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letzter Beitrag von Heidrun am

Asteromassaria macrospora?

  • Liebe Pilzfreunde,

    meine Frage richtet sich vor allem an die Pyrenofreunde.

    Heute habe ich an einem Buchenästchen etwas interessantes gefunden. Meiner Meinung nach ist es Asteromassaria macrospora. Diese Art hatte ich noch nie und so häufig wurde er auch noch nicht kartiert. Gemessen habe ich nur eine Spore außerhalb eines Ascus. Eine andere ist in einer Art Hülle. Die Maße 52,16 x 20,55 µm würden gem. Ellis& Elis auch passen. Auch makroskopisch passt es meiner Meinung nach.

    Ein "Beifang" ist auch dabei. Die unseptierten Sporen sind auch recht groß ,oit 54,11 x 22,50 / 50,57 x 19,32 µm. Asci habe ich dazu nicht gefunden und auch keine Fruchtkörper. Letztere habe ich evtl. auch übersehen.

    Viele Grüße

    Heidrun

  • Servus Heidrun,

    Bei den Bildern ist es schwierig eine Art zu benennen.

    Die Sporen in Form und Größe kommen deiner Bestimmung schon nahe.

    So wie sie aber aussehen sind sie verm. tot. Normaler Weise sehen die in etwa so aus. ( unten rechts ist eine tote Spore im Ascus)


    Du hast ja bestimmt noch ein paar Perithecien schau mal ob du evtl noch mehr lebende Sporen entdecken kannst.


    Ob die unseptierten Sporen dazu gehören weiß ich nicht.


    Grüße

    Felli

  • Hallo Heidrun,

    die dicht gedrängte Wuchsform und die reife, dreifach septierte Spore verweisen meiner Meinung nach recht sicher auf Asteromassaria macrospora.

    Mikroskopisch ähnlich ist die ebenfalls auf Buche vorkommende Splanchnonema loricatum. Diese ist idR nur zweifach septiert und die Basalzelle ist etwas heller als die anderen Zellen. Auch die Wuchsform ist eine andere. Dennoch bitte mal mit dieser Art vergleichen, da A. macrospora laut Mykis erst der 15. Fund für Sachsen wäre!


    LG, Nobi

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  • Hallo Felli,

    Hallo Nobi,

    lebende Sporen habe ich jetzt tatsächlich noch gefunden und ich finde, das kommt der Sache schon näher.

    Mit Splanchnonema loricatum habe ich es auch verglichen. Eine helle Basissepte war nicht da und wenn man die Sporen vergleicht, dann sind diese bei letzterer Art an einem Ende auch breiter. Es gibt wohl nicht viel Vergleichsmöglichkeiten. Ich habe das "Handbbok of Acomyceta" vom Björn zu Rate gezogen, im Netz war da wenig zu finden. Somit bin ich wieder bei A. macrospora. Die andere Art ist mit 21 Funden aber auch nicht gerade häufig. Die heutigen Präparate sind in Lugol.

    Viele Grüße

    Heidrun

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