Hi,
ich bin ja zugegebenermaßen jemand, der über die Landwirtschaft und ihre Düngemaßnahmen schimpft. Dass es hier auch Landwirte treffen kann, die damit Maßvoll umgehen tut mir dann auch wieder leid.
Ich bin viel im Münsterland unterwegs und teilweise erschüttert über den Zustand unserer Wälder, habe aber hier den Eindruck, dass viele (leider auch nicht alle) Forstwirte mit mehr Totholz und Nachhaltigkeit arbeiten. Aber gerade was die Stickstoffeinträge angeht sieht es hier bedingt durch die viele Landwirtschaft (u.a. Quellen) katastrophal aus. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen.
Pfifferlinge und Morcheln beispielsweise muss man hier buchstäblich mit der Lupe suchen und wenn man welche findet sind die Bestände schonenswert.
Ich bin heute auf einen kurzen Artikel gestossen in dem an der Reduktion von Düngereinträgen anhand von Mykorrhizen und Enzymmanipulation an Pflanzen geforscht wird. Hat da jemand von euch sich schon damit beschäftigt und was haltet ihr davon? Das liest sich im ersten Moment ja vielversprechend.
Link:
Gleicher Ertrag mit weniger Dünger: Entdeckung aus Halle kann Einsatz drastisch reduzieren https://www.mdr.de/wissen/umwe…n-pilze-symbiose-100.html
