Ich halte es nicht für unmöglich, dass Exemplare von Melanoleuca melaleuca, nachdem sie in kalten Nächten ein paar mal eingefroren und tagsüber wieder aufgetaut sind, farblich so aussehen können. Auf typische Pilzfarben darf man in Zeiten von nächtlichen Bodenfrösten ohnehin nicht viel geben.
Es hat ja bisher auch niemand explizit behauptet, dass das nicht Melanoleuca melaleuca sein kann. Normalerweise hat M. m. halt einen grau- bis schwarzbraunen Hut und weiße bis grauweißliche Lamellen. Dieser Pilz hat dagegen blassorangebraune ("cognacbraune", wie in manchen Büchern steht) Lamellen.
Ursprünglich ging es doch nur um die Frage, ob es sich um Samtfußrüblinge handelt. Zumindest diese Frage dürfte sich erledigt haben. Ob das jetzt Melanoleuca cognata ist, phü... Ich persönlich fände es interessanter zu diskutieren, wie es kommt, dass eine Pilz-App solche Ergebnisse liefert, und welche Folgen es hätte haben können, wenn ein anderer App-Nutzer nicht so gescheit wie JackBayer gewesen wäre
und hier im Forum noch mal sein Bestimmungsergebnis hinterfragen gelassen hätte.