Beiträge von Beorn

    Hallo, Michael!


    Nur die Ruhe. :)
    Gib den Leuten auch Zeit, das Thema zu finden und sich damit zu beschäftigen.
    Übrigens: Wenn es um Bestimmungen geht, werden >in dieser Rubrik< wahrscheinlich mehr Leute ein Auge drauf haben.
    In diesem Fall denke ich aber wie Stefan:
    Die Gattung ist dermaßen schwierig, da sind Bestimmungen nur nach Bildern (auch wenn sie gut sind) nur für sehr wenige Spezialisten in Europa einigermaßen sicher möglich.


    Es muss übrigens keine Telamonie sein. Hut und Stiel wirken glänzig, als würden sie beim Anfeuchten schmierig werden wollen.
    Da könnte man auch mal bei den Schleimfüßen (Untergattung: Myxacium) gucken.


    Wenn ich das Thema zu den Bestimmungsanfragen verschieben soll, sag einfach bescheid, Michael.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Einen leicht süßlichen Geruch nehme ich bei Cuphophyllus virgineus durchaus gelegentlich wahr. Meist schwach und schwer einzuordnen. Bittermandel ist es nicht direkt, wenn auch eine entfernte Ähnlichkeit mit Clitocybe gibba da ist.
    Aber: Cuphophyllus russocoriaceus erkennt man, wenn man daran riecht. Spätestens beim Zerreiben ist der Geruch intensiv, kräftig und eben ganz ganz anders als alles Andere.
    Schwer zu beschreiben, aber: Ich habe ihn sofort erkannt, als er mir das erste Mal in die Hände fiel.



    LG, pablo.

    Hallo.


    Freilich hat Fredy recht. :)
    Aber ich verstehe auch das andere Problem: Nämlich sind weder Geruch noch das Gilben der Stielbasis immer so eindeutig bei den Karbol - Arten. Das ist stark abhängig von Witterung und Stoffwechsel der Pilze.
    In diesem Fall reicht mir das sichtbare Gilben aber durchaus, um da klare Karbolis (Agaricus xanthoderma) zu erkennen.



    LG; pablo.

    Hallo.


    Meine Vermutung:
    Einer heißt Macrolepiota rhodosperma (Sternschuppiger Riesenschirmling), der andere heißt Macrolepiota procera var. fuliginosa (Dunkler Riesenschirmling).



    LG, Pablo.

    Hallo, Ralf & Nobi!


    Ein sehr interessantes Thema.
    Da stellen sich mir gleich einige Fragen, die sich aber so nebenbei sicher nicht klären lassen. Und im Grunde betrifft das nicht nur Dungpilze. Das hat auch mit einigen keulchen - Kollektionen zu tun, die ich in den letzten tagen untersucht habe. Interessant, wie variabel die Ausprägung des Sporenornaments da bisweilen innerhalb einer Kollektoin ist. Ich habe einen vagen verdacht, daß das in dem bereich zu mehr beschriebenen Arten geführt hat, als es tatsächlich gibt.


    Wie sieht das eigentlich aus mit Sequenzierungen im coprophilen Bereich?
    Wird damit in manchen gattungen gearbeitet?
    Die Schwierigkeit müsste dann ja sein, ob es zu Originalbeschreibungen noch untersuchbares Typusmaterial gibt. Was ich mir da nicht so einfach vorstelle...



    LG, Pablo.

    Hallo, Anna!


    Hm, kann schon sein. Dann sind wir da also geteilter Meinung. Und ist auch nicht schlimm: Wenn wir den nicht zusammen mit Julia (und Kerstin) klären können, dann eben einen anderen Pilz zu einem anderen Zeitpunkt.


    Oh, dr Markus! :)
    Das rundet meinen ohnehin schon schönen abend noch ab.



    LG, Pablo.

    Hallo, Reinhilde!


    Dann lass dich mal feiern und hochleben, wie sich das gehört. :thumbup:
    Für die nächste Runde wünsche ich dir alles Gute, beste Gesundheit, Glück auf allen Wegen und immer ein paar schöne Pilze im Korb und vor der Linse.



    LG, Pablo.

    Ahoi, Leute!


    Geniale Bilder, Peter! :thumbup:
    An was sitzen da die Helmlinge? Das war doch ein Buchenblatt, oder? Weil ich habe nur die an einem Buchenblatt gesehen. An Eichenblättern wohnt nämlich eine andere Art, die ich noch nicht in der Hand hatte.
    Die Ingopilzchen sind ja krass. 8|
    Die habe ich auch nicht mitbekommen. Ich glaube, die hätte ich sogar mitgenommen. Einer mehr oder weniger macht den Kohl ja auch nicht fett. Aber die sind ja echt bezaubernd.


    Liebe Anna, ich habe dir Unfug erzählt im Wald. Und zwar bezüglich des Pilzes, den du als "Geschmückten helmling" drin hast.
    Sorry, ich bringe >Mycena amicta (Geschmückter Helmling)< immer mit >Mycena picta (Walzenförmiger Helmling)< durcheinander. X/
    Die Namen klingen so ähnlich.


    Öhm... Die Spangrünen Kiefernreizker waren aber nicht die, die ich Sebastian gezwungen habe, 20 Minuten mit sich rumzuschleppen? Die sahen ähnlich aus, aber die Milch verfärbte zu keinem Zeitpunkt ins weinrote. Was ich in der Hand hatte waren nur Wechselblaue (Lactarius quieticolor) und Edelreizker (Lactarius deliciosus).
    Schade, wenn du noch Lactarius semisanguifluus hattest, dann hätte man mal drei nebeneinander legen können, um Marios Portraits zu ergänzen.
    Hier mal ein Bildchen vom Spangrünen (Lactarius semisanguifluus) aus dem Dossenwald:

    Mit typischer weinroter Verfärbung der Milch, die bereits nach wenigen Minuten deutlich zu sehen war.


    Ach...
    Diese wunderschönen Stimmungen.
    Das war wirklich ein rundum gelungener Tag. und auch ohne SÄFT wars doch reichlich schön an Pilzen.



    LG, Pablo.

    Hallo, ihr Zwei!


    Über die Wasserbilder kann man geteilter Meinung sein, ist letztlich Geschmackssache. Und auch mal stimmungsabhängig. Bei einigen Bildern finde ich den Effekt sehr gelungen, die gefallen mir richtig gut. Aber bei euren Fotokünsten würde es mich schon auch mal interessieren, wie die im Flug auf Bild gebannten Tropfen, Luftblasen und Strudel aussehen würden.


    Bild 5: Vermutlich Grünblättrige Schwefelköpfchen (Hypholoma fasciculare)
    Bilder 8 & 9 & 12 & 20-22: Glückspilze (Amanita muscaria) :)
    Bild 13 & 18: Marone (Boletus badius) mit Frostschaden (braune Poren)
    Bild 17: Falsche Pfifferlinge (Hygrophoropsis aurantiaca)
    Bild 23 & 26: Fleckblattflämmling (Gymnopilus penetrans)
    Bild 28: vermutlich Rehbrauner Dachpilz (Pluteus cervinus)
    Bild 29: Einer der Scheidenstreiflinge (Gattung: Amanita, Sektion: Vaginatae), möglicherweise der Grauhäutige (Amanita submembranacea)



    LG, Pablo.

    Hallo, Peter!


    Den Saftling auf dem letzten Bild kannst du schon mal als Hygrocybe coccinea (Kirschroter Saftling) eintragen. Bei den anderen roten bist du halt in einer schwierigen Gruppe gelandet, nämlich bei den Arten mit leuchtend roten Farben und unschuppigem Hut. Alles net so ääfach.



    LG, Pablo.

    Hallo und Willkommen, Julia!


    Du hast aber auch ein ziemliches Pech mit dem Sammelgebiet. Zumindest in diesem Jahr. Der Osten und Süden Baden-Württembergs gehört zu den "totesten" Regionen in Deutschland in diesem jahr. Das katastrophale Wetter im Frühjahr und Sommer hat da kaum was wachsen lassen.


    Dennoch: Ein paar hübsche Sachen sind da zusammengekommen.
    Ein paar kleine Korrekturen:
    Oben rechts sicher kein Scheidenstreifling, weil Hutrand ungerieft. Um zu sagen was das ist, muss man mehr vom Pilz sehen.
    Zweite Reihe links: Rotrandiger Baumschwamm (Fomitopsis pinicola) in jung
    Zwerite Reihe rechts: Oder aber Büscheliger Faserling )Psathyrella multipedata), was ich nach der Ansicht favorisieren würde. Müsste man aber auch mehr von sehen.
    Vierte Reihe links: Vermutlich ebenfalls Büscheliger Faserling (hier deutlich älter)
    Vierte Reihe rechts: Vermutlich Huthaarmürbling (Psathyrella / Parasola conopileus)
    Untere Reihe rechts: Herbstlorchel (Helvella crispa)



    LG, Pablo.

    Hallo, Craterelle!


    Erfahrung. ;)
    Das Gelb ist ein Schatten, auch ist es ein warmes, sonniges gelb, kein kalter Neonton und erst recht nichts grünes.
    Das Substrat ist Nadelholz, was allerdings nur ein Hinweis und kein hartes Bestimmungskriterium ist.
    Natürlich sind schwefelköpfe immer mit Vorbehalt zu bestimmen, weil das Grün vom Grünblättrigen oft auf Bildern nicht rüberkommt. Aber dennoch sind mir im Forum auf Bildern selten so eindeutige Graublättrige begegnet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Preetzer!


    Den Geruch bei Nummer 2 kannst du dir merken und bei Gelegenheit auch mal mit nebelkappen direkt vergleichen. ich finde schon, daß die nochmal recht unterschiedlich riechen. Abspeichern kannst du den mal als Lepista nuda (Violetter Rötelritterling).


    Nummer 1 kannst du mal ein Weilchen liegen lassen und gucken, ob der sich von der verletzten Stielbasis her gelb verfärbt.
    Meine Funde von Hygrophorus eburneus riechen nämlich nur schwach und auch nur ein wenig süßlich, mit einer leichten Bittermandelkomponente.
    Hygrophorus discoxanthus stinkt für meine Nase irgendwie derb und erbärmlich. Da hatten wir aber am Samstag auch so einen Streitfall, der nicht recht verfärben wollte, den ich bei dem wahrgenommenen Geruch aber auch nicht als H. eburneus durchgehen lassen wollte.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Für Clitopilus hobsonii wäre der aber schon ganz schön groß. Aber das mag variabel sein. Nur erkenne ich in dem Sporenabwurf nicht wirklich etwas fleischrosanes. Und bei der Größe sollte beim Zerreiben bei Clitopilus schon auch ein mehlgeruch feststellbar gewesen sein.



    LG, pablo.

    Hallo, Nobi & Ralf!


    Oha, der Dung sollte euch aber jetzt nicht allzuviel Kopfzerbrechen bereiten.
    Dennoch ein schöner Pilz mit ziemlich beeindruckenden Keimspalten.
    Jetzt würde mich aber doch interessieren, welcher von beiden es sein kann... ;)



    LG; Pablo.

    Willkommen, Chrissie!
    Und Hallo, Leute!


    Die Pilze sind allerdings Rauchblättrige Schwefelköpfe (Hypholoma capnoides), aber die sind auch nicht gerade einfach. Allerdings wunderhübsch. :)



    LG, Pablo.

    Hallo, zusammen!


    Der große Dank für die Liste geht an Norbert, Eljota.
    Ich selbst bin meist zu faul und dokumentiere nur die Pilze, die mich gerade interessieren und mit denen ich mich danna uch näher befassen will. ;)


    Schöne Bilder, Heidi! :thumbup:
    So Wohngemeinschaften gab es ja einige, aber die, die du hast, wahr eine besonders Hübsche.
    Schön, daß du auch Bilder von den Sparrigen Schüpplingen hast, die waren ja auch in einigen Büscheln vertreten.


    Lass dir ruhig Zeit, Holger.
    Bei mir dauerts auch noch, da kam halt einiges zusammen zum Nachuntersuchen und ich hatte den Vormittag erstmal damit zugebracht, die "Altlasten" zu klären, da lagen bei mir noch ein paar Pilze aus der Woche herum, vor allem Keulchen.


    Also solche, die wir dann leider trotz intensiver Wiesen - Sucharbeit nicht (oder fast nicht) gefunden haben. Ich hoffe, ihr habt noch ein paar der Ellerlinge abgelichtet, ich habe nur von dem Wiesenkorällchen Bilder gemacht. Das muss aber noch untersucht werden.
    Nächstes Mal nehmen wir die Ursel einfach auf dem Weg mit, Peter, damit das ordentlich Säft gibt.
    ("Wir wolln SÄFT!")


    Neben dem Korällchen war fast das Interessanteste auf der Wiese ja der Dung:

    Die Psathyrella ist noch nicht untersucht, aber mir sind schon mehrere Begleitpilze an den Köttelchen aufgefallen. Gelbe Becherchen, die an Lasiobolus erinnern, hyaline Becherchen, die an Ascobolus erinnern und schwarze Punkte, die an schwarze Punkte erinnern.
    Das wird noch interessant, je nach dem, wie viel ich davon untersuchen kann.
    Ich weiß noch nicht mal, was für ein Tier hier seine Signatur hinterlassen hat. Wildschwein ist ja nur eine Vermutung.


    Nun jut.


    Ein paar einfache Pilze wurden schon mal unter die Lupe genommen.
    Da wäre zunächst mal der Schleimfuß (Myxacium) direkt am Parkplatz unter Eiche und Buche:

    Der ist mild im GEschmack, der Honiggeruch in der stielbasis schwer rauszukitzeln, aber vorhanden, der Velumstrumpf am Stiel weiß, bei wenigen Fruchtkörpern mit viel gutem Willen mit ein paar blassvioletten Schlieren.
    ich nenne den trotzdem mal Cortinarius lividoochraceus (= Cortinarius elatior), also den Langstieligen Buchenwald - Schleimfuß.
    Schnallen hat der keine, auch nicht an den Velumhyphen:

    Die Sporen sind deutlich grobwarzig, teils zitronenförmig, messen ca. 10-13,5 x 7-8,5 µm:


    Ebenfalls im Grunde schon vor Ort bestimmt, ein teils büschelig bis rasig wachsender, hygrophaner Trichterling zwischen Detritus von Nadelbäumen mit stark ranzig-mehlgurkigem Geruch:

    Steht oben schon in der Liste unter Clitocybe ditopa (Kleinsporiger Mehltrichterling). Den Namen kann man stehen lassen, die Sporen sind exorbitant winzig, ich komme kaum über 4 µm in der Länge:


    Dann wären da die beiden großen, schleimigen Schüpplinge an zwei nebeneinader stehenden Rotbuchen, hier einer davon:

    Die bestimme ich mal sensu Gröger II.
    Und da kommt bei einer Art großen, hutschleimigen Art an Rotbuche mit den Mikromerkmalen Pholiota adiposa (Fettiger Schüppling) raus. Was bei Gröger ein Synonym ist zu Pholiota aurivella (Hochthronender Schüppling).
    Aber jetzt muss man etwas aufpassen:
    Gröger versteht unter Pholiota adiposa (aurivella) eine Art mit eher schmalen Sporen (Breite unter 5,5 µm) und variablen Cheilozystiden (teils auch als Chrysozystiden) sowie gleichmäßig flachkonvexem Hut.
    Ludwig versteht unter Pholiota aurivella eine Art mit breiteren Sporen und +/- gleichmäßig keuligen Cheilos.
    Was Gröger unter Pholiota adiposa (aurivella) versteht, ist bei Ludwig Pholiota limonella!
    Was Ludwig als Pholiota aurivella beschreibt, versteht Gröger als Pholiota limonella!
    Da Gröger ein wenig aktueller ist, folge ich mal dem Konzept. Somit heißt unser Pilz Pholiota adiposa.
    Durch die variablen Zystiden von Pholiota cerifera (Weidenschüppling ss. Gröger) und durch die flachere Hutform und die schmaleren Sporen von Pholiota limonella (Zitronenschüppling ss. Gröger).
    Cheilos und Pleuros (als Chrysozystiden):

    Sporen:


    Tja, und dann ist da noch die tragische Geschichte des Captains, der zum Wohle der Mannschaft auf Kundschaftsmission Kilometer und Lichtwelten voraus die SÄFTsituation auspeilte.
    Und dabei das verpasste, was er >hier< vermisste.
    Ganz blöd gelaufen. Ganze Mannschaft zum Strafschrubben des Decks.
    Und was saßen wir gemütlich nachher im Restaurant. Besser hätten wir unsere Funde da noch mal ausgebreitet und zusammen besprochen. Dann wäre dir der nicht entgangen, Peter:

    Anna hatte ihn gefunden, hatte ihn auch die ganze Zeit in ihrer Box, nehme ich an.
    Beim nächsten Mal also abends mit gemeinsamer Fundbesprechung der mitgenommenen Pilze!



    LG; Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Die Farbe passt viel beser zu Crepidotus als zu den Weißsporern mit ähnlichem Habitus. Bei Crepidotus cesatii soll das Sporenpulver recht blass sein, teils auch mit rosa Touch. Davon habe ich aber keinen Abwurf. Das soll auch keine Bestimmung sein, da die Sporen bei mehreren Crepidotus - Arten eher schwach pigmentiert sind, was dann auch einen eher hellen Abwurf bedeutet.
    Letztlich wird es sich hier nur mikroskopisch klären lassen, welcher Art dein Fund angehört.



    LG, Pablo.

    Hallo.


    Mein letzter Fund von Calocybe constricta, dürfte auch ziemlich gut deinem Pilz entsprechen:

    Ist ein schwieriges Pilzchen, wenn man dem zum ersten Mal begegnet.
    Hat mich auch einige Zeit und Mikroarbeit gekostet, um erstmal überhaupt die Gattung rauszubekommen. ;)
    Wenn man ihn kennt, ist er mit dem habitus, der Ökologie, den Farben, den wurzelnden Stielen mit flockigen Gürteln und dem intesiven Geruch ganz gut zu bestimmen.



    LG, Pablo.

    Hi.


    Hast du von dem Ring noch Bilder mit etwas mehr Schärfe?
    Es ist nicht ganz einfach, das so zu beurteilen. Generell sitzt der Ring ja schon am stiel an. Ist sozusagen oft ein wenig wie festgeklebt. Nur verwachsen sollte er nicht mit der Stielrinde sein.
    Wichtig ist auch, ob der Ring sehr dick (wattig, oft "doppelt") ist oder ob er einfach ist. Die Natterung am Stiel müsste man auch beurteilen können.
    Ich tendiere vorerst bei deinem Fund mal stark zu Macrolepiota mastoidea s.str., also zu der Art im eigentlichen, strengen Sinne.
    Die Hutschuppung sollte bei den mir bekannten Varietäten anders aussehen.
    Eine Option wäre noch der Acker - Riesenschirmling (Macrolepiota excoriata), der aber nicht einen so stark ausgeprägten Buckel haben sollte, eine tendeziell etwas andere Hutschuppung hat und sich eben durch merkmale bei Stielnatterung und Ring unterscheidet.



    LG, Pablo.

    Hallo, Olli!


    Sorry, ich war auf der völlig falschen Spur. X/
    Das ist ein Pilz, den ich selbst erst seit wenigen Wochen kenne und seitdem zweimal gefunden habe.
    Mehlgurkiger Geruch ist das Stichwort, dazu gehe ich mal von stark und tief wurzelnden Stielen aus. Der Rest passt auch in der Optik: Der Pilz heißt Calocybe constricta (Wurzelnder Schönkopf). Die Art ist im Grunde selten bzw. selten dokumentiert aber recht verbreitet. Zu Giftwirkungen ist mir nichts bekannt, das kann man aber ausgehend vom Namen sicher recherchieren.



    LG, Pablo.