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letzter Beitrag von Pilz und Kamera am

Trichterling, Ellerling oder etwas völlig anderes?

  • Ich habe erhebliche Probleme bei der Bestimmung eines kleinen weißen Pilzes.

    Nach einigen hin und her scheinen Infundibulicybe catinus oder Cuphophyllus berkeleyi die besten Kandidaten zu sein. So richtig zufrieden bin ich leider mit keiner der beiden Lösungen.


    Ich habe noch ein paar Hintergrundinformationen:

    - Der Pilz wächst im Laubwald auf kalkreichem Untergrund

    - Standord liegt in der Umgebung von Höxter

    - Wenn ich mich richtig erinnere, war der Geruch des Pilzes neutral bzw. leicht "pilzig" (bin mir aber nicht ganz sicher)


    Ich würde mich sehr über Ideen freuen :).

  • Hallo larchbolete,


    Vielen Dank für den Tipp.


    Hmmmm, am Ende ist es vielleicht doch ein rosa oder braunsporer? :/

    Leider bin ich zu 90% in Naturschutzgebieten unterwegs. Mir ist die Gegegend eigentlich durch ihre Orchideenvorkommen aufgefallen. Über diese bin ich jetzt zu den Pilzen gekommen. Auch wenn es davon bestimmt so etwa 6 Stück gab, ich ärger mich immer über "Naturfreunde", die sich in Naturschutzgebieten (insbesondere Orchideenwiesen) nicht entpsrechend verhalten. Daher konnte ich leider keinen Pilz entnehmen. Deshalb fotografiere ich möglichst gut die Lamellen um zumindest über Sporenklumpen die Farbe grob abschätzen zu können. Das hat bislang ganz gut funktioniert und ein Gabeltrichterling hat sich plötzlich als Trichterlingsrötling herausgestellt ^^...

    Ich bin allerdings neu bei den Pilzen und kann noch nicht abschätzen wie exakt diese Methode ist...


    Zumindest laut Pilzsuchmaschine (123Pilze) und dem Buch "Fungi of Temperate Europe" scheinen solche weißen Braun- oder Rosasporer nicht gut gut zu passen.


    Aber man kann natürlich nie wissen ...

    Einen exakten Beweis, ob es ein Weißsporer, ist habe ich leider nicht.

  • Einen Schneckling sehe ich hier trotz des suboptimalen Bildes beileibe nicht. Die Lamellen sehen nicht sehr "wachsartig" aus und sind viel zu sehr herablaufend für einen Schneckling. Auch deutet der gesamte Habitus auf einen Trichterling. Wahrscheinlich ists einfach nur Clitocybe gibba.

    Hallo Harald,


    ich kam auf diese Idee wegen des Steils, der einerseits verbogen zu schein scheint und auch spitz zur Basis zulaufen könnte. Die Stielspitze sieht fast wie punktiert aus - was ebenso zu Hygrophorus passen würde. Die Lamellen sind etwas eng und deutlich herablaufend - aber von den Bildern her würde ich hier noch keinen Schneckling ausschließen. Aber mit den vorliegenden Bildern und Informationen bleibt es Rätselraten. Wenn man das Teil mal persönlich in der Hand hatte wäre aber vermutlich sofort klar ob es in Richtung Hygrophorus geht oder eben nicht.

  • Uiiii, Infundibulicybe gibba gibt es tatsächlich in einer deutlich helleren Variante! Den hatte ich eigentlich aufgrund der Färbung ausgeschlossen.


    Erst einmal vielen Dank euch beiden :), das hilft mir schon mal weiter!


    Aufgrund der herablaufenden Lamellen bin ich immer wieder zu den Trichterlingen zurückgekehrt. War aber auch schon mal kurz bei den Schnecklingen...

    Tja, dann vielleicht tatsächlich "nur" ein Infundibulicybe gibba. Aber auf jedem Fall etwas dazugelernt!

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