Beiträge von Ingo W

    Hallo Petra!


    Pilz 4 ist schon ein Filzröhrling, kein Sandröhrling.
    Den letzten würde ich bei Xerula (Schleimrübling) suchen. Ich denke, wenn der Stiel glatt ist, wird Xerula radicata (Schleimiger Wurzelrübling) nicht die verkehrteste Idee sein.
    Deine Pilze haben ja allgemein mit der Trockenheit gekämpft, deswegen würde mich in dem Moment auch die recht dunkle Hutfarbe nicht stören.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Die Riesenschirmlinge (Macrolepiota procera) kannst du das nächste Mal auch mitnehmen. Wenn der Stiel genattert ist und keine Verfärbung beim Ankratzen des Stiels eintritt, kann in der Pilzgröße kaum was schief gehen.
    Bei deinen Steinpilzen wäre ich mir ähnlich unsicher wie Pilzner11, ich halte das auch eher für Gallenröhrlinge (T. felleus).
    Beim Champignon sollte man sich etwas Zeit lassen mit der Beurteilung des Geruchs im Schnitt oder der Inspektion von Verfärbungen an Druck- oder Kratzstellen, oft hilft das einen Schritt weiter.


    VG Ingo W

    Hallo Chris!


    Ich kann das mit dem ekelhaften Geruch beim Stinktäubling nicht bestätigen, außer, die Fruchtkörper sind schon alt.
    Junge Fruchtkörper des Stinktäublings (R foetens, schätze auch subfoetens) riechen genau wie gechlortes Schwimmbadwasser.
    Wie genau verwandte Kammtäublinge u.ä. riechen, weiß ich leider nicht.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Der gehört meines Erachtens auf jeden Fall zu den Stinktäublingen. Zu welchem genau, da halte ich mich raus, aber R. mustelina ist das nicht.
    Manchmal kommt man auch schon weiter, wenn man einfach auf den Geruch achtet.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Champignon ist richtig.
    Vielleicht was aus der Ecke um den Übelriechenden Champignon (Agaricus maleolens), gibt aber allerhand neckische Sachen in der Gattung.
    Etwas größer eingestellte Bilder (800 x 600 Pixel) wären sicherlich von Vorteil.


    VG Ingo W

    Hallo Dryocopus!


    Was für ein schönes Bild, dein 2.!
    Leider kann ich bei beiden nicht helfen. Beim größeren wüsste ich nicht mal die Gattung (ist aber wohl eher was Operculates, Björn wird was einfallen), bei der Mollisia lässt sich ein Name vom Makroskopischen her nicht eindeutig herleiten.


    Mollisia fusca hätte beim näheren Betrachten einen ziemlich ausgeprägten fusselig-körnigen Rand, auf Holz wachsend oft auch ein sehr auffälliges großflächiges Subikulum (Hyphenteppich), auf dem die Becherchen direkt sitzen und würde mit KOH quietschgelb verfärben.
    Erinnert mich etwas an Mollisia benesuada, das ist aber wirklich fast aus der Luft gegriffen.


    VG Ingo W

    Hi Uwe!


    Ist ein häufiger Helmling, der meist verstreut gesellig in Nadel- und Laubstreu wächst. Beim "Milch-Probe-Exemplar" also immer gleich ein frisches Pilzchen raussuchen.
    Nachdem der Stiel entzweit ist, leicht draufdrücken, falls nicht schon die Milch so ohne Nachhilfe zu sehen ist. Meist hat man pro Fruchtkörper nur einen Versuch.


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    ....die gelben hatte ich dieses Jahr zum erstenmal, angeblich selten..
    ..und nun postet uns Pilzfreundin fünftausend davon Wink
    Ich behaupte das sind verblasste Braune!


    Genauso ist das auch: Pilzfreundins Pilze sind ausgeblasste Stropharia rugosoannulata (Rotbrauner Riesenträuschling), die können im Alter bis fast Weiß ausblassen.


    Die gelbe Form des Riesenträuschlings ist auch jung und frisch schon gelb (siehe abgebildete Jungfruchtkörper auf dem 1. Bild, die sind rot-/kupferbraun!)
    In meiner Region habe ich mehrere Standorte der gelben Form, merkwürdigerweise auf Feldern, die bearbeitet werden. Dort scheint also kaum das Pilzmyzel zu überleben, sondern die Art scheint sich dort immer wieder auf ´s neue per Sporen anzusiedeln(?).


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Die Intensität des Milchens kann unterschiedlich sein, manchmal deutlich milchig, manchmal nur molkeweiß, angetrocknet oder gefrostet oft auch ohne sichtbare weiße Milch.
    Im gezeigten frischen Zustand deines Pilzes hätte sie bei einer Verletzung des Stiels gut sichtbar sein müssen im Bruch.


    Makroskopisch spricht überhaupt nichts gegen Mycena galopus (Weißmilchender Helmling) genauso wächst er, so sieht er oft aus.
    Ob das auf dem Bild beim linken Pilz jetzt Wassertropfenspiegelungen wie beim rechten auf dem Hut sind, oder tatsächlich kleine Milchtropfen (an dieser Stelle nicht ungewöhnlich) mag ich nicht beurteilen, hätte man vor Ort drauf achten müssen.


    VG Ingo W

    Hallo Klaus!


    Mycena polygramma (Rillstieliger Helmling) wächst offensichtlich an Laubholz, meist Eichenstümpfen, in der Regel wenigstens mt 4 oder 5 Fruchtkörpern.
    Ich würde was in Richtung Xerula (Wurzelrübling) vermuten, an ehesten Xerula radicata (Schleimiger Wurzelrübling). Der wächst zwar auch auf Holz, manchmal aber nicht ganz so offensichtlich.
    Du verzichtest leider auf zielführende Angaben, wie z.B. Ansicht der Unterseite mit den Lamellen.
    In welchem Park, in welchem Bundesland, in welchem Naturdenkmal und wie groß das ist, ist für eine Pilz-Bestimmung erst mal weniger interessant, wichtiger wäre eine eindeutige Angabe des Substrates!


    VG Ingo W

    Hallo Harry!


    Naja, man müsste eben wissen, ob da was dran ist, ob der Stiel wirklich gelb im Schnitt angelaufen ist oder
    ob das am Ende ein Beleuchtungsproblem sein soll.
    Falls im Schnitt gelbanlaufend, würde ich deine Aussage eher nicht unterschreiben wollen.
    Weiß ja nicht, ob da bestimmungstechnisch noch was von Benni hinterherkommt, wenn nicht, bleibt es sowieso ungelöst.


    Zitat


    Der Schafegerling oder Weiße Anis-Champignon (Agaricus arvensis) riecht deutlich nach Anis bzw. Bittermandel und ist wegen deiner Geruchsangabe auszuschließen.


    Das sehe ich übrigens auch nicht so. Schön, wenn sie das machen, aber schon mal welche angerochen, die nicht taufrisch sind?
    Auch der Aspekt der Nichtwahrnehmung des Anisgeruchs (selbst bei Vorhandensein) ist eigentlich eher die Normalität, so sind zumindest meine Erfahrungen mit Mitmenschen.


    VG Ingo W

    Hi Toffel, hi Harry!


    Zitat


    Ich schliesse mich Toffel an der überhängende Hutrand und der vergängliche herunterhangende Ring sprechen eher für A. campestris


    Und was ist mit der schmutziggelben Verfärbung am Stielschnitt?
    Und was, wenn die im Wald gefunden wurden? Fundort steht ja nicht dabei!


    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


    Freilich, für einen Saftling könnten die Angaben schon besser sein.
    Nicht, dass die Gattung mir sehr liegt, aber
    H. persistens (Schwärzender Saftling) sehe ich überhaupt nicht (Hutform, Lamellenfarbe, fehlendes Schwärzen, scheinbare Schleimigkeit, Stiel).
    Auch Gerds Vorschlag mit H. chlorophana gefällt mir nicht wirklich (zu wenig deutliches Gelb, scheinbare Schleimigkeit auf dem Hut, siehe 2. Bild).


    Ich werfe jetzt mal den Papageiengrünen Saftling (H. psittacina) in den Ring und verfolge dann mit, ob ihr mich für verrückt haltet.
    Vielleicht habe ich zuviel Fantasie, aber am Hutrand meine ich noch einen grünen Streifen zu erkennen (2.Bild) und auf dem 1. Bild im Grübchen auf dem Hut?


    Naja, auf jeden Fall muss der Papagei nicht immer eindeutig grün sein, schaut mal hier:
    http://mushroomhobby.com/Galle…be%20psittacina/index.htm


    VG Ingo W

    Hallo!


    Zitat


    Die Pflanzen, die du fotografiert hast, das ist entweder das "Echte Springkraut" (Impatiens noli-tangere). Es könnte sich aber auch, das um das Kleine Springkraut (Impatiens parviflora) handeln, das ist n ciht so gut zu erkennen auf dem Foto.


    Ich denke, das ist schon das einheimische Großblütige (Europäische) Springkraut (Impatiens noli-tangere), das Kleinblütige (Kaukasische) Springkraut (Impatiens parviflora) hat feiner gesägte Blätter.
    http://www.52gradnord.de/Springkraut.html
    Ist wohl fast genauso schlimm Einheimisches verdrängend wie das Drüsige Springkraut (Impatiens glandulifera)


    Zitat


    ... dass es bestimmt der Birkenpilz ist :)
    Du musst Ausschau nach Birken halten, wenn welche dort waren, ist es zu 99% einer...


    So einfach ist das leider überhaupt nicht. Auch, wenn Birken in der Nähe sind, muss es lange nicht der Gemeine Birkenpilz (Leccinum scabrum) sein!

    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


    Zitat


    ...und viele Schwindlinge Nadel? oder eher Rosshaar??? Schwindlinge. ?????


    Ist irgendwie schwer nachzuvollziehen, zwischen welchen Arten du schwankst, wenn du die wissenschaftlichen Namen nicht schreibst!
    Mit Rosshaar-Schwindling (Marasmius androsaceus) kann ich was anfangen, was du mit Schwindling Nadel meinst, ist mir unklar.
    Deiner sieht wie der erstgenannte aus, das Wachstum auf dünnen Nadelholz-Ästen ist recht typisch. Normalerweise sind auch meist Rhizomorphen auf dem Substrat anwesend, die sehen aus wie Stiele ohne Hut, enden aber ganz dünn.


    VG Ingo W

    Hallo Jil!

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    Gr(o)ßer leicht schleimiger Pilz mit braunem Stiel


    Zitat


    das ist ein Samtfuß-Krempling (Tapinella atrotomentosus).
    Beste Grüße
    Charleston.


    .....wobei man hier "vom Regen nass" nicht mit "schleimig" durcheinanderbringen darf.
    Dein Pilzhut sollte eher samtig sein und keine Schleimschicht besitzen.


    VG Ingo W

    Hallo Reinhilde!


    Dürfte Xeromphalina campanella (Geselliger Glöckchennabeling) sein, zumindest ist dein Pilz dort oder in naher Verwandtschaft zu Hause.
    Beachte dunkle Stiele und geselliges Wachstum auf Holz!


    VG Ingo W

    Hallo peri!


    Zitat


    1. sind für mich Birkenpilze obwohl da keine Birken waren


    Gehört auf jeden Fall zu den näheren Verwandten des Birkenpilzes. Da gibt es ja nicht nur den bei Birken. Weiter kann da eigentlich nur die Beobachtung der in Frage kommenden Mykorrhiza-Bäume und ein Längsschnitt mit Beurteilung der Verfärbung helfen.
    Beim 2. sehe ich nichts anderes als die Vorschreiber.


    VG Ingo W

    Hallo dillan!


    Blaublättriger Weißtäubling (R. delica) ist ein guter Gedanke, besonders, wenn beim letzten Bild die Farben korrekt wiedergegeben werden: rechts an den Lamellen ist der typische blaugrüne Schimmer zu sehen, ein Effekt der beim seitlichen Daraufschauen eintritt.
    Übrigens hat auch dieser Pilz einen Doppelgänger, nämlich Russula chloroides (Schmalblättriger Weißtäubling) mit anderem Sporenornament und abweichender Sporenpulverfarbe.


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Als Übersichtsbild ist das sehr gut.
    Hast du aber eventuell die Möglichkeit etwas näher ranzugehen?
    Links unten in dem Bereich, da glänzt das schon ziemlich gallertig, ich könnte mich da noch nicht gegen eine Gallertträne entscheiden, vielleicht ist es ja die Gestielte/Bewurzelte Gallertträne (Dacrymyces capitatus)?
    Junge Bisporellen sollten eigentlich mindestens schwach becherförmig sein oder mit Scheibe und Randwulst, sind nicht gleich konvex.
    Bisporella sulfurina (Schefelgelbe Bisporella) hätte ein helleres Gelb und wächst eher büschelig aus Pyrenomyceten oder zumindest im Beisein dieser.


    Hast du keine nähere Aufnahme, dann prüfe einfach die Konsistenz: versuchst mit einer Nadel ein Stück herauszubrechen. Bei einer schwabbeligen Gallertträne sollte das nicht gelingen.


    VG Ingo W

    Hi Toffel!


    Zitat


    Falls das eine Kritik war, dann hier etwas größer. Wink Aber viel mehr erkennen kann man natürlich nicht.


    Für die Augen ist es aber so schon bequemer.
    Wie schon angedeutet halte ich deine Sporen für nicht reif.
    Genau wie Maren würde ich später mit Färbemittel arbeiten, will aber diesbezüglich keine erneute Diskussion entfachen.
    Weil auf Marens Seite das entsprechende Bild nicht per Direkt-Klick funktioniert, hier nochmal ein genauerer Link:
    http://www.pilzmaus.de/pilze/a…peziza/n_peziza4_bild.htm


    VG Ingo W