Beiträge von lamproderma

    Hallo Adam,

    leider sind Deine Schleimer noch unreif und da ist eine sichere Bestimmung nicht möglich. Ich tippe auf etwas aus der Gattung Trichia. Man sieht leider nicht ob die Fruchtkörper gestielt sind, das wäre wichtig zu wissen. Aber man kann nur bei reiferen Fruchtkörpern was sagen und da meist nur mit mikroskopischer Untersuchung.

    Was meinst Du mit dem zweiten Schleimer auf dem letzten Bild? Etwas das türkisfarbige Etwas? Das ist kein Schleimer sondern eventuell etwas von den Schimmelpilzen. Dazu kann ich aber nichts sagen.


    VG Ulla

    Hallo Timm,

    leider ist Dein Schleimpilz noch unreif und da könnte es vielerlei sein.

    Kannst Du von den reifen Fruchtkörpern noch ein Foto machen?

    Wenn das dann auch nicht aussagekräftig ist, bleibt sowieso nur das Mikroskop übrig um rauszubekommen um was es sich handelt. Das geht dann aber auch nur mit reifen Fruchtkörpern.


    LG Ulla

    Hallo Markus,

    der von Dir vermutete Fischeier-Schleimpilz (Tubera ferruginosa) ist auszuschließen, da er wie Du schon bemerktest in unreifem Zustand deutlich lachsfarbig gefärbt ist.

    Bei Deinem Fund handelt es sich um einen Myxo möglicherweise aus der Gattung Stemonitis - Fadenstäubchen. Man sieht auf Deinem letzten Foto auch ansatzweise, dass die Fruchtkörper gestielt sind. Auch die Gattung Symphytocarpus käme noch in Frage.

    Da die Fruchtkörper noch unreif sind, ist eine Bestimmung der Art so nicht möglich. Da müßte man warten bis sie reif sind (meist sind sie dann braun und trocken stäuben die Sporen aus). Da muß man dann auch noch mikroskopieren, denn makroskopisch lassen sich Stemonitales nicht einfach bestimmen.


    VG Ulla

    Hallo,

    Volvariella sp. ist sicher, aber ich tippe eher auf V. pusilla (Kleinster Scheidling) oder V. media (Mittlerer Scheidling), die beide in Gewächshäusern vorkommen, während V. murinella dort nicht vorkommt.


    VG Ulla

    Liebe Grüni,

    auch ich schließe mich den Vorrednern an und wünsche Dir alles Gute zu Deinem heutigen Ehrentag!

    Bleib gesund und bleib unserem Forum treu!

    Apfelblüten finde ich auch ganz toll, deshalb auch von mir einen kleinen Blumengruß von einer meiner letzten Wanderungen durch eine wunderschöne Apfelallee.

    LG Ulla

    Hallo,

    wir waren gestern auf einen Kurztripp im Harz und haben den Auerberg mit Josefskreuz besucht.


    Dort hatte man reichlich Holz vor der Hütte (vielleicht für die ansässige Gaststätte).


    Da fanden wir am Wegrand ein paar unscheinbare Blümchen, denen man auch Aufmerksamkeit schenken sollte.

    Zuerst das Schattenblümchen - Maianthemum racemosum


    dann der Europäische Siebenstern - Trientalis europaea.



    Auch wenns kaum Frischpilze gab, außer Austernseitlingen an Buche, die jemand schon abgeerntet hatte, wars eine schöne Tour.


    LG Ulla

    Hallo ,

    wir hatten gerade in schönes, nicht zu starkes Gewitter mit reichlich Regen für eine 3/4 Stunde. :)

    Wir sind erst einmal zufrieden. Könnte aber noch mehr werden!

    Hatten unsere Fachgruppenexkursion schon auf nächstes Wochenende verlegt, war sicher eine gute Entscheidung.

    LG Ulla

    Hallo Hans,

    dein Fund wäre ja sehr bemerkenswert.

    Ich hatte die Art bisher noch nie.

    Allerdings stimmen Deine Sporenmaße mit denen in der Literatur nicht überein, P. penetrale soll Sporen von 6,5-7,5um haben, also deutlich kleiner als Dein Fund. Auch sehe ich bei Deinen Mikrofotos die in der Literatur beschriebene Columella, als Verlängerung des Stiels in den Fruchtkörper hinein, nicht. Die Fruchtkörper von P. penetrale sollen auch mehr eiförmige Köpfchen haben.

    Was kommt bei Physarum dann noch in Frage mit solchen auffälligen rötlichen Stielen? Da fällt mir Physarum pusillum ein. P. pusillum hat Sporen von 9-13um, das würde eher passen. Das Capillitium mit den Kalkknoten paßt auch. Die Art hat normalerweise nabelförmig eingezogene Köpfchen, kann aber auch kugelförmig wie Deine Funde sein. In Kultur erscheinen die Schleimis oft nicht ganz typisch.

    Vergleich doch nochmal damit.

    LG Ulla

    Hallo Jan-Arne,

    auch von mir alles Gute zu Deinem Burzeltag!

    Bleib gesund und jage wie bisher den besonderen Pilzen nach.

    Von mir einen dicken Schleimigen Gruß mit Lycogala flavofuscum!


    LG Ulla

    Hallo Stefan,

    auch von uns alles Gute zu Deinem besonderen Geburtstag.

    Du hast ja gestern "genullt"


    und gehörst nun nicht mehr zu den "Bivies" (bis Vierzig) sondern zu den "Uhus" ("unter Hundert").


    Entoloma sepium


    Trotzdem alles Liebe! Bleib gesund und weiter den Pilzen treu.

    Man sieht sich!

    LG Ulla und Gunnar

    Hallo Martin,

    die Gattung Stemonitis ist immer nicht ganz einfach, aber Deine Fotos zeigen schon die typischen Merkmale

    Auf Deinem Foto Nr. 7 sieht man im Capillitium auch dornartige Auswüchse, die Du scheinbar nicht gesehen hast.

    Da wichtigste ist aber, dass die Sporen netzig ornamentiert und nicht warzig (Foto 8) sind. Da kommen nur wenige Arten in Frage, vor allem Stemonitis foliicola und St. fusca. Die Sporengröße von >8um spricht gegen St. foliicola ebenso wie das Wachstum auf Moos über Holz. Die beiden anderen Arten St. inconspicua und virginiense, die in dem Artikel von Moreno auch genannt werden, würde ich wegen des Substrates (St. inconspicua auf Laub) bzw. der Sporengröße (St. virginiense, Sporen < 8um) sowie der Seltenheit beider ausschließen.

    St. foliicola ist ein Laubbewohner. Das alles zusammen, bleibt nur St. fusca übrig. Ist übrigens die häufigste Art.

    Zu Deiner Frage zur Begutachtung des Capillitiums: die Fruchtkörper müssen ganz reif und trocken sein, dann kann man die Sporen (z.B. unter Zuhilfe eines Strohhalmes) vorsichtig ausblasen ohne dass die Fruchtkörper wegfliegen.


    LG Ulla

    Hallo Martin,

    mit Trichia liegst Du richtig.

    Die hexagonalen Plättchen sind aber wirklich die Sporen. Das kommt daher, das die Sporen ein netzförmiges erhabenes Ornament haben, welches aus oft hexagonalen Waben besteht. In Deinem Fall sind die Sporen etwas zusammengeklumpt, daher Dein Eindruck das das die Peridie ist.

    Das Capillitium wirkt recht dick, leider hast du keine Maße dabei.

    Die kelchförmigen Überreste der Fruchtkörper, die wie Du schriebst ungestielt sind, sind scheinbar zylindrisch.

    Deshalb kommt für mich nur Trichia favoginea in Frage. Trichia persimilis hat ähnliche Sporen, aber dünnere Capillitiumfäden und die Kelchreste sind nicht zylindrisch, sondern kurz rundlich (geschlossene junge Fruchtkörper dadurch immer rundlich).


    LG Ulla

    Hallo Matthias,

    Deinen ersten Fund würde ich für einen Schleimpilz halten. Sowas wächst auch ab und an auf Mist in Kultur. Dafür sprechen die kugelrunden warzigen Sporen. Deren Größe paßt für z.B. für Didymium difforme. Dazu paßt auch die graue Schicht - eine Kalkschicht aus dichtgepackten Schüppchen. Die sieht man auf Deinen Fotos gut. Leider hast Du beim Mikroskopieren nicht das Capillitium mit erwischt, welches aus strahlig zur Peridie verlaufenden Fäden besteht. Das wäre für die Art typisch. Deshalb ist das ganze noch etwas unsicher, aber Schleimpilz ist auf jeden Fall sehr wahrscheinlich.


    LG Ulla

    Hallo Lyd,

    mit einkleben meine ich: einen Schleimi immer mit Substrat ernten (Holzstück, Blatt etc). Dann kann man den Beleg leicht in der Schachtel festkleben, sodass er nicht verrutschen oder gedrückt werden kann. Niemals den Fruchtkörper selbst in Kleber tunken.

    LG Ulla

    Hallo Lyd,

    Stefan hat recht mit Stemonitis, aber auch damit, dass da ohne Mikroskop nichts zu machen ist. Stemonitis axifera kann es natürlich sein, aber eben nicht sicher. Wenn Du den Beleg aufhebst (in kleine Pappschachtel einkleben, hält sich der Beleg ewig, vorher aber mal 'ne Woche in den Tiefkühlschrank wegen der Tierchen) kannst Du ihn vielleicht mal jemandem (z.B. Steffen) zur Bestimmung überhelfen.

    Zu den kleinen Kötteln, die man oft an Holz oder unter der Rinde findet, sage ich immer "Wurmkacke". Von welchem Tier oder Wurm es stammt weiß ich aber nicht.

    LG Ulla

    Hallo,

    bei uns hat's heute etwas geregnet! Endlich!!!

    Die Morchelsaison ist trotzdem ins "trockne" gefallen und ob wir am Samstag bei unserer LFA-Exkursion ins Bitterfelder Gebiet was finden ist fraglich.

    Aber irgendwas gibts immer und man trifft sich mal wieder und tauscht sich aus. Das ist "nach" oder "vor" Corona immer wichtig sich mal wieder zu treffen.


    LG Ulla

    Hallo Stefan,

    Richtung Glimmer-Tintling bei deinem Fund ist sicher richtig. Aber genaueres ist nur mikroskopisch klärbar, da es mehrere ähnliche Arten gibt.

    Bei Hasen-Stäubling würde ich Dir recht geben. Erstaunlich ist das Frühe erscheinen. Ich kenne die Art eigentlich nur aus dem Herbst.


    VG Ulla