Beiträge von lamproderma

    Hallo Martin,

    ich denke auch wie beli, dass es eine Fuligo ist, denn es gibt da mehrere Arten.

    Dein Fund halte ich für Fuligo candida, die früher als eine Variatät von Fuligo septica galt.

    Wenn Du den Fruchtköper anschneidest, müßte er in Inneren weiße Kalkstrukturen haben.

    Die Art ist recht häufig.


    LG Ulla

    Hallo Jörg,

    ich könnte mir vorstellen, dass es sich um ein Sklerotium eines Schleimpilzes handelt.

    Wenn Plasmodien eines Schleimpilzes keine geeigneten Entwicklungsbedingungen finden, dann können sie ein Sklerotium, d.h. ein verhärtetes Entwicklungsstadium bilden, dass dann erst bei günstigen Bedingungen wieder "auftaut" und sich zu reifen Fruchtkörperen entwickeln kann.

    Die Bestimmung der Art ist in so einem Fall nicht möglich.

    LG Ulla

    Hallo Wolfgang,

    hat mir auch viel Spaß bereitet.

    Auf die Dipladenia und vor allem das Wandelröschen wäre ich wirklich nicht gekommen, obwohl ich so etwas schon auf der Terrasse hatte. Die Gerbera ist für mich auch keine wirkliche Terrassen- oder Gartenpflanze!

    Trotzdem vielen Dank für deine Mühe.


    LG Ulla

    Hallo Tuppie,

    mir geht es so wie Dir, die 3,10,13 sind bei mir noch unklar, auch die 11 meine ich zu kennen, aber habe ich bei mir nicht im Garten oder auf der Terrasse.

    Ich gehe nochmal in mich und hoffe, dass uns Lupus noch etwas Zeit läßt, oder kann man erst mal eine Liste abgeben und dann später nochmal nachbessern?

    LG Ulla

    Hallo lyd,

    die Angaben in den Roten Listen sind bei Schleimpilzen immer mit Vorsicht zu genießen, da kaum jemand diese Artengruppe sammelt. Das trifft auch für Sachsen zu. Deshalb ist jeder Fund natürlich wichtig, denn ich glaube auch nicht, daß die Art in Sachsen ausgestorben ist.

    Auch bei uns in Sachsen-Anhalt konnte ich die Art erst vor einiger Zeit nachweisen, da sie nicht häufig ist. Das lag daran, dass ich hier die einzige bin, die Schleimpilze sammelt und ich natürlich nicht überall sein kann.

    Ich freue mich deshalb, wenn ich auch für Euer Bundesland die Art durch Deinen Fund bestätigen könnte.


    LG Ulla

    Hallo lyd,


    zwar sieht das schon nach Lindbladia tubulina aus, aber es sollte doch noch endgültig mikroskopisch abgesichert werden.

    Meine Adresse hast Du vielleicht noch? Dann kannst Du mir den Beleg ja schicken.


    LG Ulla

    Hallo liebes Forum,

    Auch bei uns hat es in den letzten Wochen nur sehr selten und dann auch spärlich geregnet.

    Wir haben schon längst die Hoffnung auf Großpilze aufgegeben. Aber man muss sich ja bewegen und deshalb suchen wir uns immer Stellen aus wo wir noch nicht waren, um potentielle Pilzstellen auszuspähen, falls es mal wieder feucht wird.

    Heute haben wir uns in die Dessauer Ecke aufgemacht zum Sieglitzer Berg, bzw. in den Sieglitzer Park bei Vockerode. Der Park gehört zum Dessauer Gartenreich, wie auch der weltbekannte Wörlitzer Park. Er ist etwas abgelegen, liegt in der Elbaue, aber hat potentielle schöne Pilzecken zu bieten. Man findet dort eindrucksvolle starke und alte Eichen, Hainbuchen, Buchen.

    In der Elbaue sind trotz grundwassernah an der Elbe gelegen leider viele Stark- und Altbäume abgestorben.



    In den 70er Jahren wurden dort von Karl-Heinz Müller einige interessante Baumpilze gefunden und publiziert.

    Hier ein paar Eindrücke des Parkes.






    Wir haben dort leider heute so gut wie keine Porlinge gefunden, aber es gelangen uns heute ein paar interessante Funde.

    Zunächst entdeckten wir einen Phytoparasiten (?) auf Rhamnus carthatica, Purgier-Kreuzdorn. Da fehlt uns aber die Kenntnis. Vielleicht hat jemand eine Idee.


    Dann fand ich auf liegenden Ulmus?-Stämmen endlich mal wieder den Rillstieligen Seitling, Pleurotus cornucopiae. Er ist in den letzten Jahren bei uns selten geworden (wegen des Ulmen-Sterbens), d.h. zumindest haben wir ihn selten gefunden, er kommt ja auch auf anderen Laubhölzern vor.




    An einem stehenden, toten Laubholzstamm entdeckten wir in ca. 4 m Höhe einen Blätterpilz, den wir als Hypsizygus ulmarius, Ulmen-Rasling bezeichnen würden. Der kommt nicht nur an Ulme vor. Wir denken, dass der Stamm eine Eiche war. Leider hatten wir keine lange Leiter dabei um den Fruchtkörper zu ernten, deshalb ist das Belegfoto nur eine Vermutung.


    Im Laub am Wegesrand dann der Fund eines jungen Riesen-Schirmpilzes, Macrolepiota procera (?). Endlich ein frischer, junger Pilz. Sonst war es ja staubtrocken.


    Zu besseren Zeiten kann man in dem Gebiet sicher auch viele ander Funde machen.

    Wir waren jedenfalls nicht ganz unzufrieden, denn in den letzten Wochen haben wir kaum mal einen Großpilz zu Gesicht bekommen.

    Ich hoffe, Ihr könnt das nachvollziehen.


    LG Ulla

    Lieber Nobi,

    auch von mir alles Gute zu Deinem heutigen Bürzeltag.

    Bleib gesund, mögen Dir die Hiinterlassenschaften aller möglicher Viecher immer interessante Funde bringen!

    Laß uns auch weiterhin an Deinen Urlaubseindrücken oder kulinarischen Spezialitäten teilhaben!

    Ein blumigen und tierischen Gruß mit dem Vierbindigen Schmalbock auf Mädesüß!

    LG Ulla

    Hallo Johann,

    der erste ist wie Stefan schon schrieb der Fischeierschleimpilz, Tubifera ferruginosa, aber noch unreif. Reif sieht der Schleimi dann bräunlich aus.

    Der 2. ist eine andere Art:

    Die schwarzen und die gelblichen gehören zur gleichen Art in unterschiedlichen Entwicklungsstadien:

    Cribraria argillacea, die auch gern auf Nadelholz fruktifiziert.

    Die schwarzen sind noch sehr unreif und entwickeln sich gerade aus dem Plasmodium. Die gelblichen sind dann reif, obwohl bei diesen auch einige entwicklungsgestört sind.


    VG Ulla

    Liebe Tuppie,

    leider hab ich gestern Deinen Ehrentag verpaßt, hatten lieben Verwandschaftsbesuch.

    Trotzdem wünsche ich Dir alles Gute, bist Du doch auch der gute Geist des Forums!

    Schön, Dich jedenfalls wenigstens online kennengelernt zu haben!

    Hoffentlich sehen uns wir mal persönlich. Würde mich freuen.

    Einen lieben Gruß mit dem Vierbindigen Schmalbock an Mädesüß vom letzten Wochenende.



    Es grüßt Dich herzlich Ulla

    Die Vorhersagen stimmen schon. Die Regengebiete existieren auch. Nur, wenn sie in Richtung Vogtland kommen, dann teilen sie sich und umgehen das Vogtland nördlich & südlich. Dieser Trend in den letzten Jahren Standard.


    Grüße,

    Steffen

    Das trifft aber nicht nur für Dein Gebiet zu.

    Auch um uns (Saalekreis, bzw östlich des Harzes) machen die Regengebiete einen großen Bogen! ;(

    Großpilze haben wir schon seit Wochen nicht gesehen. man traut sich kaum in den Wald (höchstens zum Wandern, aber da ist es meist zu heiß). Auch meine Lieblinge, die Schleimis halten sich bedeckt, da sie eine gewisse Grundfeuchtigkeit brauchen um aus dem Untergrund hervorzukriechen.

    LG Ulla

    Hallo Bernd,

    leider bringen mich Deine neuen Fotos auch nicht wirklich weiter. Der Schleim sieht so aus als wäre er in der Entwicklung gestört.

    Da müßte man auf jeden Fall mikroskopieren.

    Als Idee hätte ich z.B. Lindbladia tubulina, aber unsicher.


    LG Ulla