Hallo, Waldfried!
Doch, sowas habe ich auch schon mal gemacht. Allerdings meist nicht dokumentiert. So zB mit den Frühjahrslorcheln (G. esculenta) in diesem Frühjahr. Die ersten Knöpfchen tacuhten an bekannter Stelle irgendwann ende Februar auf. Dann bin ich ab und an mal vorbei, die haben sich auch gut entwickelt. Ich hatte gehofft, die mal bis zur Sporenreife zu begleiten (um mir die mal anzugucken). Hat aber nicht geklappt, die Dürrekatastrophe in März / April kam dazwischen. da konnte man ihnen beim vertrocknen zugucken, aber nicht beim Reifen.
Hans (Lechner Johann) hat das Experiment aber >hier< erfolgreich mit der Scheibenlorchel durchgeführt.
Solche Sachen finden sich hier sicher hin und wieder.
Nur: Die meisten Trivialarten (Steinpilz, Pfifferling und co) doikumentiere ich nicht extra, bzw. suche nicht bestimmte Fruchtkörper gezielt wieder auf. Ich hatte jeweils schon genug in allen Entwicklungsstadien in der Hand.
Manchmal läuft man aber schon alten Bekannten über den Weg. Es ist schon erstaunlich, wie dauerhaft manche Fruchtkörper sind.
An einen kolossalen Steinpilz bin ich mal über einen Monat immer wieder mal vorbeigelatscht. Der war mir schon beim ersten Mal zu alt zum Mitnehmen (Hutoberfläche ließ sich etwas eindrücken).
Einen kapitalen Amethystflockigen habe ich auch mal so lange irgendwo rumstehen sehen.
Was ich hin und wieder gezielt beobachte, sind dauerhaftere Arten, also Porlinge zB. Da macht das durchaus Sinn, besonders wenn es mehrjährige sind.
LG, Pablo.
