Beiträge von Ingo W

    Hi Petra!

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    ich weiss aber, dass auch meine Digicam nicht immer farbechte Fotos macht.


    Von alleine auf jeden Fall in den meisten Fällen nicht. Das reicht schon, wenn die Beleuchtung sich verändert. Deshalb haben viele Kameras einen Weißabgleich, um da gegenzuwirken.
    Oder aber man benutzt später ein Bearbeitungs-Programm (Weißabgleich, Farbänderung), um das zu regulieren. Zwar werden sich die guten Fotografierer solcher Vorschläge wegen die Haare raufen, jedoch ist das immer noch besser, als falsche Farben zu zeigen.


    VG Ingo W

    Hallo Gitta!


    Naja, wäre schon wichtig, wie die reale Farbe war. Aus den Antworten glaube ich herauszulesen, dass beim Ursprungsbild von den meisten Ideen-Lieferern Violetttöne wahrgenommen werden (siehe Antwort Schweinsohr, Laubholz-Knäueling oder Björns Antwort!), nicht nur Mittel- bis Dunkelbraun.


    VG Ingo W

    Hallo zusammen!


    Ich befürchte, ich helfe beim Zerkauen des Themas, obwohl wir so einfach nicht weiter kommen können.


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    ....eher untypischen, violetten Farbtönen und wenig eingerollter Hutrand...


    Da hätten wir das 1. Problem. Die unterschiedliche Farbwahrnehmung je nach Farbeinstellung der verschiedenen Computer-Bildschirme. Bei mir kommt der Pilz z.B. nicht violett an, sondern mehr fuchsig mit kleiner Rosa-Komponente, wobei ich weiß, dass mein Lap-Top-Bildschirm die Farben nicht gut wiedergeben kann.


    Dass ein ausgewachsener Krempling keinen eingerollten Hutrand mehr hat, fände ich nicht unnormal, wäre für mich kein Kill-Kriterium.


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    Ich gehe mal davon aus, daß die Farbe halbwegs hinkommt-sonst würde sogar ein absoluter Laie darauf hinweisen, daß die Farbe gar nicht stimmt.


    Da würde ich dir so gerne zustimmen, aber leider ist das nicht so. Da brauchst du nur manche eingestellte Bilder anzuschauen.


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    an solch eine massive Farbverfälschung mag ich allerdings nicht glauben, zudem das Grün des Rasens sich ja durchaus im bekannten Rahmen bewegt.


    Ich habe mal ein paar Prozent Rot rausgenommen. Eigentlich finde ich das Grün immer noch akzeptabel.

    Jetzt begehe ich auch eine urheberrechtliche Verletzung; Gitta, wenn es dir nicht recht ist, lösche ich das Bild wieder.


    Edit: Möchte auch noch auf Arten bei Paxillus hinweisen, die meist weniger ins Gespräch kommen. Oft sind das großhütige bei Allee-Bäumen.
    http://www.tham-thueringen.de/tham/html/paxillus.html
    In dieser Gattung erfahrene Mykologen können wohl schon anhand der Sporenpulverfarbe eine Richtung weisen.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich weiß, dass mein folgender Kommentar ziemlich unnütz ist, weil eben die Informationslage zum Pilz nicht gut ist für eine zufriedenstellende Bilder-Bestimmung.
    Trotzdem, und um aufzuzeigen wie blind wir deshalb hier durch die mykologische Welt rätseln, will auch ich meinen ersten Eindruck preisgeben.


    M.E. ist die Farbe wegen des darauffallenden Sonnenlichts verfälscht. Ich würde das für einen Krempling (Paxillus) halten.


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    Gibt es eine große Datenbank, in der man nach Kriterien filtern kann?


    Wenn du in der Lage bist, die Kriterien einer filternden Datenbank zu beantworten, dann kann dir auch im Pilzforum besser geholfen werden. Ich fang mal an: samtiger Hut? Bei Verletzung bräunende Lamellen? Milcht er bei Verletzung? Riecht er säuerlich?
    Solche Versuche, Pilze per Programm bis zur Art oder Gattung auszuschlüsseln gibt es. Ich selbst halte nichts davon, weil es kaum möglich sein wird
    1. für Otto-Normal-Verbraucher die Fragen korrekt zu beantworten
    2. alle vorkommenden Arten auszuschlüsseln

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    .....dachte ich, daß zumindest die Pilzkundigen im Forum sofort eine Antwort wüßten.


    Das nicht zufriedenstellende Ergebnis liegt also, wie du hier schon feststellst, nicht an fehlender Foren-Kompetenz, sondern in etwa schon daran:

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    - ich keine anderen Fotos und Beschreibungen habe,
    - ich selbst gar nicht vor Ort bin,
    - ich keinen echten Fund habe,


    Die Zeilen werden hoffentlich nicht als "von oben herab" oder "lehrerhaft" verstanden, denn zu einer erneuten diesbezüglichen Diskussion habe ich wirklich so gar keine Lust.
    Edit: Würde mich über weitere (detailreichere) Pilzanfragen/Pilzbeiträge von dir freuen.


    VG Ingo W

    Hallo Jürgen!


    Der gehört schon dorthin zu den Rettich-Helmlingen (Mycena pura).
    Man könnte da noch etliche Farbformen unterscheiden (ob manche Sinn machen?).


    Die Rettich-Helmlinge wachsen ja nicht selten in größerer Anzahl, da kann man mal Farbstudien betreiben.
    Würde mich nicht sehr wundern, wenn man da nicht mindestens 2, vielleicht sogar 3 "Formen" an einem Standort hat.


    VG Ingo W

    Hallo Anna!


    Natürlich bin ich auch der Auffassung, dass man den Pilz auf einem Foto sehen sollte! Beim Lesen deiner Beschreibung jedoch, ist mir ebenfalls Leccinellum crocipodium (Gelbporiger Raufuß) eingefallen.


    Nicht, dass ich die Art je selbst in der Hand gehabt hätte, dazu ist wohl das hiesige Mittelgebirgs-Klima nicht gut geeignet, aber in den deutschen Internet-Foren taucht die Art schon auf (als in Deutschland gefunden), in der BaWü-Flora sind reichlich Fundpunkte.
    Scheint die Eiche zu mögen.


    Da wäre ich also zur Not als Björns Wett-Gegner für dich eingesprungen:

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    Ich wette mit dir, Anna, dass ers nich is


    Schade, bleibt wohl vorerst unbestätigt.


    VG Ingo W

    Hallo Melanie und Yezari!


    Sicherlich gibt es da Unterschiede im Handy-Fotografier-Komfort.
    Stutzig werde ich aber immer dann, wenn man das Handy dafür verantwortlich macht für unscharfe Pilze auf dem Bild, die Rinde oder Blätter am Baum, die keine 5 cm dahinter sind plötzlich halbwegs scharf abgelichtet sind.
    Also geht da was, und wenn man auf dem Display nach der Aufnahme ein unscharfes Pilz-Bild hat, würde ich versuchen da irgendwie gegenzusteuern und noch ein paar andere Aufnahmen machen, notfalls mich auf den Pilz zubewegen oder entfernen bis der Pilz scharf auf dem Display erscheint.

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    Damit kann man halt keine super Nahaufnahmen machen und irgendwelchen Bakterien bei der Vermehrung zu schauen.

    Da muss ich dir recht geben. Wenn man so ein modernes Handy besitzt, bei dem es plötzlich nicht mehr darum geht, wer das kleinste hat, sondern wer das flachste mit dem größten Display, dann kann man da wohl sehr gute Fotos mit machen.


    Na gut, dann ist es halt doch wieder Zufall, dass ich weniger Probleme mit Handy-Fotos habe und denke, dass man damit brauchbare, besonders erkennbare Pilzbilder liefern kann.


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    Wäre schön wenns so wäre ist aber leider quatsch....
    Jedes Gerät hat irgendwo seine Grenzen und bei einem einfachen Handy, was dazu da ist gelegentlich mal einen Anruf zu tätigen, sind diese sehr schnell erreicht. Damit kann man halt keine super Nahaufnahmen machen



    Dieses Handy (zum Anrufen geeignet :)) hier ist Baujahr 2009 oder so, hat kein großes Display und die Aufnahme des Strich-Codes einer Bierflasche habe ich aus der Hand gemacht.
    Sind zwar keine Bakterien, aber schließlich ging es um die ja auch nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Buliz!


    Nur mit dem Bild von oben, also ohne Lamellenansicht, würde ich recht überzeugt von mir auf Polyporus ciliatus (Mai-Stielporling) tippen.
    Witziges Ding!


    Sieht für mich sehr befremdlich aus für X. radicata mit dem stark genatterten, relativ undünnen Stiel und ungrubiger Hutoberseite, aber was besseres fällt mir momentan auch nicht ein.


    Genatterte Stiele habe ich allerdings bei Internet-Bildersuche gefunden:
    http://www.naturephoto-cz.com/rooting-shank-photo-6065.html


    VG Ingo W

    Hallo!


    Also für mich wäre das der klassische Clitocybe rivulosa (Rinnigbereifter Trichterling). Diese weiße "emaillierte" Farbe, die aufreißend den hellbräunlichen Untergrund finde ich typisch.


    Unter Clitocybe phyllophila (Streuliebender Trichterling) verstehe ich was ganz anderes, sehe ich keinesfalls als Synonym. Der ist zwar auch weiß, aber nicht emailliert glänzend und die weiße Hutoberschicht nicht aufreißend. Bei dem rieche ich immer Gummi.


    VG Ingo W


    P.S.: So ganz klar ist das wohl alles nicht, vielleicht liege ich mit meiner Auffassung auch falsch.

    Hallo!


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    Also: "Handyfoto" sollte keine Entschuldigung für schlechte Qualität sein, sondern es sollte der Ansporn sein, auch in diesem Bereich die Multifunktionalität des Gerätes auszureizen.


    Schön, dass das mal wer schreibt. Ist nämlich tatsächlich so!!


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Ich verstehe dich vollkommen....
    Ich selbst habe mir jedoch abgewöhnt.... ach wie schreib ich ´s jetzt, dass es nicht von oben kommt?


    Kurz: was ich sehe, das glaube ich mehr (im Schnitt keine chromgelbe Verfärbung) als das, was ich höre.


    Natürlich kann ich dennoch falsch liegen (glaub ich aber nicht).
    2. Geruchs-Meinung wäre doch hier ganz gut (ohne Vorsagen!!)


    VG Ingo W

    Hallo Melanie!


    Also ich seh das so: ein Karbol-Champignon verfärbt auch im Schnitt, die Anis-Champignons eigentlich mehr auf Druck und mehr auf den Rindenschichten.
    Nachdem die Fruchtkörper auf Bild 2+3 so überhaupt nicht im Schnitt verfärben, würde ich auf Agaricus essettei (Schiefknolliger Anis-Champignon) tippen (robuster Fruchtkörper, Nadelstreu als Substrat).


    Warum der Geruch für dich in diesem Frischzustand nicht wahrnehmbar ist, bleibt für mich ungeklärt.


    VG Ingo W

    Hallo Bijou!


    Na, wenn nördlich von München, dann kann ´s ja nur .....


    Nein, im Ernst, ich sehe das im Prinzip alles wie matze:
    das Wahrscheinlichste bei 1 ist der Schiefknollige Anis-Champignon (Agaricus essettei).


    2 ist was um Xerocomus rubellus (Blutroter Filzröhrling) oder er selbst,


    3 ist ein Scheidenstreifling.


    Wllst du es genauer wissen, musst du dir mehr Mühe geben bei den Merkmalen (Geruch, Mykorrhizapartner, Längsschnitt mit Verfärbung, Stielbasis mit Volva und deren Farbe, Farbtreue der Bilder).


    VG Ingo W

    Hallo!


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    ....noch genaueres zu No. 7 sagen?
    Ist das Russula vesca, der Fleischrote Speise-Täubling? Wegen der Farbe, der herausschauenden Lamellen und des spitzen Stielendes?


    Genau, das spricht dafür.
    Wobei der rechte Fruchtkörper natürlich ein anderer Täubling ist, sieht man ja an den violetten Farben und der anderen, nicht weißen Lamellenfarbe.


    Pilz 6 ist kein Brätling, sondern dürfte antrocknend ziemlich sicher nach Maggi riechen. Ich denke, das ist der Bruchreizker (Lactarius helvus).


    Nr. 10 ist einer aus der Verwandtschaft der Birkenpilze. Da haben auf jeden Fall auch Laubbäume mit rumgestanden, die hier nicht erwähnt sind. Ich würde auf Leccinum brunneogriseolum tippen, der jetzt mit cyaneobasileucum (Blaufüßiger Raufuß) angesprochen werden will.


    Nr. 11: da sehe ich nichts anderes als den Falschen Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca).
    Nr. 12 = Perlpilze
    Nr. 13 ist der Brennende Rübling (Gymnopus peronatus).


    Der Rest ist ja geklärt, denke ich.


    VG Ingo W

    Hallo Hans!


    Climacocystis borealis bezog sich auf einen Pilz, zu dem Mausmann verlinkte.
    Bei deinem glaube ich da gar nicht dran und sind weiterhin oben gestellte Fragen offen, die du bisher nicht beantwortet hast.


    VG Ingo W

    Hallo Eilun!


    Damit dein Beitrag nicht unbeantwortet bleibt, möchte ich wenigstens loswerden, dass ich deine Bilder schön finde.
    Schade nun, dass die wohl nur schwerlich einen zufriedenstellenden Namen bekommen werden. Ich kann da leider nichts Produktives dazu beitragen, denn sollte der erste ein Pleurotus sein: dieser ganze Komplex mit Rillstieligem, Lungen- und Sommer-Austernpilz und was es da noch so alles gibt, habe ich noch nie richtig begriffen.


    Den Becherling kann ich so auch nicht ansprechen, wird eine Peziza sein. Für den Blasigen Becherling (P.
    vesiculosa) wäre er mir zu regelmäßig gewachsen und grazil. Weiß nicht, ob das P. varia (Riesenbecherling) oder vielleicht P. granulosa (Granulierter Becherling) sein könnte, müsste man sich wohl mikroskopisch durchkämpfen.


    VG Ingo W

    Hi Joso!


    Kann man die nicht per E-Mail an den Computer schicken?
    Aber gut, die Sache hat sich wohl erledigt.


    VG Ingo W

    Hallo Mausmann!


    Ah ja, habe ich gar nicht für voll genommen.
    Würde beim Link (Beitrag 21) übrigens beinahe wetten, dass da Climacocystis borealis (Nördlicher Duplexporling) herauskommt und zwar allein durch das Befallsbild mit den vielen Fruchtkörpern an Nadelholzstumpf.


    Bei dem hier von Hans und Gabi wäre wohl bei der Informationslage ein Gedanke zu spekulativ.


    VG Ingo W

    Hi Joso!


    Wo ist heutzutage eigentlich das Problem ein paar Bilder zu machen, das geht doch inzwischen fast mit jedem Handy ganz gut.
    Und dann ist es (es wird hier ja oft genug und wie vom Endlos-Band angemahnt) Informationen zum Fundort ganz gut: neben dem Kompost stehend ist eben schon was anderes als im Fichtenwald-Dickicht oder unter Eichen oder auf der Weide oder sonstwo.
    Ansonsten hätte ich den Ausführungen vom DERPILZBERATER kaum was hinzuzufügen. Wenn die Hüte schon aufgeschirmt sein sollten, dann sollte bei M. procera (Parasol) auch der Stiel genattert sein. Bei jungen Fruchtkörpern eben noch nicht, bei ganz jungen sind sogar die Hüte noch einheitlich braun und unschuppig.


    VG Ingo W

    Hallo Buliz!


    Zitat


    ....Xerula radicata, der m. W. derzeit namentlich zu Hymenopellis radicata tendiert, oder irre ich mich.


    http://www.speciesfungorum.org…ecies.asp?RecordID=325611
    Kann schon sein, ich beeile mich da meist weniger dem neuesten Schrei (Petersen & Hughes 2010) zu folgen.

    Zitat


    .....Ich hatte schon exemplare mit deulich samtigem Hut, ohne Gruben, stark genatterter Stiel, .....
    .....aber die Micros waren konsequent für Xerula radicata, .....


    Verzeih die Skepsis, aber da gehe ich eben nicht mit: deutlich samtiger Hut schmeißt X. radicata raus und wenn wer sowas sagt......

    Zitat


    ...., dass der gar nicht so selten so daherkommt.


    ......, dann glaube ich es einfach nicht!
    Entweder, es liegt hier ein Einschätzungsfehler vor (indem das "deutlich samtig" lediglich "seidig matt" war, oder beim Mikroskopieren ist was übersehen worden. Hast du die Aufzeichnungen noch dazu? Bilder?


    VG Ingo W

    Hallo Hans und Gabi!


    Damit man Ideen haben kann, müsst ihr was zum Pilz und zum Fundort/Substrat schreiben.
    Pilz 1 zeigt einen gelblichen Pilz, Bild 2 einen bräunlichen. Was stimmt?


    Zitat


    Astverzweigung im Nadelwald


    Nachdem auf Bild 2 auch Gras in scheinbarer Verbindung mit dem Pilzfruchtkörper abgelichtet ist, scheint er wohl mehr in Bodennähe gewachsen zu sein? Astverzweigung in Bodennähe?
    War das Substrat denn Laubholz oder Nadelholz?
    Bräunen die Fruchtkörper bei Verletzung?

    Zitat


    Der Duft würde uns zum Verzehr überreden


    Schön! Und wie war er nun?


    Mausmann

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    Das erste Bild erinnert mich doch stark an den Pilz in Beitrag #21 in diesem Beitrag.


    Hier fehlt wohl ein Link zum Beitrag?


    VG Ingo W

    Hallo!

    Zitat


    Zum Schleimigen Wurzelrübling: gibt es da auch dunklere Unterarten?


    Xerula caussei (Schwarzbrauner Wurzelrübling) als eigene Art scheint dunkler zu sein.
    http://www.pilzepilze.de/galer…h/X/xerula/caussei/1.html


    Zitat


    Ich fand auch nicht die Spur von Schleim auf der Huthaut.


    Hast in Trockenperioden bestimmt auch schon mal völlig unschleimige trockenhütige Goldröhrlinge (S. grevillei) oder Heideschleimfüße (C. mucosus) gefunden.
    Da der Schleim natürlich bestimmungsrelevant sein kann, kann man sich z.B. bei Schnecklingen oder Schleimfüßen durchaus damit behelfen, die Pilze mal zu wässern. Schleimige Strukturen sollten dann auch wieder schleimig aufquellen.


    Zitat


    .....aber die Art ist wirklich sehr variabel. Ich hatte schon exemplare mit deulich samtigem Hut, ohne Gruben, stark genatterter Stiel, ...alles X. radicata.


    Bei Xerula mit samtigem Hut hätte ich Probleme, den als Schleimigen Wurzelrübling (X. radicata) anzusehen. Ich denke, da sollte man auch mit X. longipes (= pudens = Braunhaariger Wurzelrüling) oder mit X. melanotricha (Schwarzhaariger Wurzelrübling) vergleichen.


    Bis ins Letzte kenne ich mich aber bei Xerulen nicht aus, ich habe lediglich schon mal einen Xerula pudens (= longipes) für mich so bestimmt:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…8.pl?noframes;read=145686
    Im Ausgangsbild (Bild 1) die braunen Lamellenschneiden:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…8.pl?noframes;read=145666


    VG Ingo W

    Hallo Pilzfreundin 30!


    Da passt schon so viel zum Rehbraunen Dachpilz (Pl. cervinus), dass ich mir eigentlich nicht vorstellen kann, dass dein Pilz noch als was anderes entlarvt wird. Kannst dir ja für ´s nächste Mal die Konsistenz der Lamellen einprägen (bei Dachpilzen ziemlich weich und biegsam).
    Wenn du bei größeren Fruchtkörper gleich nach der Lamellenhaltung schaust, also wie die Lamellen am Stiel befestigt sind (hier frei, also den Stiel nicht erreichend), keimen solche Ritterlings-Gedanken gar nicht erst.
    Sporenpulverfarbe (hier rosa-(bräunlich)) tut das übrige.


    Toffel:

    Zitat


    Oft wird für T. terreum ein fehlender Mehlgeruch als charakteristisches Merkmal angegeben, was andere Autoren jedoch wieder bestreiten.


    Könntest du die Quelle mal nennen? Mich würde interessieren, welche Autoren beim normalen Erdritterling (Tricholoma terreum) einen Mehlgeruch wahrnehmen.


    VG Ingo W