Beiträge von JanMen

    Hallo Patrick,


    wenn du einen Täubling sicher erkannt hast, ist eine Geschmacksprobe (anschließend ausspucken!) ratsam. Es kann sein, dass dieser scharf ist und irgendwie nach Kokos oder (deinem Empfinden nach) anders süßlich-fruchtig, eventuell wie Bonbons riecht. Dann wäre es wohl Russula fragilis, der Wechselfarbige Speitäubling.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Flo,


    ich sage dann einfach mal hier: Willkommen im Forum!


    Rotfußröhrlinge sind nicht so leicht zu trennen, da braucht es mindestens ein Schnittbildes eines jungen Fruchtkörpers. Ich würde hier intuitiv auf den Gemeinen Rotfußröhrling (Xerocomellus chrysenteron) tippen


    LG, Jan-Arne

    Hallo pamint,


    ein "Hallo" wäre schön gewesen. Das gehört hier zur Netiquette, das aber nur am Rande. Der Pilz sieht nach einem Rotfußröhrling aus und ist wahrscheinlich ein Stattlicher Rotfuß (Xerocomellus pruinatus). Der Steinpilz ist in der Regel größer oder bei der Größe zumindest stabiler, hat einen etwas helleren Hut und keinen gelben Stiel und (wichtigstes Merkmal!) ein Stielnetz.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Torsten,


    danke für den tollen Bericht! :)
    Die Pilze sind fantastisch. Wie schön, dass man manche tatsächlich bereits optisch einigermaßen in die uns bekannte Systematik einordnen kann. Abermals sehr beeindruckend sind auch Matthias' Namensvorschläge zu den gezeigten Arten. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Danke für eure Geduld! Die Jury hat entschieden...




    1. Platz


    Bild 9 - Doris und Helmut (Monatssieger) mit Duftender Gürtelfuß  (Cortinarius flexipes)



    2. Platz


    Bild 1 - Josef-08 mit einem Tintling  (Coprinus s. l.)



    3. Platz


    Bild 12 - dieter.heune mit Igelstäubling  (Lycoperdon echinatum)




    Die weiteren Platzierungen:


    4. Platz  - Bild 6 (11Roland) mit Tintlinge (Coprinellus cf. micaceus)



    5. Platz (punktgleich) - Bild 10 (abeja) mit Dreifarbige Tramete (Daedaleopsis tricolor)



    5. Platz (punktgleich) - Bild 8 (Irisle) mit Kuhmaul (Gomphidius glutinosus)



    5. Platz (punktgleich) - Bild 2 (Alis) mit Schleimiger Helmling  (Mycena epipterygia var. viscosa)



    8. Platz (punktgleich) - Bild 5 (potzermoggl) mit einem Stäubling (Lycoperdon spec.)[/align]



    8. Platz (punktgleich) - Bild 11 (lupus) mit Gelber Knollenblätterpilz  (Amanita citrina) [/align]



    10. Platz - Bild 7 (JoBi) mit Täublingen  (Russula spec.)



    11. Platz  - Bild 3 (magellan) mit Flacher Lackporling (Ganoderma applanatum)



    12. Platz (punktgleich) - Bild 13 (beli 1) mit Gelbe Lohblüte (Fuligo septica)



    12. Platz (punktgleich) - Bild 4 (Oleobal) mit Steinpilz (Boletus edulis)



    Allen Siegern einen herzlichen Glückwunsch!


    Mit den Monatssiegern setze ich mich wegen des Preises in Verbindung!


    Eure Vorschläge zu den nicht oder möglicherweise falsch bestimmten Arten auf den Fotos könnt ihr mir - wie immer - gerne hier lassen. :)


    Bis zum 19. Oktober könnt ihr noch eure Bilder für den Monatswettbewerb und den Mottowettbewerb einreichen! :)


    Freundliche Grüße


    Jan-Arne

    Hallo Hericium,


    eine Clitocybe (Trichterling) würde ich hier auch vermuten. Gerade Clitocybe ist keine leichte Gattung, zumal dort noch nicht alles abschließend geklärt zu sein scheint. Da gehören dann doch ein paar weiterführende Informationen zu, die eventuell zu sowas wie Ideen führen könnten. Leider sieht man den Lamellenabsatz bei keinem gezeigten Exemplar so richtig. Zudem ist der Geruch absolut relevant.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi,


    ich gratuliere und freue mich mit dir! :)


    Nummer 1 ist für mich der Buntstielige Helmling (Mycena inclinata), dem Rosablättrigen Helmling (M. galericulata) ähnlich in Form und Größe, aber immer schön büschelig und mit dem typischen Farbverlauf am Stiel.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Thorben,


    ein wertvoller Hinweis - danke dafür! Im Artikel wird die (vermeintliche) Varietät durch schmaleren Wuchs und septierte Sporen abgegrenzt. Nun finde ich leider auch Calocera-viscosa-Sporen mit Septen im Internet und habe beim eigenen Mikroskopieren keinerlei Septen wahrgenommen, es kann also gut sein, dass das kein konstantes Merkmal ist. Ich werde zumindest nicht drum herumkommen, noch einmal reinzuschielen. Aber nach dem Wochenende. Übrigens: Nach dem Index Fungorum, das ja gefühlt mit der Anerkennung von Varietäten sehr sparsam umgeht, ist diese Varietät nicht anerkannt.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    es hat etwas gedauert, sorry!






    Das passt doch auch für Calocera viscosa aus, oder? So stelle ich mir nach Zeichnungen Dacrymycetaceae-Basidien vor. Falls ja, ist für mich tatsächlich die Erklärung, dass es sich um pigmentlose Exemplare handelt und beim Klebrigen Hörnling die einzelnen Stränge tatsächlich einzelne Fruchtkörper sind, sodass die Farben Weiß und Gelb eben gemixt waren.


    LG, Jan-Arne

    Hallo liebes Forum,


    Ein weiterer Monatswettbewerb startet:


    Für alle Interessierten: Bis zum 19. Oktober um 23:59 Uhr habt ihr Zeit, euer Foto einzuschicken!


    Bitte Folgendes vor der Teilnahme lesen!


    -->  Regeln und Ablauf zur Teilnahme am Pilzfotowettbewerb
    ___________________________


    Hier  seht ihr, welche Preise man gewinnen kann. Darunter befinden sich Gutscheine von Traumflieger.de und Pilzzuchtsets von Pilzmännchen!
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    Allen Teilnehmern viel Glück und eine ruhige Hand,


    Das Forenteam von pilzforum.eu

    Hallo zusammen,


    leider gibt es aktuell zu wenige Stimmen und aus Gründen der Fairness muss ich euch bitten, noch einige Tage abzuwarten, sodass weitere Jury-Mitglieder ihre Stimme abgeben können. Sorry und danke!


    LG, Jan-Arne

    Hallo Jörg,


    schöner Fund. :thumbup: Wie schon bei der Ausstellung gesagt, halte ich die Art nicht für sooo selten, nur begegnet sie einem selten auf Exkursionen. Das liegt einfach daran, dass Pappeln selten im Wald stehen, sondern eher in Menschennähe und man dort seltener gezielt nach Pilzen sucht. Stadtchampignons z. B. haben wir ja auch nie auf Fundlisten. Nichtsdestotrotz kein alltäglicher Anblick und deshalb dennoch eine feine Sache. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Ralf,


    das hatte mich ja zunächst auch irritiert, vor allem weil Breitenbach/Kränzlin die Art ebenfalls dunkelbraun bis schwarz beschreiben. Aber nicht nur 123Pilze (Jaja, ich weiß), sondern auch im AscoFrance-Forum fand ich ein dokumentiertes violettes Exemplar, von C. Lechat bestimmt, übrigens mit viel längeren Sporenstacheln. Dann hab ich z. B. noch in Ascomycete Fungi of North America: A Mushroom Reference Guide eine Dokumentation gefunden, die ebenfalls von "dark brown to black" spricht und violettliche Fruchtkörper abbildet. In Nicolas von Voorens Pezizales-Werk fehlt die Art leider. Die beiden Plicaria-Arten, die dort gezeigt werden, sind ebenfalls dunkelviolett gefärbt. Vermutlich hast du recht und ein Abnicken durch AscoFrance wäre der richtige Weg. Aber ich traue dem Forum hier ja auch einiges zu und vielleicht kennt ja doch jemand die Art violettlich. Nobi vielleicht? Ich warte also erst einmal noch etwas.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    es geht doch nichts über Pausen auf Pilzexkursionen. Zum einen kann man die Pilze einpflanzen und fotografieren, die man - schon lange weit von der eigentlichen Gruppe zurückgefallen - nur eben in den Korb gelegt hat. Zum anderen hat man die Chance, mal etwas genauer nachzusehen. Wenn der Pausenort dann noch über eine kleine Brandstelle verfügt, kommt sowas bei heraus:


    Plicaria carbonaria (Fuckel) Fuckel 1870











    (Pacman-Sporen, nach kurzer Zeit unter dem Mikroskop)


    Die Art ist auch in Pilze der Schweiz Band 1 dokumentiert, allerdings "dunkelbraun[e] bis schwärzlich[e]" Art, was sich durch die Internetrecherche schnell widerlegte. Es gibt noch weitere Plicaria-Arten, von denen die vielleicht häufigste glatte Sporen hat und Plicaria trachycarpa als weitere Option abgestutzte Stacheln. Allerdings widersprechen sich da die Schlüssel und Dokumentationen, auf die ich zurückgreifen kann, teilweise. Über eine Bestätigung der Bestimmung würde ich mich also freuen. Falls es Widerspruch gibt, lasst natürlich auch diesen gerne hören. :)


    In solch guten Pilzjahren ist es zur Hauptzeit nicht leicht, sich die Zeit für die kleineren Pilze zu nehmen. Auch mir gelingt es aktuell selten. In diesem Fall wurde ich allerdings direkt belohnt.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Jörg,


    zum einen schrieb sie: "Geruch: pilzig, Anis", unterscheidet also nicht zwischen beiden Gerüchen, sondern sieht beide Beschreibungen sich gegenseitig ergänzt. Zum anderen sind Pilzgerüche bekanntermaßen eine Wissenschaft für sich. Gib 10 Leuten einen Pilz und du erhältst 9 unterschiedliche Beschreibungen. Auch bei Fortgeschrittenen gibt es das Phänomen immer wieder. Gerade eine Aniskomponente kann man sehr leicht "dazuriechen", da spreche ich aus eigener Erfahrung.


    Fakt ist, dass die Bilder keine Anistramete zeigen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Jein, Chris. Man kann ja nie sicher ausschließen, dass Kompost im Wald gelandet ist. Die Leute laden ja überall ihren Müll ab. Da kann man froh sein, wenn es "nur" Kompost ist. Hier verlässt man sich lieber auf die Optik in Form der deutlich gerandeten Knolle des Giftschirmlings (C. brunneum). So richtig im Wald sollte man eigentlich nur Chlorophyllum olivieri finden, den man in typischer Optik (Olivtöne am Hut, keine deutlichen Kontrast zwischen Huthaut und Hutschuppen) eigentlich gut erkennen kann.


    Den gezeigten Pilz halte ich für zu jung für die Bestimmung, vor allem ohne die Knolle. Es dürfte schon ein menschennäherer Fundort gewesen sein und sich um Chlorophyllum rachodes oder Chlorophyllum brunneum handeln, wobei ich zu ersterer Art tendiere.


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Ihr seht da was, was ich nicht sehe. Ich sehe einen Stielporling (das Schwarze ist meiner Meinung nach der Stiel) und genauer: Löwengelber Stielporling (Polyporus leptocephalus). Nach Anis riecht der nicht, aber jung angenehm pilzig (oh je, diese Beschreibung), eben wie alle Stielporlinge.


    Die Anistramete ist nur nicht optisch ziemlich anders (i. d. R. seitlich wachsend, oben feinfilzig), sondern wächst auch meines Wissens nur an Weide und Pappel. Das hier sieht aus wie ein Buchenstumpf.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Rainer,


    den kannst du so abhaken. Das beste Unterscheidungsmerkmal zum teilweise ähnlichen Stinkenden Stäubling (den ich übrigens geruchlich gar nicht sooo anders wahrnehme als die anderen Lycoperdon-Arten) ist ein Netz, das - wie beim Flaschenstäubling - nach dem Entfernen der Stacheln zurückbleibt. Das kann man bei deinen Pilzen nicht erkennen.


    LG, Jan-Arne

    Hi!



    Lässt sich also zusammenfassen, dass Hutschuppen (zum Untergrund wenig abgesetzt), Knolle (nicht scharf gerandet), Ring(?) und Standort hier die wesentlichen Unterscheidungsmerkmale sind?


    Da würde ich nicht widersprechen. Vor allem Standort und Optik (Olivton und Kontrast von Hutschuppen zu Hutfarbe) trennen C. olivieri von den Gattungsnachbarn.


    LG, Jan-Arne