Beiträge von lamproderma

    Hallo Erwin,

    Deinen Schleimer würde ich schon für Didymium difforme halten.

    Bei den orangen Kügelchen bin ich ganz der Meinung von Thorben.

    Ich hätte auch erst gedacht, dass sich das noch zu irgendwelchen Schleimis weiterentwickelt, aber wenn Du sagst, dass sich die Kugeln nicht weiter verändert haben, kann ich auch nichts weiter dazu sagen.

    Man sollte aber in seine Kulturen nicht zu oft und zu lange reinschauen, da die unreifen Fruchtkörper dadurch manchmal geschädigt werden und nicht richtig ausreifen.

    LG Ulla

    Hallo,

    hatte bei der 3 auch erst den Lacktrichterling, war mir ziemlich sicher, auch wenn ich keinen der Phäle gesehen oder verstanden habe.

    Hab dann den ersten Joker angefordert und mich bei der Zahl verschrieben und versehentlich die 3 angefordert.

    War aber scheinbar eine Eingebung! Dadurch hab ich dann doch die richtige Lösung rausbekommen.


    LG Ulla

    Hallo Jörg,

    Dein Fund könnte auch ein Sklerotium von was anderem sein und kein Schleimpilz. Man müßte mal das Innere sehen und ob die Kügelchen hart sind oder mehr weich. Sind alle Kugeln gestielt wie bei dem obersten scheint?

    mehr kann ich leider dazu nicht sagen.

    VG Ulla

    Hallo Jörg,

    Dein Fund ist auf jeden Fall eine Comatricha. Die Fruchtkörper sind zwar noch unreif, aber man erkennt den schwarzen Stiel, der typisch für diese Gattung ist, während Arcyria meist einen helleren oder anders gefärbten Stiel hat.

    Welche Art es dann wird, ist aber nicht 100%ig zu sagen, aber Comatricha nigra ist die häufigste Art und sieht schon sehr ähnlich aus im unreifen Zustand.

    VG Ulla

    Hallo Erwin,

    schön, dass Du wieder was interessantes gefunden hast.

    Lamproderma ist auf jeden Fall richtig.

    Leider sind Deine Fruchtkörper schon etwas schimmlig. Das passiert in Feuchtkammer ja schnell.

    Wennsmöglich ist, kann man ja immer etwas Schimmel ausrupfen.

    Bei Lamproderma muß man die Peridie beachten, ob sie vielleicht braunfleckig ist, oder Kalknadeln darauf hat.

    Wie bei Deinem letzten Foto sieht sie bronzefarbig glänzend aus.

    Die Sporen sind gleichmäßig grobwarzig zw. 8-(12)um und die Columella endet stumpf, d.h. die Capillitiumfäden entspringen dem Ende der Columella und sind strahlenartig nach außen ausgerichtet.

    Das Vorkommen auf Grashalm (also krautiges) ist nur für wenige Arten typisch.

    Wenn ich alles so zusammen sehe, kommt nur Lamproderma scintillans in Frage.

    Kannst ja in der Literatur nochmal nachlesen und vergleichen.

    Bei Deinem vorigen Fund bin ich noch dran, hab noch keine Antwort, melde mich dann.


    LG Ulla

    Hallo Radelfungus,

    das sind keine Borstenscheiben sondern alte Laubholz-Harzporlinge (Ischnoderma resinosum).

    Borstenscheiben (Hymenochaete) bilden nur ganz dünnfleischige Fruchtkörper-Hütchen

    aus oder sind resupinat und haben auch keine Poren, sondern eine glatte Fruchtschicht.

    VG Ulla

    Hallo Jörg,

    Willkommen im Forum!

    Mit der Vermutung Arcyria lags Du schon recht gut.

    Aber A. incarnata ist eine der rötlichen Arten.

    Dein Fund ist mit großer Wahrscheinlichkeit Arcyria pomiformis, eine der gelblichen Arten.


    VG Ulla

    Hallo liebe Freunde,


    waren ja interessante Vermutungen,

    aber hier nun die Auflösung


    ein Spaltblättling.


    und es gibt sogar einen Sieger:


    Felli hats erkannt, Gratulation!! ==konfetti


    Warum die Fruchtkörper so deformiert sind, entzieht sich allerdings meiner Kenntnis oder Vermutung.

    Vielleicht hängt es mit den Witterungsverhältnissen zusammen.

    Wir fandens aber interessant.

    LG Ulla

    Hallo beisammen,


    heute auf unserem Winterspaziergang nahe Sangerhausen rund um die Hohe Linde (Kupferschieferhalde)



    trafen wir auf folgenden Alien (könnten auch Gnolmenfinger sein? ==Gnolm10 ) :




    Da dachte ich mir, dass ist die Gelegenheit für ein entspannendes Zwischenrätsel fürs APR ohne Rangeleien ums Treppchen etc.

    Wer also eine Idee dazu hat, welcher Außerirdische sich da niedergelassen hat, melde sich hier gleich im Beitrag.

    Es gibt aber nichts zu gewinnen. :gwinken:g:(

    Wer die erste richtige Lösung schreibt, darf sich selbst loben und auf die Schulter klopfen. :gfreuen: :gbravo:


    Die Auflösung kommt dann morgen.


    LG Ulla

    Hallo Erwin,

    vergleich mal mit Didymium bahiense. da passen die Warzengruppen gut, die Sporengröße paßt und auf Deinem letzten Makrofoto sieht man auch die etwas nach oben gewölbte (schirmartig) Pseudocolumella.

    LG Ulla

    Hallo Björn,

    die Kalkkristalle erkennt man schon als Kristalle, wie Salzkristalle in Miniformat. Auch wenn die peridie zerbröselt, bleiben immer noch einige Kristalle erhalten.

    Amorpher Kalk sieht mehr aus wie rundliche Salzkörner.

    LG Ulla

    Hallo Björn,


    mit Trichia decipiens liegst Du richtig. Ist z.Z. in der kalten Jahreszeit eine sehr häufige Art.

    Die 2. Art ist ein Didymium, erkennbar daran, dass kristalliner Kalk vorhanden ist (auf deinen Fotos undeutlich zu sehen) und das Capillitium keine Kalkknoten hat..

    Leider sieht man nicht ob die Fruchtkörper gestielt sind, aber ich denke nicht, denn die Sporen die einseitig heller sind sprechen für Didymium difforme. Die Art ist auf pflanzlichen Abfällen recht häufig, kommt das ganze Jahr vor.

    LG Ulla

    Hallo,

    ich hatte auch schon ein Plasmodium auf dem 2. Foto von Roland vermutet.

    Christine hat das so schön dokumentiert. ==Pilz22

    Badhamia utricularis ist eine Art der kälteren Jahreszeit, ist z.Z. überall zu finden und liebt Pilze, vor allem Porlinge und wie hier eben auch Phlebia. Normalerweise kriechen die Plasmodien über das Substrat hinweg ohne es zu beschädigen, aber Badhamia ist eine Art, die ernährt sich auch von Pilzen. Vielleicht weil sie mehr Nahrung für ihre großen Fruchtkörperkolonien braucht?

    Mir hat sie schon einmal vor vielen Jahren einen ganzen Klapperschwamm weggeschnappt und zerlegt.

    LG Ulla

    Hallo Hagen,

    leider läßt sich der Schleim in Deiner Kultur so nicht zu bestimmen.

    Es könnte sowohl ein Physarum als auch ein Didymium sein. So rote Stiele gibt es beiden Gattungen

    Physarum mußte ein Capillitium mit Kalkknoten haben und auf der Peridie granulierten Kalk, während Didymium keine Kalkknoten im Capillitium hat dafür aber auf der Peridie kristallinen Kalk.

    Mikroskopieren sollte man Myxos erst, wenn sie trocken sind. Da kann man die Sporen ausblasen, um die Capillitiumstruktur besser sehen zu können. Die Sporen sind danach erst von Bedeutung.

    LG Ulla

    Hallo Ingo,

    wurde etwas vom Geruch gepostet?

    Mich erinnert der Pilz an Haasiella venustissima, den Goldnabeling oder Prachtnabeling.

    Der müßte intensiv nach Fruchtbonbon o.ä.süßlich riechen.

    Wächst gern an halbruderalen Stellen in Laubwäldern.

    LG Ulla

    Hallo Brigitte,

    Norbert kann recht haben mit Trichia decipiens. Rotköpfiger Schleimpilz ist aber kein wirklich passender Name für die Art. Stammt sicher aus "123Pilze".

    Schleimpilze haben meist keine gängigen deutschen Namen. Nur die ganz häufigen und auffälligen wie Lohblüte oder Blutmilchpilz.

    Zu Deinem Fund: der Schleimpilz ist noch unreif und da ist es nicht immer 100%ig möglich die Art genau zu bestimmen.

    Dazu gehört auch Dein Fund, das kann also Trichia decipiens werden - da würden sich die kleinen Köpfchen gelbbraun verfärben.

    Aber auch eine der rötlichen Arcyria-Arten (Stielschleimpilze) käme in Frage. Da gabs gerade vom naturgucker einen Beitrag dazu.

    Aber Trichia decipiens ist eine Art, die jetzt in der kalten Jahreszeit sehr häufig ist, während die Arcyria-Arten jetzt kaum noch wachsen. Deshalb pflichte ich Norbert bei mit Trichia decipiens.

    Wenn Du es genau wissen willst und die Winzlinge auf der Borke mitgenommen hast, kannst Du sie für ein paar Tage in eine Dose sperren und darauf warten, dass sie noch reif wird.


    VG Ulla

    Hallo Pablo,

    die Vergesellschaftung mit Plicatura crispa ist ja interessant.

    Die Art ist bei uns ja sehr häufig geworden, bisher haben wir aber Tectella nur einmal selbst gefunden.

    Vielleicht hat man sie doch irgendwie übersehen oder hast Du eventuell den Eindruck dass sie häufiger geworden ist?

    Wir werden jedenfalls jetzt noch bewußter nach dieser Art schauen.

    LG Ulla

    Hallo Chris,

    Dein Schleimi sieht makroskopisch nicht ganz typisch wie Arcyria ferruginea aus, aber die Mikromerkmale könnten so stimmen. Leider sieht man die Capillitiumskulptur nicht so richtig, aber es ist stark strukturiert, hat nicht nur Stacheln, sondern auch netzige Strukturen mit Ringen, Warzen. Die Verdickungen der Capillitiumstränge sind in der Literatur auch beschrieben. Sporengröße paßt genauso.

    Du kannst ja noch mal testen ob sich der Capillitiumpuschel leicht vom Stielbecher trennen läßt. Das wär auch typisch für A. ferruginea.

    Die Art kommt ja auch gern auf Kiefernholz vor.

    Deshalb denke ich, dass Du den wirklich als A. ferruginea abhaken kannst.

    LG Ulla