Beiträge von JanMen

    Hi Björn,


    toll anzusehen, so eine Übersichtsliste. Und die realistische Einschätzung eines Fehlbestimmungsrestrisikos ist in der Tat eine kluge Angelegenheit.


    Bleibt nur ein Problem. Was sollen wir am 17.11. finden, was du nicht schon kennst? ;) Mal sehen.


    LG, Jan-Arne

    Hi Peter,


    das ist leider das falsche Unterforum. Entweder gehört das zu Exkursionsberichten oder ins Bestimmungshilfe-Unterforum. Aber darin wird es sicher in Kürze verschoben. Wobei für die Bestimmungshilfeanfrage natürlich allerlei weiterführende Informationen fehlen...


    Ich versuche dennoch mal mein Glück:


    1. Scheidenstreifling (Amanita spec.) - vermutlich Fuchsiger Scheidenstreifling
    2. Scheidenstreifling (Amanita spec.) - vielleicht Zweifarbiger Scheidenstreifling
    3. Perlpilz (Amanita rubescens)
    4. Mürbling (Psathyrella spec.)
    5. Milchling (Lactarius spec.) - eventuell in Richtung Reizker
    6. Perlpilz (Amanita rubescens)
    7. Perlpilz (Amanita rubescens)
    8. Violetter Lacktrichterling (Laccaria amethystea)
    9. Perlpilz (Amanita rubescens)


    Warum 4-mal Perlpilz? Ich sehe / erahne 4-mal geriefte Manschetten und würde alle Exemplare definitiv zu den Wulstlingen packen. Außerdem sehe ich überall mehr oder weniger starke Rottöne, wobei die typischen Verfärbungen an den Fraßstellen mangels großer sichtbarer Fraßstellen fehlen.


    LG, Jan-Arne

    Hi Nico,


    willkommen im Forum!


    Du kannst deine Bilder beim nächsten Mal auch im Forum hochladen. Viele lassen sich von Links abschrecken und / oder haben keine Lust auf Werbung. Sie direkt sehen zu können, ist da wesentlich einfacher. Zusätzlich wäre es schön, beim nächsten Mal weitere Infos zu kriegen, z. B. welche Bäume in der Nähe wuchsen und wie die Pilze gerochen haben, falls es dabei Auffälligkeiten gab.


    Zu den Pilzen:


    Pilz 1 (Bild 1 + 2) ist wohl ein Vertreter der Gattung der Lacktrichterlinge.
    Pilz 2 (Bild 3) vielleicht ein Fälbling (Hebeloma spec.) ?
    Pilz 3 (Bild 4 + 5) sollte ein Kahler Krempling sein.


    LG, Jan-Arne

    Hi Frank,


    entschuldige, dass ich gerade nur mecker', aber auch hier fehlen wir jegliche Infos, die zur Bestimmung relevant wären.


    Darüber hinaus zeigst du einen Pilz, der seine beste Zeit offensichtlich schon hinter sich hat (Damit erübrigt sich auch die Frage nach dem Geruch, den man sich hier schon denken kann ;) ). Eine Bestimmung wird dadurch ungemein erschwert.


    Ich bin gespannt, ob jemandem etwas einfällt.


    LG, Jan-Arne


    Im Ernst! Wie oft habe ich ganz viel geschrieben, um dann festzustellen, dass Du zeitgleich postest? :D


    Ist doch nicht so schlimm. Doppelt hält besser. Die Überschneidung wird man schon merken und wenn wir wirklich die gleichen Tipps haben, kann der Anfragenersteller sich freuen, dass zwei Leute einer Meinung sind und damit die Wahrscheinlichkeit einer richtigen Bestimmung grundsätzlich steigt. ;)


    Ansonsten: ÜBEN ÜBEN ÜBEN! :P


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Also ich sehe eine Menge Bilder. Die Bilder, die im Anhang hochgeladen werden, werden in der Vorschau grundsätzlich nicht angezeigt, obwohl sie später erscheinen. :)


    Eine schöne Zusammenstellung, die du uns hier zeigst!


    Der Riesenporling ist nur ganz jung essbar, wenn er noch nicht flach, sondern dickfleischig und knubbelig ist. So in etwa: http://www.steinpilz-wismar.de…ds/2012/06/k-p1150233.jpg Ich hab ihn in diesem Jahr einmal probiert. Die Konsistenz war leicht holzig-faserig und hat mich sehr an die nicht mehr ganz butterweichen Ecken von Schwefelporlingen erinnert. Der Geschmack war leicht pilzig, aber nicht überragend. Das wird wohl bei dem einen Versuch bleiben.


    Dein Semmelstoppler ist Hydnum rufescens, der Rötliche Stoppelpilz. Beim 'normalen' Semmelstoppler wäre der Hut blasser und gelblicher.


    Die vermeintliche Erdzunge ist eine Holzkeule (deshalb auf Holz!). Möglich ist hier die Vielgestaltige Holzkeule (Xylaria polymorpha) oder Xylaria longipes, falls das Substrat Ahorn war.


    Die Geweihförmigen Holzkeulen sind auch keine. So groß und dabei dünn könnten die nicht werden. Das ist irgendeine andere Keule, bei der Bestimmung halte ich mich mangels eigener Funde mal vorsichtig zurück.


    Die Gelbe Lohblüte ist möglich, aber (für mich) so nicht sicher. Da hättest du näher heran gemusst.


    Die letzten sind ein Stäubling (Flaschenstäubling?) und evtl. der Knopfstielige Rübling (Gymnopus confluens).


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Danke für's Nachreichen. Ich hatte das Fenster eine Zeit lang offen. Deshalb war meine Bitte nicht mehr ganz aktuell. ;)


    Ich bin dann auch am ehesten für den Kastanienbraunen Stielporling (Polyporus badius). Der schwärzliche Fuß ist recht typisch. Allerdings wirkt der Pilz auf dem zweiten Bild relativ dickfleischig. Das würde wiederum nicht wirklich zu P. badius. passen.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Da kann ich direkt mal meine neu erworbenen Skills ausprobieren:


    MycoBank sagt Clitocybe, Index Fungorum (Species Fungorum) sagt auch Clitocybe. Ich hielt auch Lepista für aktueller, aber da ist wohl wirklich einiges an Bewegung drin. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    nachdem ich vor einigen Wochen einmal danach gefragt hab, wie man den aktuell gängigen, lateinischen Namen von Pilzarten herausfindet, wurde ich an MycoBank und Index Fungorum verwiesen. Doch ich verstehe nicht ganz, wie ich jetzt mit den Plattformen umgehen soll.


    Beispiel: MycoBank / Eichenfilzröhrling.


    Ich gebe die beiden mir bekannten Synonyme ein (Xerocomus und Xerocomellus engelii) und komme zu beiden Seiten (die sich leider nicht verlinken lassen).


    Ist jetzt das zuletzt eingeführt Synonym - (Xerocomus [2009] ist neuer als Xerocomellus [2008]) - das aktuelle?


    Oder gibt es in dem Sinne kein einheitlichen Namen, weil sich die Mykologen nicht darauf einigen wollen? Bleiben die einzelnen Namen Synonyme? Oder steht irgendwo der aktuell gängige Name?


    Ich hoffe, ihr könnt hier etwas Klarheit schaffen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo,


    schön, dass du dir Gedanken machst. Im Grunde genommen hast du recht. Oft reicht ein Foto ohne weitere Angaben nicht aus. Bei den klassischen Pilzen mit Hut und Stiel gilt das allerdings noch mehr als bei Baumpilzen. Auch wenn die Perspektive deines Bildes zwar schön ist und man das "Striegelige" als Merkmal der Art erkennen kann, ist eine dokumentarische Aufnahme des Pilzes zur Bestimmung oft besser. In diesem Fall hast du Glück gehabt und es geht (mit einer sehr geringen Restunsicherheit) auch so. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi Kirstin,


    wie cool. Die Westruper Heide ist hier ganz in der Nähe. Ich wohne in Marl. Aus dieser Gegend findet man im Forum nicht so häufig Leute. In der Westruper Heide war ich auch schon 3-, 4-mal auf Pilzjagd, allerdings selten wirklich erfolgreich. Herzlich Willkommen!


    Bei deinem Fund könnte / müsste es sich um den Striegeligen Schichtpilz (Stereum hirsutum) handeln.



    LG, Jan-Arne

    Hallo Juliane und Mausmann,


    vielen Dank für die netten Worte. Anfang August habe ich mir eine neue (gebrauchte) Kamera für wenig Geld zugelegt. Bisher hab ich's nicht bereut. :)


    Hallo Heidi,


    Stacking ist, wenn man mit manuellen Fokus die Schärfe auf verschieden tief liegende Bereiche des Bildes legt. Computerprogramme können diese Bilder (falls der Ausschnitt nahezu unbewegt geblieben ist - daher Stativ) aufeinanderlegen und sich die scharfen Bereich heraussuchen. Damit kriegt man plastischere Fotos von 3-dimensionalen Objekten hin.


    LG, Jan-Arne