Beiträge von Schupfnudel

    Hi.


    Wieseltäubling kann ich ausschließen. Den hatte ich in Thüringen öfters in der Hand. Wenn man sich nach einem vermeintlichen Steinpilz bückt, um dann festzustellen, dass es ein Täubling ist, war's der Wieseltäubling. Das wäre mir bei dem Pilz oben nicht passiert. ;) Aber mangels näherer Untersuchung, erhoffe ich mir bei dem auch keine Bestimmung.


    Die Herkules-Riesenkeule gehört meines Wissens nach nicht in das saure Habitat mit Tanne/Fichte/Kiefer. Die habe ich daher auch ausgeschlossen.


    LG.

    Hi.


    Ich war letztes Wochenende im Schwarzwald und konnte mich zumindest ein Stündchen in den Wald verdrücken. Allzu viel los war dort leider nicht im Fichten/Kiefern/Tannenwald.


    Der Täubling hier war ein ziemliche Brummer, näher untersucht habe ich den aber nicht.



    Der hier war mir neu. Ist das eine nicht abgestutzte Clavariadelphus truncatus ? War leider nur ein Einzelexemplar.




    Und von (Dauer?)Porlingen haben ich auch keine Ahnung. Coltricia perennis vielleicht?




    Wäre dankbar für Erleuchtung bei den beiden Kandidaten.


    LG,

    Schupfi

    Hi.


    Dass manchmal Bilder nicht sichtbar sind für andere Teilnehmer ist leider ein Bug, der sich hartnäckig im Forum hält.

    Sieht dann so aus bei uns:

    Vermutlich hattest du noch Bilder von der Hutoberfläche vom ersten Pilz hochgeladen?


    Du kannst die Bilder einfach nochmal in einem neuen Beitrag hochladen.


    LG.

    Hi.


    Die ersten beiden Bilder sind leider nicht sichtbar für uns.

    Auf einigen Bildern sind für mich die karottenroten Punkte sichtbar, unter anderem auf dem vorletzten. Die würde ich dementsprechend als H. engelii ansprechen, der, meiner Erfahrung nach, von den Gartenfilzröhrlingen meistens am langsamsten blaut (und tendenziell weniger/langsamer an den Poren). Allein daran kann man es aber nicht festmachen, da das variiert. Die karottenroten Punkte sind auch am konsistentesten zu finden bei der Art, im Gegensatz zu den anderen beiden Gartenfilzern (bei H. bubalinus habe ich selbst noch nie welche gefunden, bei H. rubellus manchmal).


    X. cisalpinus blaut meiner Erfahrung nach meist relativ schnell (zwischen 15 Sekunden und 2 Minuten) und hat zumeist rötliche Töne in den Rissen der Hutraut. H. engelii braucht oftmals über 2 Minuten (manchmal auch 5-10m) bis der einigermaßen großflächig blaut. Ist letztlich aber immer auch ein wenig vom Alter, dem Wetter etc. abhängig. Ausreißer gibt's immer, aber das sind so meine Beobachtungstendenzen.


    LG.

    Moin, mit rechter oder linker Maustaste kriege ich auch ein 403, mit der mittleren Maustaste ("öffnen im neuen Fenster") öffnen sich alle Links. Ansonsten kann man ja die Webadresse noch kopieren und in einem neuen Fenster eingeben.


    LG, Bernd

    Das war's warum es bei mir funktioniert hat. Ich öffne Links standardmäßig als Hintergrund-Tab am Rechner.

    Mit einem normalen Klick kommt bei mir auch "Forbidden".

    Der hat's aber nur gerade so noch nach DE geschafft. ^^

    Ich glaube der läuft einfach noch zu sehr unter dem Radar und die Variationsbreite ist unklar. Man weiß leider auch nicht, wie der Fund aus Bayern bestimmt wurde. Darf der mal Netz haben oder nicht (deine sind ja schon immer genetzt, wenn ich mich recht entsinne)? Wie zuverlässig ist die negative Jodreaktion? Wie breit oder eng ist die ökologische Amplitude? Ist Caloboletus pachypes eine weitere gute Art oder nicht?


    Also ähnliche Gemengelage wie bei anderen schwierigen eng verwandten Arten wie Caloboletus kluzakii vs. Caloboletus radicans, Neoboletus xanthopus vs. Neoboletus praestigiator, Suillelles luridus vs. Suillellux mendax usw.


    LG.

    Hi.


    Ich bin auch sehr für den Eichenfilzröhrling. Die Punkte sind selten mal nicht vorhanden, aber hier liegt's vielleicht auch einfach an der Bildqualität, dass man die nicht erkennt.

    Also nochmal Punkte suchen.



    LG.

    Hallo.


    Am Ende ist es hier egal, ob da nun ein Netz ist oder keins, da das nicht sicher zwischen S. mendax und S. luridus unterscheiden würde. Es gibt beider Arten mit viel, wenig und ohne Netz, letzteres ist lediglich häufiger bei S. mendax anzutreffen als bei S. luridus, aber daran kann man ja keine Bestimmung festmachen.

    Die Mikroskopie ist hier relevanter.


    LG.

    Hi.


    S. mendax unter Linde wäre sehr untypisch. Und kalkhaltiger Boden ist auch nicht so sein Liebling, der mag es etwas saurer.

    Netzhexen ohne Netz kommen schon mal vor - wie Jörg schon sagte, ab unters Mikro und Sporenquotienten checken. Ich würde hier auf S. luridus setzen.


    LG.

    Hi.


    Yup, gibt's öfters mal bei allen möglichen Pilzen. Aber immer hübsch anzuschauen. Nennt sich auch Stockwerkpilze.


    Dein Milchling schaut schon nach einem der Milchbrätlinge aus. Der pinkfarbene ist irgendein Täubling. Den wird man nicht weiter eingrenzen können mit der Informationslage. Die anderen wurden ja schon bestimmt.


    LG.

    man sollte bei iNaturalist zumindest den Standort Deutschland mit angeben

    Moin Schupfnudel,

    es war das erste Mal, dass ich diese App benutzt habe. Gibt es da außer dem Standort noch anderes, was die Ergebnisse verbessert? Z. B. zoomen?

    VG Oskar

    Bilder im Habitat machen verbessert die Erkennung sicherlich auch nochmal. Ansonsten kann man eigene Bilder bei iNaturalist dann eben auch direkt hochladen und bekommt dann ggf. nochmal eine Korrektur/Bestätigung von echten Menschen, die sich die Bilder anschauen und Bestimmungsvorschläge abgeben.


    LG.

    Hi.

    Was mich an Picture Mushroom stört, ist die Qualität der Informationen zu den Arten. Diese lässt teils stark zu wünschen übrig. Manche Arten sind sogar als giftig markiert, obwohl das gar nicht stimmt.

    Das liegt vermutlich daran, dass alle ihre Apps (sie haben auch noch Vögel, Insekten, Münzen, Fische etc. als Apps) die Texte automatisiert per AI erstellen lassen und da vermutlich kein Fachmann nochmal drüberschaut. Zudem sind die Datenquellen global und nicht spezifisch auf Mitteleuropa ausgelegt, die Firma dahinter sitzt in Hongkong. Die Bilder werden auch alle online abgegriffen (unter anderem auch von iNaturalist, Wikipedia und sonstigen Quellen, die die Verwendung erlauben).


    Bei 123pilze sind zwar auch immer mal Fehler drin, aber da sitzt zumindest nochmal jemand davor, der das auf Plausibilität prüft. Ist für den Nutzer halt nicht ohne weiteres zu erkennen, wie die angezeigten Daten zustande gekommen sind. Das war lange der große Vorteil bei Fachliteratur, dass man davon ausgehen konnte, dass die jemand verfasst mit dem entsprechenden Wissen und es da auch fähige Korrekturleser gab. Aber Bücher werden ja mittlerweile auch bereits per AI geschrieben und im Eigenvertrieb verkauft.


    LG.