Morgen!
Also den Pilz in Beitrag #3 sollten wir am besten vergessen. Ich habe gemerkt, daß ich davon kein Material mehr habe. Wahrscheinlich wurde der wieder im Wald ausgesetzt...
Also bleibt der mal außen vor.
Folgende Ergänzung gehört zum Pilz aus dem Startbeitrag:
Ich habe mal versucht, besonders auf den Aufbau des Fruchtkörpers, insbesondere auf die Hyühen zu achten.
Was nicht einfach ist, weil in der Tat ist das sehr dicht verwoben, die Hyphen auch teils inkrustiert, was die Darstellung nicht gerade vereinfacht. Darum auch der etwas klägliche Versuch, etwas aufzumalen.
Was wohl wichtig ist: Tatsächlich sind die größten Basidien noch nicht mal 15 µm lang. Auch im Subikulum sehe ich keine Hyphe, die breiter wäre als knapp 4 µm. Das Geflecht ist sehr dicht, Inkrustierungen finden sich aber hauptsächlich an der Basis. Hyphen im Bereich zwischen Subhymenium und Subikulum messen teils weniger als 2 µm, was aber auch daran liegen kann, daß das Material inzwischen "tot" ist.
Wenn ich deine Tips berücksichtige, Frank, dann kann ich mir nichts anderes als Leptosporomyces vorstellen (aber was weiß ich schon?). Wenn ich davon ausgehe, daß die Gattung so stimmt, dann bleibe ich wieder an Leptosporomyces mutabilis hängen.
Mikrozeichnungen bei Mycobank scheinen immerhin ganz gut zu passen. Allerdings finde ich bei der Art keine Erwähnungen zum Vorkommen an alten Porlingen. Und: Die Sporen bei meinem Fund sind teils etwas zu breit. Da sind einige dabei, die sehen fast subglobos aus und kommen dann auch auf eine Breite von ~3 µm. Oder passt das noch?
LG, Pablo.
