Nobi ist mir zuvor gekommen - Nematoden
VG Ulla
Nobi ist mir zuvor gekommen - Nematoden
VG Ulla
Hallo,
bei uns in Sachsen-Anhalt war der Pilz vor den 90ern vorwiegend im Gebirge (Harz) auf Nadelholz zu finden.
Später tauchte er dann auch auf Laubholz im Hügelland auf und ist seitdem auch auf Laubholz nicht selten.
VG Ulla
Hallo Jezicek,
vergleich mal mit dem Beringten Flämmling - Gymnopilus spectabilis
VG Ulla
Hallo Andre, schicke Dir eine PN mit den entsprechenden Daten.
Schönen Abend
Ulla
Hallo Andre,
ich bin ganz bei Erwin, das ist ganz sicher Brefeldia maxima!
Schöner und seltener Fund, sollte auf jeden Fall für die Kartierung gemeldet werden.
LG Ulla
Hallo,
wär auch für Gymnopilus mit Frostschaden.
VG Ulla
Bei mir stehen die Kulturen immer bei ca. 15 grad und nicht zu hell. Das Küchenpapier, was ich als Unterlage in der Box nutze, nicht zu triefend naß machen, sodass das Substrat gerade so feucht bleibt. Ich weiche das Substrat aber vorher immer ca. einen Tag ein.
LG Ulla
Hallo Erwin, ja Arcyria margino-undulata wächst regelmäßig an Erlenzapfen in Kultur.
Auch im Freiland hatte ich sie schon.
Dann kommt auch oft noch am gleichen Substrat Comatricha rutilipedata, Craterium concinnum.
LG Ulla
Hallo Erwin,
Du findest ja immer tolle Sachen.
Leider kann ich Deine Echinostelium brooksii nicht so bestätigen, da ich die Art bisher noch nie gefunden habe.
Ich hatte nur bisher Echinostelium minutum.
Leider gibt es auch in den gängigen Bestimmungsbüchern oder im Netz keine aussagekräftigen Fotos zum Habitus.
Ohne mikroskopische Untersuchung zu den Sporen, zur Pseudocolumella kann man nichts dazu sagen.
Im Forum gabs mal vor über einem Jahr einen Beitrag von #Pälitzhofer zu der Art. Schau es Dir da mal an.
Es ist natürlich problematisch sowas winziges zu mikroskopieren. Ich, mit meiner Altersfehlsichtigkeit habe da große Probleme.
LG Ulla
Hallo,
das könnten Schleimpilze aus der Gattung Didymium oder Physarum sein. Aber ohne zunächst schärfere Makrofotos und dann mikroskopische Untersuchung ist da nichts genaueres zu sagen. Nur die Sporen zu mikroskopieren reicht nicht, da die oft ähnlich aussehen. Man muß die Struktur der Kalkkruste außen untersuchen (sind da Kristalle drauf?); ist im Inneren ein Capillitium vorhanden, welches Kalkknoten hat oder nicht; haben die Fruchtkörper einen Stiel, welche Farbe hat der.
VG Ulla
Hallo Christine, leider kann ich zur roten Arcyria immer noch nichts genaueres sagen.
Man sieht leider nicht, ob sich das Capillitium leicht vom Stielbecher ablösen läßt. Dann wäre A. incarnata möglich, wenn nicht, dann kommt z.B. A. minuta in Frage, allerdings ist das Capillitium der Art normalerweise etwas feinmaschiger.
Die anderen Schleimis sind Physarum leucophaeum, wo Du schon die etwas verschimmelten gezeigt hast.
LG Ulla
Hallo Romana,
Du hast recht, es handelt sich bei Deinem Fund um eine Arcyria,
mit großer Wahrscheinlichkeit um Arcyria oerstedtii.
Diese Art gehört zu dem roten Artcyria-Arten, bei denen sich das Capillitium leicht vom Kelchbecher ablösen läßt. Außerdem expandiert es stark. Die Struktur des Capillitiums - stachelig - ist typisch für die Art.
LG Ulla
Hallo,
ich würde Eike recht geben - Leberbrauner Milchling - Lactarius hepaticus mit Frostschaden.
Den hatten wir an den letzten Wochenenden auch mehrfach im Kieferngebiet.
Gymnopus peronatus fällt m.M. völlig raus.
VG Ulla
Liebe Christine,
also an Phleogena habe ich nicht gedacht, die sieht ganz anders aus (graubraune gestielte Wollbällchen).
Ich dachte eher an etwas aus der Ascomycetenecke?
Die kleinen schwarzen würde ich auch eher für Pyrenomyceten halten (aber unsicher)
LG Ulla
Hallo Christine,
bei diesen weißen Kügelchen weiß ich noch nicht mal ob es überhaupt ein Schleimpilz ist.
Da müßte man später noch mal hinschauen oder gleich einen Beleg mit nach Hause nehmen um ihn weiter zu beobachten.
LG Ulla
Hallo Christine,
Comatricha nigra hast Du ja selbst erkannt.
Der rosa Schleim ist eine der roten Arcyria-Arten, leider nicht richtig ausgereift. Dadurch so vom Foto nicht bestimmbar.
Der weiße ist ein verschimmeltes Physarum ev. leucophaeum, man sieht einige Stiele und auch Kalknoten zwischen dem Schimmel.
LG Ulla
Hallo Christian,
mich erinnert der Tintling an Coprinopsis mitraespora. Wie wär es damit?
LG Ulla
Hallo Romana,
Deinen Erdstern würde ich nicht für G. corollinum halten. Dieser sieht makroskopisch schon anders aus.
Die Stärke der äußeren Peridie ist meist dicker und glatter, dann löst sich die Mycelialschicht unten immer davon ab. Auf Deinem Foto sieht man aber dass das Substrat anhaftet. Die Mündung ist zwar gewimpert, müßte aber einen Hof haben. Der fehlt bei deinem Fund. Auch ist Geastrum corollinum ungestielt, aber auf dem Foto sieht man einen kurzen Stiel.
Dann ist G. corollinum beim Eintrocknen hygrometrisch, d.h. die Lappen rollen sich nach oben und beim Befeuchten öffnen sie sich wieder. Das sieht ebenfalls nicht so aus bei Deinem Fund.
Ich würde Deinen Erdstern für Geastrum coronatum halten.
Dieser ist gestielt, nicht hygrometrisch und die Mycelialschicht bleibt außen an der Exoperidie haften.
Mir gefällt zwar die hervorgestülpte Mündung nicht so ganz für G. coronatum, das habe ich eigentlich bisher nur bei G. fornicatum, dem Großen Nesterdstern gesehen, aber ein Nest (Mycelialschicht bleibt mit einem Teil der Exoperidie als Nest am Boden und der innere Teil stellt sich dann stelzenförmig auf) sehe ich auf Deinem Foto nicht!?
Was besseres fällt mir aber im Moment nicht ein.
LG Ulla
Hallo beli ,
bin auch dabei, bekommst gleich ne PN, Chip zieh ich auch gleich ab.
LG Ulla
Hallo liebe Pilzfreunde,
die letzten zwei Jahre waren für unser Gebiet in Sachsen-Anhalt durch die Trockenheit nicht sehr pilzaffin.
Aber man kann trotz allem auch was Positives daran finden.
Im Juli 2018 gab es im Nordosten von Sachsen-Anhalt bei Coswig den größten Waldbrand seit 18 Jahren. Ausgelöst durch einen Feldbrand brannte damals eine Fläche von ca. 100 Fußballfeldern Kiefernwald ab.
Wir kamen bei einer Exkursion Anfang 2020 auf das Gelände und beschlossen es zu günstigerer Zeit mal aufzusuchen. Damals fanden wir trotz Winter schon den Kohleleistling - Faerberia carbonaria.
In Sachsen-Anhalt ist das Abbrennen von Gartenabfällen etc. seit Jahren verboten, deshalb sind pilzliche Brandstellenbewohner schon auf der Roten Liste verzeichnet.
Anfang November machten wir unser Vorhaben wahr und besuchten erneut die Fläche.
Inzwischen hat man schon die meisten Bereiche der Brandstelle gerodet und auch teilweise mit Laubbäumen oder auch Kiefern neu aufgeforstet.
Überall sieht man noch die angekohlten Kiefernstubben.
Dieses Mal konnten wir wieder eine große Zahl von Kohle-Leistlingen (Faerberia carbonaria) aber auch Kohle-Schüpplinge (Pholiota highlandensis) feststellen.
An einer Stelle fanden wir auch den Kohle-Tintling – Coprinellus angulatus.
Außerdem fanden wir an den angebrannten Kiefernstümpfen den Nadelwald-Schüppling - Pholiota spumosa.
Am letzten Wochenende besuchten wir erneut das Gebiet.
Am Morgen herrschte noch Frost. Die Dauerporlinge (Coltricia perennis) hatten sich mit glitzernden Kristallen geschmückt, die Kohle-Schüpplinge ebenso.
Diesen Mal wuchsen dort auch Kohle-Nabelinge - Myxomphalia maura.
Einer der Brandstellenbecherlinge Plicaria endocarpoides hatte Eis im Becher.
Auch Schleimpilze hatten sich verkohlte Stämme ausgesucht.
Badhamia utricularis - unreif und reif:
Enteridium olivaceum - ebenfalls unreif und reif:
Auf einem Holzlagerplatz nahebei, wo die angebrannten Kiefern und auch Robinien gelagert wurden, fanden wir weitere Schleimpilze.
Da fehlen aber noch die Fotos.
Sicher werden wir das Gebiet zu anderen Zeiten nochmals besuchen, um die Sukzession weiter zu beobachten.
Ich hoffe, es hat Euch Spaß gemacht unsere Exkursion virtuell zu begleiten.
LG Ulla
Hallo,
ich schicke mal die Startgebühr von 10 Chipsis rüber.
LG Ulla
Hallo,
ja, ich bin auch bei Clavulina coralloides,
Diese wird oft vom Ascomyceten Helminthosphaeria clavariarum beziehungsweise seiner imperfekten Form Spadicioides clavariarum befallen und verfärbt sich dadurch grau und kann dadurch mit der Grauen Koralle verwechselt werden.
VG Ulla
Hallo Wolfgang,
Bilder sind leider nicht zu sehen!
VG
