Beiträge von JanMen

    Mir ging es um 2 wichtige Punkte.
    Zum einen mag ich Pilze gerne und wäre ja toll so einen schönen großen zu finden.
    Zum anderen hab ich einen sehr süßen dreijährigen zu Hause, der das Naschen aus dem Garten der Natur gewohnt ist (wir essen auch Blumen ;) ) und ich GIFTIGE VERLOCKUNGEN eigentlich meiden möchte.


    Hallo nochmal,


    ich habe es auch so gemacht, mich erstmal auf die Pilze zu konzentrieren, die man essen kann.


    Dabei bieten die Röhrlinge einen wunderbaren Einstieg. Auch wenn dies erst im nächsten Jahr wieder so richtig möglich sein wird, solltest du dich vielleicht damit etwas genauer auseinandersetzen und Maronen, Steinpilze, aber auch Rotfußröhrlinge und Co als erstes Ziel für dich und deinen Kleinen auswählen.


    Einerseits lassen diese sich gut (vorallem mit Hilfe des Forums) bestimmen und man hat einen Ansatzpunkt (nämlich die Röhren in Abgrenzung zu den Lamellen), andererseits kann man da auch mal einen "schönen Großen" finden.


    Das wäre der Hinweis von einem, der selbst noch nicht lange dabei ist und momentan auch noch in der "Was ist essbar"-Schiene ist und erst so langsam den Übergang in die große, weite Pilzwelt wagt, der sich Zugang zu verschaffen wohl wirklich am besten zunächst über die essbaren Pilze geht.


    In dem Sinne: Am Ball [Pilz] bleiben.


    liebe Grüße,


    Jan-Arne

    Alles klar.


    Ich dachte, dass das, was man beim "1262 Gramm Gallier" sehen kann, ein tiefer Gelbton wäre und kein Braunton, aber bevor wir Goethe mit seiner Farbenlehre zu Rate ziehen müssen, nehme ich das Ganze so hin! :)


    Danke für eure Hilfe! :)

    Wie kommst du überhaupt auf Gallenröhrling? Der hat niemals grüne Röhren.


    Besitzt der Gallenröhrling nicht einen Rosastich im älteren Stadium? Ich meinte, eventuell einen erkannt zu haben.


    Dass er sich allerdings nicht so stark im Alter gelbgrünlich verfärbt, werde ich mir auf meine noch sehr ausbaufähige imaginäre Arteneigenschaftsliste schreiben, danke!

    Ist (war) die Hutoberfläche eher glatt / speckig oder eher feinfilzig / samtig?


    Leider "war", den Pilz haben Reinigungskräfte anscheinend irgendwann entsorgt, weil sie der Öffentlichkeit den Anblick ersparen wollten.


    Die Hutoberfläche war wohl eher glatt / speckig.

    Hallo liebe Pilzexperten,


    ich habe mal eine "Altlast" rausgekramt, weil mir in letzter Zeit Zweifel an der Bestimmung gekommen sind.


    Ich habe diesen Pilz auf dem Domplatz in Münster gefunden und ihn, da ich meinen ersten Steinpilz (siehe Avatar) in der Nähe gefunden hab, damals einfach als uralten Steinpilz abgetan. Ich weiß allerdings bis heute nicht, wie "Methusalemsteinpilze" aussehen müssen. :D


    Bessere Fotos habe ich leider nicht gemacht, weil ich mich zu der Zeit noch etwas schämte, vor unzähligen Leuten einen Pilz genauer unter die Lupe zu nehmen. Gut, dass die Zeiten vorbei sind.


    Das Bild für den Größenvergleich mit einer Eineuromünze hab ich leider gelöscht, weil ich die Eineuromünze übersehen hab. :shy::D im Nachhinein würde ich ihn auf einen Durchmesser von etwa 25 - 30 cm schätzen.


    An was für einem Baum er stand, weiß ich nicht auswendig, aber falls ihr das nicht an dem kleinen Teil des Stamms oder den Blättern erahnen könnt, würde ich dies notfalls Montag nachreichen.





    JA, ICH ÄRGERE MICH SEHR, dass ich das Ding nicht genauer angeguckt habe!


    Ich hoffe dennoch, dass es für einen Tipp ausreicht.


    lg


    Jan-Arne

    Hallo,


    ihr könnt auch einfach Strg drücken und während ihr diese Taste gedrückt lasst, "aus dem Bild mit der Maus rausscrollen".


    Für mich hat der Pilz starke Ähnlichkeit mit dem Kahlen Krempling. Der von Mausmann angesprochene Erlenkrempling scheint auch möglich. Beide wären nicht essbar.


    lg,


    Jan-Arne

    Also, JanMen, lass uns genau so weitermachen, fordern wir doch diejenigen die sich auskennen uns ihr Wissen gerne weitergeben, wie es Beorn in diesem Thread ja bereits getan hat! :thumbup:


    Freut mich, dass wir das Ganze ähnlich sehen! :) Ich habe meine Signatur angepasst und werde mich mal auf die Suche nach dem von dir angesprochenen Thread machen.


    Edit: Zitat angepasst und somit alle Beweisspuren vernichtet!

    Hallo nochmal,


    In Anbetracht der anderen Details (und des nicht ganz so einfachen Themas der Riesenschirmlinge) ist mir diese Aussage entschieden zu einfach gestrickt!


    LG


    Tribun


    Ich denke mir die Pilzwelt immer noch viel zu simpel. Ich hoffe, dass mein Titel "Planloser" den Leuten genügend zeigt, dass kein allzu großer Wert auf meine Aussagen zu legen ist. :shy:



    Jan, ich denke mal dein Bild ist von Chlorophyllum Rhacodes bzw Olivieri?


    Das ist eine sehr gute Frage! Wegen dieses Funds hab ich vor einigen Wochen die Frage nach der sicheren Unterscheidung von diversen Riesenschirmlingen gestellt, falls du dich erinnerst.


    Ich habe ihn nur abgebildet, um die Rötung zu demonstrieren :)


    lg

    Schneid ihn mal an, wenn er sich rötlich färbt, ist es entweder der Safranschirmling oder sein giftiger Verwandter. Dann lass lieber die Finger davon.


    Die Rotfärbung sähe etwa so aus:



    Sollte er sich nicht stark rötlich färben, ist es ein Parasol.


    lg


    Jan-Arne

    5.Vermutung durch unsere Bücher und euer Forum..Rotfußröhrling


    Hallöchen,


    dann schnapp ich mir doch gleich mal den Einfachsten und sage: "Ja, das ist eindeutig ein Rotfußröhrling. Bei gibt es ein ganzes Buchenwäldchen davon und falls sich keine Maronen finden lassen wollten, kommen die bei uns auch in die Pfanne.


    lg


    Jan-Arne


    Edit: Da war ich wohl zu langsam :)

    Hallo und herzlich Willkommen im Forum,


    bin noch nicht lange dabei und dazu (anders als du) noch Pilzanfänger, aber in diesem Forum sind nette und hilfsbereite Leute, d. h. du bist den richtigen Weg gegangen, dich hier anzumelden.


    Glückwunsch zu der erfolgreichen Sammlung!


    Nachdem vor einigen Tagen im Forum so viele Steinpilzfunde präsentiert wurden, waren wir auch noch einmal losgezogen, doch blieben leider erfolglos.


    Da man aber (u. a. durch dich) immer noch hört, dass es sie noch gibt, werden wir uns vielleicht nochmal auf den Weg machen.


    lg,


    auch Jan (+ Arne) :)

    Da spontan keiner geantwortet hat, habe ich mal im Internet gesucht.


    Bin zwar kein Experte, aber vergleiche mal: http://www.pilz-baden.ch/galerie/semisanguifluus.html


    Der Fichten-Reizker scheint sich nicht ganz so grün zu färben, falls ich mich nicht irre.


    Zitat Wikipedia: Ähnlichkeit besitzt unter den rotmilchenden Arten vor allem der Fichten-Reizker (Lactarius deterrimus), der im Alter jedoch einen trichterförmig vertieften Hut besitzt. Außerdem ist dessen Huttrama am Rand weicher, biegsamer und brüchiger.


    Dies würde wiederum eher auf den Fichten-Reizker hinweisen, da der Rand schon recht brüchig aussieht.


    Hat irgendjemand andere Anregungen? :)


    lg


    Jan-Arne

    Vielen Dank für die zahlreichen Antworten.


    Was mich davor bewahrt, mich mit der Vielfalt der Pilze intensiv auseinanderzusetzen, ist die Vorsicht.


    Ich versuche natürlich auch andere Pilze, als die üblichen Verdächtigen, zu bestimmen, aber ich würde (von meinem heutigen Kenntnisstand ausgehend) NIEMALS z.B. selbstbestimmte gefundene Champignons zu mir nehmen.


    Es ist aber schön zu hören, dass auch nach dem ersten Frost noch Einiges zu finden ist. Diesen Möglichkeiten werde ich mich sicherlich nicht strikt verschließen.


    Danke und liebe Grüße!


    Jan-Arne

    Sehr geehrter Herr Fredy,


    für mich gehört zum Pilzesuchen: a) das Finden und b) das Mitnehmen und Verwerten.


    Dass ich mich über Hundsruten nicht allzu sehr freue und neben der Tatsache, dass ich ein Foto davon mache, nichts weiter mit ihre anfange, TUT MIR TOTAL LEID!


    Und ich kann auch komplett förmlich schreiben, aber da ich hier nicht in der Uni bin, habe ich darauf verzichtet. Ich konnte ja nicht wissen, dass Umgangssprache hier nicht erlaubt ist.


    Darüber, wielange Steinpilze und Flockis (jaaaaaaaa, sie schmecken mir wirklich!) nach dem Frost noch überleben, werde ich mich durch stundenlange Recherchen im Internet vielleicht doch lieber selbst informieren.


    In dem Sinne,


    cu l8er

    Hallo zusammen,


    der Frost ist da, die Saison vorbei (?)


    Meine erste Pilzsaison steht anscheinend kurz davor vorbei zu sein. Den Frost überstehen viele Pilze nicht, aber was geht noch?


    Die Maronen erschienen mir bereits gestern nach dem ersten richtigen Frost recht wabbelig. Aber Steinpilze und Flockis sollten durch ihre festere Konsistenz doch noch etwas länger durchhalten oder?


    Ist meine Saison jetzt vorbei oder hab ich noch irgendwelche Chancen, im Wald etwas (Essbares) zu finden?


    lg


    Jan-Arne


    PS: Essbar ist für mich das, an das ich mich herantraue / herantrauen würde: Röhrlinge, Parasol, Krause Glucke! :)

    Hallo zusammen,


    haben wir soeben endlich unsere ersten "Flockis" gefunden?


    Wenn ja, ist bei der Zubereitung irgendetwas zu beachten oder ist auch das rote Fleisch ganz normal nach dem Braten essbar?






    lg


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich habe gehört, dass der Safranschirmling genauso wie der Parasol ähnlich wie ein Schnitzel zubereitet werden kann.


    Doch besitzt der Safranschirmling ja auch ihm sehr nahe Verwandte, bei denen die eindeutige Unterscheidung schwierig erscheint (Gartensafranschirmling, Giftsafranschirmling).


    Gibt es eindeutige Unterscheidungsmerkmale, die nicht (wie Robustheit o. ä.) auf dem direkten relativen Vergleich beruhen, oder sollte man als Laie eher die Finger vom Safranschirmling lassen?


    Liebe Grüße,


    Jan-Arne

    Neben einem Haufen von Maronen, die wir heute im Wald erfolgreich sammeln konnten, fanden wir auch diesen Pilz.


    Er unterschied sich dadurch von den Maronen, dass er a) klebriger am Hut war, b) einen helleren Hut hatte und c) sich nicht bläulich, sondern eher dunkler gelblich bis leicht bräunlich verfärbte.


    Daher tippen wir auf einen uralten Goldröhrling, bei dem der von unserem Pilzbuch geforderte Ring am Stiel auf Grund seines Alters fehlte.




    Könnten wir richtig liegen? Wenn das auf Grund der schlechten Fotos nicht zu sagen ist, ist es auch okay. :)


    lg


    Jan-Arne

    Pfifferlinge (und zwar alle) haben keine Lamellen, sondern fest mit dem Hut verwachsene sog. "Leisten" - Deine Pilze haben (ablösbare) Lamellen. Das ist mal das wichtigste Merkmal. Am besten kuckst Du mal die Unterseite eines Pfifferlings genauer an.


    Das hilft mir sehr, ich schäme mich immernoch etwas dafür, dass ich da so daneben lag, aber ich bin ja hier, um zu lernen! :)


    Und ja, die Schnecke ist der eigentliche Hingucker des Ganzen, habe sie aber auch erst auf den Fotos entdeckt, muss ich zugeben. :P

    Alles klar, wir haben die Hüte 15 Minuten lang abgekocht und dann in der Pfanne mit Zwiebeln und Butter gebraten, aber irgendwie hatte das Ganze trotz guten Geruchs absolut keinen Geschmack.


    Würden Speck oder Eier vielleicht Abhilfe schaffen?