etwas schwierig wird.

    Aber Deine Mikrofotos zeigen die Kalkknoten des Capillitiums die mehr unregelmäßig eckig sind und das Capillitium vernetzt ist. Ph. nutans hat dagegen schmal spindelige Kalkknoten und das Capillitium ist mehr strahlig zur Peride ausgebildet, weniger vernetzt.

    So denke ich dass das doch eher Ph. leucophaeum ist. Per Foto ist es leider immer etwas schwierig, wenn man den Beleg nicht selbst untersucht hat.


    LG Ulla

    Kleine Bemerkung zur Mariendistel:


    Aus den Früchten dieser Distelart wird "Silibinin" gewonnen, welches bei der Therapie der Lebervergiftung, hervorgerufen von Knollenblätterpilzen eingesetzt wird

    Seit der Einführung dieses Wirkstoffes in die Therapie bei amanitinbedingten Pilzvergiftungen ist bei rechtzeitiger Behandlung die Sterblichkeitsrate auf 5 bis 12 % zurückgegangen.


    LG Ulla

    Hallo Grüni,

    auch von mir die herzlichsten Geburtstagsglückwünsche und einen kleine Blumengruß.


    Bleib so wie Du bist und ich wünsche mir auch weiterhin so erfrischende Beiträge von Dir im Forum wie bisher.

    Das macht das Forum so lesenswert!


    Liebe Grüße

    UIla

    Lieber Jan-Arne,

    auch ich möchte mich in die Reihe der Gratulanten einreihen und Dir ganz herzlich zu Deinem Geburtstag gratulieren.

    Natürlich sollen es von mir "schleimige" Glückwünsche sein!



    Es gibt immer mehrere Wege zum Ziel. Verlier nicht den Überblick und finde den richtigen Weg.

    Vielleicht mal wieder über die Myxos.

    Wäre auch schön wenn wir uns endlich mal kennenlernen würden!


    Hab einen schönen Tag und bleib gesund!


    Liebe Grüße

    Ulla