Beiträge von JanMen


    Hi!


    Den Stiel habe ich gar nicht gesehen - mal wieder zu schnell geguckt. Dennoch: Das scheint eine Gelbe Lohblüte auf einem anderen Pilz oder einem dünnen Ästchen zu sein. Anders kann ich mir das Aussehen nicht erklären.


    LG, Jan-Arne
    [hr]


    Und ja bei Bild 9 ist ,wie Tom richtig sagt, ein zerknabberter Röhrling mit einem Schimmelpilz überzogen. Sorry für die Qualität meiner Kamera. :P


    Hi Alex,


    den Röhrling nehme ich dir nicht ab. Einen so dünnen Stiel hat kein Röhrling. Das ist eher ein Helmling o. Ä. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi Alex,


    meine Tipps:


    1) Stimmt
    2) Stimmt
    3) Ramaria ohne Mikroskop = schwierig
    4) Grünblauer Träuschling oder Grünspan-Träuschling. Zur genauen Unterscheidung siehe hier: http://www.pilzforum.eu/board/…ffen?pid=192255#pid192255 (Begründung: einzigartiges [zweizigartiges] Aussehen)
    5) Dreifarbige Tramete (Begründung: Typisches Aussehen der Oberseite + lamelloide Fruchtschicht)
    6) + 7) Goldgelber Zitterling (Begründung: Gelber Gallertpilz, der auf Zystidenrindenpilzen parasitiert, die ich meine auf Bild 2 erkennen zu können)
    8) Schichtpilz, vielleicht Samtiger Schichtpilz (Begründung: Glatte Unterseite, Wachstum an Holz)
    9) Gelbe Lohblüte (Begründung: Typisches Aussehen dieses Schleimpilzes)
    10) Grünblättriger Schwefelkopf (Begründung: Wuchs auf Holz, im Ansatz erkennbarer Grünton in den Lamellen)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    Austernseitlinge sind das, wie schon gesagt wurde, sicher nicht. Wuchsen sie denn definitiv auf Holz oder auf dem Boden? Wir können weiter versuchen, den Pilz trotz schlechter Fotos zu identifizieren, aber (!): Sobald erste Vergiftungserscheinungen auftauchen sollten, sucht auf jeden Fall einen Arzt auf.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Der Orangerote Graustiel-Täubling (Russula decolorans) und der Gelbe Graustieltäubling (Russula claroflava) sind zwei verschiedene Arten. Dass sie wirklich zu den einfachsten Täublingen gehören, was die Bestimmung angeht, wage ich zu bezweifeln. Da sind z. B. der Dickblättrige Schwarztäubling (Russula nigricans) und noch andere viel leichter zu erkennen.


    Was die Schärfe angeht. Bei der Bestimmung mit der Täublingsregel läuft man keine Gefahr, einen Giftpilz zu erwischen. Ursprünglich kannte ich die Regel auch so: "Was mild oder leicht scharf ist, ist essbar - was scharf ist, giftverdächtig". Die Erfahrung mit dem Ockergelben Täubling, der uns die Pilzpfanne versaute, hat mich gelehrt, dass es nicht unbedingt wahr ist. So gelten Ockergelber Täubling und Gelber Graustiel-Täubling (je nach Quelle) nur als bedingt essbar und höchstens für Mischgerichte geeignet.


    Was nun das Problem ist, ist nicht, dass leicht scharfe Täublinge in der Pfanne leicht scharf schmecken, aber essbar sind. Die Schärfe ist in dem Fall eher ein Zeichen dafür, dass der Pilz gebraten einfach nicht schmeckt. Der Ockergelbe Täubling (teils mild, teils leicht scharf) schmeckt undefinierbar muffig und taugte in unserem Fall nur noch für die Tonne.


    Kurz: Die Täublingsregel stimmt, was mögliche Vergiftungen angeht - "Essbarkeit" ist in dem Fall aber ein weit gefasster Begriff und so sollte man trotzdem versuchen, die Art zu erkennen und sich über ihren Speisewert informieren. :thumbup:


    Weitere Meinungen (speziell zum Ockergelben Täubling) würden mich interessieren!


    LG, Jan-Arne

    P.S.: Täusche ich mich oder sind Täublinge nicht gerade die leichteste Gattung um eine Art zu bestimmen?


    Hi!


    Das stimmt leider. In Mitteleuropa gibt es um die 160 Arten und im Habitus sind nun mal sehr viele sehr ähnlich. Diese Liste hier finde ich sehr gut, denn dort findet man die etwas häufigeren Arten.


    Zur Täublingsbestimmung wichtig sind der Geschmack (Den hast du ja beschrieben), die Sporenpulverfarbe (unzwar der genaue Farbton, der sich oft nur ganz leicht von anderen unterscheidet. Da gibt es eine Skala für, die z. B. letztens irgendwann im Tintling gezeigt wurde) und nicht zuletzt Chemikalien. Ich habe mir vor kurzem Eisensulfat, Guajak und Phenol über das Internet gekauft. Damit kann man die Vermutung oft bestätigen, bzw. selten auch eine Richtung aufgezeigt bekommen. Dennoch: Keine leichte Gattung und deshalb hat sich bisher wohl auch noch niemand gemeldet. Hier blicken nur eine handvoll Mitglieder dort etwas besser durch. ;)


    Mein bescheidener Versuch:


    4 (und eventuell auch 2) könntest du mal mit dem Stachelbeer-Täubling (Russula queletii) vergleichen


    5 geht wohl in Richtung Ockergelber Täubling (R. ochroleuca) oder Gelber Graustieltäubling (R. claroflava). Ersterer wäre einer der seltenen Fälle, bei der die Täublingsregel (alle milden sind essbar) mit Einschränkungen gilt, denn essbar ist er zwar (bzw. zumindest ungiftig), aber er schmeckt (gerade wenn mild ganz leicht scharf) sehr bescheiden. Wir sammeln ihn auf jeden Fall nicht als Speisepilz.


    6 würde ich m. E. für einen Buchen-Spei-Täubling (Russula nobilis) halten.


    Vielleicht sieht ja Karl W den Thread noch. Nach seinen tollen Russula-Threads weiß ich, dass er sich sehr gut in der Gattung auskennt. Die Frage ist halt dennoch, was über Bilder möglich ist.


    Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Hilfestellungen geben, gerade dazu, was bei der Täublingsbestimmung wichtig ist. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Karl!


    Wahnsinnsbilder einer wirklich tollen Pilzart. Die kannte ich noch nicht, würde mich aber sicherlich freuen, die irgendwann einmal finden zu dürfen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo kahey!


    Die Einreichungsfrist für den diesmonatigen Fotowettbewerb ist leider bereits beendet. Wenn du teilnehmen möchtest, hast du im Monat Oktober eine erneute Chance. Lies dir bitte zunächst die Regeln zum Ablauf des Fotowettbewerbs im ersten Beitrag dieses Threads durch. Den Link zum Fotowettbewerb im Monat Oktober findest du hier.


    LG, Jan-Arne

    30 eingereichte Bilder. Klasse!


    Bild 1



    Bild 2



    Bild 3



    Bild 4



    Bild 5



    Bild 6



    Bild 7



    Bild 8



    Bild 9



    Bild 10



    Bild 11



    Bild 12



    Bild 13



    Bild 14



    Bild 15



    Bild 16



    Bild 17



    Bild 18



    Bild 19



    Bild 20



    Bild 21



    Bild 22



    Bild 23



    Bild 24



    Bild 25



    Bild 26



    Bild 27



    Bild 28



    Bild 29



    Bild 30



    Die Jury zieht sich bis zum 01. Oktober zur Beratung zurück! :thumbup:

    Hallo!


    Danke für die Meldungen!


    Schleimig war er absolut nicht, ich erinnere mich an entfernt an etwas Wachsähnliches. Kann mich aber irren. Den Geruch konnten wir zu dritt lange nicht einordnen. Irgendwie ungewöhnlich, irgendwie süßlich, letztlich aber am ehesten chemisch. Mit dem "Honig-Wissen" hätte ich jetzt noch einmal riechen müssen. Leider ist der Pilz bereits nach einem Tag auf dem Sporenpulverpapier geschimmelt - direkt entsorgt! Ich halte den Kandidaten auf jeden Fall nicht für unmöglich.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    rote Milchlinge sind nicht so einfach.


    Nummer 3 ist wohl der Spitzschuppige Stachelschirmling und


    Nummer 4 sieht sehr nach einem Pantherpilz aus. Der geriefte Hutrand, der Habitus an sich (dünner, flacher Hut) sowie die ungeriefte Manschette sprechen dafür. Das Söckchen passt auch dazu.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Mario: Risspilz passt nicht ganz. Einerseits ist der Pilz vom Habitus her zu stabil für einen Risspilz. Das kommt auf den Bildern vielleicht nicht herüber. Und man denkt vielleicht durch die Riefung optisch an einen Risspilz, allerdings ist da ja nicht der Hut aufgerissen, sondern die Riefung gehört zum Hut dazu.


    Karl: An Cortinarius dachte ich auch am ehesten. Schwierige Gattung. Dein Tipp ist super. Die Farben passen gut, die Schleierreste am Stiel scheinen im Alter gänzlich zu fehlen und auch die Riefung ist vorhanden - allerdings im Normalfall (nach Vergleichsbildern im Internet) nicht ganz so stark. Auf jeden Fall ist das die richtige Richtung und der Tipp könnte stimmen. Allerdings weiß ich nicht, ob man es bei dieser Gattung und in diesem Fall definitiv festlegen kann.


    LG, Jan-Arne

    ..., denn bei dem hier komme ich irgendwie absolut nicht weiter.


    - Größe der Fruchtkörper: Hutdurchmesser bis 6 cm, Stiellänge bis 12 cm


    - Hut: deutlich geriefter, bräunlicher Hut. An Rändern heller.


    - Fruchtschicht: relativ breite Lamellen, ausgebuchtet angewachsen


    - Stiel: hellgrau, feine bräunliche Schuppen


    - Verfärbungen: keine erkennbaren


    - Geruch: unangenehm, chemisch


    - Geschmack: /


    - Begleitbäume, Substrat: ein oder mehrere Exemplare gefunden an 2 Stellen im Mischwald mit hauptsächlich Buchen in direkter Nähe


    - Funddatum: 17.09.2014


    - Fundort: Bei Iserlohn im Sauerland, ca. 300 Meter über NN


    - Sporenpulver: bräunlich, rotbräunlich


    Ein Schnittbild habe ich leider vergessen. :(







    Für jeden Hinweis bin ich dankbar!


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Bei der Vielzahl der hier gezeigten Bilder könnte es (abgesehen von sehr seltenen Funden oder sehr eindrücklichen Bildern) als unwahrscheinlich gelten, dass Bilder wiedererkannt werden. Im besten Fall wurden die Bilder natürlich noch nicht gezeigt, damit die Jury ohne Beeinflussung abstimmen kann.


    Problematisch wird es gerade dann, wenn man schon von mehreren Ecken positive Rückmeldung zu diesem Bild bekommen hat. Dann weiß man, dass es von mehreren als sehr schön angesehen wird, und fühlt sich in seiner Bildwahl für den Fotowettbewerb bestärkt.


    Wir könnten das Ganze ruhig mal ausführlicher diskutieren, weil es eine durchaus wichtige und interessante Frage ist. An sich würde ich die Frage allerdings erst einmal verneinen - mit dem Gedanken: Wer ein schönes Bild machen kann, der kann mit gleicher Ausrüstung und gleichem Wissen bezüglich Fotografie auch weitere schöne Bilder machen. :)


    LG, Jan-Arne


    Hallo,


    an Phaeolus schweinitzii glaube ich hier nicht. Für mich sieht dieser Pilz aus wie die seltene Thelephora atrocitrina. An einen Exsikkat wäre ich sehr interessiert, da ich sie erst einmal in Deutschland gefunden habe.


    Beste Grüße
    Frank


    Krass!


    Falls der Threadstarter (gustavson) das einrichten könnte, wäre das toll! Ein wichtiger Beitrag zur Wissenschaft quasi!


    LG, Jan-Arne


    Wahhh, diese Multitaskingunfähigkeit!


    *Eindeutig erkennbare Leisten, also Trompetenpfifferling. 8|


    Danke für's Aufpassen!


    LG, Jan-Arne

    Hi Zigl,


    deine ersten Pilze sind Eselsohren, sehr häufig in diesem Jahr.


    bei 3. hättest du mal näher herangehen sollen. Violetter Lacktrichterling stimmt wohl, die anderen sehen fast aus wie Grüngelbe Gallertkäppchen. Wenn sie allerdings Leisten hatten, waren es Trompetenpfifferlinge.


    Bei 4. ist der Violette ein Kartoffelbovist, wohl trotz ungewöhnlicher Außenwandstruktur der Dickschalige Kartoffelbovist. Hast du den anderen nicht aufgeschnitten? Das könnte (gut möglich) irgendeine Trüffel sein, aber da gibt zig Gattungen und Arten.


    LG, Jan-Arne