Mir unbekannter Lamellenpilz

Es gibt 11 Antworten in diesem Thema, welches 3.033 mal aufgerufen wurde. Der letzte Beitrag () ist von Lechner Johann.

  • Hallo lb. Pilzfreunde


    Bei meinem heutigen Spaziergang durch den Auwald habe ich ein etwas kurioses Pilzteil entdeckt und beim nachsehen noch ein paar normale Gesellen.
    Gefunden hab ich ihn wie gesagt im Auwald bei überwiegend Fichten und höherem Gesträuch, im Gras auf einem liegendem total vermoostem Stamm und daneben noch ein paar einzelne Kameraden im Gras, aber auch auf Holz.


    Sorry, hier bin ich rausgeworfen worden. Jetzt geht es weiter.


    Hut: Die Kleineren bis ca. 4 cm DM, der Große verunstaltete 6 cm, graubraun, verwaschen, wellig verbogen, etwas eingerollt, eingerissen, Hh ziemlich dick aber gut abziehbar.
    Lamellen: Normal bis eher entfernt stehend, abgerundet angewachsen, mit Zwischenlamellen - könnten teilweise mit klitzekleinen Pünktchen bestückt sein- wenn`s kein e Dreckspritzer sind.
    SP: in Arbeit
    Sporen: in Arbeit
    Stiel: Etwas heller als der Hut, längsfaserig, beim Großen gedreht, in etwa gleich dick, die Basis langsam stumpf auslaufend.
    Fleisch: Weißlich, elastisch.
    Geruch unscheinbar bis angenehm


    Hat jemand einen richtungsweisenden Tipp?




    Danke und LG


    Hans

    Wenn du eine weise Antwort verlangst, musst du vernünftig fragen.


    Johann Wolfgang von Goethe


    Derzeitige PC 100 - 2 - 2 - 6 = 90 (23.10.14) :(

    Einmal editiert, zuletzt von Lechner Johann ()

  • Hallo Johann,
    wegen dem nicht ausgebuchteten Lamellen/Stiel-Übergang vielleicht eher Entoloma als Tricholoma.
    der knorpelige Hut und Wuchs erinnerte mich an Entoloma lividoalbum (Weißstieliger Rötling) (unsicher).
    Vielleicht noch folgende Punkte prüfen:
    Geruch: ist etwas Gurke wahrnehmbar?
    Wie ist der Stiel im Schnitt?
    Lamellenschneiden: gazahnt/gewellt/glatt?
    Beste Grüße
    Dieter

  • Hi Dieter,


    das mit Entoloma gefällt mir gut.
    Geruch Gurke wäre auch möglich, ist recht verwässert.
    Wie soll den der Schnitt im Stiel sein? Verstehe ich nicht.
    Lamellenschneide ganz fein (mit Lupe) gezahnt.


    Hoffe er gibt noch ein paar Sporen.


    Das wird ja wieder etwas schwierig mit der Benamsung bei den Entolomas.


    LG Hans

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  • Wie soll den der Schnitt im Stiel sein? Verstehe ich nicht.


    Hallo Hans,
    Sorry, dass ich das nicht genau erklärt habe.
    Es wäre interessant ob der Stiel im Zentrum festfleischig, oder faserig ausgestopft, oder ganz hohl ist.



    Geruch Gurke wäre auch möglich, ist recht verwässert.
    Lamellenschneide ganz fein (mit Lupe) gezahnt.


    --> das sind bestätigende Indizien zu Entoloma lividoalbum (Weißstieliger Rötling)


    Beste Grüße
    Diete

    • Offizieller Beitrag

    Hallo.


    Ich glaube hier gar nicht an einen Rötling. Alle Rötlingsarten aus der Gruppe sind Bodenbewohner, sollten nciht direkt auf Holz wachsen. Neben E. lividoalbum gibt es eine ganze Reihe Arten in der Gruppe (unter anderem auch die "bekannten" Entoloma sepium & Entoloma clypeatum), die schwer und mit wirklicher Sicherheit meist nur mikroskopisch zu trennen sind.
    Ist aber hier wohl nicht relevant, ich denke daß das Sporenpulver weiß sein wird, der Pilz an der Stielbasis gerne Rhizomorphen entwickelt und ein junges Breitblatt (Megacollybia platyphylla) sein könnte.



    LG, Pablo.

  • Ha, Shit, Hirn klopf und was noch


    Jetzt weis ich an was mich der Hut erinnert hat.


    :D X( Lach mich selber aus. Brett vorm Kopf.


    Auf dieses Breitblatt bin ich nicht gekommen. :(



    Danke Pablo


    LG Hans

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  • Ist aber hier wohl nicht relevant, ich denke daß das Sporenpulver weiß sein wird, der Pilz an der Stielbasis gerne Rhizomorphen entwickelt und ein junges Breitblatt (Megacollybia platyphylla) sein könnte.


    Aus dem Bauch heraus war das auch mein erster Gedanke. Weitere Gedanken sollte man sich vielleicht nicht machen, sondern das Pilzlein erstmal auswachsen lassen...


    Grüße
    Harald