Hallo Thorben!
Spannender Fund, tolle Mikros! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Thorben!
Spannender Fund, tolle Mikros! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo,
Nummer 1 würde ich mal mit Lactarius fluens oder eventuell noch mit seinem Bruder (Lactarius blennius) vergleichen. Der zweite Milchling scheint einen trockenen Hut zu haben, was aber nicht so ganz ins Konzept passt. Wenn er eigentlich auch eher feucht-schmierig ist, kann er auch in die erstere Gruppe gehören, zumal zumindest Lactarius fluens im Alter auch "pale cream to cream"-farbene Lamellen haben darf.
LG, Jan-Arne
Hallo Verena,
wie cool - Gratulation zum Fund!
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LG, Jan-Arne
Die Farben der Stieloberfläche sind nicht wirklich wichtig zur Bestimmung von Filzröhrlingen. Wichtig sind Schnittbilder, so rein von den Erfahrungswerten vieler untersuchter Funde würde ich hier aber auch tendenziell von >Bereiften Rotfüßchen< ausgehen.
Hi!
Klar, nicht wirklich wichtig, aber dennoch ein Indiz, wie die Erfahrung zeigt. Wenn man kein Schnittbild kriegt, arbeitet man halt mit dem, was man hat bzw. bekommt. Und für mich gehört die Stielfarbe als Teilindiz neben der Blaufärbung des Stiels, der Hutoberfläche und dem Wuchs definitiv dazu. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo liebes Forum!
Der fünfzehnte Motto-Wettbewerb startet hiermit. Alle 2 Monate findet ein Wettbewerb statt, der unter einem zuvor abgestimmten Motto steht.
Für alle Teilnehmer: Bis zum 19. Oktober um 23:59 Uhr habt ihr Zeit, euer Foto einzuschicken!
Bitte Folgendes vor der Teilnahme lesen!
--> Regeln und Ablauf zur Teilnahme am Pilzfotowettbewerb
--> Hier findet ihr Informationen über die diesjährigen Preise
Achtung! Auf Anregung eines Teilnehmers wurden aufgrund der angepassten technischen Möglichkeiten die Regeln geändert. Von nun an dürfen die Bilder bis 1200 x 900 Pixel und bis 800 kb groß sein! Wir hoffen, dass ihr die möglicherweise etwas längere Ladezeit zugunsten der höheren Qualität und Detailgenauigkeit gerne in Kauf nehmt.
Benennt die Datei bitte mit eurem Usernamen und so, dass man die Zugehörigkeit zum Mottowettbewerb erkennt.
Zudem bitte ich darum, dass die Bilder für die einzelnen Wettbewerbe in separaten Mails geschickt werden.
Das Motto lautet: Dicke Kumpels
Allen Teilnehmern viel Glück und eine ruhige Hand!
Liebe Grüße
Jan-Arne
Eine seltene Art gäbe es noch: Eichenfilzröhrling. Ist auch wegen dem Vorkommen - an Eichen usw. unwahrscheinlich, dass ihr den gemeinsam mit Maronen findet.
Hallo,
dazu: Xerocomus engelii/Xerocomus communis (Eichenfilzröhrling) ist bei uns in bestimmten Zeiten der häufigste Röhrling, vor allem an Wegrändern und antropogenen Standorten (Friedhöfe, Parks usw.). Die Bezeichnung "selten", die man immer wieder hört, ist meiner Erfahrung nach nicht (mehr) korrekt.
LG, Jan-Arne
Hallo magellan,
die Bilder werden im Thread automatisch verkleinert. Dabei geht die Schärfe verloren, weshalb die Jury ausdrücklich dazu aufgefordert wird, die Bilder in vergrößerter Form zu bewerten. In diesem Thread steht der Hinweis übrigens auch. Wenn man einmal auf das Bild klickt, öffnet es sich in einem neuen Tab. In dem konkreten Fall klickt man noch ein zweites Mal und gelangt zur richtigen Darstellung mit voller Schärfe.
LG, Jan-Arne
Hallo,
meine Tipps sollten passen, zumindest sofern das anhand der Bilder möglich ist, eine Bestimmung vorzunehmen. Rot sind sie schon, aber deutlich rot ist anders. Das hier zum Beispiel dürfte eher der Gemeine Rotfußröhrling (X. chrysenteron) sein, allerdings ist die Stielfarbe alleine auch kein sicheres Bestimmungsmerkmal.
LG, Jan-Arne
Hallo,
die Facebookgruppen sind (fast!) alle mit Vorsicht zu genießen. Die großen Gruppen sprengen jede Übersicht und sind Tummelbecken für sehr viele selbsternannte Pilzkenner, die viele falsche Bestimmungen abgeben, aber nur den Namen hinschreiben und ihre Bestimmung nicht begründen. Man muss sich etwas einlesen und sich die Namen der User merken, die wirklich etwas auf dem Kasten haben. Dann gibt es noch kleinere Gruppen, in denen sich die kompetenteren und erfahreneren User aufhalten und die Anlaufstelle für seriösere Pilzberatungen sein können (z. B. die oben erwähnte Gruppe "Hobby Mykologen").
Jedoch: In allen Gruppen wird sehr deutlich darauf hingewiesen, dass es keine Essensfreigaben gibt. Daher sind diese Pilzberatungen - wie hier ja auch - immer nur Vorschläge zu eigenen Bestimmungen. Wer aufgrund einer Bestimmung etwas zu sich nimmt, macht dies auf eigene Gefahr.
LG, Jan-Arne
Hallo Bonsai87,
leider sind die Bilder sehr klein und daher kaum Details erkennbar. Dennoch denke ich, dass ihr mit den Maronenröhrlingen richtig liegt und es sich beim zweiten Bild um Herbstrotfußröhrlinge (Xerocomellus pruinatus) handelt, wobei die Arten nicht so leicht zu unterscheiden sind. Der kräftige Wuchs und der eingedellte Hut sprechen dafür, dazu die recht wenigen Rottöne am Stiel. Für eine sicherere Bestimmung wäre ein Schnittbild sinnvoll.
LG, Jan-Arne
Hallo Stephan,
ist schon wieder der 1. April? Der ist ja ulkig. Danke fürs Teilhabenlassen.
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LG, Jan-Arne
Hallo Claudia,
eine tolle Rotkappen-Kombo! ![]()
Der Cortinarius könnte eventuell der Geschmückte Gürtelfuß (Cortinarius armillatus) sein, auch wenn dieser meist mehrere orangerote Bänder am Stiel aufweist.
LG, Jan-Arne
Hallo Gerrit,
die Stielbasis solltest du bei unbekannten Pilzen nie abschneiden. Die ist oft bestimmungsrelevant. Aufgrund des weißen bis gelblichen Fleisches würde ich auf Xerocomellus pruinatus (Stattlicher Rotfußröhrling) tippen. Leicht bläulich anlaufen darf er ja.
Zudem ein Wort der Vorsicht: Nicht mehr essen! Rotfußröhrlinge kriegen oft schon früh Goldschimmel, hier an den gräulichen Stellen der Fruchtschicht erkennbar.
LG, Jan-Arne
Hallo Nobi!
Ein toller Beitrag mit spannenden Funden und fantastischen Bildern!
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LG, Jan-Arne
Hallo,
danke für die Ergänzungen. ![]()
Sorry Peter!
Ich wusste nicht, dass du auch quasi direkt aus der Gegend kommst. Vielleicht klappt's ja mal. ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo!
ohne weitere Informationen kann man wirklich nur raten.
Ich tippe mal auf:
2-mal Trichterling
1-mal Schwindling
2-mal Lacktrichterling
Dazu: Roh sind fast alle Pilze giftig. Da ein sorgfältiges Absammeln kaum möglich sein wird, ist die bessere Option (je nach Alter) entweder, die Kinder im Auge zu behalten oder aber sie darauf hinzuweisen, dass sie die Finger von Pilzen lassen sollten.
LG, Jan-Arne
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen!
Dieses Wochenende gibt es eine Pilzausstellung im Ruhrgebiet, genauer am Sonntag um das Haus der Natur in Herne. Näheres findet ihr hier. Der Arbeitskreis Pilzkunde Ruhr präsentiert zahlreiche Pilze aus der näheren Umgebung und diverse Ansprechpartner stehen rund um die Uhr zur Verfügung.
Und dann gibt es noch eine Ausstellung in der Naturschule Grund in Remscheid. Dazu gibt's nen kleinen Flyer mit den wichtigsten Daten. Auch hier werden Pilze aus der Umgebung präsentiert und - bei Bedarf - erklärt, dazu werden Korbkontrollen und zwischendurch kurze Führungen ins benachbarte Naturschutzgebiet angeboten.
Eintritt ist jeweils frei. Vielleicht sieht man ja die/den eine(n) oder andere(n)! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo nach Hamburg!
Da habe ich den Thread glatt übersehen und meine Tipps zu den Unbestimmten schon bei YouTube gelassen. Ein Glück, dass sie in hoher Prozentzahl mit Mausmanns Hinweisen übereinstimmen. ![]()
Tolle Videos! ![]()
LG, Jan-Arne
Hallo Marco,
alles richtig analysiert und bestimmt! ![]()
Ein kleiner Hinweis am Rande: Die ältere Marone ist wohl noch essbar, ich hätte sie aufgrund ihrer anfänglichen "Matschigkeit" allerdings bereits lieber im Wald gelassen. Das musst du natürlich nach Gefühl selbst entscheiden. ![]()
LG, Jan-Arne
der letzte, gezeigt Pilz sieht für mich aus wie ein Rötelritterling. Der Lilane. Bist Du Dir mit dem Geruch sicher? Denn meist reicht er auffällig nach Parfüm. Gerade wenn man ihn anschneidet.
Hallo Heidi,
der sieht dem Rötelritterling zugegebenermaßen gar nicht unähnlich. Was Schleierlinge aber generell von Lepista nuda (in diesem Fall ist der lateinische Name leichter als "Violetter Rötelritterling") unterscheidet, sind die Schleierreste am Stiel, die man hier gut erkennt. So klumpfüßig wäre Lepista nuda meines Wissens auch nie.
LG, Jan-Arne
Hallo Moritz,
zur 2: Für den Brätling hat der meiner Meinung nach die falschen Farben. Wie hat er denn gerochen? Für mich kann das optisch der (bei uns sehr häufige) Süßliche Buchen-Milchling (Lactarius subdulcis) sein.
zur 3: Dachpilz passt (freie Lamellen mit Rosatönen, keine Scheide an der Stielbasis). "modrig, säuerlich" passt gut zum erdigen bis rettichartigen Geruch vom Rehbraunen Dachpilz (Pluteus cervinus), dem häufigsten Vertreter der Gattung und deinem Tipp. Der wächst aber lieber an Laubholz. Eher an Nadelholz gäbe es dann noch einen nur mikroskopisch abtrennbaren Vertreter, der aber anders riechen sollte.
zur 4: Lila Lacki passt auch. Der ist optisch schon irgendwie eindeutig. Recht schmal gewachsen, die recht weit auseinanderstehenden Lamellen sehr gekerbt. Violett in allen Bereichen. Eventuell könnte man ihn entfernt mit Schleierlingen verwechseln, die aber immer Schleierreste zwischen den (engerstehenden) Lamellen bzw. am Stiel aufweisen würden. Ausgeblasste Exemplare (und die blassen schnell aus) kann man dann theoretisch noch mit anderen Arten verwechseln, allen voran natürlich anderen Lacktrichterlingsarten mit ähnlichem Habitus.
Zur 1 und 5 sage ich aufgrund von fehlenden Funderfahrungen lieber nichts, zumal beli mit der Einschätzung, dass es beim Stacheling ohne Mikro und genauere Infos (Schnittbild, Geruch) wohl schwierig wird, recht hat.
LG, Jan-Arne
LG, Jan-Arne
Hallo zusammen,
ich denke auch, dass der Anfragende den Hinweis mit der Netiquette nun verstanden hat. Wenn ihr euch über Smileys austauschen wollt, könnt ihr gerne einen entsprechenden Thread im Offtopic-Bereich eröffnen.
Der Thread ist hiermit geschlossen.
LG, Jan-Arne
Hallo Norbert,
an den hatte ich auch gedacht. Mäßig amyloid ist doch irgendwie auch amyloid, oder?
Ich zitiere mal aus Fungi of Northern Europa (Bd. 5). The Genus Tricholoma. Vielleicht hilft es ja:
"DISCUSSION: Mycena zephirus is rather easily identified. The pale cap with brown spots is a good character, and so is the silvery, white-floccose, fragile stem. Young specimens often lack brown spots but are usually still easy to identify. They can be determined on account of the large size, dark brown cap, large number of gills, white-floccose, very fragile stem, smooth hyphae of the pileipellis, smooth cheilocystidia with one or few coarse excrescences, and fairly large, elongated spores."
Auf Deutsch (frei übersetzt):
"DISKUSSION: Mycena zephirus (Rostfleckiger Helmling) ist ziemlich leicht zu bestimmen. Der fahle Hut mit braunen Flecken ist charakteristisch, ebenso der silbrige, weißflockige, zerbrechliche Stiel. Junge Exemplare weisen häufig keine braunen Flecken auf, aber sind dennoch meistens leicht zu identifizieren. Man kann sie an der Größe, dem dunkelbraunen Hut, der großen Anzahl an Lamellen, dem weißflockigen, sehr zerbrechlichen Stiel, glatten Hyphen in der Hutdeckschicht, glatten Cheilozystiden mit einem oder wenigen groben Auswüchsen und recht großen, verlängerten Sporen erkennen."
Damit kannst du eventuell noch einmal abgleichen. Auf den ersten Blick dürfte das passen. ![]()
LG, Jan-Arne
