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letzter Beitrag von Mausmann am





  • Hereinspaziert, hereinspaziert
    hier wird mit Versen tapeziert!









    Herzlich willkommen

    bei den pilzaffinen Dichtungen
    anno 2019!

    Mögen sie uns allen Freude bereiten und hoffen wir auf
    auf die eine oder andere boletarische Meisterleistung.
    Ob ihr nur zuschaut oder euch mitzumachen getraut,
    ich hoffe die Verse vermögen euch gut zu unterhalten.


    Also dann, frisch ans Werk.



    Ich hoffe auf reges Interesse, zahlreiche Teilnahme, Mannigfaltigkeit
    und auf interessante Themen
    die gerne mal auch ganz anders sein dürfen.






    Die Welt der Pilzgedichte scheint so klein.
    Wir möchten mehr. Erfinden wir also selber welche.
    Mach doch einfach mal mit.
    Gönn dir und uns den Spaß.






    Im Pilz-Poetry-Poesiealbum
    werden alle Siegerwerke geehrt und beizeiten
    werden alle dortigen Werke einmal zusammen in ein Büchlein gepackt, illuster ausgeschmückt und der Welt zu Füßen gelegt.
    Auch dein Gedicht könnte dort stehen!


    Also, Griffel gepackt oder Tastatur im Blick und losgelegt!



















    Ihr habt Zeit bis zum 27.10.2019 eure Schöpfungen zu zeigen.




    Eure Vorgaben:
    Das Gedicht (oder ähnliches Werk) muß mindestens 12 Zeilen vorweisen.
    Die Zahl eurer in den Wettkampf gebrachten Werke ist nicht begrenzt, doch wenn es insgesamt zu viele von einem Autor werden lasse ich euch nur drei zur Auswahl über die letztlich abgestimmt werden soll.
    Jedes eurer Gedichte hat selbstverständlich irgendwie die Pilze mit im Gepäck.


    Weiterhin müßt ihr eine weitere Vorgabe erfüllen, und zwar, von den nachfolgenden Vorgabethemen müßt ihr eine Thematik oder zumindest einen der Begriffe verwenden.


    Der Rest ist euch freigestellt. Macht wie ihr meint.


    Die Vorgabethemen lauten:


    versaut - Oxymoron - Goethe










    Voraussichtlich ab dem 28.Oktober kann dann von jedem, auch den Teilnehmern, über die eingesandten Poems abgestimmt werden.



    Anmerkung:
    Es ist ausdrücklich nicht nur erlaubt sondern besonders wünschenswert daß ihr eurer Kreativität keinen Grenzen unterwerft.
    Ihr dürft vertonen, illustrieren, komponieren und verfilmen. Es gibt keine Grenzen.







    Zum Jahreswechsel gibt es natürlich ein "Best of the year!" und für dessen Sieger/in auch einen Preis.


    Zu gewinnen gibt es ...



    Bei dem Preis müßt ihr wählen sofern ihr den Jahressieg erringt.

    Entweder "Pareys Buch der Pilze" ohne

    oder

    "Die unbewohnbare Erde" zusammen mit einer Tasse



    Jetzt ist es an dir!
    Trau dich! Sei kreativ!

  • ...noch kein Meister vom Himmel gefallen


    Schönen Gruß,
    Hans aus Bremen
    ------------------
    "Es gibt Gottsucher, Ichsucher und Schwammerlsucher" (G. Polt)


    260114-19-jpg

  • Total versaut - frei nach Goethe:


    Nach furchtbar langer Trockenheit

    kam endlich jetzt die Regenzeit.

    Ab, in den Wald zum Pilze suchen,

    doch statt Pilze nur noch fluchen.

    Ich wollt' zu meiner Lieblingsstelle,

    Straß' versperrt durch Dauerbaustelle.

    Durch Umweg, fuffzehn Kilometer

    wurde es dann etwas später.

    Als ich ankam, ach Du Schande,

    Übern Weg ein rot-weiß Bandel,

    Wegen Treibjagd Wald geschlossen.

    Achtung! Hier wird scharf geschossen.

    So fuhr ich weiter, kilometerweit,

    auf der Waldes rechten Seit'

    auf jedem Weg die roten Bandeln

    mir die Suche dann verschandeln.

    Also bog nach links ich ab,

    Am Parkplatz Körbchen raus und ab.

    Doch wo ich früher Pilze fand,

    befand sich jetzt ein Massengrab.

    Stämme, Äste kreuz und quer,

    und tiefe Spur'n vom Harvester.

    Da verging mir dann die Lust,

    statt Pilze fuhr ich heim mit Frust.

    Gestern ging ich wieder raus.

    Schon am Parkplatz, ach du Graus,

    hörte ich die Motorsägen,

    Rot-weiße Bänder an den Wegen.

    Da half kein Jammern und kein Fluchen,

    schon wieder nix mit Pilze suchen.

    Da wird einem, ich sag's laut:

    die Freud' am Wald total versaut.

    Doch um des Pilzfreunds arge Nöte

    kümmern sich, ganz frei nach Goethe,

    weder Faust noch "kleine" Grete.

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