Beiträge von JanMen

    Hallo Beorn,


    beim Muschelseitling bin ich mir zu 90 - 95% sicher. Hab sie aber gerade schweren Herzens entsorgt, obwohl ich sie gerne, mehr um sie mal gegessen zu haben, in die Pfanne gehauen hätte. Aber Sicherheit geht vor!


    Nochmal zu meinem vermuteten Samtfußrübling. Überzeugt dich der samtene Fuß nicht? Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, wie ein Fuß samtener aussehen kann! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo,


    die Welt der Schlauchpilze ist groß und undurchsichtig. Ich wollte erst auf den Buchen-Schlauchzitterling verweisen, hab dann aber die "Eiche" in deiner Fragestellung gesehen. Ich bin gespannt, was herauskommt, denn genau die gleiche Art hab ich auch schon des Öfteren abgelichtet.


    lg,


    Jan-Arne


    Edit: Vergleich trotzdem mal mit dem Buchen-Schlauchzitterling (Ascotremella faginea). Er kommt wohl nur vorwiegend, aber nicht ausschließlich an Buchen vor.


    Tja.


    Ich dreh's mal um: Warum sollte der Hutrand nicht passen? Weil er runterhängt? Ich denke, bei so einem Riesenpilz darf der Hutrand schon mal der Schwerkraft folgen. ;)


    VG, Beorn.


    Da hast du allerdings auch wieder recht. Ich habe bis jetzt zwar auch schon immens große Hallimasch-Exemplare gesehen, aber die haben alle noch "gekämpft" und standen im 90 °-Winkel. Aber dieser Pilz ist nochmal ein Stück größer gewesen.


    Dann werfe ich den mal nicht mit dem Thread-Pilz in einen Topf und nehme ihn als riesigen Hallimasch hin.


    Danke und liebe Grüße,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich bin mir recht sicher, Gelbstielige Muschelseitlinge gefunden zu haben. Ich hatte im Hinterkopf, dass man sie wohl essen könnte, jetzt hab ich aber Gegenteiliges gelesen, dahingehend, dass sie a) eventuell scheußlich schmecken und b) eventuell krebserregend sind. Was ist der neueste Stand der Forschung?:





    Außerdem habe ich noch ein paar Pilze gefunden, die ich auf Grund des Stiels als Samtfußrüblinge identifizieren würde. Allerdings kenne ich mich mit Stockschwämmchen, Gifthäublingen, usw. nicht aus und deshalb bleibt das lediglich als Theorie von mir stehen. Könnten es dennoch welche sein? :)





    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich habe gerade einen Pilz im Wald gefunden, der dem Gezeigten sehr ähnlich sah und auch von den Dimensionen her diesem etwa gleichkommt. Hab ich es richtig verstanden, dass der Pilz letztlich nicht sicher bestimmt werden könnte? :)




    Sollte dies der Fall sein, so möchte ich wenigstens als optische Ergänzung des Ganzen diesen Pilz in den Thread bringen. Oder ist es letztlich gar nicht der Gleiche?


    lg,


    Jan-Arne

    Ein grausam schlechtes, 5-Minuten-Gedicht, aber ich poste es trotzdem :P


    Das Pilzgericht


    Er wußt–˜ nicht, wieso
    Und er wußt–˜ nicht, warum,
    doch plötzlich stand Bovist,
    im Pilzgericht rum.


    Er fühlt–˜ keine Schuld,
    er hatte nichts getan,
    doch die Pilzbürokratie
    hatte ihren eigenen Wahn.


    So wurde er angeklagt,
    geführt vor den Riesent-richter,
    überall schockierte Blicke
    und taube Gesichter.


    Die Anklageschrift,
    verlesen von Herrn Pilz vom Stein,
    sprach von Mord und von Gift,
    da wurd der Bovist ganz klein.


    –žIch wollte doch nicht,
    es tut mir auch Leid
    die Menschen, die dachten,
    ich wär–˜ ne Mahlzeit–œ.


    Doch nichts war zu machen,
    das Pilzgesetz sagte,
    dass jeder, der vergiftete,
    sich zu weit heraus wagte.


    So kam er,
    das tat vielen Leid,
    in den großen, dunklen Gefängniswald.


    Und noch heute hört man dort sein schluchzen und weinen,
    und trotz aller Neugier traut man sich nicht rein,
    denn man weiß, dass der Bovist die Leute vergiftet,
    und statt Geschmack nur Schmerzen stiftet.

    Die genaue Bezeichung zu deutsch und hinsichtlich des wissenschaftlichen Terminis wäre schon Nebelkappe ( Clitocybe nebularis), also nicht alias.....
    Ich sehe auch, von dem was machbar ist, die Nebelkappe.
    Nebelgrauer Trichterling war die frühere Bezeichnung.


    Ist nicht Nebelgrauer Trichterling immer noch als Begriff aktuell, vorallem wenn man den artenfamiliären Zusammenhang miterwähnen möchte? Ich lese hier im Forum bei Bestimmungen zumindest beides zu gleichen Teilen. :)

    Ich kam nach unten und da waren sie schon im Ofen. Immer noch keinen wirklichen Geschmack und ob sie im Essen viel ausmachen, möchte ich bezweifeln. Sammeln werde ich sie wohl nicht mehr, esseidenn ich habe was falsch gemacht. :)

    Guten Abend,


    um einmal zum Hallimasch zu kommen: Unverträglich ist er nur dann, wenn er nicht abgekocht ist. Wenn man ihn vor dem Verzehr 10 - 15 Minuten gart, werden die Gifte aus dem Pilz genommen, die manche Leute eben nicht vertragen und er ist essbar. Allerdings meiner Meinung nach nicht sehr nahrhaft, vielleicht mit Speck.


    Ich habe letztens eine Liste gesehen, auf welcher die Pilze aufgelistet wurden, die am häufigsten für Pilzvergiftungen sorgen. Der Hallimasch war auf Rang 4, doch ist davon auszugehen, dass die Unwissenheit des gemeinen Volkes in Bezug auf das Abkochen dafür verantwortlich zu machen ist.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo und willkommen,


    sieht von oben wirklich sehr nach dem Nebelgrauen Trichterling, alias Nebelkappe, aus. Wurde früher verspeist, soll aber nach neueren Erkenntnissen giftig sein.


    Ein Foto von unten (Stiel + Lamellen) wäre für eine sicherere Bestimmung sicherlich gut.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    danke erst einmal für die Bestimmung!


    Ich weiß, dass man wieder ein paar Angaben fehlten, freue mich aber, dass trotzdem etwas erkannt werden konnte.


    Der falsche Pfifferling liegt, nach dem ich mir jetzt noch einmal Bilder angesehen habe, ja auf der Hand. Ich habe leider zu lang alle so ähnlich aussehenden Pilze als falsche Pfifferlinge bezeichnet, sodass ich letztlich keinen mehr für den eigentlichen falschen Pfifferling hielt. Dass es jetzt doch einer ist, wäscht mir vielleicht mal den Kopf und lässt mich da besser durchblicken.


    Das mit dem Riechen, z.b. von der Nebelkappe ist auch immer so eine Sache. Ich finde das immer sehr schwer nachzuvollziehen und man braucht wohl auch etwas Zeit um wirkliche Unterschiede im Geruch der Pilze zu verinnerlichen.


    Der Rehbraune Dachpilz scheint es zu sein, auch wenn dieser nicht unmittelbar auf Holz wuchs, eventuell war aber einfach Holz unter der Erde, wie man es vom Hallimasch teilweise kennt.


    Danke nochmal für die Hinweise! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    wir waren heute wieder unterwegs und konnten ein paar Arten finden, die wir, falls möglich, gerne bestimmt hätten. :)


    1) Zunächst einmal der Zitterzahn (Pseudohydnum gelatinosum) ?




    2) Eventuell eine Variation der Nebelkappe (Lepista nebularis)? Roch recht pilzig, wobei ich den typischen Nebelkappengeruch leider noch nicht so ganz verinnerlicht habe. (Hutdurchmesser ~ 10 cm)





    3) (Hutdurchmesser ~ 10 cm)






    4) (Hutdurchmesser ~ 5 cm)





    5) (Hutdurchmesser bis ~ 5 cm)





    Danke für jeden möglichen Hinweis!


    lg,


    Jan-Arne

    und 2.: kann man die persönliche Verträglichkeit irgendwie ermitteln, ohne eventuell tagelang Probs mit dem Magen zu haben?


    Guten Morgen,


    ich würde behaupten, dass man nur durch Probieren sehen kann, ob man die Pilze verträgt. Ich persönlich lasse die Finger von allen Pilzen, bei denen von teils schweren Vergiftungen die Rede ist: Kahler Krempling + Nebelkappe werden von vielen gegessen, teilweise weil sie dies schon tun seit der Zeit, bevor deren Giftigkeit ermittelt wurde. Aber ich als Pilzunerfahrener werde in dem Zusammenhang nichts riskieren. Ist aber nur meine Meinung.


    Liebe Grüße und nun auf in den Tag! :)


    Jan-Arne

    Danke schön, wir haben mal den Ofen angeschmissen. Wird sich kaum lohnen, aber irgendwann müssen wir ja mal gucken, ob das mit dem Pilzetrocknen so funktioniert, wie wir uns das vorstellen.


    lg,


    Jan-Arne

    Guten Abend,


    wir waren gerade auf unserer ersten kurzen Herbstpilze-Suchtour und haben neben einigen wunderschönen und bunten "Glibber"-Pilzen (mal sehen, ob ich einige davon bestimmt bekomme) auch Judasohren gefunden.


    Und zwar auf einem morschen Stamm, vermutlich Buche. Und gesehen habe ich ihn auf Grund seiner Ähnlichkeit mit den Buchenblättern nur durch Zufall.


    Oder ist es etwa doch was anderes? Sicher bin ich mir bei noch nie vorher gefundenen Pilzen, trotz zig gesehener Fotos, fast nie! :rolleyes:






    Wenn es das "Ohr" sein sollte, wonach es zumindest sehr aussieht:
    Es besitzt ja bekanntlich keinen wirklichen Eigengeschmack.


    Kann man, ohne ein großes chinesischen Gericht zerzuzaubern, aber eventuell doch etwas darausmachen? Also mehr so testweise, um es mal "gegessen zu haben"? :D


    lg,


    Jan-Arne

    Am besten, du nimmst dir von deinem Pilzgang eine eindeutige Nebelkappe mit (die stehen doch jetzt überall!) und vergleichst beide direkt miteinander, nämlich im Geruch und der Fleisch-Konsistenz (beim Büschelrasling eher knorpelig zäh).


    Danke für Eure Hinweise. Ich nehme mir jedes Wort zu Herzen und bin für jeden noch so simplen Tipp dankbar! :)

    Ok, wenn du sagst, er hatte den typischen Geruch der Nebelkappe.....


    Kann man diesen Geruch irgendwie definieren oder muss man ihn erlebt haben? :)


    Edit:


    Dann riechst du irgendwann die tollsten Sachen bei Pilzen: Kirschbaumholz, billiges Parfum, getrocknetes Obst, überreife Gurken, ranzige Butter, Pommes Frites, Kernseife, Pastis, Radieschen, nasses Mehl, saure Drops, Marzipan...


    WELCHER PILZ RIECHT NACH POMMES, ICH MUSS IHN HABEN!!!

    Der fotographierte Pilz hatte einen Hutdurchmesser von etwa 10 (+ / - 2) cm.


    Gerochen hat er sehr angenehm pilzig.


    Ich bin gespannt, was herauskommt und biete (falls Klärungsbedarf da ist) an, morgen einen Pilz mit nach Hause zu nehmen und genauer "auseinanderzupflücken".

    Der auf dem Foto wächst wirklich ein bisschen zu büschelig für die Nebelkappe.
    Wird wohl Lyophyllum decastes (Büscheliger Rasling) sein.


    Hallo nochmal,


    Danke für die Bestimmung. Sowohl die Unterschiede, als auch das allgemeine Unterscheidungsmerkmal Sporenpulver, werde ich mir mal genauer ansehen.


    lg,


    Jan-Arne