Beiträge von Ingo W

    Hallo!


    Ist eigentlich Quatsch, dass ich jetzt was dazu schreibe, weil ich es in diesem Fall einfach nicht besser weiß als ihr auch.
    Gefühlsmäßig wäre ich aber voll bei Steffen (Toffel), würde leichtsinnigerweise sogar eine kleine Wette eingehen, dass das auf Tubaria furfuracea/hiemalis hinausläuft.


    Die haben aber normalerweise nur so ein angedeutetes Velumgespinst am Stiel. Ok, hier in dem Fall ist das schon übermäßig ausgeprägt, so dass man da schon stark ins Zweifeln kommen kann, ist durchaus berechtigt!
    Wiederum sehe ich diesen Ring außenrandig ziemlich zerzaust, zerfranst. Auch scheint er mir original beinahe aufsteigend gewesen zu sein und ziemlich hoch am Stiel angebracht.


    Nützt nichts: ich weiß es nicht genau! Wetten würde ich aber trotzdem auf Tubaria furfuracea, die ganze Erscheinung ist mir irgendwie zu fremd für Galerina (Häubling). Aber kenne ich alle Galerinas? Nein!


    Fredy hat schon recht. Wir brauchen da noch ein paar Infos. Wenn der z.B. direkt an dickem Holz gewachsen ist, würde ich sehr viel unsicherer werden mit meinem Gefühl.
    Für mich wäre gut, wenn der scheinbar auf dem Boden, aber mehr oder weniger offensichtlich an kleinen Holzstückchen gewachsen wäre.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    Wenn ich die Tage noch einige von den Dingern einsammeln kann, will die dann jemand untersuchen?


    Zum ersten Mal in meinem Forumleben seit 2008 wäre ich nicht abgeneigt. Dann könntest du die winzige weißhaarig-braunscheibige Eventuell-Olla beilegen, die mich natürlich viel mehr interessiert. Theoretisch auch das Lachnum und die Mollisia. Leider bin ich ein ziemlicher Langsambestimmer, so dass meistens immer irgendwas auf der Strecke bleibt.


    VG Ingo W

    Hallo Dryocopus!


    Das sind ja ganz feine Bilder!! Würden meine Fotografierversuche immer so ein Ergebnis zeigen, wäre ich sehr froh.
    Den Begleitpilz des Striegeligen Schichtpilzes (Stereum hirsutum) kannst du das nächste Mal mit Schizopora paradoxa (Veränderlicher Spaltporling) vergleichen. Würde auch per Bild gehen, aber dazu bräuchte man weitere Ansichten.
    Genial auch deine beiden Fotos von Phlebia radiata/merismoides frisch und älter. In den Büchern findet man den nämlich meistens nur schön orange und das violettbraune Eintönen mit dem Alter fällt oft unter den Tisch.


    Beim Panellus stipticus (Herber Zwergknäueling) irrst du dich, das ist keiner auf dem Bild. Der würde irgendwie nicht so "traubenförmig" wachsen und hat kurzen, zur Basis hin sich verschmälernden Stiel
    Optimalbilder zu P. stipticus sind ganz frisch reingekommen:
    http://www.pilzforum.eu/board/…-16495?highlight=Panellus
    Deiner sollte irgend ein Pleurotus (Seitling) sein, vielleicht noch ganz jung?


    So, das war jetzt wieder eine Suche bis ich den Beitrag von piz mit dem Herben Zwergknäueling gefunden habe. Ich stelle mal hier zur Diskussion, ob das wirklich sein muss, dass es jeweils ein Unterforum für:
    1. "Speisepilze-Bilder-Funde"
    2. "Ungenießbare und giftige Pilze-Bilder-Funde"
    und 3. "Alle Pilzarten- Bilderserien von Ausflügen"
    geben muss.
    Ist das nicht alles in einem Unterforum zusammenfassbar? So in der Art "Pilzfunde"?
    Es macht in meinen Augen irgendwie keinen Sinn, Speisepilzfunde extra von ungenießbaren Pilzen zu trennen, und falls ich giftige und essbare Pilze gefunden habe und die posten möchte, dann noch ein weiteres Unterforum bemühe, weil dort wieder beides gepostet werden darf? Ist doch irgendwie unüberschaubar und aufwendig bei der Suche nach bestimmten Berichten.
    Oder habe ich da einen Denkfehler (was auch nicht selten ist)?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Wüsste nicht, dass ich sowas schon mal gesehen hätte. Weder von Typhula (Fadenkeulchen) noch von irgendwelchen keulenförmigen Ascos ist mir sowas bekannt.
    Weiß nicht, ob sich da womöglich irgendeine Flechte eingeschlichen hat? Oder wächst diese Keule auch mal pur auf dem Holz ohne Grünzeug außenrum?
    Wie gesagt, habe da überhaupt keinen Plan. Aber schön, dass du es entdeckt hast!


    VG Ingo W

    Hallo Uwe!


    Wow, bei dir gibt es sogar noch Großbecherlinge!
    Sind ein paar schöne Bilder dabei, hast du aufgerüstet, neuen Fotoapparat oder sowas?


    Der Lederfältling (Meruliopsis corium) stimmt, beim Fleischroten Zystidenrindenpilz (Peniophora incarnata) bist du allerdings falsch. Der wäre relativ gleichmäßig gefärbt in einem anderen Farbton (orange/ bei Frost orangebraun). Du hast hier den Ablösenden Rindenpilz (Cylindrobasidium evolvens/laeve).


    An Ginster finde ich auch öfter gelbe Zitterlinge, jedoch habe ich bisher nie den zugehörigen Zystidenrindenpilz entdecken können, sondern immer höchstens einen weißen artfremden Rindenpilz. Hast du wohl nicht drauf geachtet, oder?


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Also mit den zusätzlichen Bildern kann ich sagen: Mollisia als Gattung dürfte recht sicher sein, und der Winzige hat weiße Haare. Ob die Fruchtschicht des Winzigen ursprünglich weiß war und witterungs-/frostbedingt vielleicht schon braun eingefärbt ist, lässt sich nur schwer sagen.
    Sollte allerdings die Fruchtschicht auch ungeschädigt schon braun sein (was nicht unbdingt unwahrscheinlich ist und woran ich eigentlich glaube, denn auch die Lachnums sehen ja topfit aus), wäre es für mich der Favorit am Standort. Es ist m.M. nach auf jeden Fall ein Asco, kein becherförmiger Basidio, und wahrscheinlich auch nichts Häufiges.


    Zitat


    Ich hoffe, diese Makrobestimmungen mit Unsicherheitsfaktor sind nicht zu frustrierend.


    Du tust alles, was für dich momentan möglich ist, deswegen werde ich bei deinen Beiträgen nie frustriert sein.


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!

    Zitat


    ....und mit meiner Ausrüstung kaum scharf zu bekommen.


    Bild 8 zeigt aber nicht schlecht, dass da was geht mit deinem Fotoapparat! Mit Stativ?


    Ziemlich aufwendig, sich mit deiner Art und Weise die Pilze zu nummerieren und beschreiben, auseinanderzusetzen.
    Wäre schön, wenn die Beschreibung gleich jeweils hinter dem entsprechenden Bilderkomplex wäre.


    Zu Ausgangsbild 2:
    Auf die "schwarzen Schatten" hauptsächlich links und unten, kann man auch achten. Das kann durchaus das filzige Konidienstadium sein, auf dem dann im Laufe der Zeit Bisporella pallescens (Blasse Buchen-Bisporella) wächst.


    Pilzbild 2 (= Pilz 1): Da sieht man die Details zu wenig. Falls das wirklich alles die gleiche Art ist, also Braun- und Weißhaarige das gleiche, dann ist es weder Cyphellopsis/Merismodes anomala (Gelbbrauner Haarschüsselrasen) noch Neodasyscypha cerina (Wachsgelbes Fleckenhaarbecherchen).
    Wenn ich also alles so zusammenrechne und ich müsste was sagen, dann wäre es Richtung Olla transiens (Bärtiges Glashaarbecherchen), denn da würde Substrat, Größe, Erscheinungsform, Wachstumsgepflogenheiten, Einbräunen usw. passen.


    Pilzbild 3+4 (= Pilz 2): ziemlich sicher Bisporella subpallida (Blassgelbe Bisporella).


    Pilzbild 4 links oben (= Pilz 3): das ist ein Konidienstadium von irgendwas, denke ich.


    Pilzbild 5 links oben: interessant! Ist das wieder der Pilz 1? Im 1. Moment dachte ich an Orbilia (Knopfbecherchen).


    Pilzbild 7, 8, 9 (= Pilz 4): Lachnum oder Dasyscyphella, wobei die bei mir so gewachsen in dieser Zeit immer erst mal den Arbeitsnamen Lachnum brevipilosum (Kurzhaariges Weißhaarbecherchen) bekommen.


    Pilzbild 10, 11 (= Pilz 6): Hätte ich Lasiosphaeria spermoides (Gesäter Kohlenkugelpilz) gesagt (in "Pilze der Schweiz" abgeguckt), aber Pyrenos sind nicht mein Ding, deshalb auch der veraltete Name.


    Pilzbild 10 (= Pilz 5): links der Graue, das sollte eine Mollisa (Weichbecherchen) sein.


    Pilzbild 12, 13, 14: junge Trametes versicolor (Schmetterlings-Tramete). Bei so jungen Fruchtkörpern gibt es hin und wieder Protest, wenn ich die unter diesen Namen abstempele.
    Deswegen ist es immer günstig, am Standort auch nach älteren Hüten Ausschau zu halten und diese zu fotografieren, dann fällt das Überzeugen leichter.


    Lamellenpilz: da würde ich mal vorsichtig Mycena tintinnabulum (Winterhelmling) sagen:
    http://www.pilzepilze.de/cgi-b…03.pl?noframes;read=35418


    VG Ingo W

    Hallo Pablo!


    Das ist regional manchmal etwas verschieden. In der Südthüringer Region ist die häufigste Lachnellula das Lärchen-Nadelholzhaarbecherchen (Lachnellula occidentalis).
    http://asco-sonneberg.de/pages…-101017-01xs-col15851.php
    Auf Kiefer ist es dann oft Lachnellula subtilissima (Tannen-Nadelholzhaarbecherchen), gibt aber noch so ca. 20 andere Lachnellulas.


    Dass deine an der Unterseite eines liegenden Astes wuchsen, ist wohl eher ein Unfall. Viel öfter sind die, besonders in regnerischen Perioden, gut sichtbar an liegendem Ästen (ohne direkten Kontakt der Becherchen zum Boden) wachsend oder andere Arten auch auf Harz.


    Lachnellula occidentalis ist übrigens relativ gut zu mikroskopieren, weil bei dem innen drin alles ein wenig größer ist.
    http://asco-sonneberg.de/pages…group_id=15831&position=2


    VG Ingo W


    Edit:

    Zitat


    ....zwischen denen vereinzelt noch viel längere Haare zu stecken scheinen.


    Das ist mehr ein Aushyphen. Hat weniger mit dem Bauplan des Pilzes zu tun, mehr mit dem Vergehen wegen ungünstiger Wachstumsbedingungen.

    Hallo schwammolo!


    Zitat


    Wenn ich aber jetzt keine anderen Vorschläge bekomme, werde ich ihn wohl unter M. flavoalba abspeichern


    Aber so funktioniert Pilzbestimmung nicht, das weißt du schon, oder?
    Schau doch mal im Netz, ob du in diesem Substrat mit dieser Stiellänge, in der Foto-Farbe und mit Buckelchen im Zentrum des Hutes einen M. flavoalba findest!
    Irgendwie passt doch auch "Farbe zitronengelb" überhaupt nicht zum Foto.
    Und was bedeutet "Lamellen wie der Hut"? Auch zitronengelb?


    Also Mycena spec. ist für mich das äußerste der Gefühle, sicherer wäre kleiner Lamellenpilz spec.!


    VG Ingo W

    Hallo Melanie!


    5+8 sind Meruliopsis corium (Lederfältling) und 8 links, der rötlichbraune, resupinat wachsende ist sehr wahrscheinlich Peniophora incarnata (Fleischrötlicher Zystidenrindenpilz).


    Zitat


    ....für mich unkenntlichen Laubbaum, gab ´s die ersten Eisohren:


    Würde mich interessieren, ob es aufgetaut auch noch Ohren sind.


    Bei deinem Rundgang sind wirklich ein paar schöne Bilder entstanden. Mit welcher deiner Kameras hast du da hantiert?


    VG Ingo W

    Hallo Eike!

    Zitat


    So hab ich Ricknella fibula noch nie gesehen.


    Naja, sicher ist das auch nicht. Besonders dann nicht, wenn ich deine Zentimeterangaben (2cm für Hut und 4 cm für Stiel) ernst nehme. Das fällt mir jedoch sehr schwer, weil dann der Stiel gerade mal die doppelte Länge der Hutbreite hätte. Und das sieht auf dem Bild überhaupt nicht so aus.
    Geruch "mehlig" passt auch nicht, wird es wohl doch was anderes sein.


    VG Ingo W

    Hallo Karen!


    Bild 1 zeigt entweder von Greifvögeln ausgewürgte Innereien von Fröschen, Lurchen und ähnlichem:
    http://www.gobe.si/Slike/TremellaEncephala


    oder Tremella encephala (Weißkerniger Zitterling):
    http://www.aranzadi-zientziak.…/06_digital/061119005.jpg


    Da muss man einfach mal schauen, ob das Gebilde angewachsen war. Ist es der Pilz, also der Zitterling, sollte normalerweise auch sein "Futter" Stereum sanguinolentum (Blutender Nadelholz-Schichtpilz) mit auf dem Stamm/Ast der Kiefer sein.


    Nr. 2 Galerina spec. (Häubling);
    Bild 3 zeigt, man mag ´s kaum glauben, einen frostgebeutelten Falschen Pfifferling (Hygrophoropsis spec.);
    Bild 6 sind die Initialstadien des Ablösenden Rindenpilzes (Cylindrobasidium evolvens/laeve);
    Pilze 9, 10 und 11 waren vermutlich zu uninteressant für dich.


    VG Ingo W

    Hi Daggi!

    Zitat


    nein ingo hier war es doch ein freischwebender zweig, anhängend an einem dickeren stamm totholz....


    Hab nichts anderes prophezeit:

    Zitat


    Ästchen....war vielleicht sogar noch ansitzend,....


    VG Ingo W

    Hallo Malone!


    Übrigens teilt der sein Habitat sehr oft mit Mycena meliigena (Fleischrötlicher Rindenhelmling), teilweise stehen die rötlich- oder violettlich-bräunlichen Fruchtkörper direkt daneben oder aber nur wenig entfernt am gleichen Baum.


    VG Ingo W

    Hallo Daggi!


    Wobei ich davon überzeugt bin, dass der Varietätsrang var. contorta nicht gerechtfertigt ist.
    Schöne gleichmäßige Keulen bilden sich, wenn das Ästchen ordentlich in der Streu eingebettet ist.


    Dein Ästchen hat offen rumgelegen, war vielleicht sogar noch ansitzend, dann hat man diese verformten Fruchtkörper.
    Wie das genau zusammenhängt, und was den Pilz irritiert oder warum er "auf solche Ideen kommt", weiß ich allerdings auch nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Mario!

    Zitat


    Beorn bei deinen ersten Bild .....wurde ich Amanita umbrinolutea vermuten


    Ich denke, damit ist die gleiche Art (battarrae) gemeint. Zumindest steht das so in "Die GP Baden-Württembergs" und auch im "Abbildungsverzeichnis europäischer Großpilze"


    VG Ingo W

    Hallo Daggi!


    Zitat


    ist es (bei 2) denn ein unterschied, ob der ast steht oder liegt?


    Bei Becherchen zur Vorstellung der Fundumstände schon. Zwar ist nicht ganz ausgeschlossen, dass der Becher auch mal seitlich/vertikal an einem Stamm wächst, die deutlichere Tendenz geht aber dahin, dass dein Becher (wahrscheinlich Bisporella citrina) immer offen und irgendwie oberseitig auf dem Substrat zu finden ist. Meist sind es dickere Äste, die recht frei liegen (also nicht im Humus eingepackt) oder liegende Stämme, er kann aber auch am noch ansitzenden Substrat wachsen, aber auch hier oberseitig.


    VG Ingo W


    Edit: achso, bei deinem Helmling würde ich auf Mycena vitilis (Zäher Fadenhelmling) spekulieren. Ziemlich auffällig ist ein wie mit Seife eingepinselter Stiel.
    http://www.pilzmaus.de/pilze/b…/m_vitilis/m_vitilis.htm#

    Hallo Daggi!


    Ich merke schon, du setzt dich vorrangig mit deinem Fotoapparat auseinander, was ja schon Früchte trägt.
    Natürlich weißt du, warum du deine Unbekannten hier einstellst, denn im Unterforum für Pilzbestimmung hätte ich mich womöglich aufgeregt, dass du so wenig zu den Pilzen und den Fundumständen schreibst. Ist schon clever!


    Bei Nr. 1: Dicke des Substrates und Begleitpilze hätten hier geholfen, eventuell Tremella aurantia (Gelber Schichtpilz-Zitterling) von Tr. mesenterica zu unterscheiden.


    Nr. 2: hier hast du vergessen zu schreiben, dass das dicke Stück Holz (vielleicht ein Stamm) lag, und du von oben nach unten fotografiert hast.
    Jeder, der das Bild anschaut, würde aber vermuten, dass die Becherchen seitlich am aufrechten Stamm/Ast gewachsen sind.


    Nr. 6 kannst du als Nectria cinnabarina (Zinnoberroter Pustelpilz) mit Nebenfruchtform abspeichern. Da gibt es nichts anderes, eben aufgrund der Anwesenheit der NFF.


    Nr. 10: da sind ja schon Gedanken gekommen, aber warum erwähnst du kein Substrat, Größe und bildest den vollständigen Fruchtkörper nicht ab? Ist der ganz allein gewachsen?
    Hättest du nämlich geschrieben, dass der im Laub unter Eichen in der Streu gewachsen ist, der Hutdurchmesser kaum größer als 2 cm war, er beim "Ernten" ziemlich fest in der Streu steckte, du mehrmals vom Stiel abgerutscht bist bis du ihn endlich als Ganzes geborgen hattest, dass er allein wuchs bzw. zu zweit und (falls vorhanden) die nächsten Fruchtkörper viele Zentimeter weit weg gestanden haben, dann hätte keiner Mycena galericulata (Rosablättriger Helmling) ins Spiel gebracht.


    So nun hoffe ich, dass meine Weissagungen einigermaßen zutreffen.

    Zitat


    ....kreiseldrüslinge, aber die sind viel schleimiger....


    Die sind nicht schleimig, "gallertig" ist besser. Soll bedeuten, wenn du über die Fruchtkörper streichst, dann bleibt nichts "Rotziges" an deinen Fingern.


    Wenn ich mein Verfasstes so durchlese, hört sich das wohl wieder oberlehrerhaft an? Ist aber wirklich nicht so gemeint!


    VG Ingo W

    Hallo Beorn!


    Mit "häutig" ist schon das Velum universale gemeint, also die Gesamthülle, die den Pilz in jüngsten Jahren umschließt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Velum_%28Mykologie%29
    Bei erwachsenen Pilzen sind die Reste u.U. auf dem Hut zu sehen und als Volva/Scheide an der Stielbasis.


    Rostflecken an der Volva ist eines der Merkmale für A. battarrae, aber natürlich nicht nur für sie. Auch die bekannte A. fulva (Rotbrauner Scheidenstreifling) hat diese, sicherlich auch noch mehr Arten.
    Bei A. submembranacea ist die Volva allerdings grau, was auf deinem Bild zu sehen ist, zumindest auf dem letzten Bild.


    VG Ingo W

    Hallo!


    Ich werde mich hüten, was zu Scheidenstreiflingen aus Israel zu sagen, möchte aber wenigstens darauf aufmerksam machen, dass Amanita submembranacea auf deutsch den Namen Grauhäutiger Scheidenstreifling hat, was nicht untreffend ist.
    So, und jetzt schaut euch mal die Ausgangsbilder an! Velumfetzen und Volva, die rostfleckiger nicht sein können.
    Ich bin weit entfernt davon, jetzt deswegen auf A. battarrae (Zweifarbiger Scheidenstreifling) zu schließen, sollte bloß mal ein kleiner Einwand sein, bevor ihr euch Gedanken macht, ob die Stielfarbe jetzt zu submembranacea passt oder nicht.


    VG Ingo W

    Hallo Malone!

    Zitat


    Mein Suche nach der genauen Art verläuft allerdings im Sande...


    Schätze, du weißt auch das genaue Substrat nicht, oder? Könnte ja Wildlosung genauso sein wie ein Stückchen Holz oder Blätterhumus.


    VG Ingo W

    Hallo Björn!


    Bilder-Qualität vom Feinsten!
    Eine Frage an dich zu Lanzia/Rutstroemia luteovirescens (Grüngelber Stromakelch):


    Ich bin mir recht sicher, dass du den im Spätherbst recht oft findest, zumindest bei gezielter Suche schnell erfolgreich bist.
    Hast du da für die Art eine besondere Vorliebe zu bestimmten Ahonarten festgestellt?
    Irgenwie meine ich, dass ich die Art am schnellsten finde, wenn ich unter Spitz-Ahorn (Acer platanoides) schaue.
    Der im Vordergrund:


    VG Ingo W