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letzter Beitrag von Beorn am

Kann das Ceriporiopsis (cf.) resinascens sein?

  • Hallo allerseits,

    mal wieder etwas von Haselnuss, mir scheint Ceriporiopsis cf. resinascens ein ganz passender Arbeitsname zu sein, insbesondere auch im Vergleich zu dem Fund von Pablo resupinat, irpicoid, goldgelb

    Über die Fotos und Substratangabe hinausgehende Angaben habe ich nicht. Scheint ein Einzelstück zu sein.

    Danke für's Anschauen,

    Liebe Grüße,

    Bernd

  • N'Abend!


    Tja, der wird dann wohl in dem Päckchen nicht mehr mit drinnen sein.
    Schade, sieht auch gar nicht uninteressant aus. So ein Gefühl habe ich, als würde da bei der Gattung was Anderes als Ceriporiopsis raus kommen. Aber Gefühl ist in dem Zusammenhang auch nur Phantasy. :gzwinkern:

    Die Randbereiche, mit den ganz flachen Poren erscheinen so weißlich, so als wäre zumindest dort das Hymenium nicht wachsartig, sondern mehr zäh fibrös, also fest-faserig und weniger krümelig. Aber so ein Eindruck über Bild kann natürlich täuschen.



    LG; Pablo.

  • Hallo Frank, hallo Pablo,

    danke für Eure Einschätzungen. Ist ein Fund von heute, also sicher nicht in dem Päckchen :D. Sollte ich vielleicht mal markieren, damit ich den wiederfinde, auch wenn der getaute Schnee meinen Wanderweg nicht mehr anzeigen werden wird ... Was käme denn an Gattungen noch in Frage?

    Für Litauen finde ich von der von mir vorgeschlagenen Art gar nichts. In Lettland kennt man S. resinascens und auch die S. r. ssp. gilvescens (Taxa so wie auch in der Karte der dgfm), mit der Aussage, dass die Porenmündungen bei dieser ssp. weißlich sein - wobei ich da skeptisch wäre und auch noch fragen würde, bei welchem Wetter, Alter ...


    LG, Bernd

  • Hallo, noch ein paar Bilder von dem Pilzchen. Der geht doch noch weiter an dem Stämmchen, und sieht dort etwas anders aus.


    Ich muss mich aber korrigieren bezüglich der Angaben zu Litauen.

    Es werden die 3 Arten C. gilvescens (Bres.) Dom., 1963; C. resinascens (Rom) Dom., 1963 und C. aneirina (Sommerf.:Fr.) Dom. 1963 unterscheiden, alle nur mit einstelligen Funden.

    Geschlüsselt wird (gekürzt)

    1 ohne rosa Töne → 2; 1* mit rosa Tönen → C.g.

    2 3-4 Poren/mm → C.r.; 2* 1-3 Poren/mm → C.a.


    Lineal hatte ich aber wieder nicht mit, muss ich mir wohl mal eins machen, dass man ins Substrat schrauben kann, damit die Hände frei bleiben.



    LG, Bernd

  • Hallo, Bernd!


    In meiner Gegend (in den meisten Gegenden in Mitteleuropa?) wäre Ceriporiopsis gilvescens übrigens die mit abstand häufigste Art aus der Gruppe. Zumindest bei mir ist die sehr häufig. Muss auch nicht immer rosa sein, alte Fruchtkörper können sich nahezu komplett entfärben. Makroskopisch nahezu identisch wäre neben Ceriporiopsis resinascens (kann wohl auch jung solche rosa Farbtöne entwickeln) auch Ceriporiopsis peudogilvescens. Die drei lassen sich sicher nur über die Sporenformen unterscheiden.
    Ceriporiopsis aneirina (steht die denn noch in der Gattung?) soll grobe, oft sinuose Poren haben. Die wäre in der Tat farblich und eben auch von der Porenform von den drei genannten Arten deutlich verschieden.

    Aber wie schon gesagt: ich bin noch skeptisch, ob das hier tatsächlich in die Gattung gehört, und nicht vielleicht was ganz Anderes sein könnte (zB Schizopora, oder auch Antrodia).



    LG; Pablo.

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