Beiträge von Rainer M.
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Hallo Rainer,
einen Tipp für einen konkreten Fundort einer Morchel
kennst Du Orte wo Zweiblatt und weiße Waldvöglein wachsen? --> dort hat es meist auch Morcheln
lG, inge
Vielen Dank, Inge, das wusste ich noch nicht, aber leider kenne ich keine derartige Standorte aus der Erinnerung....
Trotzdem vielen Dank nochmals!
Beste Grüße,
Rainer -
Hallo,
falls jemand einen Tipp für einen konkreten Fundort einer Morchel im Raum Würzburg hätte - so wie das Inge für Bea gemacht hat - wäre ich sehr sehr dankbar. Ich versuche seit Wochen vergeblich eine zu finden (zum Fotografieren)....
Ratlos,
Rainer -
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Hallo,
mein Beitrag gehört streng genommen vielleicht nicht hierher, insbesondere wohl nicht in die Rubrik "schönste PilzFOTOS".Das hier präsentierte Bild ist kein Foto, sondern ein von mir mittels eines KI-Bildgenerators erzeugtes Bild ohne jede fotografische Grund- oder Vorlage, hat mit "Fotografie" also ÜBERHAUPT nichts zu tun.
Ich habe versucht, das Bild nach Maßgabe der Gestaltungsgepflogenheiten ästhetisch anspruchsvoller Pilzfotografie zu generieren. Meiner Meinung nach lässt sich das Ergebnis nahezu nicht mehr von einem "echten" Foto unterscheiden, allenfalls bei hoher Ausschnittsvergrößeriung mag dies an der Textur noch zu erkennen sein.
Die Konsequenzen dieser Entwicklung für unser Verständnis von Fotografie und deren Bedeutung in allen Bereichen unseres Lebens ist m.E. überhaupt nicht abzusehen.
Herzliche Grüße
RainerP.S. Für Leser, die mit den KI-Bildgeneratoren weniger vertraut sind, sei noch bemerkt, dass diese nicht etwa vorher "eingespeiste" Fotos bei Bedarf wieder ausgeben, die Bildgenerierung erfolgt vielmehr jedesmal individuell und erzeugt genuine, zuvor nicht vorhandene Bilder.
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Hallo Martin, hallo Steffen,
für mich ist das Foto der Prachtbecher von Bea ein Beispiel für hervorragende Pilzfotografie. Es handelt sich um einen technisch perfekten Stack, der ab dem Mittelgrund eine bewusst "nach hinten" verlaufende Unschärfe setzt, um Tiefenwirkung zu erzeugen. Das gilt auch für den zweiten Fruchtkörper im Hintergrund - ich bin sicher, dass die Fotografin diesen deshalb absichtlich leicht in der Unschärfe belassen hat. Der Vordergrund ist weitgehend in die Schärfeebene integriert, das Moos in der rechten und linken Ecke des Vordergrunds ist vielleicht minimal unscharf, was m.E. aber nicht ins Gewicht fällt. Die Bildkomposition ist vorbildlich: Der zentrale Fruchtkörper sitzt als dominantes Motiv auf den Eckpunkten der Linien des Goldenen Schnitts, sein Gewicht wird durch den zweiten Fruchtkörper und die sehr schönen Moosblättchen rechts neben dem Becher austariert und ins Gleichgewicht gebracht. Die Abschattung der Pilze bzw. die Lichtdiffusion bei der Aufnahme vermeidet jede Überstrahlung und lässt die Eigenfarben der Prachtbecher satt hervortreten. Umgebungsmoos und Hintergrund lassen das natürliche Habitat der Pilze deutlich werden, ohne vom Motiv abzulenken, Gleiches gilt für die dezenten Grüntöne, von denen sich das Gelborange abhebt.
Für mich ein meisterhaftes Pilzfoto.
Herzliche Grüße,
Rainer -
Liebe Bea,
jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazugeben. Deine Prachtbecher sind umwerfend. Zum einen gratuliere ich dir von ganzem Herzen zu dem Fund, zum anderen noch mehr zu diesen Fotos, die an Qualität und Schönheit nicht mehr zu überbieten sind!!
Ich war dieser Tage auch an der einzigen Stelle, an denen ich diese Prachtbecher vor Jahren einmal gefunden hatte - war aber nix da. Vielleicht geh ich nochmal hin und hoffe dann auf eine Krähe!
Liebe Grüße
Rainer -
Ich danke euch allen vielmals für die positiven Reaktionen auf meine Fotos - ich habe mich sehr darüber gefreut!
Herzliche Grüße,
Rainer -
Hallo,
anbei ein paar Fotos aus letzter Zeit, bei allerdings insgesamt geringer Pilzausbeute
:Nach langem Suchen konnte ich nun doch eine ganze Reihe Böhmische Verpeln (Verpa bohemica) finden:
Ferner eine junge Riesenlorchel (Gyromitra giga), für mich ein Erstfund:
Ganz in der Nähe fanden sich einige Fruchtkörper der Scheibenlorchel (Gyromitra ancilis):
Und endlich, nach langer und frustrierender Suche, gab es als Krönung eine einzige Morchel, eine Miniaturmorchel von 1,5 cm Größe - aber es ist die einzige, die ich bislang finden konnte:
Als Beifang gab es hie und da Glimmertintlinge (Coprinus micaceus) und einen kleinen Trompetenschnitzling (Tubaria furfuracea):
Vergeblich habe ich bisher nach Anemonen- bzw. Scharbockskrautbecherlingen Ausschau gehalten - die scheint es zwar reichlich zu geben, aber sie haben sich bisher erfolgreich vor mir versteckt.
Ein schönes Wochenende und herzliche Grüße,Rainer
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Hallo,
zu unseren schönsten Winterpilzen dürften wohl die Kelchbecherlinge gehören. Ich möchte hier ein paar Aufnahmen der beiden häufigsten Arten (es gibt insgesamt drei) vorstellen. Schon vorab sei gesagt, dass sich die beiden Arten makroskopisch wohl nicht voneinander unterscheiden lassen, nur mit Hilfe der Sporenuntersuchung kann die Art zweifelsfrei festgestellt werden. Beide Arten wachsen auf am Boden liegenden, meist schon verfaulenden und bemoosten Zweigen und Ästen von Laubbäumen. Sie bevorzugen feuchte Standorte, also z.B. Au- oder Schluchtwälder oder die Nähe eines Flusslaufs. Die leuchtend roten Fruchtkörper erscheinen in manchen Jahren bereits im Dezember, die Hauptfruktifikationszeit ist jedoch der Februar und März. Sie sind bei uns selten; wenn sie aber auftreten, dann meist gesellig in Gruppen.
Österreichischer Kelchbecherling, Sarcoscypha austriaca:Scharlachroter Kelchbecherling (Sarcoscypha coccinea):
Viel Spaß beim Anschauen und herzliche Grüße,
Rainer -
Hallo,
ich würde vorschlagen und euch bitten, diese Diskussion nicht weiterzuführen. Sie führt in eine Richtung, die ich im Pilzforum sehr schade fände, da auch ich hier bisher immer nur auf einen netten Austausch von Meinungen und freundliche und höfliche User gestoßen bin.
Ich denke, ihr argumentiert von verschiedenen Grundpositionen aus: Mausmann sieht die Sache vom rechtlichen Standpunkt aus und mag damit vielleicht auch Recht haben - ich kenne mich da nicht aus -, Bea empfiehlt einfach mehr Höflichkeit, was ja auch im Falle rechtlicher Korrektheit möglich ist und generell nicht falsch sein kann.
Aber ich würde mich freuen, wenn sich diese Diskussion jetzt nicht weiter hochschaukeln würde und empfehle allen Beteiligten die Friedenspfeife.
Einen hoffentlich schönen Abend noch und liebe Grüße,
Rainer -
Herzlichen Glückwunsch an Olaf und Unterholzstreuner, aber auch an alle anderen Teilnehmer für ihre ausgezeichneten Bilder - und das in einem saisonal eher pilzarmen Monat!
Timm hat meiner Meinung nach selbst genau das Treffende zu seinem Foto gesagt: Das Bild polarisiert, es findet sowohl begeisterte Aufnahme als auch Ablehnung. Obwohl der Effekt den Unschärfen des Schnees geschuldet ist, wirkt es wie mit einer straken weißen Vignette versehen. Das bewirkt einerseits eine ungewöhnliche Art der Freistellung des Motivs und verleiht dem Foto eine künstlerische Anmutung, macht es dadurch aber auch artifizieller und gewissermaßen Natur-ferner. Die Samtigruppe selbst ist wunderschön, wie gemalt!
Herzliche Grüße, Rainer -
Herzlichen Glückwunsch an Erika zum 1. Platz und an Unterholzstreuner zum punktgleichen zweiten! Ich freue mich sehr, mit meinem Zwergknäueling mit auf das Treppchen gekommen zu sein und danke der Jury!
Schöne Sonntagsgrüße,
Rainer -
Lieber Björn,
ich danke dir herzlich für diese fachkundigen und klärenden Infos zu meinem Rötling!
Schöne Feiertage wünsche ich dir und viele Funde!Herzliche Grüße,
Rainer
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Hallo Claudia,
ganz herzlichen Dank für dein großes Lob für das Kahlkopf-Foto - das freut mich natürlich sehr!
Und danke auch für die Stellungnahme zum Rötling, interessant. Ich frage da jetzt mal in meinem heimischen Pilzverein an, wir haben da eine Koryphäe.
Ich wünsche dir frohe und schöne Weihnachtstage!
Liebe GrüßeRainer
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Hallo Rainer,
ich habe dieser Tage auf ähnlichem Habitat (Kalk, Sand, trockener Magerrasen, mit Moos und Flechten bewachsen) ziemlich viele Fruchtkörper dieses Rötlings gefunden:
Ich hatte ihn für den Seidigen Rötling, Entoloma sericeum, gehalten. Er ähnelt aber auch sehr deinem E. Vindobonense, wenngleich er etwas dunklere Lamellen hat. Müsste wahrscheinlich das Mikroskop bemüht werden, oder?
Schöne Feiertage und herzliche Grüße,
der andere Rainer -
Alles anzeigen
auch an dieser Stelle nochmals meine Gratulation für diesen tollen Jahresrückblick, die beeindruckenden Funde und die wunderbaren (Sporen-)Fotos!
Danke Rainer
Bist du auch in der Gruppe Pilzfreunde Mainfranken, oder verwechsle ich dich?
LG Hartmut
Hallo Hartmut,
nein, du verwechselst mich nicht. Ich bin bei den Pilzfreunden Mainfranken und stelle auch ab und an ein paar Fotos in die WhatsApp-Gruppe ein. Wir kennen uns persönlich, woran die dich aber nicht mehr erinnern wirst, da es über ein Jahrzehnt her ist. Ich gehöre eigentlich zu den Gründungsmitgliedern der Würzburger Pilzfreunde, war aber eine Reihe von Jahren nicht mehr aktiv.
Ich wünsche dir ein frohes und geruhsames Weihnachtsfest und einen guten Rutsch!
Herzliche Grüße,
Rainer -
Lieber Hartmut,
auch an dieser Stelle nochmals meine Gratulation für diesen tollen Jahresrückblick, die beeindruckenden Funde und die wunderbaren (Sporen-)Fotos!
Hoffentlich ist das nächste Jahr genauso schlecht!
Liebe Grüße, Rainer -
Das ist wie bei den Maikäfern, die wir als Kinder in Schuhkartons mit Salatblättern gefüttert und in der Schule getauscht haben: Da gab's je nach Färbung des kleinen Dreiecks oben zwischen den braunen Deckflügeln Schlotfeger (schwarz), Müller (weiß) und ganz selten den Kaiser (rot)....:-)
Herzliche Grüße, Rainer -
Hallo zusammen,
ich danke euch allen herzlich für eure Meinungen und Beiträge!
Ja, Olaf und Harald, ich denke jetzt auch, dass dieser helle Pilz ein Helmling ist. Die anderen werden dann wohl Mäuseschwänze sein, nehme ich mal an.
Ein schönes Wochenende und beste Grüße,Rainer
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Hallo zusammen,
ich danke euch für eure kompetenten Hinweise. Melzers Reagenz muss ich noch irgendwo haben, werde es mal probieren, hoffentlich funktioniert das noch nach den Jahren.
Ich nehme also mal an, dass die abgebildeten Pilzchen alle Mäuseschwänze sind!?Herzliche Grüße,
Rainer
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Hallo,
auf Kiefernzapfen finde ich dieser Tage viele rüblingsartige Pilzchen. Handelt es sich bei den abgebildeten sämtlich um den Mäuseschwanzrübling (Baeospora myosura), wie ich glaube?
Ich bin etwas unsicher, was die genaue Abgrenzung vom Kiefern-Zapfenrübling (Strobilurus) angeht, v.a. nachdem ich gelesen habe, dass der Mäuseschwanzrübling hauptsächlich auf Fichtenzapfen vorkommt. Ich fand diese Pilze aber massenhaft im Kiefernwald.
Ist es richtig, dass sich Strobilurus hauptsächlich durch den nach oben weißlichen Stiel und die Erscheinungszeit (Frühjahr statt Herbst) unterscheidet?Danke und herzliche Grüße,
Rainer -
Herzlichen Dank Felli,
für diese fachkundigen und präzisen Informationen. Ich dachte mir schon, dass das ohne Mikroskop nicht möglich ist. Sollte ich nochmal in nächster Zeit in die Nähe kommen, werde ich einen Fruchtkörper mitnehmen und nach den Sporen schauen.
Nochmals herzlichen Dank und ebensolche Grüße,Rainer
