Beiträge von JanMen

    Hi Mirko,


    der Bon scheint das beste und umfassendste Buch mit Zeichnungen zu sein und gerade die Schlüssel helfen sehr oft weiter. Ansonsten gibt es eben noch die Großpilze Baden-Württembergs. Die kennst du bestimmt auch vom Hören, oder? Sehr viele Basidiomyceten-Arten genau beschrieben, leider nicht sonderlich gut bebildert, aber mit gründlich sortieren Angaben zu möglichem Substrat / Mykorrhiza-Partnern und den wahrscheinlichsten Fundmonaten.


    [...]


    Tja, wie sollte man am sinnvollsten anfangen. Viel weiter bin ich ja auch noch nicht, aber ich lerne keine Gattungen, sondern übe in der Praxis. Das heißt, ich gehe in den Wald, finde Pilze, versuche diese irgendwie einzuordnen (zumindest in die Gattung, falls möglich) und gebe mich dann zufrieden, wenn ich weiß, dass ohne Mikroskop nicht geht. Problem dabei: Wenn du über den Winter Herbstarten lernen willst, geht das natürlich nicht am Objekt. Oder habe ich dich falsch verstanden? Im Winter kann man nämlich noch besser nach meinem System vorgehen, weil der Artenreichtum nicht ganz so hoch ist und diverse Gallertpilze beispielsweise ganz gut in Gattungen und Arten zu fassen sind. Wenn ich sage, dass der Artenreichtum nicht groß ist, schließe ich natürlich Becherchen erstmal aus (Sorry, Ingo!) - aus dem einfachen Grund, dass ohne Mikroskop nichts geht.


    Und da schließe ich gleich an mit dem zweiten Tipp: Konzentrier' dich auf Gattungen, bei denen du ohne Mikroskop etwas erreichen kannst. Eventuell ist es ja dein Plan, sich ein Mikroskop anzuschaffen und die Grundlagen der Mikroskopie zu erlernen, aber falls nicht, bringt es dir nichts, sämtliche Merkmale aller in gut sortierten Pilzbüchern vorkommenden Faserlingsarten zu kennen, wenn ohne Mikroskop nun mal nicht viel geht. Wenn du also systematisch Gattungen erlernen willst, würde ich an deiner Stelle den Fokus auf Täublinge (viele Arten, aber makroskopisch und mit Chemikalien viel möglich), Milchlinge, Champignons, Leistlinge, Stäublinge, Wulstlinge, evtl. Porlinge und Schichtpilze legen. Die wirklich schwierigen Gattungen, bei denen man vielfach ein Mikroskop und die Kenntnis über die korrekte Benutzung braucht, würde ich dann später angehen.


    Korrigiert mich bitte, falls ich mit einigen Gattungen oder Aussagen danebenliege. ;)


    LG, Jan-Arne


    Ich hoffe euch hats wenigstens ein wenig gefallen :)


    Hat es! :thumbup:


    Da sind ein Haufen Arten bei, die man erstmal so locker bestimmen können muss. Tolle Funde und es scheint so, als hättest du die pilzreiche Wiesengegend gefunden, die ich immer noch suche. :D


    LG, Jan-Arne


    Hallo Jan-Arne!


    Stand eigentlich die ganze Zeit schon im Thread, allerdings erst im Beitrag 12.
    Da das gesamte Thema aber kaum jemand auf die Schnelle durchliest, habe ich das nach vorne verschoben eben aus dem Grund, den du ansprichst.


    VG Ingo W


    Siehste. Das hatte ich bis dato gar nicht gemerkt. Bei Bestimmungsanfragen ziehe ich mir mein Muster allerdings auch aus einer Textdatei vom Computer. ;) - Dann auf jeden Fall eine gute Idee, es in den ersten Beitrag wandern zu lassen. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi Ingo,


    super Sache, dass du eine Kurzversion ergänzt hast. Dann werden die Neuankömmlinge, die im Link auf diesen Thread verwiesen werden, nicht gleich erschlagen. Falls sie dann tiefer ins Thema gehen wollen, können sie immer noch den gesamten Post durcharbeiten. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi Tilo,


    Willkommen im Forum! :sun:


    Fragen zur Essbarkeit helfen dir nicht weiter, denn Verzehrfreigaben kriegst du nur von dem PSV, der die Pilze selbst in der Hand hatte. ;)


    Es handelt sich bei den gezeigten Pilzen um Champignons, doch Vorsicht, denn in der Gattung gibt es auch giftige Arten. Interessant wäre noch der Geruch und ein Schnittbild mit Stielbasis. Statt des Schnittbilds geht auch ein Abkratzen der Erde und Ankratzen der Basis von außen. Dann kurz auf eine mögliche Reaktion warten. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    danke für die weiteren Vorschläge und besonders an Pablo. War ja klar, dass du gleich wieder spontan 50 Arten 'raushauen kannst. ;)


    Ich habe mal alle Arten, die noch nicht in der Liste im 1. Beitrag standen, zu den Vorschlägen gepackt. Ein paar (z. B. Würziger Tellerling) wanderten auch direkt in die feste Liste.


    Jetzt hoffe ich, dass sich noch die/der ein oder andere findet, der über die Vorschlagsliste in Beitrag 1 drüberschaut und bei dem es evtl. bei der ein oder anderen Art Klick macht und der Gedanke kommt: "Stimmt, der war wirklich extrem häufig zu finden in diesem Jahr!" :)


    Nebelkappe, Falscher Pfifferling und Hallimasch sind (zumindest meiner Erfahrung nach) in jedem Jahr absolute Massenpilze und an jeder Ecke zu finden. Daher habe ich die mal herausgelassen.


    Danke auch für die selteneren Arten in diesem Jahr, aber das würde wohl den Rahmen sprengen. Ich glaube, es ist zielführender, sich auf die häufigeren zu konzentrieren. :thumbup:


    Ich bin gespannt auf weitere Ideen oder Bestätigungen von Vorschlägen! :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Frank,


    dieser Thread könnte interessant für dich sein. Also im Wesentlichen die Kommentare von Pablo, Oehrling und pilzmel (einem der Faserlingsexperten in Deutschland).


    Das Fazit wäre, dass es sich bei deinem Fund aller Wahrscheinlichkeit nach um den Wässrigen Mürbling handelt, es aber durchaus noch unwahrscheinlichere, weil seltenere Psathyrella-Arten gibt.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen!


    Jetzt ist die Saison größtenteils zuende und man kann rückblickend sagen, welche Arten wirklich häufiger zu finden waren, als in den letzten Jahren.


    Im ersten Post seht ihr die bereits genannten (und von mindestens einer anderen Person nachvollziehbaren) Artennamen. Vielleicht fallen euch rückblickend noch ein paar Namen ein. :)


    Und noch einmal: Es geht um alle Pilze, der Fokus sollte (falls möglich) nicht auf Speisepilzen liegen.


    LG, Jan-Arne

    Hi Wiltrud,


    herzlich Willkommen im Forum. Du hast es genau richtig gemacht. Wenn nicht hier, wo soll man sonst viel dazulernen können (außer vielleicht im Wald :D). Und wenn du dich mit Pilzfotografie auseinandersetzt, ist der Fotowettbewerb doch sicher auch etwas für dich, oder? :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    die Oberfläche sieht auch für mich nach einem Erdritterling aus. Der Burggraben ist hier hingegen leider allerhöchstens zu erahnen. Ich meine auch im Hinterkopf zu haben, dass man die Arten aus dem Komplex um den Erdritterling nicht wirklich sicher makroskopisch auseinanderhalten kann.


    LG, Jan-Arne

    Hi Ulrich,


    Ich wäre auch ungezwungen für einen Ritterling. ;)


    Der relativ stabile Wuchs und der in Ansätzen erkennbare Burggraben sprechen dafür. Letzteren hätte man bei einem Schnittbild vermutlich noch besser gesehen. :thumbup:


    Welche Art genau das sein könnte: Möglicherweise eine Art aus der Ecke der Erdritterlinge. War der Hut denn wirklich bräunlich? Hier sieht er eher graublau aus. Falls bräunlich eventuell noch etwas in Richtung Feinschuppiger Ritterling (Tricholoma imbricatum). Alles nur grobe Ideen. Bin gespannt, was die Experten sagen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Das müssten wenn dann eher Egerlingsschirmlinge (Leucoagaricus spec.) sein. Die Lamellen von Champignons wären deutlicher violett gefärbt in dem Stadium, das das letzte Bild zeigt.


    Leider zeigst du die Stielbasis nicht, die wäre ggf. noch interessant gewesen.


    Das müsste tatsächlich ein Pilzbefall sein. Faszinierend, wie stark das dritte Bild an den Grüngefelderten Täubling erinnert. Ich bin gespannt, ob jemandem was einfällt oder das gar typisch für die genaue Art ist? Gefunden habe ich spontan nichts Passendes.


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    du wirst das schon richtig erkennen. Ich möchte dann noch Weichbecherchen (Mollisia) in den Raum werfen. Das zwischen den Orbilia sind doch welche, oder?


    LG, Jan-Arne

    Hi Ingo,


    mal wieder ein super Plädoyer für den Winter als erweiterte Pilzzeit! Wie viele Arten sind dort zu sehen? Ich komme nicht über 5 hinaus, irre mich aber bestimmt. Und ja, endlich kann ich halbwegs gute Aufnahmen von allerlei Becherchen machen und sei gewarnt, dass wieder die ein oder andere PN bezüglich der Einordnung von bestimmten Bechern in ihre Gattung kommen wird. ;)


    Ich freue mich schon, wieder spannende und gut bebilderte Dokumentationen über diverse Becher von dir lesen zu dürfen. :sun:


    LG, Jan-Arne

    Hallo liebe Melanie,


    was für tolle Bilder, nicht nur die Pilze, sondern auch die Strukturen! :)


    Wunderbar auch die Detailaufnahmen der Gifthäublinge. :thumbup:


    Danke für's Teilen und LG,


    Jan-Arne

    Hi Dieter,


    ich glaube eigentlich nicht, dass diese beiden Exemplare dem Kandidaten A gleichen. A hatte wohl einfach nur abgefressene Lamellen, aber das ist natürlich bei solch alten Exemplaren immer schwer zu sagen.


    Hier hast du nun mit B und C m. M. nach zwei Filzröhrlinge. Ich unterscheide die beiden Verwechslungspartner (Brauner Filzröhrling und Ziegenlippe) gerne anhand des Basalmyzels, was hier nicht so leicht ist. Darüberhinaus kann man die Fleischfarbe beurteilen, um zu der genauen Art zu kommen. Hier noch einmal der Link zur Gegenüberstellung beider Arten.


    B wirkt weißer als C, aber ob er damit gleich der Braune Filzröhrling ist und C eine Ziegenlippe, traue ich mich nicht zu sagen. Mal sehen, was Pablo meint. ;)


    LG, Jan-Arne

    Was heißt den "vollständiges Schnittbild" :/?


    Hi Eva,


    das bedeutet, dass im Schnittbild (das du uns ja schon geliefert hast) der gesamte Pilz zu sehen ist. Dazu gehört die Stielbasis, die sehr oft ein wichtiges Bestimmungsmerkmal sein kann und daher bei unbekannten Pilzen unbedingt nicht abgeschnitten werden sollte. :thumbup:


    LG, Jan-Arne


    PS: Wenn Pablo sich ohne vollständiges Schnittbild nicht festlegt, ist auch mein Tipp unter Vorbehalt zu sehen. ;)