Beiträge von Beorn

    Polyporus arcularius (Batsch) Fr.
    Weitlöchriger Porling, Borstrandiger Porling
    Synonyme:
    - Boletus arcularius Batsch
    - Polyporus agariceus Berk.
    - Polyporus anisoporus Delastre & Mont.
    - Polyporus intermedius Rostk.
    - Lentinus arcularius (Batsch) Zmitr. 2010



    Familie: Polyporaceae
    Ordnung: Polyporales
    Klasse: Agaricomycetes



    Hut: rundlich, bis ca. 6 cm im Durchmesser, flach oder etwas genabelt; Hutrand bewimpert, kaum jemals glatt; Hutoberfläche fein filzig bis samtig; meistweißlich, cremefarben oder in hellen Ockertönen selten dunkler ockerbräunlich


    Stiel: eher dünn, meist zentrisch; Oberfläche fein striegelig behaart, seltener kahl, farblich variabel (cremefarben bis braun)


    Poren: am Stiel kurz herablaufend, grob (ca. 0,5 bis 2 / mm), langgezogen oval oder rautenförmig


    Fleisch: dünn, gummiartig zäh, trocken hart und brüchig; weißlich, im Alter auch ockerbräunlich


    Speisewert: kein Speisepilz, zu zäh


    Sporenpulver: weiß; Sporen überwiegend zylindrisch, 6,5-9 x 2,2-3 µm (eigene Messungen)


    Vorkommen: Wahrscheinlich ungenügend dokumentiert, da oft nicht von Polyporus brumalis getrennt. Dürfte aber insgesamt seltener sein, auch wenn es lokal eine gut verbreitete Art ist. Benötigt lichte, warme Standorte und ist dabei etwas trockenheitstoleranter als Polyporus brumalis; Fruktifikationszeitraum Frühjahr bis Herbst; an abgestorbenem Laub- seltener Nadelholz, meist an dünnerem Substrat wie kleineren Ästen und Zweigen


    Verwechslungen: Der Winterporling (Polyporus brumalis) unterscheidet sich in erster Linie durch kleinere Poren, oftmals dunklere Farben und manchmal ungewimperten Hutrand. Alle anderen Merkmale sind stark variabel, es ist hier auch immer das Gesamtbild zu berücksichtigen. Polyporus brumalis soll etwas kleinere Sporen haben, was ein weiteres Merkmal sein dürfte.
    Der Bienenwabenporling (Polyporus alveolaris) ist mehr exzentrisch bis seitlich gestielt, hat noch größere, wabenartige Poren und eine grobschuppige Hutoberfläche.
    Der Maiporling (Polyporus ciliatus) hat sehr viel feinere Poren.
    Der Sklerotienporling (Polyporus tuberaster) hat eine andere Hutoberfläche, wird größer, fleischiger und hat viel weicheres Fleisch.


    Anmerkungen: Die Trennung von Polyporus brumalis ist nicht immer einfach, welche Merkmale am konstantesten sind, ist umstritten. Den Erscheinungszeitraum der Fruchtkörper kann man nicht berücksichtigen, ebenso wenig anscheinend die Sporengrößen, die bei beiden Arten wohl recht variabel sein können. Die Bewimperung des Hutrandes kann bei beiden Arten vorhanden sein, bei P. brumalis auch fehlen.
    Einzig die Porengröße und –“Form scheint schlüssig zu sein, obwohl es auch da Übergänge zu geben scheint.



    Bilder:







    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Polyporus brumalis = Winterporling<
    >Polyporus alveolaris = Bienenwabenporling<
    >Polyporus ciliatus = Maiporling<
    >Polyporus tuberaster = Sklerotienporling<

    Hallo!


    Super Panorama - Bilder, Anna!
    Und die von Ingo sind jetzt auch da, schön. :)


    Der zweite an Farn, Ingo, der Pilz nummer... äh...
    Kaum zu glauben, wo du doch immer fehlende Bildnummern bemängelst. ;)
    Jedenfalls hatte ich ja neulich so was an Schilfrohr, der dann an Björn ging. Da kam Cistella cf typhae raus.
    Wobei die Art hier wohl nicht in Frage kommt, siehe Substrat, aber eine Cistella wäre doch möglich?



    LG, Pablo.

    Hallo, Ingo!


    Freut mich, daß du dem Fund hier eine Plattform gibst!
    Verdient hat er es allemal, der darf ruhig mal die Aufmerksamkeit genießen.
    Für die systematische Übersicht habe ich den mal zu den Dermataceae gestellt, ich hoffe, das ist ok so?



    LG, Pablo.

    Hallo, Oswin!


    Das ist sicher richtig:

    Zitat


    Ohne zusätzliche Angaben ist das "Lottospielen".


    Aber ein bisschen Lottospielen schadet ja auch nichts, wenn man denn später zu einer Aufklärung kommt.
    Darum ist das genauso richtig:

    Zitat


    Bitte NICHT abschnibbeln sondern MIT eventuell im Boden befindlicher Knolle o.Ä. entnehmen. Das ist wichtig für die Bestimmung.


    Ohne Stielbasis kommt hier nämlich gar nichts raus.


    Im grunde genommen kannst du aber schon jetzt gleich einen der Fruchtkörper rausnehmen und einmal durchschneiden.
    Ich glaube nämlich sehr wohl, daß Alex richtig liegt:

    Zitat


    Ich denke da eher an die Gartenform vom Safran schirmpilz


    Die Frage ist nur: Welche?
    Nach der aktuellen Gattungsauffassung gibt es zweie:
    >Chlorophyllum rachodes< ist die häufige, die sich auch an diversen Standorten an Wegrändern, auf Wiesen und in lichten Waldstücken mit genug NItrateintrag findet.
    >Chlorophyllum brunneum< ist die seltene, wohl leicht giftige, die nur auf Kompost, in Beeten, auf Rindenmulch usw vorkommt, und landläufig auch als Macrolepiota venenata oder Macrolepiota rachodes var. hortensis bekannt ist.
    Ich denke, es ist brunneum. Wie gesagt, mit Schnittbild und genauer Ansicht der Stielbasis ist das rasch geklärt.
    5 Chips wäre mir das wert.



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Ok, wichtig ist, daß der Pilz für dich mit seinen Merkmalen erkennbar wird. Eine Wette zu dem Schichtpilzigen wäre mir dazu ja nur Mittel zum Zweck.


    Also bewetten wir den Stielporling, das passt schon. Von den Chips habe ich mich ja mental schon verabschiedet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Das ist in der Tat ein fieses Exemplar.
    Ich denke, es ist eine der "Hungerformen" des Löwengelben (Polyporus varius / leptocephalus). Die sind gerne recht klein und zentrisch gestielt.
    Der Maiporling schwärzt nur sehr selten von der stielbasis her, weil die Fruchtkörper weicher sind und vorher abgebaut werden.
    Auch sollte die Art irgendwo irgendwie mal ein oder zwei Schüppchen sehen lassen, vorzugsweise am Stiel. Die Hutoberfläche sollte dann wenn nicht faserschuppig doch zumindest faserfilzig sein, das ist hier auch nicht zu erkennen.


    Mit dem Schlüssel müsstest du eigentlich problemlos bis zu Punkt 7 kommen.
    Das muss ich vielleicht noch mal anders formulieren; die Ständigkeit des Stiels ist wohl kein gutes Merkmal, da außer P. varius auch P. badius und P. melanopus durchaus zentrisch gestielt sein können.
    Ich denke, ich mach's mal über die Stiel- und Hutbeschaffenheit...



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Genau, das mit dem Involutin ist noch ziemlich neu.
    Alt dagegen ist das Märchen, daß Netzhexen in Verbindung mit Alkohol giftig wären. Das ist jedenfalls nicht der Fall, sie enthalten kein Coprin.
    Daß es bei Netzhexen zu mehr Unverträglichkeiten als bei anderen Röhrlingen kommt, ist aber auch eine Sache, die man berücksichtigen sollte.
    Ich habe sie auch imemr gerne gegessen und nie Probleme gehabt.
    Im letzten jahr habe ich sie vorläufig vom Speiseplan gestrichen, siehe Involutin. Ob dieses Phenol aber nun auch der Stoff ist, der für die dramatischen Vergiftungen beim Verzehr kalher Kremplinge verantwortlich ist, ist ebenfalls noch nicht geklärt.


    Das nur so nebenbei.
    Wenn du die Pilze bislang problemlos verzehrt hast, Fungus, dann soll dir hier auch nichts ausgeredet oder madig gemacht werden.
    Wenn aber doch irgendwie eine Schüsselnacht wird (was aber unwahrscheinlich ist), soll niemand sagen, wir hätten hier ja nichts gesagt. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Bei deiner Liste wurde es mir kurzfristig o: , Jule.
    Beeindruckend, vor allem einen Großteil der Funde mal eben auf dem Weg zum eigentlichen Treffen zusammenzutragen.


    Das schöne ist ja an solchen Gruppentreffen, man muss nicht alles mitbekommen. Aber wenn nachher die Ergebnisse so schön präsentiert werden, war man dennoch irgendwie dabei.


    Ich selbst packe mir auch wenn ich alleine losziehe, ja immer nur eine begrenzte Anzahl an Pilzen zur Bestimmung ein. Sonst komme ich ja nicht voran.
    Diesmal habe ich wohl den Falschen mitgenommen.
    Hätte ich mal lieber den Diplomitoporus am zweiten Gebiet eingepackt.
    Aber der sah doch so ähnlich aus, roch auch so–¦


    Was soll–™s, irgendwann nehme ich mir den noch mal vor, wenn ich wieder fit bin. Ist ja getrocknet.
    Bisher fiel mir nur auf, daß es ein seltsamer, schnallenloser Porling (wahrscheinlich monomitisch) ohne Sporen und ohne Fruchtschicht ist. Egal, wie ich–™s mache. Röhren Längs- und Querschnitte, ganz egal, ich bekomme nichts zu sehen.
    Nur komische, Zytidenähnliche, stark inkrustierte Tramahyphen und selten auch mal welche ohne Inkrustierungen aber dafür mit Tröpfchen–¦


    Nein, Brevicellicium ist nicht sicher, Toffel. Ich habe davon nichts mitgenommen, aber optisch passte es sowas von gut zu meinem Fund aus dem Frühjahr. Der hätte sich wahrscheinlich recht gut mikroskopisch bestätigen lassen.


    Aber auch diese Liste hat einen beeindruckenden Umfang. Kaum zu glauben, wo es doch derzeit gar keine Pilze gibt. ;)


    Ingo, deine Liste hat leider irgendwie keine Bilder.
    Aber das mit dem Lärm war echt so eine Sache. Ob das auch das Pilzwachstum irgendwie beeinflusst? :/



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Gut, daß du nochmal geantwortet hast, Waldhexe. :thumbup:
    Sonst hätte ich Christophs edit nämlich übersehen:


    Bist du sicher mit dem Laubholz?
    Bei F. flammans soll das nur in sehr seltenen Ausnahmen (wahrscheinlich Übersteiger) vorkommen.
    Aber ich sehe da so absolut nichts schmieriges oder gar schleimiges an dem Pilz. Alles aus dem Komplex um P. aurivella / adiposa / cerifera ist mir gerade im Jungstadium immer nur quasi von Schleim triefend vor die Linse gekommen.
    Wenn man also bei den unschleimigen Arten schaut, entgeht man zwar diesem gruseligen Komplex, hat aber auch nicht mehr viel Auswahl.
    Für P. squarrosa und P. jahnii passen die Farben nicht. P. tuberculosa habe ich noch nicht gefnden, kann es mir aber auch nicht wirklich vorstellen.



    LG, Pablo.

    Moin, Leute!


    Macht euch mal keinen Stress.
    Wir haben Zeit ohne Ende; die Beteiligung war bislang auch noch eher mager. So ab Samstag / Sonntag denke ich mal über die Auflösung nach.



    LG, Pablo.

    Hallo, Abeja!


    Danke für die schönen Bilder!
    Sehr interessante Pilzreviere hast du da, aber das merkt man auch immer wieder bei den Pilzen, die du sonst so einstellst.
    Die Erschienungszeit ist mE kein Kriterium zur Unterscheidung der beiden Kiefernzapfenrüblinge, genauso wenig wie der Geschmack.
    Bei mir erscheinen beide Arten zur selben Zeit und schmecken jeweils mal bitter und mal mild.
    Die Stielporlinge hast du sicher richtig bestimmt, das entscheidende Merkmal hast du ja erkannt: Der Mehlgeruch.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Das ist ja ein Ding. 8|
    Sowas von blau, also entweder adelig oder aber ordentlich einen im Tee. ;)


    Ich kenne mcih leider mit Exoten kaum aus, weiß also nicht, ob es da noch weitere Arten gibt.
    Aber der Pilz ist wirklich atemberaubend.



    LG, Pablo.

    Hallo, Toffel!


    Der Fund stammt aber nicht vom Samstag, oder doch? :/
    So vieles, was mir da entgangen ist...



    LG, pablo.

    Hallo, Helmut!


    Förderrechte für Trinkwasser an marktorientierte Konzerne?
    Das ist mehr als unappetitlich.
    Es spricht auch nicht für die Rechtslage eines Landes, wenn so etwas möglich ist.
    So ein Vorgehen ist natürlich in jedem Fall abzulehnen, die Wasservorräte eines Landes dürfen niemals zum Besitz einzelner werden, und gehören erst recht nicht in der Hand gewinnorientierter Unternehmen!



    LG, pablo.

    Hallo, Uli & Rudi!


    Schade... Die sind echt ein bisschen glatt, die Anderen.
    Leider finde ich auch keinerlei Hinweise, wie die beiden Arten außer der Hutoberfläche noch zu trennen sind.
    Die Sporengrößen sollen ja ziemlich leich sein. Gibt es noch irgendwelche anderen Trennmerkmale wie Zystidenform, Huthaut - Merkmale oder so?
    Ich meine, früher var calolepis ja nur eine Varietät zu mollis. Den datenbanken zufolge derzeit aber eine eigene Art.


    Ich hatte ja sowas im Frühjahr gefunden und als C. calolepis bestimmt, da hatte aber die ganze Kollektion durchgehend Schuppen auf dem Hut, die jung weißlich erschienen, bei alteren Fruchtkörpern aber so irgendwie violettbraun umfärbten:

    Aus einem Auwald am Rhein, das Substrat sollte Pappel oder Weide sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Was es ist, weiß ich nicht, hoffe aber, daß da noch jemand mit Asco - Berufung was zu schreibt.


    Aber sowas hätte ich auch gerne als Toilettendeko. ;)



    LG, Pablo.

    Polyporus varius (Pers.) Fr.
    Löwengeber Schwarzfußporling, Löwengelber Stielporling
    Synonyme:
    - Boletus varius Pers.
    - Polyporus leptocephalus (Jacq.) Fr.
    - Polyporus elegans (Bull.) Fr.
    - Polyporus nummularius (Bull.) Fr.
    - Polyporus varius var. nummularius (Bull.) Fr.
    - –¦



    Familie: Polyporaceae
    Ordnung: Polyporales
    Klasse: Agaricomycetes



    Hut:in der Größe sehr variabel; bei Zwergformen (f. nummularius) kaum 3 cm im Durchmesser, bei Riesenformen auch gut über 10 cm im Durchmesser; im Wuchs meist eher unregelmäßig, flach bis tief trichterig oder füllhornförmig; Rand scharf, ost wellig verbogen, ohne Wimpern; Oberfläche eingewachsen radialfaserig, matt; ockerlich bis gelbbräunlich


    Stiel: kurz bis lang; bald von der Basis her schärzend (im Alter bis ganze Stiellänge); glatt oder bereift; meist eher exzentrisch, manchmal auch lateral


    Poren: am Stiel weit herablaufend, sehr fein; weißlich bis cremefarben, im Alter auch ockergelblich; Röhren kurz


    Fleisch: sehr fest, gummiartig zäh, trocken hart und spröde; weißlich bis ockerlich, in der Stielbasis dunkler


    Speisewert: kein Speisepilz, viel zu zäh


    Sporenpulver: weiß


    Vorkommen: weit verbreitet und häufig, nahezu ubiquitär an feuchteren Standorten; die Fruchtkörper sind sehr dauerhaft und darum über das ganze Jahr zu finden; an abgestorbenem Laubholz, auch an noch ansitzenden, abgestorbenen oder absterbenden Ästen lebender Bäume, bevorzugtes Substrat ist wohl Rotbuche, kann aber so ziemlich jedes Laubholz besiedeln, lt. Lit. extrem selten auch an Nadelholz (Fichte)


    Verwechslungen: Zentrisch gestielte und rundhütige Ausprägungen können mit dem Maiporling (Polyporus ciliatus) verwechselt werden, der ebenfalls feine Poren hat. Sein Stiel schwärzt aber in der Regel nicht und die Hut- und Stieloberflächen sind mehr filzig bis fein schuppig.
    Der Kastanienbraune Stielporling hat eine speckig - glänzende Hutoberfläche.
    Der Schwarzfuß –“ Stielporling wächst nicht direkt auf Holz, seine Hutoberfläche ist ebenfalls glänzig, bestenfalls noch bereift.
    Der Sklerotienporling (Polyporus tuberaster) hat eine grobschuppige Hutoberfläche, größere Poren und weicheres, dickeres Fleisch.


    Anmerkungen: Die enorme Variationsbreite der Art hat dazu geführt, daß eine Vielzahl Varietäten und Formen beschrieben wurden, die aber nach neuestem Stand alle zur Art gehören. Unter anderem wurde die Größe, die Menge der Schwarzfärbung am Stiel, die Hutform usw zur Unterscheidung herangezogen. Konstante Trennungen lassen diese Merkmale nicht zu, ebenso lassen sich keine konstanten mikroskopischen Unterschiede festhalten.



    Bilder:





    Links zu verwandten und ähnlichen Arten im Archiv:
    >Polyporus badius = Kastanienbrauner Stielporling<
    >Polyporus ciliatus = Maiporling<
    >Polyporus melanopus = Schwarzfuß –“ Stielporling<
    >Polyporus tuberaster = Sklerotienporling<

    Hej.


    Das ist gemein. Als amtlich beglaubigter Hypochonder bin ich nun überzeugt, daß meine derzeitige fiebrige Erkrankung auf den Biss eines wundersamen, mystischen Insektes und die Übertragung eines mindestens tödlichen, exotischen Keimes ausgelöst ist.
    Ganz sicher sogar.


    Ich glaube, ich nehme noch ein bisschen mehr Sinupret.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann!


    Watt?
    Die Dinger können stechen? 8|
    Ich habe die schon so oft auf mir sitzen und rumlaufen gehabt, noch nie hat mir eines dieser Viecher weh getan. Die hatte ich für völlig harmlos gehalten.


    LG, Pablo.

    Hallo, Leute!


    Was ist nun eigentlich aus der Fundliste geworden?
    Also ich selbst habe irgendwo zwischen Brevicellicium olivascens und einem der resupinaten Feuerschwämme den Überblick verloren.
    Immerhin Jules Ausbeute könnte man schon mal notieren. das ist gigantisch, danke!
    Nur warum habe ich kein Bild von Leptotrochila cerastiorum?
    Dabei habe ich ihn noch durch Ingos Lupe bestaunt, fasziniert von einem halb - parasitären Asco - Becherchen...


    Doch, dafür habe ich ja eure Bilder.


    Danke für den nochmaligen Hinweis wegen R. pectinatoides, Stefan.
    Ich kann mir Täublinge so schlecht merken, vor allem, wenn der Kopf am Platzen zu sein scheint.


    Andreas, Conny, Mausmann, Enno, Peri, Kuschel, Trino:
    Am besten seid ihr beim nächsten Mal dabei. Schön wäre das. :thumbup:


    Aber Verena (Verena? Wo steckst du?) war das nicht mit dem Insekt, Tuppie. Verena ist Drosophila, sunbeam ist Lea. ;)


    @ Lea:
    Komische Sache. Ich kenne Leute, die gegen Bremsenstiche leicht allergisch sind, die bekommen solche Quaddeln. Aber ob's das ist? Eine Bremse habe ich während dem Ausflug nicht gesehen, hatte selbst nur eine Zecke und drei Mückenstiche. Also das alles im erträglichen Bereich.



    LG, Pablo.

    Hallo, Christoph!


    Das war ja in der Tat ein Hardcore - Pilzwochenende bei dir. ;)
    Bei dem Crepidotus spec. bin ich auch mal gespannt: Der sieht ja ultimativ aus wie Crepidotus calolepis (Schuppig - Gallertfleischiges Stummelfüßchen). Hast du mal die Huthaut ein bisschen abgezogen und lustige Sachen damit gemacht?
    Oder hast du den mitgenommen, Rudi?



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Ja, in dem Fall können wir es ja ganz einfach machen. Du gibst ein Angebot ab:

    2 Chips setzte ich auf den weitlöchrigen Wackelkandidaten,


    ...das ich trotz geringer Aussicht auf Erfolg auch annehme. 2 Chips kann ich immerhin verschmerzen. Also halte ich 2 dagegen und setze die auf Polyporus brumalis (Winterporling), befürchte aber, daß du noch ein Bild der Poren in der Hinterhand hast, um das auflösen zu können.


    Das mit dem anderen Pilz warten wir mal ab.
    Aber irgendwie sieht der so klassisch wie eine andere Art aus, die ich ganz gut kenne (Viele Kiefernwälder hier), auch wenn sie sonst eher selten ist.
    Nur einen genauen Blick drauf muss man schon werfen.
    Aber das wäre mir auch einen kleinen Einsatz wert, also 2 Chips auf Gloeoporus (Meruliopsis) taxicola = Weinroter Kiefernfältling.
    Vielleicht bekomme ich damit ja die beiden anderen Chips wieder rein.
    Obwohl mir spontan noch eine weitere rötliche Art an Nadelholz einfällt, die keine Poren hat (auch nichts faltiges), aber nicht so große Fruchtkörper bilden sollte.



    LG, Pablo.

    Hallo zusammen!


    Falls es noch jemanden interessiert:
    Andreas hat den Pilz erhalten und untersucht. Leider lässt sich momentan nichts anderes als >Psathyrella spec< drunter schreiben, aber es gibt eben nicht nur bei den kleinsten Pilzen noch Vieles, was keinen Namen hat.


    Farbig unterlegte Lamellenschneiden sind jedenfalls nicht vorhanden, die Optik auf den Bildern täuscht.



    LG, pablo.