Beiträge von JanMen

    Hallo zusammen,


    der wuchs im selben Wald mit 1000 anderen Klebrigen Hörnlingen. Ganz typisch im Nadelwald auf einem moosbedeckten Stubben. Ich hab mikroskopiert, eindeutig Calocera-viscosa-Sporen. Es bleibt mysteriös.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    heute entdeckten wir im Wald diesen Klebrigen Hörnling (Calocera viscosa), bei dem einzelne Stränge weißlich waren. Hat jemand sowas schon einmal gesehen? Was mag das sein? Im Internet konnte ich nichts finden. Was mich irritiert: Wenn es ein pigmentloser Fruchtkörper wäre, müssten doch alle Stränge weiß sein oder ist bei dieser Art doch ein Strang ein Fruchtkörper? An der Basis sind alle Äste zumindest irgendwie aneinandergeklebt, was aber nichts heißen muss.



    LG, Jan-Arne

    Hallo beli,


    Fungi of the Northern Europe - Band 4 führt in der Sektion Plinthogali (Trockene Hüte und rosa anlaufende Milch) 8 Arten, wobei im Schlüssel direkt Lactarius acris mit feuchtem Hut und Milch, die auch ohne Fleischkontakt färbt, abgegrenzt wird. Dann gibt es noch Lactarius lignyotus und Lactarius picinus, die beide sehr dunkle Hüte und Stiele haben. Lactarius azonites wächst bei Eichen und ist eher rauchfarben, also heller und gräulicher. Lactarius pterosporus hätte wohl ebenfalls hellere Farben und engerstehende Lamellen. Lactarius romagnesii und Lactarius ruginosus (die beiden Korallenmilchlinge) haben im Alter gekerbte oder gerippte Hutränder und alt ist dein Pilz definitiv. Damit lande ich auch bei Wolfgangs Tipp: Lactarius fuliginosus - Rußfarbener Milchling. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Danke für den Link bzw. Tipp! :)


    Kurz mein Senf... It starts with: "Den Pilz, den er nicht kennt, gibt es nicht." Autsch. Der Klassiker in Fernsehbeiträgen. Dann entsorgt er einen Birkenreizker, der so spontan gar nicht nach Birkenreizker aussehen will. Schwierig zu erkennen zugegebenermaßen. Glauben wir ihm mal. Anschließend geht's um die vergiftete Frau. War war es denn nun, das die Vergiftung hervorgerufen hat? Wenn von der Leber die Rede ist, wohl ein Grüner Knolli? Das wäre doch die Chance gewesen, auf die Gefahr der Art und ihre Verwechslungsmöglichkeiten hinzuweisen. Auf dem Fotos sieht man auf den ersten Blick nichts (durchgegart) Giftiges.


    Dann noch ein Rückfrage zur Pilzberatung: Stäublinge führen zur Erblindung?


    Die Gesamtaussage in Form der Warnung vor Apps ist natürlich gut und richtig, denn es geht nichts über geführte Pilzwanderungen bzw. Pilzberatungen. Und fast täglich liest man aktuell etwas von Pilzvergiftungen. Das ist eben der Nachteil der guten Pilzjahre.


    LG, Jan-Arne


    Hallo Alina,
    bei Pilz Nr. 3 wäre ich mir nicht sicher, ob das überhaupt ein Risspilz ist oder nicht ebenfalls ein Cortinarius.
    FG
    Oehrling


    Hallo zusammen,


    ich denke bei der 3 auch eher an einen Gürtelfuß (Telamonia), also einen Schleierling.
    Könnte der 1. Pilze eventuell der Weißviolette Dickfuß (Cortinarius alboviolaceus) sein?


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    Nummer 1 würde ich mal mit Lactarius fluens oder eventuell noch mit seinem Bruder (Lactarius blennius) vergleichen. Der zweite Milchling scheint einen trockenen Hut zu haben, was aber nicht so ganz ins Konzept passt. Wenn er eigentlich auch eher feucht-schmierig ist, kann er auch in die erstere Gruppe gehören, zumal zumindest Lactarius fluens im Alter auch "pale cream to cream"-farbene Lamellen haben darf.


    LG, Jan-Arne


    Die Farben der Stieloberfläche sind nicht wirklich wichtig zur Bestimmung von Filzröhrlingen. Wichtig sind Schnittbilder, so rein von den Erfahrungswerten vieler untersuchter Funde würde ich hier aber auch tendenziell von >Bereiften Rotfüßchen< ausgehen.


    Hi!


    Klar, nicht wirklich wichtig, aber dennoch ein Indiz, wie die Erfahrung zeigt. Wenn man kein Schnittbild kriegt, arbeitet man halt mit dem, was man hat bzw. bekommt. Und für mich gehört die Stielfarbe als Teilindiz neben der Blaufärbung des Stiels, der Hutoberfläche und dem Wuchs definitiv dazu. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo liebes Forum!



    Der fünfzehnte Motto-Wettbewerb startet hiermit. Alle 2 Monate findet ein Wettbewerb statt, der unter einem zuvor abgestimmten Motto steht.


    Für alle Teilnehmer: Bis zum 19. Oktober  um 23:59 Uhr habt ihr Zeit, euer Foto einzuschicken!


    Bitte Folgendes vor der Teilnahme lesen!


    --> Regeln und Ablauf zur Teilnahme am Pilzfotowettbewerb
    --> Hier findet ihr Informationen über die diesjährigen Preise


    Achtung! Auf Anregung eines Teilnehmers wurden aufgrund der angepassten technischen Möglichkeiten die Regeln geändert. Von nun an dürfen die Bilder bis 1200 x 900 Pixel und bis 800 kb groß sein! Wir hoffen, dass ihr die möglicherweise etwas längere Ladezeit zugunsten der höheren Qualität und Detailgenauigkeit gerne in Kauf nehmt.


    Benennt die Datei bitte mit eurem Usernamen und so, dass man die Zugehörigkeit zum Mottowettbewerb erkennt.
    Zudem bitte ich darum, dass die Bilder für die einzelnen Wettbewerbe in separaten Mails geschickt werden.


    Das Motto lautet: Dicke Kumpels
    Allen Teilnehmern viel Glück und eine ruhige Hand!


    Liebe Grüße
    Jan-Arne


    Eine seltene Art gäbe es noch: Eichenfilzröhrling. Ist auch wegen dem Vorkommen - an Eichen usw. unwahrscheinlich, dass ihr den gemeinsam mit Maronen findet.


    Hallo,


    dazu: Xerocomus engelii/Xerocomus communis (Eichenfilzröhrling) ist bei uns in bestimmten Zeiten der häufigste Röhrling, vor allem an Wegrändern und antropogenen Standorten (Friedhöfe, Parks usw.). Die Bezeichnung "selten", die man immer wieder hört, ist meiner Erfahrung nach nicht (mehr) korrekt.


    LG, Jan-Arne

    Hallo magellan,


    die Bilder werden im Thread automatisch verkleinert. Dabei geht die Schärfe verloren, weshalb die Jury ausdrücklich dazu aufgefordert wird, die Bilder in vergrößerter Form zu bewerten. In diesem Thread steht der Hinweis übrigens auch. Wenn man einmal auf das Bild klickt, öffnet es sich in einem neuen Tab. In dem konkreten Fall klickt man noch ein zweites Mal und gelangt zur richtigen Darstellung mit voller Schärfe.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    meine Tipps sollten passen, zumindest sofern das anhand der Bilder möglich ist, eine Bestimmung vorzunehmen. Rot sind sie schon, aber deutlich rot ist anders. Das hier zum Beispiel dürfte eher der Gemeine Rotfußröhrling (X. chrysenteron) sein, allerdings ist die Stielfarbe alleine auch kein sicheres Bestimmungsmerkmal.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    die Facebookgruppen sind (fast!) alle mit Vorsicht zu genießen. Die großen Gruppen sprengen jede Übersicht und sind Tummelbecken für sehr viele selbsternannte Pilzkenner, die viele falsche Bestimmungen abgeben, aber nur den Namen hinschreiben und ihre Bestimmung nicht begründen. Man muss sich etwas einlesen und sich die Namen der User merken, die wirklich etwas auf dem Kasten haben. Dann gibt es noch kleinere Gruppen, in denen sich die kompetenteren und erfahreneren User aufhalten und die Anlaufstelle für seriösere Pilzberatungen sein können (z. B. die oben erwähnte Gruppe "Hobby Mykologen").


    Jedoch: In allen Gruppen wird sehr deutlich darauf hingewiesen, dass es keine Essensfreigaben gibt. Daher sind diese Pilzberatungen - wie hier ja auch - immer nur Vorschläge zu eigenen Bestimmungen. Wer aufgrund einer Bestimmung etwas zu sich nimmt, macht dies auf eigene Gefahr.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Bonsai87,


    leider sind die Bilder sehr klein und daher kaum Details erkennbar. Dennoch denke ich, dass ihr mit den Maronenröhrlingen richtig liegt und es sich beim zweiten Bild um Herbstrotfußröhrlinge (Xerocomellus pruinatus) handelt, wobei die Arten nicht so leicht zu unterscheiden sind. Der kräftige Wuchs und der eingedellte Hut sprechen dafür, dazu die recht wenigen Rottöne am Stiel. Für eine sicherere Bestimmung wäre ein Schnittbild sinnvoll.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Uwe,


    Wikipedia scheint mir dort unvollständig zu sein. Die Großpilze Baden-Württembergs (Band 3, S. 183) schreiben: "Die Art kommt in der Streu von Laub- und Nadelbäumen, meist Fagus sylvatica (19) und Picea abies (14)."


    LG, Jan-Arne

    Hallo Uwe,


    ich sehe hier spontan eher einen Trichterling (Clitocybe). Einen starken Geruch und diese Optik besitzt der Ranzige Trichterling (Clitocybe phaeophthalma). Diesen Geruch kann man schon etwas süßlich deuten, auf jeden Fall penetrant und eher unangenehm.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Gerrit,


    die Stielbasis solltest du bei unbekannten Pilzen nie abschneiden. Die ist oft bestimmungsrelevant. Aufgrund des weißen bis gelblichen Fleisches würde ich auf Xerocomellus pruinatus (Stattlicher Rotfußröhrling) tippen. Leicht bläulich anlaufen darf er ja.


    Zudem ein Wort der Vorsicht: Nicht mehr essen! Rotfußröhrlinge kriegen oft schon früh Goldschimmel, hier an den gräulichen Stellen der Fruchtschicht erkennbar.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    ohne weitere Informationen kann man wirklich nur raten.


    Ich tippe mal auf:


    2-mal Trichterling
    1-mal Schwindling
    2-mal Lacktrichterling


    Dazu: Roh sind fast alle Pilze giftig. Da ein sorgfältiges Absammeln kaum möglich sein wird, ist die bessere Option (je nach Alter) entweder, die Kinder im Auge zu behalten oder aber sie darauf hinzuweisen, dass sie die Finger von Pilzen lassen sollten.


    LG, Jan-Arne


    LG, Jan-Arne