Beiträge von Beorn

    Hallo.


    Nur mal so als Ergänzung, weil bislang niemand gesagt hat, warum es denn nicht Strobilurus sein kann: Der Stiel ist da komplett glatt. Und auf der Aufnahme oben ist schon ei9ne Behaarung zu erkennen. Die Behaarung bei Macrocystidia ist ja ziemlich dicht, bei Marasmius torquescens eher spärlich, in isolierten Büscheln.


    Dein Argument kann cih nachvollziehen. Das hier sieht fast aus wie der dunkle Hutrand bei abtrocknenden Mycena haematopus. Passt eigentlich so nicht zum Gurkenschnitzling. Ein Helmlinmg wäre eigentlich schon eine Option aber bei "Stiel starr wie ein Ästchen" wohl nicht haltbar. Selbst eingetrocknet sind Helmlingsstiele ja meist recht brüchig.



    LG, Pablo.

    Hallo, Jan - Arne!


    Ja. Es kann sein, daß das auch ein Artkomplex ist, daß man Agrocybe pediades in mehrere Arten aufspalten muss. Oder eben die Art ist sehr variabel. Insgesamt ist der Pilz aber stark verbreitet udn zumindest gebietsweise sehr häufig, erscheint an 1001 verschiedenen Standorten, die irgendwie etwas mit Gras zu tun haben.
    Allerdings: Die Farbe ist schon sehr grell. Kann wohl vorkommen, aber da gibt es noch zwei oder drei weitere, freudig gefärbte, eher kleine und unberingte Ackerlinge (Agrocybe vervacti, Agrocybe arvalis), die ich nicht kenne.



    LG, Pablo.

    Hallo, Mausmann & Company!


    Das liest sich nach einer rundum gelungenen Tour. Man wäre gerne dabei gewesen (Wurmloch bauen, Wurmloch bauen, Wurmloch bauen...).
    Die Lagune unter 10 gefällt mir ausgezeichnet, bei uns gibt's nur Baggerseen und in denen schwimmen Hunde und Sonnencreme, oder sie sind abgesperrt, damit sich der Angelsportverein nicht gestört fühlt.


    Die Nummer 1 halte ich für Lyophylllum decastes (Brauner Büschelrasling).
    Die Nummer 12/13 würde ich schon als Psathyrella ansprechen, bei mir kommt da nichts rostbraun rüber. Vor allem nicht die Lamellen.
    Apropos Lamellen: Guck die mal mit der Lupe an. Ich glaube, die Lamellenschneiden sind weiß bereift und darunter rot unterlegt. Und zwar durchgehend. Jedenfalls erinnerts mich stark an ausgeblichene >Wurzelnde Zärtlinge<.
    Nummer 14 ist wohl auch ein Faserling, für einen Rißpilz ist mir der Hut zu glänzig und das Velum falsch verteilt. Da wäre der Behangene (Psathyrella candolleana) eine Spur, der man folgen kann.
    Zu 22 habe ich keine Idee, auf Eikes Ergebnis zum kelchbecherling wäre ich gespannt. :)


    Insgesamt ziemlcih schöne Funde, muss man sagen. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, stefan!


    Genau darum geht's, die Gattung. Ich habe noch immer keinen Plan, vielleicht auch gerade zuviele von diesen komischen Antro - Pilzen im Kopf.
    Darum bin ich nach wie vor für's Sporenpulver, kann aber auch mit anderen Fragen gut was anfangen.


    Wegen mir kann sich das jetzt auch ruhig etwas hinziehen, weil ich am Mittwochabend mal zu meinen Eltern fahre. Bin da ein paar tage, habe Netz, nehme aber keinen rechner mit.



    LG, Pablo.

    Hallo, Nando!


    Schicke Pilze und tolle Bilder.
    Sehe ich immer wieder gerne, deine Beiträge. :thumbup:


    Meistens finde ich erste Flockis vor den ersten Goldröhrlingen, aber die nehmen sich nicht viel. Frühe Filzröhrlinge tauchen auch manchmal auf, bezeichnenderweise ist der erste oft der Herbstrotfuß (X. pruinatus). ;)


    Deine Nummer 5 gehört schon zu Psathyrella s.l., der heißt Lacrymaria lacrymabunda (Tränender Saumpilz), hier sind die gefleckten lamellen halt mal nicht ausgeprägt.
    Die Nummer 4 halte ich nicht für einen Rißpilz, das wird Psathyrella candolleana (Behangener Faserling) sein. Ohne Gewissheit, weil ich ja nur die eine Ansicht habe, aber jung sehen die schon so aus.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Den Pilz finde ich suspekt. Er ist viel größer, als alle Buchenwaldwasserfüße, die ich bisher gesehen habe. Immerhin nehme ich mal an, daß das ein DIN - A5 - Blatt ist, oder? Bei einem DIN - A4 wären das doch mehr als 12cm Stiellänge?
    In den Großpilzen wird allerdings auch eine stattliche Maximalhutbreite angegeben, da liegst du noch drunter.
    Aber auch die Angabe (1-5(8) cm Hutbreite) passt nicht wirklich in mein Bild der Art. Die Stiellänge dagegen wird dort nur mit max. 8cm angegeben. Das käme auch bei einigen meiner Funde hin, da der Pilz gerne wurzelnd an vergrabenem Holz wächst.


    Der Name "Wasserfuß" kommt übrigens nicht von ungefähr. Beim Zusammendrücken des Stieles lässt sich bei Hydropus subalpinus immer etwas Wasser rausquetschen, wenn der Pilz nicht völlig vertrocknet ist.


    Dagegen würde mir (beachte die Größe), Xerula eigentlich besser gefallen. Auch der Stiel passt gut zu Xerula radicata. Aber die Hutoberfläche wäre schon sehr ungewöhnlich, so ganz ohne Schmier und ohne Runzeln und mit der Form...


    Ui. Furchtbar, diese Weißsporer.



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!



    Hartmut denkt an Macrocystidia cucumis (Gurkenschnitzling).
    Eine gute Idee. Wahrscheinlich besser als meine, wenn man die Farben beachtet. Mit dem Geruch kann das schwierig sein, wenn der Pilz stark angetrocknet ist.


    Edit.:
    Na also. Wenn er nach Fisch riecht, dann kannst du meinen Gedanken streichen. :thumbup:
    Passt wunderbar, der Mehlgeruch ist bei frischen Pilzen dominant (also nach Mehlräsling) nach Fisch (also Brätling) riechen die, wenn sie alt sind.
    Und manchmal auch nach Platanenfrucht (wenn frisch), meint Lea. Finde ich auch nciht schlecht. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Das Sporenpulver wird weiß sein.
    Was du zum Stiel schreibst, kann ein Hinweis auf einen Schwindling (Gattung: Marasmius s.l.) sein.
    Die nach Knoblauch riechenden Arten sind raus. Wie es aussieht, ist der Stiel fein behaart? Das kannst du dir ruhig mal mit der Einschlaglupe angucken, ob das wirklich so ist.
    In dem Fall würde ich - trotz der eigentlich zu dunklen Farben - einen vorsichtigen verdacht zu >Marasmius torquescens< äußern.



    LG; Pablo.

    Hallo, Dieter!



    Er war ness beim Fund, und zeigte keine Farbveränderung während des aussporens bis er fest ganz trocken war.
    Liege ich dann richtig?


    Ja, im Prinzip läuft das so, wenn der Hut nicht hyghrophan ist.


    Demnach sollte es eine der nicht - hgrophanen telamonien sein, da gibt's ja reichlich und genug an (für mich) gleichaussehenden Pilzen in der Untergattung. ;)


    Kleiner Tip: Den Geruch bekommst du an einem angetrockneten Pilz ohnehin nicht mehr raus. Besser am frischen material den Geruchstest machen und dann nur einen halben Hut zerreiben, die andere Hälfte kannst du immer noch aussporen lassen. Und nach Farbveränderungen gucken.



    LG, Pablo.

    Hallo, Frank!


    Also zu dick, die Sporen? Zu "rundlich"?
    OK.
    Rand habe ich nicht mitgenommen. Muss ich in Zukunft machen, weil ja oft auch die Rhizomorphen interessant sind.
    Aber von Hyphen durchzogenen Fomes habe ich, wenn da was angeschwollen ist (ampullenförmig), dann finde ich das. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Der Geschmack bei O. guttulatus ist variabel, meistens nach einigem Kauen speibitter. Kann aber gelegentlich auch mal eher mild bleiben. Geruch kannst du zur Unterscheidung von Saftporlingen vergessen, die riechen alle gleich: Säuerlich nach Porling. Oder anders, wenn zu trocken, zu jung oder sonst irgendwie falsch geduscht. Der Geruch ist jedenfalls nicht artspezifisch.
    Was hier gut hilft: In einer Woche noch mal hin und gucken, wie sich der Pilz entwickelt hat. Die Hüte von O. guttulatus wachsen im gegensatz zu O. stipticus / tephroleucus flach aus, die Tropfen hinterlassen an den Räündern Krater, die sich nach und nach rotbräunlich färben.
    Es gibt noch ein paar mehr Arten in der Gattung, aber die sollten keine Tröpfchen machen oder anders wachsen oder Gloeozystiden haben oder mehr an Laubholz vorkommen oder auf Druck rot flecken .



    LG, Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Zumindest mit der Gattung sollte Sven recht behalten. Cortinarius, Untergattung Telamonia (Gürtelfüße / Wasserköpfe).
    Der Stiel sollte bei C. vernus nicht schuppig sein; beringt darf er gar nicht sein, sondern wenn, dann nur gegürtelt. Hier ist er vom Velum überfasert wie bei vielen Gürtelfüßen.
    Woran siehst du, daß der Hut nicht hygrophan ist?
    Mal abgesehen, daß es auch nicht-hygrophane Telamonien gibt, ist das manchmal auch nur schwach ausgeprägt. Zeig doch mal ein Bild des angetrockneten Fruchtkörpers, dann kann man das beurteilen. Es geht ja nur darum, ob sich die Hutfarbe (meist von dunkel zu hell) beim Abtrocknen verändert.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Gut, die sind groß genug, die Sporen.
    Und keine Scheu davor, auch mal die Außenseite durch's Mikro anzugucken, Es sieht jedenfalls interessant aus und diese im Gel liegenden Hyphen findest du in keiner anderen gattung.


    Helvella / Paxina acetabulum ist auch hübsch. Hier mag die sich nun im zeriten jahr in Folge nicht zeigen. :cursing:



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Vom Gesamterscheinungsbild denke ich auch an einen Düngerling.
    Bis auf Panaeolus foenisecii (Heuschnittpilz) sollten alle anderen Arten der Gattung schwarzes Sporenpulver haben.
    Aber nach den Bildern erkannt hätte ich den hier auch nicht, die sehen schon recht mitgenommen aus.



    LG; Pablo.

    Hallo, Dieter!


    Ganz ähnlich funktionieren bei mir die Geruchsassoziationen auch. :)
    Es ist ja so, daß bei vielen Pilzgerüchen nicht exakt der erwähnte Geruch getroffen ist. Das Flatschmorchel - Schwimmbad ist ja auch nicht ganz gleich wie "echter" Chlorgeruch. Es kommt dem sehr nahe, aber trifft es eben nicht exakt. Und das ist bei sehr vielen Pilzen so.



    LG, Pablo.

    Hallo, Wiltrud!


    Alternativ kann ich mir da auch eine unreife Tubifera (ferruginosa?) vorstellen.
    Aus der perspektive schwer zu sagen für mich.


    Ich erlaube mir in Kürze, den Thread zu den Schleimpilzanfragen zu verschieben. ;)


    Das habe ich eben mal erledigt, Jan - Arne. :thumbup:



    LG, Pablo.

    Hallo, Norbert!


    Rißpilz stimmt mal auf jeden Fall. :thumbup:
    Die Gattung ist auch recht schwierig und wird derzeit auch gründlich überarbeitet. manche Funde sind mit älteren Schlüsseln nicht zu erreichen. Könnte mit den makroskopischen merkmalen und den Sporen theoretisch in die Gegend um >Inocybe maculata< gehören. Cheilozystiden wären da unauffällig.
    Vielleicht meldet sich Ditte selbst ja noch dazu.



    LG, Pablo.

    Hallo, peter!


    An dem Saftporling, sehe ich da Tropfen? Substrat = Nadelhoilzstumpf?
    Da kannst du ruhig mal in Richtung Oligoporus guttulatus vergleichen.


    Beim Helmling halte ich mich zurück. Aber mit so einer flachen Hutform: Zerreib den mal in der Hand, ob's nach rettich riecht. Mycena pura kann ausgebleicht so aussehen. Und riecht wenn trocken kaum. Ist zwar eher eine Art des Spätsommers / Herbstes, aber auf Erscheinungszeiten baut man keine Bestimmung auf.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Schau ruhig mal nach. :thumbup:
    Solange da noch genug Energie im Substrat ist, sollte der Pilz schon auch dieses Jahr wieder Fruchtkörper basteln. Ist halt schwer zu sagen, wann. Der Fund von mir oben hat im letzten Jahr erst so im Juni angefangen zu wachsen, aber das dürfte schon einigermaßen variabel sein.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rudi!


    Was für eine Farbenpracht!
    Man muss auch sagen: Von der Buntheit her können da nicht viele Pilze mithalten. Auch wenn man sich wünschen würde, daß es jetzt mal wieder etwas anzieht.
    Glückwunsch, nicht nur zu den Orchideen. Du hast mehr M&Ms gesehen, als ich heuer. ;)



    LG, Pablo.

    Hallo, Hartmut!


    Traumhaft! :thumbup:
    Ich suche die immer noch. Zwar würde ich denen unterstellen, sich in dem einen oder anderen Auwald hier in der Gegend auch wohl zu fühlen, aber bislang Fehlanzeige.


    Könnten die schwarzen Borstenkugeln vielleicht ältere >Lasiosphaeria strigosa< sein, oder ist das abwegig?



    LG, Pablo.

    Hallo, Thorben und Christian!


    Ihr könnt es auch mal >hier< probieren.
    Volker Fässler schreibt da auch, ebenso wie Jule, Detlef und weitere. Da stehen die Chancen ganz gut, daß jemand damit was anfangen kann.



    LG, Pablo.

    Hallo, Alis!


    OK, die Sporen passen schon mal, auch die From und das Ornament.
    Daß das in Wasser fasr schöner darzustellen ist als in BWB, ist mir auch aufgefallen bei dem Pilz (wenn es der ist). Kongo geht ganz gut, ist aber halt auch ein Giftzeug.
    Ideal wäre es, wenn du auch ein paar Große sporen (~26 bis 28 µm) findest.


    Wichtig ist halt noch die Außenseite mit diesen Hyphenfäden, die im Gel schwimmen sowie der Aufbau des Bechers und daß sich da nichts verfärbt, wenn man einen Fruchtkörper durchbricht.



    LG, Pablo.