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letzter Beitrag von Malone am

Hexen-Identifizierung

  • Hallo zusammen,


    ich beschäftige mich erst seit ein paar Wochen intensiver mit Pilzen, obwohl ich einen artenreichen Pilzwald fast vor meiner Haustür auf der Münchner Schotterebene habe. Heute habe ich bei einen Streifzug einen recht eindeutigen Hexenröhrling gefunden, bin mir aber als blutiger Anfänger nicht sicher, um welche Art es sich genau handelt. Es handelt sich um einen Mischwald, im Wesentlichen Fichten, Kiefern, Eichen und einige Hainbuchen. Fundort war an einer lichten Stelle mit vielen Jungbäumen. Der hat eine stattliche Höhe von gut 20 cm, was wohl der sehr hohen Moosschicht geschuldet ist, die an dieser Stelle wächst. Man kann das gut auf dem Fundfoto sehe.


    Mein Tip wäre Flockenhexe, aber der ziemlich gelbe Hut verwirrt mich etwas.



  • Ahoi, Satansbraten ...äähhh...ling,


    Worauf Du aber auch unbedingt achten musst,

    ist die Konsistenz des Pilzes, die sich anhand von Bildern ja nur bedingt feststellen lässt.

    Konkret geht es darum, ob er noch grifffest ist oder schon "schlabberig".

    In letzterem Falle kannst Du Dir ganz schnell eine Lebensmittelvergiftung einhandeln.


    ...Aber vielleicht hast Du das ja schon gewusst...g:-)


    LG

    Malone

  • Konkret geht es darum, ob er noch grifffest ist oder schon "schlabberig".

    In letzterem Falle kannst Du Dir ganz schnell eine Lebensmittelvergiftung einhandeln.

    Klar, das ist aber nicht wirklich spezifisch für diese Pilzart. Und das ist ja dann auch keine Pilzvergiftung sondern die allgemeine Reaktion, wenn man verdorbene Lebensmittel isst. Ich denke, für die Beurteilung der Frische dürften da die gleichen Kriterien gelten wie für Steinpilze.

  • Ich denke, für die Beurteilung der Frische dürften da die gleichen Kriterien gelten wie für Steinpilze.

    Ja, das ist schon in etwa richtig.

    Aber: (Korinthenkackermodus an)


    Ich kenne Steinpilze, die schon leicht schwammig im Fleisch sind,

    weil sie sich einfach vollgesogen haben, aber trotzdem gut und frisch sind.

    Der Flockie ist gemeinhin fest und knackig, mitunter fast so hart wie Holz.

    (was ich i.Ü. sehr schätze)

    Wenn der Flockie also genauso weich ist wie der Steini,

    dann dürfen ob seiner Frische schon mal Zweifel aufkommen.

    Und an dem Punkt spielen dann alle Sinneseindrücke zusammen die letzte Geige.

    (Ko.-ka.-mo aus)

    g:-)


    LG

    Malone

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