Liebe Christine,
das könnte natürlich dazu reichen.
Bei einem Pilzfreund wuchs Fuligo rufa auch mal zwischen Pflastersteinen im Schrebergarten.
LG Ulla
Liebe Christine,
das könnte natürlich dazu reichen.
Bei einem Pilzfreund wuchs Fuligo rufa auch mal zwischen Pflastersteinen im Schrebergarten.
LG Ulla
Hallo Wutzi,
danke für den link zum Saitenwurm!
Wir haben vor ein paar Jahren im Harz so ein Tier in einer mit Wasser gefüllten Fahrspur gefunden!
Aber die gruselige Lebensgeschichte hatte ich nicht vor Augen. Trotzdem sind es bemerkenswerte Tiere.
Dein Garten mit den vielen anderen Krabblern und Flattermännern ist natürlich eine Augenweide!
LG Ulla
LG
Hallo Christine,
das ist auf jeden Fall keine Mucilago crustacea, sondern eine Lohblüte - Fuligo.
Das könnte von der Farbe Fuligo rufa sein, aber so vom Habitat - auf den Rasen - eher ungewöhnlich.
War da vielleicht mal Schredder drunter? Das liebt F. rufa.
Man müßte das sonst mikroskopieren.
LG Ulla
Hallo liebes Forum,
aus dem Nachlass eines Pilzfreundes kann ich von Heinrich Dörfelt: "Die Erdsterne" abgeben.
Es handelt sich im die 1. Auflage von 1985 aus der Reihe "Die neue Brehm-Bücherei", Ziemsen-Verlag, Wittenberg (2.Auflage ist unverändert). Es ist ein ausführlicher Bestimmungsschlüssel enthalten. Die Fotos sind alle in Schwarz-weiß.
Der Folienumschlag ist etwas lose, aber das Buch ist sonst im guten Zustand.
Würde das Buch für symbolische 1€ + 1,45€Versand abgeben.
Wer Interesse hat bitte melden.
LG Ulla
Hallo Timm,
leider sind Deine Schleimer noch unreif und deshalb ist eine Bestimmung sehr unsicher.
Der erste könnte alles mögliche sein, z.B. ein Physarum oder Didymium.
Beim 2. sieht das Stielchen aus wie ein Physarum, eventuell Physarum leucophaeum. Aber das ist auch noch unsicher. Vielleicht kannst Du die Fruchtkörper mit etwas Substrat in einer Feuchtkammer (Schachtel mit feuchtem Küchenpapier) noch etwas nachreifen lassen, damit man sieht wie sie sich weiterentwickeln.
LG Ulla
Hallo Björn,
Nr. 2 sieht sehr nach dem Heilziest (Betonica officinalis) aus.
LG Ingo
Die Betonie wollte ich auch gerade vorschlagen, aber Ingo war schneller.
Der Phyto auf Meum ist ja wirklich toll. habe ich auch schon mal gefunden aber nicht mikroskopiert, schade.
LG Ulla
Bilder 4-7: Die "schwarzen Pinöpel", die mit bloßem Auge bzw. auf meinen ersten, unscharfen Fotos nicht richtig zu erkennen waren, zeigen hier deutlich, daß sie FK eines Schleimis sind! (Wenn man auch keine Details erkennen kann) Im Vordergrund sieht man auch bei dieser Art Reste des Plasmodiums; es sieht etwas aus wie flüssiger Teer.
Sooooo....ich konnte Mr. Grüni dafür gewinnen, aus der Kamera noch ein bißchen was rauszukitzeln und meinen Schleimi-Holzklotz nochmal vor die Linse zu nehmen. Einiges wurde nun viel besser sichtbar, zB auch die "schwarzen Pinöpel", die sich nun definitiv als Schleimpilze erwiesen haben. Was aber auch klar wurde, sind die Grenzen unserer Kamera. Mehr an Auflösung geht halt net, und trotz diverser Menüsuchereien, Stativbenutzung und Selbstauslöser, um nicht zu wackeln, wird es irgendwann grisselig.
Aber ich zeig euch mal, was dabei rausgekommen ist:
Liebe Grüni,
die "schwarzen Pinöpel" sind vielleicht was "besseres". Leider sieht man es im Foto nicht so richtig. Es könnten Schleimis aus der Gattung Cribraria sein. Kannst Du eventuell die Fruchtkörper ernten (dann an der Luft langsam trocknen, danach in eine Streichholzschachtel einkleben). Wenn Du sie mir dann schicken könntest, würde ich versuchen die Art rauszubekommen, wenn Du möchtest.
Dann melde Dich.
LG Ulla
Da kann ich auch was beitragen, fragt mich nicht nach der Art.
Schleim Schleim Schleim
Hallo,
Deine Schleimis sind schon was besseres.
Beide sind zwar noch unreif, aber man erkennt sie in diesem Fall schon.
Der erste ist Diachea leucopodia und der zweite Physarum psittacinum. Die erste Art kommt auf krautigen Teilen im Sommer vor, während Physarum psittacinum auf Holz vorkommt, auch jetzt im Frühsommer.
LG Ulla
Hallo,
das Problem ist vor allem, dass der Schredder jetzt durch den Regen sehr naß ist, da werdet Ihr noch einige Zeit mit dem Schleim leben müssen. Erst wenn die Witterung wieder heiß und trocken ist, wird er das Wachstum zunächst einstellen.
VG Ulla
Hallo Claudia,
das ist ja schön, dass ich Dich etwas angesteckt habe mal nach Schleimern zu schauen!
Zu Deinen Funden:
Nr. 1 ist möglicherweise eine Fuligo und ob es candida wird, muß sich erst herausstellen.
2. könnte sogar was besseres werden als nur eine gewöhnliche Fuligo septica (die wächst meist kompakter und nicht so häufchenweise). Ich denke da an Fuligo muscorum. Ist leider aber noch unreif, deshalb nur sehr vielleicht.
3. "gewöhnliche" Fuligo septica hast Du ja schon richtig bestimmt.
4. denke ich auch an die Schaumzikade
6. das könnte Trichia decipiens werden.
17. ist natürlich Ceratiomyxa fruticulosa, wie Du auch schon erkannt hast. Die Art kommt immer nach Regenfällen im Sommer so als erste Art.
Gratulation auch zu den anderen Funden! Die Vibrissea ist schon sehr schön. Jetzt ist die Zeit wo man auch in Bächen so einiges findet (Schleimis eher weniger)
LG Ulla
Hallo,
der "Pilz" auf dem Schredder ist ein Schleimpilz und ist eine Varietät der gelben Lohblüte (Fuligo septica var. rufa oder nur Fuligo rufa). Er besiedelt gern solche Schredder- und Hackschnitzelhaufen, oft in großer Zahl wie bei Dir auf dem Spielplatz.
Er ist aber ungiftig. In Mexico werden die gelben unreifen Schleimpilze sogar gegessen.
Auf einem Kinderspielplatz ist das trotzdem immer so eine beunruhigende Sache, da man nicht weiß, was Kinder so in den Mund stecken.
Das Entfernen der Fruchtkörper ist eine Möglichkeit, aber er wird sicher noch öfters auf dem Schredder erscheinen, solange er darauf Nahrung findet. Irgendwann wird er allerdings von selbst verschwinden (schon durch stärkeren Regen werden die Fruchtkörper zerstört).
Im Zweifelsfall den Schredder zu entfernen ist eine andere Möglichkeit, die sicher in diesem Fall kaum möglich ist.
Es ist deshalb in der Verantwortung der Eltern auf ihre Kinder zu achten, was sie auf dem Spielplatz zu sich nehmen.
VG Ulla
Liebe Ulla, könntest Du bitte noch einmal deine Empfehlungen für Bestimmungsliteratur geben!! Das war eine Folie ganz am Anfang, da bin ich nicht mit Abschreiben hinterher gekommen...
Hallo,
für alle die daran Interesse haben, hier nochmal die Literaturempfehlungen:
1. Lister, A. (1894, 1911, 1925): A monograph of the Mycetozoa. – London (drei jeweils revidierte und erweiterte
Fassungen).
2. Macbride T.H. & G.W. Martin (1934):The Myxomycetes. - New York.
3. Hagelstein, R. (1944): The Mycetozoa of North America. - New York.
4. Martin G.W. & C.J. Alexopoulos (1969): The Myxomycetes. - Iowa City.
5. Nannenga-Bremekamp, N.E. (1974); De Nederlandse Myxomyceten (Bibliotheek van de Koninklijke nederlandse
Natuurhistorische Vereniging). – Zutphen.
6. Neubert, H.; Nowotny, W. & K.-H. Baumann (1995-2002): Die Myxomyceten, Band 1-3. Karl-Heinz-Baumann-Verlag,
Gomaringen
7. Poulain, M.; Meyer, M. & P. Bozonnet (2011): Les Myxomycètes, Tome 1-2; Fédération mycologique et botanique
Dauphiné-Savoie, Sevrier.
Für Anfänger gut geeignet (Taschenbuch, viele Fotos und in deutsch):
8. Geib, M. (2.Aufl.2016): Myxomyceten, Kleiner Führer für Exkursionen. - mgp-publikationen.
Ich freue mich, dass Euch der Vortrag gut gefallen hat und hoffe natürlich, das Ihr nun auch ab und an nicht an Myxomyceten vorbeigeht, sondern sie eventuell auch mitnehmt.
Bin gern bereit auch Bestimmungshilfe zu leisten.
LG Ulla
Jetzt bin ich auf den Vergleich noch gespannter. Müsste nur den Weidenbohrer in der Natur finden.
Hier zumindest mal wie die Weidenbohrerraupe aussieht: ein stattliches Exemplar von ca. 6cm Länge und fast 1cm Dicke.
Wohnt bei unserm Nachbarn in der Korkenzieher-Weide. Er versucht sie seit Jahren durch Zuschmieren der Löcher mit Knete zu vertreiben. Scheint aber nichts zu nützen. Auch Samtfußrüblinge profitieren von den Schädigungen der Raupen.
LG Ulla
Hallo Christine,
Du hast recht, leider gehts ohne Mikroskop nicht, um die Art zu bestimmen. Stemonitis ist aber sicher richtig.
Zu den Becherchen kann ich nichts sagen, aber vielleicht gehören sie zu einer Flechte?
LG Ulla
Hallo, da mache ich doch gleich weiter:
Mehlgeruch: z.B. beim Maipilz, Mehlräsling.
Da hilft nicht in die Mehltüte reinzuriechen. Ich hatte mein AHA-Erlebnis als ich bei einer noch funktionierenden Mühle vorbeikam. Da roch es nach frischgemahlenem Mehl und ich konnte dem Maipilz dem zuordnen.
Manche vergleichen den Geruch mit gurkig, aber das finde ich höchstens beim Schuppigen Porling ähnlich.
LG Ulla
Hallo zusammen,
morgen werde ich Euch etwas über meine Lieblinge, die Schleimpilze - Myxomyceten erzählen. Ich hoffe, Ihr habt Lust dazu.
Bemühe mich zum Anpfiff 21:00 fertig zu werden
, aber ich bin auch nicht böse wenn sich einige dann ausklinklen werden.
LG Ulla
Hallo Martin,
weißfaules Holz scheint mir am geeignetsten, aber ich glaube nicht so richtig, dass das mit den nur Auftragen der Sporen so klappen kann.
Bei Deinem Brötchen-Ansatz sieht mir das auch schon nach anderen ev. Hefepilzen aus.
Aber Probieren kann man es ja. Vielleicht klappt es.
Ich setze Feuchtkammerkulturen immer anders an: in einer Dose, auf feuchtes Küchenpapier lege ich Substrat (Holzstückchen u.ä) und warte ob irgend ein Schleimpilz sich zeigt. Das direkte "Impfen" mit Sporen habe ich noch nicht ausprobiert.
VG Ulla
Hallo KaMaMa,
hast Du von deiner "Zucht" ein neues Foto?
Ich glaube nicht, dass sich die Sporen von Tubifera ferruginosa mit Brötchenresten anfreunden werden. Tubifera bevorzugt ausschließlich morsches Holz.
Auch sollte man bei Feuchtkammerkulturen nicht nur das Substrat einlagern, sondern vor allem etwas feuchtes Küchentuch unterlegen, damit sich die Feuchtigkeit hält.
VG Ulla
Hallo Timm,
sehr schöne Aufnahme von Arcyria cinerea!
VG Ulla
Hallo Clemens,
bei dem gelben gebe ich Dir recht mit Arcyria obveleta. Der ist leicht zu bestimmen.
Mit der Gattung Stemonitis sieht es allerdings etwas schwieriger aus. Da gibt es einige ähnliche Arten, die man nur mit dem Mikroskop auseinanderhalten kann. Also bei der Stemonitis kann man so keine genaue Art bezeichnen.
Eine Giftigkeit der Schleimpilze für Menschen ist bisher nicht bekannt, aber trotzdem sollte man aufpassen was Kinder so in den Mund nehmen!
VG Ulla
Lieber Wolfgang,
danke Dir und wünsche Deiner Frau gute Besserung und Dir viel Kraft bei der Garten-, Tier- und "Kinder"betreuung!
LG Ulla
Hallo Wolfgang,
da muß ich mich da doch ein bißchen beschweren, ![]()
Ich hatte es auch richtig. Hast Du mich vergessen?
LG Ulla
Hallo,
um irgendwas mit Schleimpilzen zu machen, müßte man voraussetzen dass die Betreuer sich damit auskennen.
Z.B. Physarum polycephalum mit Haferflocken füttern, soll zwar funktionieren, aber man muß erst einmal ein aktives Plasmodium besorgen, muß wissen, wie man es behandelt um dann das entsprechende Ergebnis zu bekommen.
Da denke ich, dass das für Kindergartenbetreuer nicht geeignet ist.
Es wäre dann sicher besser mal in den Wald zu gehen, um an alten liegenden Stämmen Schleimpilze zu entdecken, obwohl da auch Kenntnis der Betreuer Voraussetzung ist. Allerdings denke ich, dass lebende Objekte wie Käfer, Schmetterlinge, Frösche o.ä. da für Kinder im Kindergartenalter besser geeignet sind sie an die Natur heranzubringen.
VG Ulla
Hallo Tuppie,
ich habe von Raupen zwar keine Ahnung, aber an den Buchsbaumzünsler würde ich nicht denken, sieht meiner Meinung und leider negativen (für unseren Buchsbaum) Erkenntnis eher mehr grün aus.
Ich hatte letztens aber eine fette Raupe im Beet entdeckt, von der ich auch nicht wußte was es war.
Habe das Foto über die Bilderkennung geschickt und sofort ein schlüssiges Ergebnis erhalten. Bei mir war es die Weidenbohrerraupe. (Jetzt weiß ich wie die riechen und erkenne die Schnecklinge mit dem Geruch).
Weidenbohrerraupe
Vielleicht probierst Du es mal damit, falls keiner sich zu Deiner Frage meldet.
LG Ulla
