Beiträge von JanMen

    Hallo noch einmal,


    genauso wird es bei den meisten Arten beschrieben. Einzelne Warzen, die sich zu einem unregelmäßigen Netz anordnen. Die unterschiedliche Größe der Sporen habe ich schon bei verschiedensten Kollektionen beobachtet. Das ist wohl in der Tat eine Störung in der Entwicklung. Vielleicht brauchte er einfach zwischenzeitlich eine Fresspause bei all dem Pfifferling, den er zu verspeisen vorhatte. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    zu der Pantherpilz-Scheidenstreifling-Sache: Gaaaanz entfernt könnte man die doppelte Scheide für ein Bergsteigersöckchen halten, aber dann wären da noch die unterschiedliche Hutfarbe (rotbraun gegen dunkelbraun), die Farbe der Velumreste (weißlich gegen grau) und der von Pablo erwähnte Stielring.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Armin,


    danke fürs Nachsehen! Und ein paar weitere schöne Einblicke hast du mitgebracht. Ich versuche mich erneut:


    1. Gelbe Lohblüte (Fuligo septica)
    2. Wegen dieser Farbe heißen die Arten aus dieser Gruppe auch Schwärztäublinge. Man findet zuweilen im nächsten Frühling noch Überreste der Fruchtkörper und sie sind gleichzeitig durch ihre Langlebigkeit Substrat für einige andere Arten.
    3. Hat er nicht im Schnitt gerötet? Ich würde hier spontan an den Olivbraunen Safranschirmling (Chlorophyllum olivieri) denken.
    4. Ein junger Schönfußröhrling, nehme ich an.
    5. Besser als der Pantherpilz, würde ich meinen, zumindest würde ich den gerne mal finden: Amanita ceciliae (Riesen-Scheidenstreifling). :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Pablo,


    was ein witziger Fund! :) Danke fürs Zeigen. Leider kann ich zur Art nichts beitragen, zumal die Fruchtkörper meiner Meinung nach ungewöhnlich ausgeprägt sind. Alle Optionen, die ich finde, hätten einen deutlicheren Stiel.


    Du bist hier auf jeden Fall in der Ordnung Stemonitales. Theoretisch möglich erscheinen mir Vertreter der Gattung Stemonaria (noch nie gefunden, alle Arten meiner Meinung nach selten), Stemonitopsis (da gibt es sowohl feinwarzige als auch engmaschig genetzte Arten) oder aber Stemonitis. Stemonitis fusca sieht zwar typischerweise anders aus, aber ist eine der zwei von Neubert et al. gelisteten Arten mit engmaschig genetzten (und nicht feinwarzigen) Sporen. Die andere ist zumindest in Pilze-Deutschland nicht gelistet. S. fusca würde auch vom Farbton her passen, die meisten möglichen Kandidaten wären hellbrauner und nicht so schwarzbraun. Ob das vom Capillitium her nun auch passen könnte, muss Ulla oder jemand anders entscheiden. Vielleicht hat Ulla ja Zeit für bzw. Lust zur weiteren Untersuchung. Mich würde es freuen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Christian,


    danke fürs Teilhabenlassen. Das sieht nach einem erfolgreichen Juli aus! :thumbup:


    Pezizen gucke ich mir seit einigen Monaten auch gerne an und bin auch sehr froh über Ralf als Ansprechpartner, obwohl ich zumeist ohnehin nur bei Peziza succosa lande, der wohl mit Abstand häufigsten Peziza in unseren Wäldern. Seit deinem Hinweis bzgl. P. succosella (Danke noch einmal dafür!) mikroskopiere ich natürlich trotzdem immer.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Leila,


    ich denke am ehesten an so etwas wie Fuligo rufa mit der rötlichen Farbe der Außenseite und dem dunklen Sporenpulver im Inneren. Demnach wäre es, sofern ich richtig liege, ein Schleimpilz und damit (streng genommen) kein Pilz, um die im Titel gestellte Frage zu beantworten. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Aufgrund der Farbe würde ich dann auf Albatrellus cristatus setzen, den Grünen Kammporling.


    LG, Jan-Arne


    Und erst Deine Bilder, umwerfend toll. So fantastisch in Szene gesetzt. Hast Du Dir eigentlich mal überlegt, in Sachen Fotografie beruflich was zu machen? Verbinde unser Hobby mit dem beruflichen. Ich stell mir das toll vor.


    Hallo Heidi,


    wie lieb von dir. Nein, hab ich nicht. Zum einen reicht es dafür noch lange nicht, weil mir die Praxis fehlt und aktuell 95 % der Bildqualität einfach durch die gute Kamera zustandekommen, zum anderen ist das kein leichtes Berufsfeld, was Konkurrenz angeht. Sowohl Pilze als auch Pilzfotografie bleiben also Hobby. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi,


    sehr schöne Funde!


    Der Rotfuß sieht aus wie der Stattliche (Xerocomellus pruinatus).
    Die vermeintlichen Weißstieligen Stockschwämmchen sind Tintlinge aus der Glimmertintlings-Nähe.
    Der Helmling ist ein Rosablättriger (M. galericulata).


    Um das Tintenfischnest beneide ich dich. Ich hoffe, da kommen in Kürze einige Exemplar raus. Das muss ein Schauspiel sein. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    danke für die netten Worte und das Mitfreuen!


    @ Marco: Das stimmt so nicht unbedingt. Eher ist es andersherum. In je mehr Gattungen man mal reinschielt, desto mehr Namen landen auf dieser Liste. Und ein paar sind dabei, die man ohnehin mal gezielt angehen bzw. ihnen hinterherfahren müsste, z. B. die Kalkarten. Das ist also - wie so vieles - eine never ending story.


    @ beli: 25 Fundmeldungen, die in Pilze-Deutschland gelistet sind. Das hat mich übrigens ziemlich gewundert, denn der Pilz ist zwar klein, aber zumindest sehr leicht bestimmbar, auch für Leute, die sich mit der Gattung Mycena nicht weitergehend auseinandersetzen möchten. Also ist er vermutlich wirklich nicht häufig.


    @ Thorben: Ich hatte das Glück, dass an der Stelle auf 1 x 1 Meter bei genauerem Hinsehen einige Exemplare wuchsen, darunter auch zumindest eines mit typischer Optik und ernstzunehmender Größe. Olle Exemplare waren zwar auch dabei, aber ich habe wohl Glück gehabt und einen guten Zeitpunkt erwischt.


    @ Nobi: Stimmt, den Pilz hatte ich auch irgendwie mit dir und dem Treffen verknüpft. Hattest du ihn nicht sogar damals noch mitgebracht und gezeigt? Oder habe ich nur den Namen bekommen und mich geärgert, dass ich ihn im Feld verpasst hatte? Irgendwas war da. :)


    LG, Jan-Arne


    auf mich wirkte der damals rein weiß - wo Du da die in den Lamellen das Dunkelsporige entdeckt hast - keine Ahnung.


    Hallo noch einmal,


    für mich ist das kein Reinweiß, sondern das typisch Cremefarbene, das kurz vor dem Übergang zu den schmutzigen Blaugrau der Lamellen ist, wie z. B. Mürblinge es später aufweisen. Man sieht ja schon einen farblichen Unterschied zu den freigelegten weißen Stellen oben (Bild 3).


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    heute habe ich - in der Hoffnung, nach 3 Jahren den Kornblumenröhrling an einer bekannten Stelle wiederzufinden - eine kleine Tour durch die Haard unternommen. Als ich gerade einen Rötling einpackte und Stopfmaterial in Form von Blättern brauchte, fand ich erst 1 mm kleine Exemplare, bei denen ich direkt an den schon lange erhofften Fund dachte. Ein wenig davon entfernt war dann auch ein "größeres" Exemplar zu finden. Und wieder einer, der von der virtuellen To-Find-List gestrichen werden kann: Mycena picta - Walzenförmiger Helmling. :)







    Liebe Grüße
    Jan-Arne

    Hallo Totholzpilz,


    ich denke, dass es sich - wie im Thread früher heute - um Fuligo rufa handelt. Das ist ein Schleimpilz, der im reifen Zustand quasi nur aus Kalk und Sporen besteht. Wie verträglich die sind, kann ich dir nicht sagen und das ist sicherlich auch noch nicht vernünftig erforscht, eine direkte Gefahr im Sinne von lebensbedrohlichen Giften geht von ihr aber nicht aus und ganze Bäume schafft die sicherlich auch nicht. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Saarpilz,


    ich bin auch für Fuligo rufa, weil ein rötlicher Hauch an dem Fruchtkörper zu sehen ist. Die Tropfen sind Guttationstropfen, also Feuchtigkeit, die der Fruchtkörper "ausschwitzt". Das machen Pilze und Schleimpilze gleichermaßen und gerne auch mal Arten, von denen man es typischerweise nicht kennt.


    LG, Jan-Arne

    Hi Pablo,


    Hm, die Ombrophila ist mir entgangen. Schade.


    Die gab's in dem sehr feuchten Bereich auf dem Weg nach oben ziemlich am Anfang. Florian und ich hielten uns dort länger auf und wären gerne noch 2 Stunden länger da geblieben, doch konnten euch zwischenzeitig nicht mehr sehen. Da gab's u. a. auch die Scutellinia nigrohirtula.
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    Ahoi Peter!


    Da waren aber doch schwarze ellypsoide Flecken auf den Zapfen...
    Wer hat die denn fotohofiert?


    Ich nicht. Aber ich hatte die mal irgendwann geknipst. Phragmotrichum chailletii gibt's ja tatsächlich an jedem zweiten Zapfen.





    LG, Jan-Arne

    Hallo Ralf,


    ach Gottchen. Natürlich. S. legaliae kenne ich ja sogar und die meinte ich auch eigentlich. :D Irgendwie hatte ich das falsch im Kopf und hab zum Bestimmen nicht mal mehr in den Schlüssel gesehen, zumal S. trechispora ja der Arbeitsname vor Ort war. Sorry!


    Ich kam bei beiden Arten (trotz einmal Boden statt Holz) auf S. scutellata und habe mich da an deiner Gegenüberstellung im Forum orientiert. Dabei waren für mich vor allem die schmaleren Sporen und die multifurcaten Wurzelenden für die Bestimmung relevant. Wobei: Deiner Erfahrung nach wächst Scutellinia scutellata ja ausschließlich auf Holz. Gerade die Kollektion auf Erde jedoch hatte Haare, die eben bis 1460 µm (oder länger?) waren.


    Naja, ich belasse es mal dabei und ändere die Nicht-trechispora noch eben. Die Matsch-Scutellinia speicher ich als Scutellinia cf. scutellata ab und behalte die Merkmalskombination im Hintergrund.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen!


    Ich hab mir die Pilze angesehen. Die Lepiota ist Lepiota castanea - Kastanienbrauner Schirmling. Die Kombination aus Orangefärbung, (relativ) weit auseinanderstehenden Lamellen, Farbe, gespornten Sporen und dünnen Cheilozystiden hat mich im Gröger-Schlüssel dahingeführt.


    Dann noch die 4 Scutellinia-Kollektionen, bei denen ich eher doch nur 4 Arten sehe, auch wenn Kollektion 4 irgendwie nicht eindeutig ist. Viel längere Haare habe ich nicht gefunden. Für mich sind die Sporen aber eindeutig gratig und damit lande ich nicht in der noch möglichen Umbrorum-Gruppe. Die dritte Kollektion war m. M. n. Scutellinia scutellata und wäre für mich der erste Fund auf Erde.






    Ich bin mal auf Zweit- und Drittmeinungen gespannt. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo liebes Forum,


    Ein weiterer Monatswettbewerb startet:


    Für alle Interessierten: Bis zum 19. August um 23:59 Uhr habt ihr Zeit, euer Foto einzuschicken!


    Bitte Folgendes vor der Teilnahme lesen!


    -->  Regeln und Ablauf zur Teilnahme am Pilzfotowettbewerb


    Achtung! Auf Anregung eines Teilnehmers wurden aufgrund der angepassten technischen Möglichkeiten die Regeln geändert. Von nun an dürfen die Bilder bis 1200 x 900 Pixel und bis 800 kb groß sein! Wir hoffen, dass ihr die möglicherweise etwas längere Ladezeit zugunsten der höheren Qualität und Detailgenauigkeit gerne in Kauf nehmt.
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    Hier  seht ihr, welche Preise man gewinnen kann. Darunter befinden sich Gutscheine von Traumflieger.de und Pilzzuchtsets von Pilzmännchen!
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    Allen Teilnehmern viel Glück und eine ruhige Hand,


    Das Forenteam von pilzforum.eu