Die Rhön war vor Jahrzehnten ein Pflanzen-, insbesondere Orchideen-Paradies.
Deshalb waren wir voller Hoffnung, im Gebiet um Herpf-Melkers über Pfingsten einiges an schönen Funden zu machen. Aber weit gefehlt. Ungeachtet der überwiegenden Intensiv-Wirtschaftsgrünländer und -äcker waren dutzendweise nur verfilzte Halbtrockenrasen zu finden gewesen, die von Schlehe, Wolligem Schneeball, Weißdorn und, und, und .....in Besitz genommen werden. Und dann überall die sinnentleerten Propagandalehrtafeln der Biosphärenreservatsverwaltung. Jedenfalls fanden wir dort in 3 Tagen kein einziges Exemplar einer Offenland-Orchideenart. Nur in einem Waldstück und an einigen Waldrändern wurden wir fündig - überwiegend Bleiches Waldvögelein und Großes Zweiblatt. Von unserem Fund des Langblättrigen Waldvögeleins zeige ich hier allerdings kein Foto.
Im Übrigen war auch pilzmäßig nichts los.
Augenfällig war das Kneipen-Sterben. In einem Gasthof der früher zur Sorte "gut bürgerlich" gehört haben dürfte, gab es zwar keine regionalen Gerichte wie z.B. Rhönschaft-Braten, dafür aber u.a. Pizza in Hülle und Fülle.
