Beiträge von JanMen

    Hallo zusammen!


    Vielen Dank für die tollen Ergänzungen.


    Die Schleimer sind wirklich was Wunderbares. Wenn ich mein Mikroskop dann endlich habe, kann ich mir gut vorstellen, dass ich die mein Hauptinteressengebiet werden. Andererseits gibt es noch so viele andere schöne Steckenpferde, die man sich erarbeiten kann...


    Makroskopisch liege ich leider noch ziemlich oft daneben ( Danke dennoch für das Kompliment bzgl. "Kleinzeug" & "Wortwitz", Stefan ;) ). Immerhin M. floriformis haben wir richtig getippt. H. calyculata kenne ich nur in reifer Form, also gelb. Die findet man ja ziemlich häufig und ich meine, sie auch von H. clavata trennen zu können.


    Liebe Ulla, ich finde auch, dass Schleimpilze ein recht auf Beachtung verdient haben. Nicht nur sind es faszinierende Lebewesen, auch makroskopische sowie mikroskopische Strukturen sind wirklich wunderbar. Und ich denke mir immer: Auch wenn's keine Pilze sind, wer kümmert sich sonst drum? Es kann also gut sein, dass mit Mikroskop öfter mal was zu Schleimpilzen von mir kommt. Bereite dich schon einmal drauf vor, Ulla. Und vielen Dank dafür, dass du und eine Handvoll anderer Schleimpilz-Experten mit ihrem Wissen dem Forum zur Verfügung stehen und deren Wert hochhalten. :thumbup:


    Die Fundliste ergänze ich übrigens beizeiten. :)


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Mal wieder eine Augenweide, was du uns hier zeigst. Selbst gesehen habe ich davon leider bisher fast gar nichts. Hier fehlt es an den Saftlingswiesen, die es in der Eifel zu geben scheint. :D


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Jetzt wird's kompliziert. Sicher bin ich mir auch, was No-Chaga angeht. ;) Wollen wir es dann nicht einfach so halten:


    5 von Tom, 5 von mir = 10
    5 von Peter, 5 von Kalli = 10


    So kann jeder aus 5 nichts oder eben das Doppelte machen.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi,


    selten ist die Art absolut nicht. Deshalb war's auch mein erster Vorschlag. Allerdings gibt es in der Gattung noch einige, optisch zum Teil identische Pilze. Daher ist der ohne Geschmacksprobe - und auch dann nur für den Fall, dass er wirklich saftig war - nur Oligoporus spec. ;)


    LG, Jan-Arne


    Edit: Ich habe gerade Mirkos Kommentar im anderen Thread gelesen. War der Pilz komplett weiß oder tatsächlich etwas blau an der Oberseite?

    Hallo Heidi,


    hast du keine Milch entdeckt? Der Habitus spricht nämlich eindeutig für einen Milchling, und zwar einen von den vielen rotbraunen Milchlingen, die sich alle optisch sehr ähneln.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Heidi,


    ein Stachelbart ist das (leider) sicher nicht. Die Art Stacheln, die du erkennen kannst, entstehen dadurch, dass der Pilz an der Unterseite nicht ganz flach ist, die Poren sich aber stückweise dennoch ausprägen.


    Dein Pilz dürfte vermutlich relativ saftig gewesen sein. Wenn du probiert hättest, wäre er möglicherweise ziemlich bitter gewesen. Falls beides ja: Bitterer Saftporling. :) Auch wenn der Wuchs direkt am Stamm nicht unbedingt meiner Erfahrung mit der Art entspricht.


    LG, Jan-Arne

    Hallo Klaus,


    Samtfußrüblinge haben keinen Stielring, eine orangene Hutoberfläche und einen mehr oder weniger orangenen bis samtig-dunkelbraunen Stiel. Das hier sind Buchen-Schleimrüblinge.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Das würde mich auf jeden Fall freuen. Ansonsten gerät so eine Wette sehr schnell in Vergessenheit.


    LG, Jan-Arne
    [hr]
    Hi!


    Das wäre super. Sonst gerät eine Wette immer schnell in Vergessenheit. :)


    Ist coindigger-Tom bei der Wette jetzt eigentlich auch dabei? Bisher war's ja keine definitive Aussage, denke ich.


    LG, Jan-Arne

    Hi!


    Eine spannende Idee, diese Umfrage. Leider kann auch ich nicht wirklich mitreden. Probiert habe ich bisher nur Goldröhrling und Kuhröhrling. Der Goldröhrling schmeckt (meiner, bzw. unserer Meinung nach) okay, die Huthaut haben wir immer abgezogen, um den Dreck leichter herunterzubekommen und damit sie weniger schleimig in der Pfanne sind. Meistens bleibt er im Wald, weil mit zu großem Aufwand verbunden. Kuhröhrlinge sind hier nicht häufig, eher in Richtung Sauerland. Die habe ich jetzt auch schon einmal in etwas größerer Portion probiert, mit dem Fazit, dass sie Goldröhrlingen sehr ähneln, was das Abziehen der Huthaut angeht, bzw. da eher wegschneiden. Der Geschmack war gefühlt marginal besser, das kann aber sehr gut am Hunger oder der Zubereitung gelegen haben. Vertragen habe ich (bzw. haben ich und diverse Mitessende) beide ohne Probleme.


    LG, Jan-Arne

    Hallo zusammen!


    Das sind ganz tolle Bilder von euch allen! 8|


    Und ich freue mich ja auch immer besonders über Erstfunde. An diesem Wochenende konnte ich davon wieder eine große Menge machen. :)


    @ Ulla: Der Name ist, glaube ich, von 123Pilze geklaut. Deutsche Namen von Schleimpilzen sind ja, bis auf wenige Ausnahmen, wirklich wahllos gewählt. In diesem Fall passt er aber doch, weil er beschreibt, was man sieht. ;)Physarum psittacinum also, gut zu wissen. Wir haben den vor Ort Metatrichia floriformis getauft. Für Laien optisch ähnlich, aber dieser extrem rote Stiel scheint typisch zu sein, oder?


    Hast du zu denen hier eine Idee? Sie wuchsen sehr nah beieinander.






    @ Pablo: Ein dickes Dankeschön für's fleißige Nachbestimmen. Das Flaumschälchen ist mir, glaube ich, im Wald gar nicht begegnet. Vielleicht finde ich es aber noch, wenn ich meine Bilder mal ordentlicher durchsehe und einsortiere. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Dieter,


    das mit der Färbung bei Perlpilzen darfst du nicht falsch verstehen. Die verfärben nicht, wie z. B. Hexenröhrlinge im Schnittbild, sondern an Fraßstellen. Solche Fraßstellen sieht man auf Bild 2 und die Färbung ist mehr als deutlich. Ergo: Perlpilz. :thumbup:


    LG, Jan-Arne

    Hallo Nobi,


    meine Aussage bzgl. der Bindung an Weißtanne bezog sich auf die Pilze der Schweiz, in denen Zotto wiedergegeben wird, der von einer Mykorrhiza-Verbindung mit Weißtannen sprach. Wenn du gegenteilige Erfahrungen gemacht hast, ist das natürlich widerlegt. Ich beneide dich im Übrigen für deine regelmäßigen Funde. ;)


    LG, Jan-Arne

    Hallo Nariam,


    das ist eine Frage der Software. Die sorgt nämlich dafür, dass die Bilder im Thread automatisch verkleinert werden. Unterschiedlich zugeschnittene Bilder werden unterschiedlich verkleinert.


    Einen Einfluss auf die Bewertung hat das aber nicht, denn die Jury ist dazu angehalten, die Bilder durch einen Klick auf dieselben in vergrößerter Form (also Originalgröße) zu bewerten und das tut sie auch. :)


    LG, Jan-Arne

    Hallo!


    Du wirst dann wohl recht haben mit deiner Bestimmung vom Lacktrichterling, da der Rettich-Geruch fehlt. Ein Bild von der gesamten Unterseite (nicht nur schräg seitlich) wäre in dem Fall wichtig gewesen. Der Gemeine Rettich-Helmling ist zuweilen nämlich nicht weniger violett.


    LG, Jan-Arne


    PS: Auf der Wikipedia-Seite wird meiner Meinung nach Mycena rosea gezeigt, also nicht der Gemeine, sondern der Rosa Rettich-Helmling.

    Hallo!


    Ältere Seitlingsexemplare (Gattung Pleurotus) sehen meist so aus. Gerade wenn sie durchnässt sind, blassen sie sehr stark aus. Ich habe sie schön öfter so gefunden. Allein die ausgebreitet-seitliche Form und das deutlich Filzige in der Stielbasis sprechen für eine der Arten, vermutlich eben Austernseitling.


    LG, Jan-Arne