Beiträge von JanMen

    Hi Björn,


    ich komme aus Marl und würde mich als fortgeschrittenen Anfänger bezeichnen. Zumindest sollte es kaum noch Pilze geben, die man als "Speisepilze" deklariert und die ich nicht erkenne. Sammeln gehe ich am liebsten in der Haard (soweit ich weiß komplett NSG-frei) und der Hohen Mark - ganz einfach, weil es am nächsten liegt. Allerdings bin ich momentan kaum pilztechnisch aktiv - ich bin gerade eher im Angelfieber. Und in 2 Wochen geht auch die Uni wieder los...


    Was wir mal tun sollten, wäre, ein Ruhrgebiets-Münsterland-Treffen vom Forum aus zu planen. Da waren ein paar Interessenten und ich glaube, dass eine solche Aktion allen Beteiligten etwas bringen würde. Allerdings müsste man sich dann noch über die Umstände (Ort / Zeit) Gedanken machen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Vera,


    das ist doch gerade das Schöne am Fotowettbewerb. Solange das Bild scharf ist und zudem eine spannende Perspektive gewählt wurde oder ein Pilz durch sein reines Aussehen überzeugen kann, braucht man keine Spiegelreflex oder Photoshop. Da muss ich der Jury mal ein Lob aussprechen. Zu stark bearbeitete Fotos werden nämlich gar nicht gern gesehen, kluge Ideen hingegen erkannt und gewürdigt. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    mein Senf:


    Das hier ist auf jeden Fall eine Community und ein Forum. Hier treffen sich Gleichgesinnte, um über Pilzfunde zu diskutieren. Allerdings kennt man sich nach einer Zeit untereinander schon etwas, viele mittlerweile auch über das "Real Life". Das geht über das Konzept eines normalen Forums weit hinaus und daher ist die Möglichkeit einer Bewertung grundsätzlich eine sinnvolle Sache.


    Wie man bewertet? Da muss man sich seine eigenen Ansprüche stellen. Man kann die Person bewerten, wenn sie sich durch Herzlichkeit innerhalb der Community auszeichnet. Man kann allerdings auch Fachwissen bewerten, dass einem weiterhilft. Wenn beides zusammentrifft, ist es umso schöner. Bewertungen sind da, damit man "Danke" sagen kann. Natürlich geht das auch über Worte in Beiträgen oder PNs, aber eine Sammlung der Danksagungen hat eben auch seinen Reiz.


    Dass man über jemandem steht, indem man ihn bewertet, würde nur stimmen, wenn es sich um eine (ausgefeilte) Kritik zu der Person handeln würde. Da die Bewertungen (Na gut, über den Begriff kann man sich am ehesten streiten!) eigentlich nur "Danke-Schöns" sind, steht man auf einer Ebene oder man stellt sich (sehr oft, wenn es um Fachwissen geht) sogar unter die bewertete Person.


    Zur Bewertung der Beiträge: Es ähnelt der Like-Funktion bei Facebook und da liegt auch die Sinnlosigkeit. Man kann zum Einen einen Beitrag bewerten, der durch seine Ausführung viel hergibt. Das würde Sinn machen. Aber man kann auch einen Beitrag bewerten, wenn seine Aussage der eigenen Meinung entspricht. Dafür dann eine Zahl mehr unter dem Avatar zu haben, macht absolut keinen Sinn. Da das aber nicht ausgeschlossen werden kann, ist die Funktion sinnfrei.


    Zur Bewertungsbegrenzung: Das Wichtigste wurde schon gesagt. Es kann theoretisch vorkommen, dass man eine Person 5-mal nacheinander bewertet. Das würde den Rahmen sprengen und die Zahl der Bewertungen würde absolut gar nichts mehr aussagen. Eine Begrenzung ist eine sehr gute Idee: Eine Bewertung pro Person pro Vierteljahr halte ich für die beste Variante. Nur muss man diesbezüglich erstmal nach der Umsetzungsmöglichkeit fragen.


    LG,


    Jan-Arne

    Hallo Vera,


    vielleicht kannst du dich ja im Fotowettbewerb der letzten Monate / Jahre mal umsehen. Dort sind sehr viele schöne Bilder und im Zweifel würde ich den Urheber fragen, ob du das Bild nutzen darfst. Soweit ich weiß, sind dort sind wenige (oder keine) gewerbliche Fotografen aktiv. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    PS: Als Bild könnte ich nur das hier anbieten. Ich persönlich mag es sehr, aber es kann natürlich nicht mit professionellen Fotografien mithalten. ;)


    Hi London,


    willkommen im Forum!


    Ich würde das für einen Schleierling (Cortinarius spec.) halten. Gerade auf dem letzten Bild sieht man gut die rotbraunen Schleierreste am Stiel. Welche Art, kann ich allerdings nicht sagen. Das könnte bei der artenreichen Gattung (ohne Mikroskop) möglicherweise schwierig werden.


    LG, Jan-Arne


    Edit: Ich hatte gar nicht gesehen, dass du eine Vermutung im Titel hattest. Die Richtung könnte gut passen und die Gattung stimmt recht sicher. :thumbup:


    Hi!


    Den Stiel habe ich gar nicht gesehen - mal wieder zu schnell geguckt. Dennoch: Das scheint eine Gelbe Lohblüte auf einem anderen Pilz oder einem dünnen Ästchen zu sein. Anders kann ich mir das Aussehen nicht erklären.


    LG, Jan-Arne
    [hr]


    Und ja bei Bild 9 ist ,wie Tom richtig sagt, ein zerknabberter Röhrling mit einem Schimmelpilz überzogen. Sorry für die Qualität meiner Kamera. :P


    Hi Alex,


    den Röhrling nehme ich dir nicht ab. Einen so dünnen Stiel hat kein Röhrling. Das ist eher ein Helmling o. Ä. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi Alex,


    meine Tipps:


    1) Stimmt
    2) Stimmt
    3) Ramaria ohne Mikroskop = schwierig
    4) Grünblauer Träuschling oder Grünspan-Träuschling. Zur genauen Unterscheidung siehe hier: http://www.pilzforum.eu/board/…ffen?pid=192255#pid192255 (Begründung: einzigartiges [zweizigartiges] Aussehen)
    5) Dreifarbige Tramete (Begründung: Typisches Aussehen der Oberseite + lamelloide Fruchtschicht)
    6) + 7) Goldgelber Zitterling (Begründung: Gelber Gallertpilz, der auf Zystidenrindenpilzen parasitiert, die ich meine auf Bild 2 erkennen zu können)
    8) Schichtpilz, vielleicht Samtiger Schichtpilz (Begründung: Glatte Unterseite, Wachstum an Holz)
    9) Gelbe Lohblüte (Begründung: Typisches Aussehen dieses Schleimpilzes)
    10) Grünblättriger Schwefelkopf (Begründung: Wuchs auf Holz, im Ansatz erkennbarer Grünton in den Lamellen)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    Austernseitlinge sind das, wie schon gesagt wurde, sicher nicht. Wuchsen sie denn definitiv auf Holz oder auf dem Boden? Wir können weiter versuchen, den Pilz trotz schlechter Fotos zu identifizieren, aber (!): Sobald erste Vergiftungserscheinungen auftauchen sollten, sucht auf jeden Fall einen Arzt auf.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Der Orangerote Graustiel-Täubling (Russula decolorans) und der Gelbe Graustieltäubling (Russula claroflava) sind zwei verschiedene Arten. Dass sie wirklich zu den einfachsten Täublingen gehören, was die Bestimmung angeht, wage ich zu bezweifeln. Da sind z. B. der Dickblättrige Schwarztäubling (Russula nigricans) und noch andere viel leichter zu erkennen.


    Was die Schärfe angeht. Bei der Bestimmung mit der Täublingsregel läuft man keine Gefahr, einen Giftpilz zu erwischen. Ursprünglich kannte ich die Regel auch so: "Was mild oder leicht scharf ist, ist essbar - was scharf ist, giftverdächtig". Die Erfahrung mit dem Ockergelben Täubling, der uns die Pilzpfanne versaute, hat mich gelehrt, dass es nicht unbedingt wahr ist. So gelten Ockergelber Täubling und Gelber Graustiel-Täubling (je nach Quelle) nur als bedingt essbar und höchstens für Mischgerichte geeignet.


    Was nun das Problem ist, ist nicht, dass leicht scharfe Täublinge in der Pfanne leicht scharf schmecken, aber essbar sind. Die Schärfe ist in dem Fall eher ein Zeichen dafür, dass der Pilz gebraten einfach nicht schmeckt. Der Ockergelbe Täubling (teils mild, teils leicht scharf) schmeckt undefinierbar muffig und taugte in unserem Fall nur noch für die Tonne.


    Kurz: Die Täublingsregel stimmt, was mögliche Vergiftungen angeht - "Essbarkeit" ist in dem Fall aber ein weit gefasster Begriff und so sollte man trotzdem versuchen, die Art zu erkennen und sich über ihren Speisewert informieren. :thumbup:


    Weitere Meinungen (speziell zum Ockergelben Täubling) würden mich interessieren!


    LG, Jan-Arne

    P.S.: Täusche ich mich oder sind Täublinge nicht gerade die leichteste Gattung um eine Art zu bestimmen?


    Hi!


    Das stimmt leider. In Mitteleuropa gibt es um die 160 Arten und im Habitus sind nun mal sehr viele sehr ähnlich. Diese Liste hier finde ich sehr gut, denn dort findet man die etwas häufigeren Arten.


    Zur Täublingsbestimmung wichtig sind der Geschmack (Den hast du ja beschrieben), die Sporenpulverfarbe (unzwar der genaue Farbton, der sich oft nur ganz leicht von anderen unterscheidet. Da gibt es eine Skala für, die z. B. letztens irgendwann im Tintling gezeigt wurde) und nicht zuletzt Chemikalien. Ich habe mir vor kurzem Eisensulfat, Guajak und Phenol über das Internet gekauft. Damit kann man die Vermutung oft bestätigen, bzw. selten auch eine Richtung aufgezeigt bekommen. Dennoch: Keine leichte Gattung und deshalb hat sich bisher wohl auch noch niemand gemeldet. Hier blicken nur eine handvoll Mitglieder dort etwas besser durch. ;)


    Mein bescheidener Versuch:


    4 (und eventuell auch 2) könntest du mal mit dem Stachelbeer-Täubling (Russula queletii) vergleichen


    5 geht wohl in Richtung Ockergelber Täubling (R. ochroleuca) oder Gelber Graustieltäubling (R. claroflava). Ersterer wäre einer der seltenen Fälle, bei der die Täublingsregel (alle milden sind essbar) mit Einschränkungen gilt, denn essbar ist er zwar (bzw. zumindest ungiftig), aber er schmeckt (gerade wenn mild ganz leicht scharf) sehr bescheiden. Wir sammeln ihn auf jeden Fall nicht als Speisepilz.


    6 würde ich m. E. für einen Buchen-Spei-Täubling (Russula nobilis) halten.


    Vielleicht sieht ja Karl W den Thread noch. Nach seinen tollen Russula-Threads weiß ich, dass er sich sehr gut in der Gattung auskennt. Die Frage ist halt dennoch, was über Bilder möglich ist.


    Ich hoffe, ich konnte dir ein paar Hilfestellungen geben, gerade dazu, was bei der Täublingsbestimmung wichtig ist. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Karl!


    Wahnsinnsbilder einer wirklich tollen Pilzart. Die kannte ich noch nicht, würde mich aber sicherlich freuen, die irgendwann einmal finden zu dürfen. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo kahey!


    Die Einreichungsfrist für den diesmonatigen Fotowettbewerb ist leider bereits beendet. Wenn du teilnehmen möchtest, hast du im Monat Oktober eine erneute Chance. Lies dir bitte zunächst die Regeln zum Ablauf des Fotowettbewerbs im ersten Beitrag dieses Threads durch. Den Link zum Fotowettbewerb im Monat Oktober findest du hier.


    LG, Jan-Arne

    30 eingereichte Bilder. Klasse!


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    Die Jury zieht sich bis zum 01. Oktober zur Beratung zurück! :thumbup:

    Hallo!


    Danke für die Meldungen!


    Schleimig war er absolut nicht, ich erinnere mich an entfernt an etwas Wachsähnliches. Kann mich aber irren. Den Geruch konnten wir zu dritt lange nicht einordnen. Irgendwie ungewöhnlich, irgendwie süßlich, letztlich aber am ehesten chemisch. Mit dem "Honig-Wissen" hätte ich jetzt noch einmal riechen müssen. Leider ist der Pilz bereits nach einem Tag auf dem Sporenpulverpapier geschimmelt - direkt entsorgt! Ich halte den Kandidaten auf jeden Fall nicht für unmöglich.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    rote Milchlinge sind nicht so einfach.


    Nummer 3 ist wohl der Spitzschuppige Stachelschirmling und


    Nummer 4 sieht sehr nach einem Pantherpilz aus. Der geriefte Hutrand, der Habitus an sich (dünner, flacher Hut) sowie die ungeriefte Manschette sprechen dafür. Das Söckchen passt auch dazu.


    LG, Jan-Arne