Beiträge von JanMen

    Hallo Jürgen,


    den ersten Pilz kannst du mal mit dem Fleischroten Gallertbecher
    (Ascocoryne sarcoides) vergleichen. In einem jungen Stadium scheint er diese "Lappenform" zu haben bevor er sich zu größeren Konstrukten entwickelt.


    lg,


    Jan-Arne

    Willkommen im Forum,


    bei mir hat der Besuch einer Veranstaltung der ansässigen Familienbildungsstätte zum Thema "Einmaleins der Pilze" als Startschub gewirkt.


    Ich habe dort ein wenig über Röhrlinge und Lamellenpilze als Unterscheidung und besonders im Hinblick auf ihre Dienlichkeit in der Küche gelernt. Als Einstieg war es super und danach traute ich mich, gemeinsam mit meiner Mutter, auch mal selbst loszuziehen und erstmals wirklich Pilze (besonders Röhrlinge, da leicht zu unterscheiden und größtenteils essbar) zu suchen. ´


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Uwe,


    die Ähnlichkeit mit dem Judasohr, zumindest auf den Fotos, ist wirklich verblüffend, wenn man bedenkt, wie groß die Bandbreite an Pilzen eigentlich ist. Glückwunsch zum Fund und danke für die Bilder! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Guten Abend nochmal,


    ich habe mir diesen Thread angesehen (http://www.pilzforum.eu/board/thema-samtfussruebling--15993) und dabei bemerkt, dass die Füße nicht immer so aussehen müssen, wie auf dem Foto oben.


    Im Vergleich zu den in dem Thread vorgestellten Samtfußrüblingen war der Stiel nämlich recht ähnlich und deshalb hielt ich es für möglich.


    Das Substrat, tja. Dass der Muschelseitling an einer toten Birke war, ist mit Blick auf seine Bestimmung nicht unbedingt notwendig, glaube ich. Und den Baumstumpf, auf welchem der andere Pilz war, konnte ich leider nicht mehr artentechnisch identifizieren.


    Danke nochmal, auch für die kritischen Stimmen, liebe Grüße und gute Nacht,


    Jan-Arne


    Uiii, klingt gar nicht mal so verkehrt. Aber das hier wirst du ja sowieso nie lesen, weil du dich ins Loch verkrochen hast :(


    Trichterling als Gattung würde ich eher nicht sagen, weil, zumindest nach Fotos, keiner zu dem vom Beorn hereingestellten Foto passt, esseidenn natürlich es ist eine der vielen vielen Variationen der Nebelkappe :P


    Und sollte es tatsächlich der Samtfußkrempling sein: WIE FIES IST ES, DEN FUß NICHT ZU ZEIGEN? :D:D:D


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo Beorn,


    beim Muschelseitling bin ich mir zu 90 - 95% sicher. Hab sie aber gerade schweren Herzens entsorgt, obwohl ich sie gerne, mehr um sie mal gegessen zu haben, in die Pfanne gehauen hätte. Aber Sicherheit geht vor!


    Nochmal zu meinem vermuteten Samtfußrübling. Überzeugt dich der samtene Fuß nicht? Ich persönlich kann mir nicht vorstellen, wie ein Fuß samtener aussehen kann! :)


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo,


    die Welt der Schlauchpilze ist groß und undurchsichtig. Ich wollte erst auf den Buchen-Schlauchzitterling verweisen, hab dann aber die "Eiche" in deiner Fragestellung gesehen. Ich bin gespannt, was herauskommt, denn genau die gleiche Art hab ich auch schon des Öfteren abgelichtet.


    lg,


    Jan-Arne


    Edit: Vergleich trotzdem mal mit dem Buchen-Schlauchzitterling (Ascotremella faginea). Er kommt wohl nur vorwiegend, aber nicht ausschließlich an Buchen vor.


    Tja.


    Ich dreh's mal um: Warum sollte der Hutrand nicht passen? Weil er runterhängt? Ich denke, bei so einem Riesenpilz darf der Hutrand schon mal der Schwerkraft folgen. ;)


    VG, Beorn.


    Da hast du allerdings auch wieder recht. Ich habe bis jetzt zwar auch schon immens große Hallimasch-Exemplare gesehen, aber die haben alle noch "gekämpft" und standen im 90 °-Winkel. Aber dieser Pilz ist nochmal ein Stück größer gewesen.


    Dann werfe ich den mal nicht mit dem Thread-Pilz in einen Topf und nehme ihn als riesigen Hallimasch hin.


    Danke und liebe Grüße,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich bin mir recht sicher, Gelbstielige Muschelseitlinge gefunden zu haben. Ich hatte im Hinterkopf, dass man sie wohl essen könnte, jetzt hab ich aber Gegenteiliges gelesen, dahingehend, dass sie a) eventuell scheußlich schmecken und b) eventuell krebserregend sind. Was ist der neueste Stand der Forschung?:





    Außerdem habe ich noch ein paar Pilze gefunden, die ich auf Grund des Stiels als Samtfußrüblinge identifizieren würde. Allerdings kenne ich mich mit Stockschwämmchen, Gifthäublingen, usw. nicht aus und deshalb bleibt das lediglich als Theorie von mir stehen. Könnten es dennoch welche sein? :)





    Liebe Grüße und ein schönes Wochenende,


    Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    ich habe gerade einen Pilz im Wald gefunden, der dem Gezeigten sehr ähnlich sah und auch von den Dimensionen her diesem etwa gleichkommt. Hab ich es richtig verstanden, dass der Pilz letztlich nicht sicher bestimmt werden könnte? :)




    Sollte dies der Fall sein, so möchte ich wenigstens als optische Ergänzung des Ganzen diesen Pilz in den Thread bringen. Oder ist es letztlich gar nicht der Gleiche?


    lg,


    Jan-Arne

    Ein grausam schlechtes, 5-Minuten-Gedicht, aber ich poste es trotzdem :P


    Das Pilzgericht


    Er wußt–˜ nicht, wieso
    Und er wußt–˜ nicht, warum,
    doch plötzlich stand Bovist,
    im Pilzgericht rum.


    Er fühlt–˜ keine Schuld,
    er hatte nichts getan,
    doch die Pilzbürokratie
    hatte ihren eigenen Wahn.


    So wurde er angeklagt,
    geführt vor den Riesent-richter,
    überall schockierte Blicke
    und taube Gesichter.


    Die Anklageschrift,
    verlesen von Herrn Pilz vom Stein,
    sprach von Mord und von Gift,
    da wurd der Bovist ganz klein.


    –žIch wollte doch nicht,
    es tut mir auch Leid
    die Menschen, die dachten,
    ich wär–˜ ne Mahlzeit–œ.


    Doch nichts war zu machen,
    das Pilzgesetz sagte,
    dass jeder, der vergiftete,
    sich zu weit heraus wagte.


    So kam er,
    das tat vielen Leid,
    in den großen, dunklen Gefängniswald.


    Und noch heute hört man dort sein schluchzen und weinen,
    und trotz aller Neugier traut man sich nicht rein,
    denn man weiß, dass der Bovist die Leute vergiftet,
    und statt Geschmack nur Schmerzen stiftet.

    Die genaue Bezeichung zu deutsch und hinsichtlich des wissenschaftlichen Terminis wäre schon Nebelkappe ( Clitocybe nebularis), also nicht alias.....
    Ich sehe auch, von dem was machbar ist, die Nebelkappe.
    Nebelgrauer Trichterling war die frühere Bezeichnung.


    Ist nicht Nebelgrauer Trichterling immer noch als Begriff aktuell, vorallem wenn man den artenfamiliären Zusammenhang miterwähnen möchte? Ich lese hier im Forum bei Bestimmungen zumindest beides zu gleichen Teilen. :)

    Ich kam nach unten und da waren sie schon im Ofen. Immer noch keinen wirklichen Geschmack und ob sie im Essen viel ausmachen, möchte ich bezweifeln. Sammeln werde ich sie wohl nicht mehr, esseidenn ich habe was falsch gemacht. :)

    Guten Abend,


    um einmal zum Hallimasch zu kommen: Unverträglich ist er nur dann, wenn er nicht abgekocht ist. Wenn man ihn vor dem Verzehr 10 - 15 Minuten gart, werden die Gifte aus dem Pilz genommen, die manche Leute eben nicht vertragen und er ist essbar. Allerdings meiner Meinung nach nicht sehr nahrhaft, vielleicht mit Speck.


    Ich habe letztens eine Liste gesehen, auf welcher die Pilze aufgelistet wurden, die am häufigsten für Pilzvergiftungen sorgen. Der Hallimasch war auf Rang 4, doch ist davon auszugehen, dass die Unwissenheit des gemeinen Volkes in Bezug auf das Abkochen dafür verantwortlich zu machen ist.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo und willkommen,


    sieht von oben wirklich sehr nach dem Nebelgrauen Trichterling, alias Nebelkappe, aus. Wurde früher verspeist, soll aber nach neueren Erkenntnissen giftig sein.


    Ein Foto von unten (Stiel + Lamellen) wäre für eine sicherere Bestimmung sicherlich gut.


    lg,


    Jan-Arne

    Hallo nochmal,


    danke erst einmal für die Bestimmung!


    Ich weiß, dass man wieder ein paar Angaben fehlten, freue mich aber, dass trotzdem etwas erkannt werden konnte.


    Der falsche Pfifferling liegt, nach dem ich mir jetzt noch einmal Bilder angesehen habe, ja auf der Hand. Ich habe leider zu lang alle so ähnlich aussehenden Pilze als falsche Pfifferlinge bezeichnet, sodass ich letztlich keinen mehr für den eigentlichen falschen Pfifferling hielt. Dass es jetzt doch einer ist, wäscht mir vielleicht mal den Kopf und lässt mich da besser durchblicken.


    Das mit dem Riechen, z.b. von der Nebelkappe ist auch immer so eine Sache. Ich finde das immer sehr schwer nachzuvollziehen und man braucht wohl auch etwas Zeit um wirkliche Unterschiede im Geruch der Pilze zu verinnerlichen.


    Der Rehbraune Dachpilz scheint es zu sein, auch wenn dieser nicht unmittelbar auf Holz wuchs, eventuell war aber einfach Holz unter der Erde, wie man es vom Hallimasch teilweise kennt.


    Danke nochmal für die Hinweise! :)


    lg,


    Jan-Arne