Hallo Pablo,
ja deinen tollen Bericht hatte ich gestern schon gesehen (wieder SUPER Funde !) Da dachte ich schon: so selten ist der ja gar nicht. Ist aber auch SW-Deutschland.
Dein Pilz wirkt noch etwas heller (vielleicht trockener), hattest du den mit dem großem M bestimmt?
Oder auch "nur" makroskopisch, anhand von Wuchsform, Färbung und Porengröße?
Beiträge von abeja
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Hallo,
ich noch mal, genau das wollte ich auch gerade schreiben: die Poren sind bei Pablos Pilz so grob wie bei B. fumosa, nicht so fein wie bei B. adusta.
Ich musste mir allerdings auch das Foto herunterladen, um die Trama- u. Röhrenfarbe genauer anzuschauen, die sind wirklich gleich. Wahrscheinlich wirken die Poren nur wegen des Alters oberflächlich gräulich.
Bei B. adusta habe ich vor Ort auch schon mal sehr helle Poren gehabt, die dann auch erst zu Hause stark nachgedunkelt sind. Dann war der Kontrast zw. Trama und Röhren aber extrem deutlich.
So gesehen glaube ich auch nicht mehr daran, dass man die beiden so schnell verwechseln kann (wenn man denn Proben hat, auf den ersten Blick vielleicht schon.) -
Hallo Pablo,
ich hatte eben gedacht, dass hier die Forumler diesen Pilz schon öfter in der Hand gehabt hätten.
Macht ja nichts.
Inzwischen bin ich auch bei 1 und 2 von B. fumosa relativ überzeugt.
Deine Pilze sind im Vergleich recht alt. Die Zuwachskante soll weiß sein, die Poren hell (leicht gelblich), dann ev. gelblich-grau, dann etwas bräunender (nicht unbedingt grau im jungen Zustand).
Farblich dann kein Kontrast von Trama und Röhren (teilweise "holzfarben" genannt).
Bei Discoverlife (und den Links unten CalPhotos) sind auch solche hellen wulstigen Exemplare, mit den radialen Strukturen.
http://www.discoverlife.org/mp…r.org/name/show_name/1532
Auch auf einer dänischen Seite, die ich im Moment nicht wiederfinde. -
Hallo,
die mutmaßlichen Trametopsis cervina habe ich noch mal aufgesucht. Die sind "putzmunter" und wollen überwintern (ist ja auch sehr mild die ganze Zeit, bis auf wenige Nächte mit leichtem Nachtfrost).Im gleichen Waldstück wie die erste Stelle habe ich ein weiteres sehr morsches Stück Buchenholz (Stammstück, schwarz, zerfallend) gesehen, mit den gleichen Pilzen.
Bei den zweiten Pilzen war die Unterseite etwas dunkler gefärbt, die Poren fast lamellig/ labyrinthisch (Poren bis 1-2 mm lang) Röhren bis 5 mm lang.
Geruch etwas süßlich-pilzig, fast obstig.Hier in den westfälischen Pilzbriefen ist auch Trametes (jetzt: Trametopsis) cervina beschrieben.
http://www.pilzbriefe.de/arten/cervina_Tram.html
Das schwarzweiß Foto in dem Dokument zeigt eine fast identische Oberflächenstruktur des Pilzes.Noch mal Bilder
vom ersten Fundort (Pilz 1):
rechte Gruppe
mittlere Gruppe
Unterseitevom neuen Fundort (Pilz 2):
Unterseiten von Pilz 1 (links) und Pilz 2 (rechts)
Unterseite Pilz 2
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Hallo,
hier würde mich noch interessieren, ob ihr den obersten Pilz für eine eindeutige Bjerkandera fumosa haltet (oder gibt es eine Verwechslungsart ?)
Sind euch diese seltsamen radialen Strukturen auch schon mal untergekommen? -
Hallo,
dann ich lege die Pilze mal provisorisch als Stereum subtomentosum (eventuell S. ostrea) ab. -
Hallo,
zur Unterseite von Phlebia tremellosa / Merulius tremellosus heißt es (als Ergänzung zuf "faltig") auch: manchmal "netzporig". So ähnliche Unterseiten habe ich da auch schon mal gesehen.
Auf dem dritten Bild der kleine Pilz oberhalb von dem großen, den finde ich auch relativ typisch für Merulius. -
Hallo,
noch mal zu meinen Funderfahrungen (weil von Fredy zitiert):
ich habe bisher nur Coriolopsis gallica im "eigentlichen" Wald gefunden, dort immer an Buche (KORREKTUR: jetzt auch an Eiche) , sowohl in sonnigen (freien), wie auch in schattigen Lagen.Coriolopsis trogii habe ich bisher nur einmal gefunden, an Pappel (freistehende Holzskulptur, nahe am Rhein). Mein erster mutmaßlicher Fund auf Buche hatte sich leider als purpelig-normale, wenn auch eher bräunliche striegelige Tramete entpuppt.
http://www.pilzforum.eu/board/…eunliche-trametes-hirsuta? -
Hallo zusammen,
ich finde für Tuppies weiße Pilze auch Antrodiella passender als Tyromyces/ Postia etc.
Jedenfalls waren die letztgenannten, bei mir mit GROSSEM CF tituliert von der Konsistenz her je nach Feuchtigkeit wässrig - schaumstoffartig, aber nicht "katapult-zäh".
Meine Pilze bräunten leicht bis stark (deshalb halte ich sie für unterschiedliche Arten), der Geruch variierte auch je nach Feuchtigkeit, Geschmack immer eher mild.
Inzwischen habe ich zum ersten Mal so einen weißen Pilz an Nadelholz erwischt, das war der erste, der bitter war. Optisch sah er für mich identisch aus, mitgenommen habe ich ihn nicht - keine Lust...
http://www.pilzforum.eu/board/…s-u-cf-postia-tephroleuca?Die russische Seite hatte ich bei der Recherche auch gesehen, die finde ich sehr gut, ich kann aber auch kein Russisch.
Den Google-Übersetzer kann man aktivieren (hilft ein bisschen, mit etwas Raterei dabei), wenn man die komplette URL wiederum bei Google sucht. Auf der Seite mit den Suchergebnissen kann man dann jeweils rechts anwählen "diese Seite übersetzen".
Bewegt man sich dann innerhalb dieses Web-Auftritts von Seite zu Seite bleibt der Übersetzungsmodus bestehen -
Huch, hier habe ich deine Antwort ganz übersehen, Ingo, sorry!
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Hallo,
diesen Pilz habe ich auch wieder gesehen (gleiche Stelle), jetzt waren keine Hütchen mehr da.
Aber ich hatte ja welche entfernt - und möglicherweise nicht nur ich, sondern andere Pilzgucker auch - wenn es so etwas gibt in dem Wald....Dafür sind die Zähne länger geworden, bis 3 cm lang.
Ach ja, und das Substrat ist Eiche.... ich habe noch ein Stück Rinde entdeckt (auch nicht übermäßig eindeutig), aber es handelt sich um einen abgebrochenen Ast vom Baum nebenan, und das ist eine Eiche (mit Bruchstelle).
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Hallo,
ich möchte noch ein paar Bilder von noch jüngeren Exemplaren ergänzen.
Ganz jung an liegendem Buchentotholz (sehr viele größere Exemplare ringsum)Ähnlich jung an der Schnittkante von Tannentotholz, die Guttationstropfen waren eingetrocknet.
Dieser Pilz (s.o.) ist von jemandem abgelöst worden und lag mehrere Wochen auf dem liegenden Tannentotholz. Obwohl nicht mehr mit dem Substrat verbunden, hat er die typische gelbliche Färbung des zunehmenden Alters angenommen.
Dieser Pilz stammt von einem liegenden Buchenstamm und war so "um die Ecke" gewachsen, teilweise an der Schnittkante, teilweise auf der Längsseite.
Er hatte auch den typischen leicht säuerlichen Geruch (Babywindel-Geruch)
Sobald die Oberfläche eine leichte Kruste mit Gelbfärbung hat, funktioniert auch der "Brutzeltest". -
Hallo,
im Dezember habe ich zum ersten Mal eindeutige graugelbe Rauchporlinge, Bjerkandera fumosa gesehen, vermutlich waren es aber keine Erstfunde, zwei "kritische" Pilze, die ich nicht auf Anhieb als Rauchporlinge erkannte, stelle ich zum Vergleich als Frage.Am gleichen Tag sah ich auch schöne große angebrannte Rauchporlinge, Bjerkandera adusta, die ich bisher nur in einem etwas kleineren bzw. jüngeren Zustand kannte. Da bietet sich ein direkter Vergleich an.
Alle Pilze Laubmischwald Hochrhein, 400-500 m, auf Laub-Totholz (Buche und Bergahorn)
Pilz 1 (November) ist der fragliche Pilz:
auf der Schnittfläche eines Buchenstumpfes, sehr jung und dick wulstig, relativ weiche Konsistenz, ich konnte mit den Fingern ein Stück abzupfen.
Auffällig die radialen Strukturen.
Deshalb hatte ich hier ursprünglich an eine Inonotus-Art gedacht.
Inonotus radiatus, der Erlen-Schillerporling soll sehr selten auch auf Buche vorkommen, las ich. Allerdings sieht da die Oberfläche haarig, das Trama farblich anders aus und der Pilz ist auch nicht so weich?
Jetzt erst habe ich allerdings Vergleichsbilder von solchen Strukturen von Bjerkandera fumosa gesehen, sehr selten findet man gute Schnittbilder.
http://www.discoverlife.org/mp/20p?see=I_MWS53891&res=640Pilz 2 (Dezember, auch auf Buchenstamm, Schnittfläche) war sehr ähnlich zu Pilz 1, davon hatte ich ein Stück mitgenommen, leider sind die Fotos bei schlechtem Licht (trotz Bildbearbeitung) nicht sehr gut geworden.
Pilz 3 finde ich eindeutig (auf Schnittkante von liegendem Ahorntotholz)
Oberfläche mittelbraun, Zuwachskante hell (weißlich)
Breite bis 7 cm, bis 1 cm dick, Trama und Röhren hell, Röhren bleiben hell, höchstens leicht bräunend.
Nur nach mehrtägigem Trocknen sieht man eine deutliche dunkle Linie zwischen den beiden Schichten (wird ja manchmal genannt, soll aber keine Aussagekraft haben).
Poren deutlich grober als bei Bjerkandera adusta.
Bjerkandera fumosaPilz 4 (an Buchentotholz), Aufnahme vom November (Unterseite und Trama überprüft, kein Foto)
Bjerkandera adustaPilz 5 (an Buchentotholz, Dezember), ähnlicher Standort und Menge/ Größe, bin nicht sicher, ob es die gleichen Pilze sind, Breite bis 6 cm, Dicke bis 0,5 cm, Poren sehr fein, schon deutlich dunkel
Bjerkandera adusta
Vergleich B. fumosa (links) - B. adusta (rechts), Pilze trockenVergleich B. fumosa (oben) - B. adusta (unten) (oder handelt es sich um einen "Linksgucker-Archaeopterix":) )
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Der Baum sieht noch ganz vital aus, also hoffe ich dann auf das nächste Jahr, da ein paar schöne Exemplare zu sehen.
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Hallo Ingo,
dann ergänze ich um s.l. (Benamsungen sind ja nur für mich privat, sowieso.) -
Hallo,
im Pflanzenbestimmungsforum kam letztens eine Anfrage mit einem sehr kräftig rot gefärbten Pilzensemble. Leider sah man die Unterseite nur andeutungsweise. Da sie glatt erschien, vermutete ich eine Stereum-Art und kam wegen der Färbung per Bildvergleich auf die mir unbekannte Art Stereum ostrea (braunsamtiger oder prächtiger Schichtpilz).Nun habe ich selbst bisher nur Stereum hirsutum und subtomentosum gesehen, bzw. glaube diese beiden bei neuen Funden auseinanderhalten zu können (Oberfläche striegelig versus samtig, breiter Ansatz versus verschmälerter Ansatz, keine bzw. vorhandene Gelbfärbung der Unterseite beim Kratzen und Anfeuchten).
Am letzten Freitag (Hochrhein, Buchenast, 300 m in Laubmischwald) sah ich nun etwas kräftig orangefarben leuchten: eine Stereum-Art.
Die Unterseite gilbte leicht nach Kratzen/ Anfeuchten, nicht sehr deutlich. Die Farbe könnte eventuell durch die Feuchtigkeit (nach 2 Tagen Dauerregen) so intensiv sein, dachte ich mir.Daraufhin habe ich nach weiteren Stereum-Exemplaren gesucht.
Eine blasse Gruppe gefunden, die ich für Stereum subtomentosum halte - und eine weitere mir schon bekannte Gruppe, die jetzt auch sehr intensiv orangefarben leuchtete.Zu Hause nach Trockenwerden, sind Pilze 1 und 3 noch sehr kräftig gefärbt, Pilz 2 ist blass.
Lt. Aphyllopower ist Stereum ostrea die gültige Bezeichnung für den Pilz, der früher (und auch jetzt im Laux (Kosmos) und Gerhardt (BLV)) als Stereum insignitum bezeichnet wurde,
von Stereum subtomentosum mikroskopisch zu unterscheiden durch vorhandene "kleine, schlanken Pseudoacantophysen" in der Fruchtschicht.
http://aphyllopower.blogspot.de/search?q=ostreaIn Index fungorum steht das allerdings so:
Stereum insignitum als Synonym zu Stereum subtomentosum und Stereum ostrea als eigene Art.
(EDIT 2015, das sieht inzwischen da anders aus)Was soll man daraus machen?
Wie würdet ihr diese bunten Pilze bezeichnen? Alle auf Buchentotholz gewachsen.
Falls jemand Lust und Zeit hat, ich hätte Proben.....Sehr kräftige Färbung (Pilz1)
Pilz 2 trocken
Pilz 2 nass (kräftig orange-braun)
Vergleich Pilz 1 und 2 mit blassem Stereum subtomentosum (alle trocken)
EDIT: Unterseiten leicht angefeuchtet, beim trockenen Pilz -
Hallo,
und ich habe es wieder getan: MUMIEN fotografieren..Mitte Dezember, Hochrhein, 270 m, Streuobstwiese:
unter einem alten lebenden Walnussbaum fand ich :
mehrere dieser großen schwarzen Porenpilze (abgefallen),
Breite 15- 20 cm,
Tiefe (abstehend) ca. 10 cm,
bis ca. 5 cm dick an der Ansatzstelle,
Oberfläche geschwärzt,
Trama rötlich-braun,
Röhren schwarz, aufgespalten, bis 2 cm lang.Man konnte noch sehen, wo die Pilze am Baum saßen.
Sind das alte zottige Schillerporlinge, Inonotus hispidus?
Kann man davon ausgehen, dass die im nächsten Jahr wieder an diesem Baum wachsen?
Spuren am Baum -
Hallo Jonas,
leider kann ich dir auch nicht sagen, welcher Pilz das ist, mangels alternativer Ideen (wachsen lassen? noch mal schauen?)
Datronia mollis habe ich bisher einen gesicherten Fund, an dem ich auch regelmäßig vorbeikomme (immer noch die gleiche Pilzgruppe an dem gelagerten Holz).
Auffällig: weich, man kann den Pilz "abziehen", dunkle Linie stimmt, süßlicher (leicht fruchtiger Geruch (wenn feucht, und in der hohlen Hand angewärmt), bräunende Poren.
Bei meinen Pilzen deutlich (bei deinen nicht): schwarze (dunkel) Hutoberfläche , weiße Zuwachskante deutlich abgesetzt.
http://www.pilzforum.eu/board/thema-datronia-datronia-mollis? -
Hallo,
eine Frage noch (inzwischen): sollte ich nicht vielleicht das gelbe Becherchen als Bisporella cf. confluens ablegen? -
Hallo Jonas,
mit diesen Arten habe ich mich auch schon mal herumgeschlagen:
Coriolopsis trogii und gallica (siehe Trama und Anfärbung)
http://www.pilzforum.eu/board/…tes-gibbosa-c-gallica-u-aeine mutmaßliche Trametes cervina / Trametopsis cervina
http://www.pilzforum.eu/board/…ina-t-cf-versicolor-untyp? -
Hallo liebe verrückte und kundige Pilzologen,
gerade habe ich mich gefühlte 5 Stunden durch diesen Thread gelesen, gestern und heute morgen war ich leider noch nicht dazu gekommenGroße Gratulation an alle Teilnehmer in dieser Win-Win-Rätsel-Rallye, super tolle Leistungen bei den super vertrackten Rätseln!!!!!!!!!!
Man lernt: fast nichts ist eindeutig .... und fragt, wo ist der nächste Wald, ich will auch so PILZE suchen und finden!!!
Große Klasse bei allen und ganz besonders bei den Treppchen-Platzierten, Nobi, Ingo und Inni!Liebe Anna,
unglaublich, wie viel Mühe du dir gemacht hat, danke für die schöne Urkunde, da fühle ich mich ja ganz zu HauseAllen Pilzfreunden wünsche ich einen guten Rutsch und ein Gutes Neues Jahr!!!
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Hallo ,
absolut SUUUPER , meine Mundwinkel haben die Ohren erreicht -
Hallo tapfere Rätselfreunde,
ich wünsche euch allen schöne Feiertage und einen gelungenen Endspurt! -
Ohohoh...
ich hatte bisher die Beiträge hier und anderswo gelesen, die darauf hinausliefen, dass die gerüchteweise kursierende schädliche Wirkung nicht verifiziert werden konnte.
Wie gesagt, manche Internetseiten sagen essbar, manche "kein Speisepilz" (ohne Begründung, meist wird Bitterkeit oder Zähheit angeführt).
Ebenso in meinen beidenBüchern: Laux: kein Speisepilz, Gerhardt: essbar
So let's go international.
Mukitake (ein t) in Japan, expressis verbis als Panellus serotinus bezeichnet (und nicht als verwandte Art), ein traditioneller und geschätzter Speisepilz.Nun sind ja Geschmäcker bekanntlich verschieden, und ich stehe auch nicht so auf jap. Küche (Algen, roher Fisch etc.), aber pro-Essbarkeit ist das ja ein Argument.
http://hiro-shio.blogspot.de/2…g-mukitake-gathering.htmlBei den Amerikanern (The Western Montana Mycological Association, also keine Hobbypilzsucher)
http://www.fungaljungal.org/identify/genera-names/pleurotus/ZitatYou have a Panellus serotinus, also called Pleurotus serotinus in older books. It grows on hardwoods, often birch or aspen, and it is not a bad edible when fresh and young like this.
Pubmed ( US National Library of Medicine National Institutes of Health )
Untersuchungen zur med. Wirksamkeit von Panellus serotinus (Mukitake)
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/23406154 (von Februar 2013)ZitatThe fruiting body of Panellus serotinus (Mukitake) is recognized in Japan as one of the most delicious edible mushrooms, and previous studies have demonstrated that the dietary intake of powdered whole Mukitake or Mukitake extracts prevents the development of non-alcoholic fatty liver disease (NAFLD) in leptin-resistant db/db mice. In the present study, we evaluated the effect of the Mukitake diet on the pathogenesis of metabolic disorders in leptin-deficient ob/ob mice.
Pubmed
neue Sterole gefunden in u.a. Pleurotus serotinus
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/11964010 (2002)ZitatTwo edible mushrooms, Pleurotus eryngii and Panellus serotinus, have been investigated chemically. Two new sterols, 5alpha,9alpha-epidioxy-8alpha,14alpha-epoxy-(22E)-ergosta-6,22-dien-3beta-ol (1) and 3beta,5alpha-dihydroxyergost-7-en-6-one (2), have been isolated from P. eryngii, together with six known ones (3-8). Compound 1 was also isolated from P. serotinus. The structures of the new compounds were elucidated on the basis of their spectral data.
So, ok, was sind Sterole, auch Phytosterine genannt:
http://de.wikipedia.org/wiki/PhytosterineAlso eher Pflanzenwirkstoffe, denen positive Wirkung zugeschrieben wird.
Und findet man irgendwelche Quellen zu "Panellus serotinus cancerogen"?
Man findet eine Untersuchung über ein beispielhaftes Sterol, das in Pilzen vorkommt und seine anticancerogene Wirkung. Auf dieser Seite ist auch als Quelle die o.g. Untersuchung über die Sterole in Panellus serotinus gelistet.
http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC2042906/ (2007)Das heißt natürlich nicht, dass ausgeschlossen werden kann, dass in irgendeinem essbaren Pilz, in irgendeiner essbaren Pflanze auch Inhaltsstoffe existieren, die sich als schädlich erweisen könnten.
Jeder Kräutertee kann auch - im Übermaß verwendet - schädlich sein, jeder Atemzug je nach Umgebung kann schädlich sein etc. . Da kommt es immer auf die Dosis an.Aber gerade, wenn man bei diesen Pilzen positive Inhaltsstoffe vermutet, und sie dahingehend untersucht, dann kämen meiner Meinung nach auch die negativen Inhaltstoffe eher zu Tage als bei anderen traditionell verwendeten Dingen, die nicht untersucht worden sind.
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Hallo,
von Schizophyllum commune habe ich auch einige Bilder angesammelt (die Unterseiten habe ich jeweils überprüft)
01_ ganz klein und ganz feucht, dann deutlich bunter auf der Oberseite, 04-2013, Buchenstamm02_ deutlich größer, aber auch relativ bunt, 11-2013, Buchenstamm
03_ auf dem gleichen Stamm zur gleichen Zeit, kleinere gebogene Exemplare
04_ immer noch gleicher Stamm, man konnte sehen, dass sich etwas unter der Rinde tat, ich habe ein Stück der Rinde entfernt.