Beiträge von JanMen

    Hallo zusammen,


    wir waren heute wieder unterwegs und konnten ein paar Arten finden, die wir, falls möglich, gerne bestimmt hätten. :)


    1) Zunächst einmal der Zitterzahn (Pseudohydnum gelatinosum) ?




    2) Eventuell eine Variation der Nebelkappe (Lepista nebularis)? Roch recht pilzig, wobei ich den typischen Nebelkappengeruch leider noch nicht so ganz verinnerlicht habe. (Hutdurchmesser ~ 10 cm)





    3) (Hutdurchmesser ~ 10 cm)






    4) (Hutdurchmesser ~ 5 cm)





    5) (Hutdurchmesser bis ~ 5 cm)





    Danke für jeden möglichen Hinweis!


    lg,


    Jan-Arne

    und 2.: kann man die persönliche Verträglichkeit irgendwie ermitteln, ohne eventuell tagelang Probs mit dem Magen zu haben?


    Guten Morgen,


    ich würde behaupten, dass man nur durch Probieren sehen kann, ob man die Pilze verträgt. Ich persönlich lasse die Finger von allen Pilzen, bei denen von teils schweren Vergiftungen die Rede ist: Kahler Krempling + Nebelkappe werden von vielen gegessen, teilweise weil sie dies schon tun seit der Zeit, bevor deren Giftigkeit ermittelt wurde. Aber ich als Pilzunerfahrener werde in dem Zusammenhang nichts riskieren. Ist aber nur meine Meinung.


    Liebe Grüße und nun auf in den Tag! :)


    Jan-Arne

    Danke schön, wir haben mal den Ofen angeschmissen. Wird sich kaum lohnen, aber irgendwann müssen wir ja mal gucken, ob das mit dem Pilzetrocknen so funktioniert, wie wir uns das vorstellen.


    lg,


    Jan-Arne

    Guten Abend,


    wir waren gerade auf unserer ersten kurzen Herbstpilze-Suchtour und haben neben einigen wunderschönen und bunten "Glibber"-Pilzen (mal sehen, ob ich einige davon bestimmt bekomme) auch Judasohren gefunden.


    Und zwar auf einem morschen Stamm, vermutlich Buche. Und gesehen habe ich ihn auf Grund seiner Ähnlichkeit mit den Buchenblättern nur durch Zufall.


    Oder ist es etwa doch was anderes? Sicher bin ich mir bei noch nie vorher gefundenen Pilzen, trotz zig gesehener Fotos, fast nie! :rolleyes:






    Wenn es das "Ohr" sein sollte, wonach es zumindest sehr aussieht:
    Es besitzt ja bekanntlich keinen wirklichen Eigengeschmack.


    Kann man, ohne ein großes chinesischen Gericht zerzuzaubern, aber eventuell doch etwas darausmachen? Also mehr so testweise, um es mal "gegessen zu haben"? :D


    lg,


    Jan-Arne

    Am besten, du nimmst dir von deinem Pilzgang eine eindeutige Nebelkappe mit (die stehen doch jetzt überall!) und vergleichst beide direkt miteinander, nämlich im Geruch und der Fleisch-Konsistenz (beim Büschelrasling eher knorpelig zäh).


    Danke für Eure Hinweise. Ich nehme mir jedes Wort zu Herzen und bin für jeden noch so simplen Tipp dankbar! :)

    Ok, wenn du sagst, er hatte den typischen Geruch der Nebelkappe.....


    Kann man diesen Geruch irgendwie definieren oder muss man ihn erlebt haben? :)


    Edit:


    Dann riechst du irgendwann die tollsten Sachen bei Pilzen: Kirschbaumholz, billiges Parfum, getrocknetes Obst, überreife Gurken, ranzige Butter, Pommes Frites, Kernseife, Pastis, Radieschen, nasses Mehl, saure Drops, Marzipan...


    WELCHER PILZ RIECHT NACH POMMES, ICH MUSS IHN HABEN!!!

    Der fotographierte Pilz hatte einen Hutdurchmesser von etwa 10 (+ / - 2) cm.


    Gerochen hat er sehr angenehm pilzig.


    Ich bin gespannt, was herauskommt und biete (falls Klärungsbedarf da ist) an, morgen einen Pilz mit nach Hause zu nehmen und genauer "auseinanderzupflücken".

    Der auf dem Foto wächst wirklich ein bisschen zu büschelig für die Nebelkappe.
    Wird wohl Lyophyllum decastes (Büscheliger Rasling) sein.


    Hallo nochmal,


    Danke für die Bestimmung. Sowohl die Unterschiede, als auch das allgemeine Unterscheidungsmerkmal Sporenpulver, werde ich mir mal genauer ansehen.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo,


    ich will keinen neuen Thread aufmachen, aber da hier gerade über die Nebelkappen gesprochen wird, hab ich ein paar heute geschossene Fotos und würde mich gerne vergewissern, ob es die benannten Pilze sind. Habe bis jetzt keine eigenen Erfahrungen im "wahren Leben" mit ihnen gemacht.






    lg,


    Jan-Arne

    Guten Abend,


    das ist ein wirklich interessantes Thema und es ist schade, dass noch niemand geantwortet hat. Ich habe mich gestern durch den Thread zu den beliebtesten Speisepilzen als Rangliste durchgelesen und dieser Thread könnte als Ergänzung einen wirklich guten Einblick bieten.


    Ich kann mich selbst leider aus mangelnder Erfahrung [habe bis jetzt spontan gezählt etwa acht essbare Pilze gefunden (und 5 davon verzehrt), aber die Reduzierung auf eine "Saison" ist natürlich alles andere als aussagekräftig] nicht beteiligen, aber trotzdem möchte ich den Thread aktuell halten, damit diese Idee nicht einfach untergeht.


    lg,


    Jan-Arne

    Beim letzten könnte man vielleicht mal in Richtung Habichtspilz, Sarcodon Imbricatus ermitteln.


    Guten Abend nochmal,


    ich wusste, dass da was in meinem Hinterkopf war. Leider verfestigen sich Pilze meist erst dann im Gedächtnis, wenn man sie selbst einmal gefunden hat. Aber es ist immer schön, Ziele zu haben. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hello again,


    jetzt, wo ich die Experten hier beisammen habe: Ist das denn der Fleischrote Gallertbecher? Oder gar auch ein Buchen-Schlauchzitterling?


    Ich bin gerade sehr planlos und finde diese Art von Pilz noch schwieriger sicher zu bestimmen, als die "klassischen" Pilze mit Stiel und Hut.



    Danke schonmal und liebe Grüße,


    Jan-Arne

    einen so schuppigen Stiel wie auf dem letzten Bild hat kein Hallimasch .


    Hallo nochmal,


    danke für den Hinweis! Und schön, dass ich meine leider falsche Vermutung doch noch losgeworden bin. :)


    lg,


    Jan-Arne


    Edit:


    ich oute mich jetzt auch einmal,bei den besagten 3 Fotos kam mir auch der Gedanke.;)


    Juhuu, Zuspruch! Dann liege ich wenigstens nicht allein daneben! Nee Spaß, jetzt sind wir beide klüger. Wenn ich demnächst noch einem Hallimasch begegnen sollte, werde ich mir besonders den Stiel nochmal genauer ansehen. :)

    Ich weiß jetzt schon, dass ich komplett daneben liege, aber was spricht denn gegen einen uralten Hallimasch?


    Für mich sieht gerade der größere Pilz (die letzten drei Bilder) sehr danach aus und der Ort des Wachstums passt auch.


    Also, wieso liege ich daneben? :/ :D

    Hallo nochmal,


    alles klar, danke für die Info. Die Verwechslung wird mir nicht mehr passieren. Das Foto habe ich leider gelöscht, weil es völlig unscharf war. Meine Handykamera fotographiert leider nur dann scharf, wenn sie gute Laune hat, bzw. die Lichtverhältnisse in dem Moment optimal sind.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo,


    hab auch mal ein bisschen gegoogelt:



    Steinpilze: 3,1 Mikrogramm/100 Gramm
    Champignons: 1,9 Mikrogramm/100 Gramm


    (sagen sowohl http://www.focus.de/gesundheit…nsmitteln_aid_324214.html, als auch http://www.bildderfrau.de/erna…-lebensmittel-d28970.html) - haben aber bestimmt einer vom anderen abgeguckt!


    Sonnengetrocknete Austernpilze 900 µg/100g, wenn ganztägig gesonnt (wurde 2-mal geschrieben, war also kein Tippfehler, erscheint aber unglaublich viel) - Link: http://www.drschwarz.eu/index.php?page=16


    Steinpilze, Champignons, Shiitake oder Rotkappen sollen vom Vitamin-D-Gehalt etwa im gleichen Bereich liegen (http://www.ihr-wellness-magazi…mittel-mit-vitamin-d.html)


    Ein Erwachsener benötigt etwa 20 Mikrogramm Vitamin D täglich.


    Das war das, was ich spontan finden konnte, auch wenn es irgendwie nicht ganz zufriedenstellend ist.


    lg,


    Jan-Arne

    Hi Safran,


    das ist kein Problem, ich bin Anfänger und stehe dazu.


    Zunächst kam ich wegen der Farbe darauf, dass es dieser Pilz sein könnte.


    Anschließend fiel mir ein, gestern gelesen zu haben, dass der Grünspanträuschling im Spätherbst vorkommt, d.h. (nach meinem Fund vor einer Woche) genau in die Saison passt. Ein weiteres Indiz, aber natürlich kein Beweis.


    Ich dachte darüberhinaus, dass "mein" Träuschling in einem früheren Stadium war. Ich weiß natürlich nicht, ob sich die Ränder älterer Träuschlinge nach oben biegen, hielt dies aber für möglich.


    Letztlich war es das erste Bild (die Aufnahme von oben), die meiner (nicht hier hereingestellten) Aufnahme der Pilze von oben bis auf's Genaueste ähnelte.


    Daher mein Fehlschluss, der natürlich nur unter Vorbehalt zu sehen war, was ich ja auch ausdrücklich gekennzeichnet habe. Das ist meine Art, mich der großen Welt der Pilze zu nähern und wenn ich lediglich später die richtige Art gelesen und mich nicht in irgendeiner Form eingeschaltet hätte, wäre die Bestimmung sehr wahrscheinlich nächste Woche schon vergessen.


    Du musst dich nicht dafür entschuldigen, dass du so direkt fragst. :)


    lg,


    Jan-Arne

    Danke euch,


    ich meinte mit "müssten größer sein" den unmittelbaren Vergleich mit dem Träuschling und nicht die Darstellung auf dem Bild. Genau deshalb habe ich ja gesagt, dass es gut wäre, die Größe (Hutdurchmesser) des von Luardess vorgestellten Pilzes zu kennen.

    Guten Morgen Beorn,


    dafür wäre es gut, die Größe zu wissen oder?


    Müssten Reizker nicht normalerweise etwas größer sein und die Träuschlinge einen Hutdurchmesser von etwa 5 cm haben?


    Oder sind meine gefundenen Pilze gar nicht die von Luardess gefundenen Pilze, weil sie sich nicht nach oben biegen?


    Und was kann uns der Stiel für eine Auskunft geben? :)



    lg,


    Jan-Arne