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letzter Beitrag von Trino am

Peniophorella pallida?

  • Hallo Pilzfreunde,


    ich bin mir bei dieser Fund etwas unsicher da wäre nett ein Feedback von euch zu bekommen.


    Fund von 17.03.2019 aus der Ohligser Heide, auf, vermutlich, Nadelholz vergesellschaftet mit Hyphodontia alutaria. (Weißer Pilz oben)


    Der Pilz bildet ein sehr dünner Belag, in frischen zustand war es gräulich jetzt wo es trocken ist mehr gelblich, In Verbindung mit KOH kann man ein leichtes röten wahr nehmen.


    Hier ein paar Mikro



    Unten links dürften Zystiden sein, apikal sind die mit etwas bedeckt, könnte Harz sein konnte aber auch was anderes sein, hier alles in KOH 3%


    Basidien


    Sehr unterschiedlich geformt oft basal eingeschnürt.


    Sporen


    Laut Literatur bis 3,5 breit meine waren etwas größer, das macht mich etwas stutzig.


    Hier einmal in Wasser, das dürften doch die harzige Ablagerungen sein. (Hoffe ich)


    Beim Schlüsseln komme ich entweder auf P. praetermissa oder auf P. pallida, und P. pallida passt da am besten.


    Hier noch mal ein bisschen Mikro von Elemente mit den ich nichts anfangen kann, ich weiß nicht ob da was wichtiges dabei ist.



    Diese Gelbliche Runde Dinger gehören wohl nicht zum Pilz oder?






    Übrigens schnallen sind vorhanden auch wenn ich hier jetzt keine gezeigt habe.


    Kann ich den so abhacken?

  • Hallo, Mario!


    Diese Peniophorella - Arten ohne Lamprozystiden finde ich teilweise etwas schwierig in der Beurteilung - zumindest nach Bildern.

    Wenn das auf deinen Bildern tatsächlich bräunliche Inkrustierungen aus harzigem Material sind, dann sollte das schon passen.

    Bei Peniophorella pallida sind die Elemente nach meinen Beobachtungen oft in den Fruchtkörpern schlecht verteilt. Neben den harzig inkrustierten (oft etwas verbreiterten) Hyphenenden (und Hyphen und Basidien und Basidiolen und manchmal auch zwischendurch) gibt es noch spitz zulaufende Zystiden (bisweilen mit lichbrechendem Inhalt --> Gloeozystiden) und apikal abgerundete, bisweilen kopfige Leptozystiden. Sehr selten auch Stephanozysten. Manchmal findet man stellen weise nur einen Zystidentyp, manchmal mit, manchmal ohne braune Inkrustierungen - das alles kann stellenweise ausgebildet sein und an anderen Stellen nicht so erkennbar.

    Darum am besten Präparate auch von ganz unterschiedlichen Stellen machen. Die Inkrustierungen sind teilweise in KOH löslich - manchmal aber auch gerade in KOH noch besser zu erkennen.


    Wie das aussehen kann (aber nicht immer muss):


    Ich finde ja, die Sporen passen auch ganz gut bei deinem Fund.



    LG, Pablo.

  • Hallo Pablo,


    danke dir für dein Feedback, ich weiß das die Beurteilung durch Bilder immer schwierig ist daher nehme ich gerne alles an Infos an die ich bekommen kann, ich habe tatsächlich aus verschiedenen Teile des Pilzes Proben genommen, gerade diese Leptozystiden waren wie Geister Manchmal waren die da und Manchmal nicht, auch köpfige Zystiden gab es wenn auch sehr, sehr selten (beim 8ten Bild zum Beispiel) nach Stephanos habe ich mich dumm und dämlich gesucht, da waren keine. Wie Ich oben schon schrieb war ich am schwanken zwischen P. praetermissa und P. pallida da passte aber die Zweite einfach besser in die Mikros.


    Ich werde es mit cf speichern fürs erste.

    Gruß Mario
    Ein Gruß aus den Bergischen Land


    Pilzchips 40 / 13 PC fürs APR.


    Bei Geschmackprobe bitte nicht runter schlucken.

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