Oho, Suillus plorans hatte ich selbst noch gar nie in der Hand! Aber ich glaube, jetzt hab' ich den gerade kapiert: Das ist ja mehr oder weniger ein Sandröhrling mit glatter Huthaut und tüpfeligem Stiel.
Hallo Pablo,
nicht ganz. Zum Sandröhrling gibt es noch mehr Abweichungen als nur Huthaut- und Stielrindenbeschaffenheit. Zunächst mal ist der Zirbenröhrling viel kleiner als der Sandröhrling, von der Statur her etwa wie der Elfenbeinröhrling. Auch blaut das Fleisch nicht. Die Fleischfarbe des Zirbenröhrlings ist weniger lebhaft orangerosa als die des Sandröhrlings ("steckrübenfarbig"). Und außerdem hat er bei gewöhnlicher Durchfeuchtung Guttationstropfen an den Poren, was ein Sandröhrling nie hat. Also schon ein ziemlich anderer Pilz. Aber total unverkennbar, wenn man ihn im Wald findet. Er kommt allerdings anders als der Elfenbeinröhrling wirklich nur in den Zentralalpen vor, so dass man da hin fahren müsste, wollte man ihn mal live sehen.
Bei Stacheling glaube ich wie du und Habicht, dass das kein Hydnellum, sondern ein Phellodon ist. Um das zu erkennen, braucht es kein Mikroskop, sondern nur eine gut funktionierende Nase. Phellodon lässt sich gut erriechen, wenn man ihn einen Tag liegen lässt.
Hallo Chris,
sehr tolle Funde, die in der derzeitigen deutschen Nordsahara Eindruck machen! Aber ab nächster Woche bin ich dann endlich auch da 
FG
Oehrling