Beiträge von JanMen

    Hallo zusammen,


    auf der Exkursion am Sonntag haben wir einmal mehr gemerkt, dass im Spätherbst häufig frühlingsähnliches Klima herrscht und sich deshalb einige Arten "zeitlich verirren".


    So auch die Schwarzweiße Rippen-Becherlorchel (Helvella leucomelaena)





    Und 3 Arten von Erdzungen/Stielzungen gab's auch an bekannten Stellen. Für die Bestimmungen danke ich den Kollegen vom APR. ;)



    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi,


    ich habe mir beim Judasohr immer gedacht, dass sie getrocknet sein müssen, damit sie die Feuchtigkeit wieder aufnehmen können. Wenn diese Feuchtigkeit nun aus Sojasauce besteht, nehmen sie also den Geschmack auf. Wenn man frische Fruchtkörper in die Sauce legt, nehmen sie ja keine Feuchtigkeit auf und somit wird wohl auch der Geschmack maximal äußerlich haften bleiben. Aber klar: Einen Versuch wäre es wert. ;)


    LG, Jan-Arne

    Ahoi!


    Das sieht wirklich nicht schlecht aus. Dann stimmt also die Theorie, dass man den Goldgelben Zitterling geschmacklich zum Judasohr packen kann. Dann ist es vermutlich auch möglich, sie zu trocknen und dann in Sojasauce zu legen, wodurch sie den Geschmack annehmen. Das kannst du ja dann vielleicht in deinem nächsten Versuch testen. Danke auf jeden Fall für's Teilen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    natürlich begegne ich auch regelmäßig Leuten, die bei Exkursionen jeden Pilz einsammeln, den man ihnen als 'nicht giftig' (="gut" statt "böse") einstuft. Dennoch lasse ich sie ihre Erfahrungen selbst machen. Und da der Threadersteller den Pilz richtig bestimmt hat, soll er doch ruhig mal sein Glück versuchen. ;)


    LG, Jan-Arne


    Mal abgesehen davon habe ich in Foren noch nie einen Moderator erlebt, der Kritik so freundlich verpackt, wie Pablo. Das darf an der Stelle auch einmal gesagt werden.


    LG, Jan-Arne


    Sagen wir mal so; er ist nicht giftig. Aber ich bin kein Freund, dass jeder Pilz unbedingt gegessen werden muss, nur weil er nicht giftig ist...


    Ich bin auch btw. kein Freund solcher Leute, die meinen jeden Pilz essen zu müssen, nur weil derjenige nicht giftig ist.


    Hallo Stefan,


    warum dieser Unmut? Es kann doch jeder seine eigenen Erfahrungen mit Pilzen machen und Arten, die ihm vielleicht schmecken, so für sich entdecken. Durch den Selbstversuch mit den Hexeneiern, den ich irgendwann einmal in einem Thread gepostet habe, sind bei Facebook z. B. einige Leute Fans davon geworden. Also: Leben und leben lassen. Ich jedenfalls finde solche Experimente immer spannend, vor allem wenn die Erfahrungen, die man dabei macht, anschließend (z. B. eben in diesem Forum) geteilt werden.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen,


    eine späte Auflösung... Mein APR-Kollege Jürgen, der auch dabei war, hat sie ebenfalls mikroskopiert. Er hat bei seinem Exemplar durchaus Sporen gefunden und die Art eindeutig als Typhula incarnata entlarvt. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Edwin,


    du sorgst für Internationalität. Sowas ist toll. Und dein Deutsch ist auch nicht so schlecht, wie du sagst. Ich verstehe jedes Wort und das ist doch der Sinn von Sprache. ;)


    In dem Sinne: Herzlich Willkommen! :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Peter,


    auch wenn die Pilze komisch beleuchtet sind und man die Farbe der Lamellen deshalb nicht gut erkennen kann, würde ich sagen, dass du mit dem Rauchblättrigen Schwefelkopf richtig liegst. Der Geschmackstest spricht ebenfalls klar dafür.


    Die Art kannst du daran erkennen, dass sie aussieht, wie der Grünblättrige Schwefelkopf, aber (gerade in den Lamellen) statt der grünen eben graublaue Töne hat. Die meine ich auch hier erkennen zu können.


    Natürlich alles ohne Essensfreigabe...


    LG, Jan-Arne

    Hallo liebes Forum,


    Ein weiterer Monatswettbewerb startet:


    Für alle Interessierten: Bis zum 19. Dezember um 23:59 Uhr habt ihr Zeit, euer Foto einzuschicken!


    Bitte Folgendes vor der Teilnahme lesen!


    -->  Regeln und Ablauf zur Teilnahme am Pilzfotowettbewerb
    ___________________________


    Die Jahrespreise werden von unserem Sponsor Traumflieger.de zur Verfügung gestellt!
    ___________________________


    Allen Teilnehmern viel Glück und eine ruhige Hand,


    Das Forenteam von pilzforum.eu

    Hi,


    bei vielen scheint es ja noch unklar zu sein und ich weiß ja nicht, wer bisher mitliest, aber sich noch nicht geäußert hat... ;)


    Aus dem Thread zusammengeschrieben:
    ____________


    Definitiv:


    Coprinus
    Pilzliesl
    gdno81
    JanMen
    Kozaki
    Reinhard Wegner


    Wahrscheinlich:


    Norbert.S


    Hoffentlich:


    Beorn
    ____________


    Wer noch kommen möchte, gerne hier oder per PN Bescheid sagen, damit wir vor Ort sicher auf euch warten. :) Wer weiß, wie frei die Straßen sind...


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    1) ist der Gelbstielige Muschelseitling. Die zumeist eher grünliche Oberfläche und der gelbe Stiel sind gute Unterscheidungsmerkmale vom Austernseitling.


    2) passt. Manchmal (je nach Bild und Alter der Exemplare) sind die Lamellen gar nicht mehr so grün. Der Rauchblättrige Schwefelkopf wäre aber im Geschmack mild gewesen.


    3) sind Birkenporlinge. Manchmal kann es also auch ganz naheliegend sein, wenn man sich das Substrat anschaut. :)


    Geschmacksproben nimmst du aber nicht von allen Pilzen, oder? Bei kleinen Schirmlingen, kleinen Trichterlingen, Gifthäubling und weiteren sollte man das nämlich nicht unbedingt riskieren. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Sven,


    die Freude kann ich sehr gut nachvollziehen. Das ist wohl eine der Arten, die bei jedem Hobbymykologen (inklusive mir), der ihn noch nicht finden durfte, auf der Liste ganz oben dabei steht. Ich gratuliere. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    der momentane Stand ist, dass es natürlich nach wie vor stattfindet. :)


    Den Treffpunkt wollen wir erst einmal beibehalten. Wenn sich wirklich gar nichts zeigt, können wir immer noch die halbstündige Überfahrt ins andere Gebiet wagen. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hi,


    Zwitterlinge können auf verschiedenen Täublingsarten und wohl auch auf Lactarius-Arten wachsen. Ich finde es schwer zu beurteilen, welche Art das hier sein könnte. Von der Größe her ist ein Schwärz-Täubling sehr gut möglich. Der kann mindestens genauso groß wie R. delicata werden. Aber dessen Verfärbung im Alter kenne ich eigentlich noch deutlicher. Er sieht dann so aus wie pechschwarzer Blätterteig. Vielleicht ist er aber für sein Alter auch noch relativ jung (oder so). :D


    Einen Namen gibt es, glaube ich, für Pilze, die auf anderen Pilzen wachsen, nicht. Es sind halt Saprobionten, die sich halt auf spezielle Sprödblättler spezialisiert haben. Als parasitierend kann man sie ja auch irgendwie wieder nicht bezeichnen, da die Art nicht noch aktive Fruchtkörper, sondern nur die ausgedienten bewuchert. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Zu 1) Rindensprenger sicherlich. Das ist eine ganze Gattung. Der Gemeine (Vuilleminia comedens) kommt meines Wissens meistens an Buche und Eiche vor. Der dürfte hier passen. Dann gibt's z. B. noch eine Art, die auf Hasel spezialisiert ist.


    Bei 2) wird mir Pablo sicher direkt widersprechen, aber ich könnte mir vorstellen, dass ein alter Wilder Hausschwamm so aussehen könnte. Da gibt es aber einige optisch überraschend ähnliche Arten, sodass in dem Zustand vermutlich nichts Sicheres mehr zu sagen ist. Falls die gezeigte Art nicht doch frisch und dann was völlig Anderes ist.


    Bei 3) hätte ich gerne die Unterseite gesehen. Aber wenn Stefan ihn dir absegnet, dann passt's wohl. ;)


    4) Häubling wird wohl auch stimmen.


    5) Da erkenne ich kaum etwas mit Struktur, was mich an irgendeine Art oder Gattung erinnern würde. Vllt. auch schon ziemlich alt?


    6) dürfte passen, wobei das letzte Bild nicht dazu gehört, oder? Das würde ich eher als stark gestuften Flachen Lackporling (Ganoderma applanatum) einschätzen.


    Zu 7 und 8 fehlen mir Ideen.


    9) würde ich für Schizopora paradoxa, den Veränderlichen Spaltporling halten.


    LG, Jan-Arne

    Hi Kuschel,


    wahre Worte. Deshalb warte ich auch noch einige Jahre und sammel noch mehr Erfahrungen, bevor ich als PSV tatsächlich "praktiziere". Nach 3 Jahren hat man so viele Arten noch nicht oft genug in der Hand gehabt. Und da rede ich jetzt nicht mal von Seltenheiten, wie dem Ulmenrasling, sondern auch von klassischen Speisepilzen mit Verwechslungspartnern, wie z. B. Karbolchampignons.


    LG, Jan-Arne