Beiträge von Beorn

    Hallo, Rainer!


    Möglicherweise etwas komplizierter als bei Menschen (und anderen Tierarten), weil Pilze wesentlich mehr Geschlechter besitzen. ;)
    Aber das war jetzt nicht der Punkt, wie es zustande kommt, sondern nur ob es bei diesem Organismus, der die Fruchtkörper gebildet hat, zustande gekommen ist.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Bei dem Helmling wird keiine Bestimmung möglich sein, wenn wir nicht wissen, ob er weiß gemilcht hat, wie er beim Zerreiben gerochen hat, ob es nur einzeln, gesellig oder büschelig wuchs und ob das Substrat tatsächlich Nadelholz war.



    LG; Pablo.

    Moin!


    Ich denke eher, daß das ein "richtiger" Borstling ist, also mit echten Randhaaren aus morphologisch klar differenzierten Zellen. Dann wäre eine Trichophaea - Art nicht unwahrscheinlich. Letztlich braucht man bei sowas für eine Bestimmung aber auch immer mikroskopische Merkmale.



    LG, Pablo.

    Hallo, Björn!


    Allerdings ist das bei Bankera wie bei Phellodon auch: Bei frischen Pilzen nix Maggigeruch. Das passiert erst, wenn die Fruchtkörper getrocknet sind, davor riechen die uncharakteristisch.
    So rein optisch würde ich aber das Gleiche vermuten wie Stephan: Man sieht auch, wie die Hutoberfläche sich den aufliegenden Detritus einverleibt (umwächst), was Bankera violascens nicht tun sollte. Und eine der braunsporigen Arten (und ohne Maggigeruch wenn getrocknet) - also Sarcodon - kann ich mir hier nicht so recht vorstellen.



    LG; Pablo.

    Hallo, Beli.


    Du brauchst irgendwie ordentliche Champi - Literatur. ;)
    123-Pilze und Wiki sind da wirklich nicht hilfreich, wenn man es einigermaßen richtig machen will. Geoffrey Kibby hat eine ganz ordentliche Agaricus - Monografie gemacht, gut ist auch die Bearbeitung im Pilzkompendium II (Erhard Ludwig), ansonsten muss man wohl über diverse monografische Bearbeitungen gehen, das ist auch darum ein ziemlich komplexes Kapitel, weil unterschiedliche Autoren auch unterschiedliche Abgrenzungsmerkmale beobachten und dadurch die Arten jeweils anders definieren.


    Das erste Bild bei 123 sollte entweder eine Art aus der essettei - gruppe zeigen, oder aber Agaricus macrocarpus (Großfrüchtiger Anisegerling, s. dazu zB Gröger II), die weiteren drei Bilder könnten durchaus auch zu leucotrichus gehören. Problem dabei: Etliche der Aufnahmen von Mushroomobserver zeigen nordamerikanische Funde. Und dann kannst du die als Referenz für "europäische" Arten sowieso vergessen.


    Was auf Wiki als "Agaricus excellens" dargestellt wird, geht rein optisch klar in die Richtung Agaricus fissuratus oder Agaricus substramineus (was bei den meisten Autoren = Agaricus urinascens wäre). Wenn man aber deutlich schuppige Arten bei urinascens eingliedert, wird's halt schwierig, überhaupt andere Arten mit soclhen Schuppen aufrecht zu erhalten. Dann müsste zB fissuartus ebenfalls synonymisiert werden oder es bräuchte andere, konstante Abgrenzungsmerkmale, und da müsste man dann erstmal nachweisen, daß das auch genetisch konstant einer Sequenz zuzuordnen wäre. Anschlisßend hätte man das Problem, auch von den jeweiligen Typusbelegen die Sequenzen zu brauchen und so weiter...



    LG; pablo.

    Hallo, Beli!


    Agaricus urinascens rötet nicht.
    Das ist eine gilbende, nach Marzipan riechende Art. Wie alle Arten aus der Gruppe können ab und an schwache rötliche verfärbungen im Schnitt im Hut-Stiel-Übergang auftreten, das ist aber für keine der Anis - Arten ein Bestimmungsmerkmal. Auch Agaricus augustus kann das zB, da hatte ich auch schon (sehr alte) fruchtkörper, die im Alter nahezu im kompletten hutfleisch rot waren.



    LG, Pablo.

    Hallo, Beli!


    Schwieriger Fall. :/
    Es dürfte einige Schnecklinge mit trockenem Hut und solchen weißen Farben geben, aber ob da was Passendes dabei ist?
    Ansonsten geht mir noch ein junge Fruchtkörper des Gefleckten Rüblings (Rhodocollybia maculata) durch den Sinn. Wobei dazu die Lamellen eigentlich noch gedrängter stehen müssen.
    Aber mal gucken, was noch so an Ideen dazu kommt.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Aber gerade wenn du an der Stelle immer wieder weiße Fruchtkörper findest, passt das doch zu einer genetisch fixierten Pigmentstörung. Wenn der Albinismus auf äußere Einflüsse zurückzuführen wäre, dann wäre die Wahrscheinlichkeit, daß da auch mal normal braun gefärbte Exemplare erscheinen, sehr viel höher.



    LG; pablo.

    Salut!


    Ja, das sieht aus wie ziemlich typische Tricholoma terreum (Gemeiner Erdritterling).
    Das mit der Giftigkeit hat sich mittlerweile wohl erledigt. Die japanische Studie, die da mal etwas Panik verursacht hat, ist in einigen wesentlichen Punkten sehr fragwürdig. Da gab es wohl ein paar Fehler in der Mengenberechnung und auch die Identität der getesteten Pilze schient nicht wirklich klar zu sein.


    Wenn man sich mit dem Vergiften wollte, müsste man wohl eine Dosis essen, die auch bei Steinpilzen oder Pfifferlingen hoch toxisch wäre. ;)



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Wie ein Keulenfuß - Trichterling sieht das jetzt nicht gerade aus. Die Hutfarben bei nebelkappen sind sehr variabel, so dunkel geht auch. Der Geruch ändert sich ebenfalls mit dem Alter der Fruchtkörper; dieses als typisch beschriebene eher unangenehm empfundene stinkig - parfümierte kommt erst im Alter raus. Junge Nebelkappen riechen eher angenehm, schon etwas parfümiert, aber doch auch anders.



    LG; Pablo.

    Hallo.


    Nur sieht das hier eher wie eine "Waldart" aus, wenn ich den Standort richtig einschätze.
    Das passt nun nicht wirklich zur urinascens / arvensis / osecanus - Sippe.
    Mit den allzu deutlchen Schuppen müsste man sonst auch eher noch an Agaricus fissuratus oder Agaricus substramineus (wenn man den als eigene Art betrachtet) denken.
    Im Wald könnte ich mir da aber viel besser >sowas< vorstellen.



    LG, pablo.

    Hallo, Horrasni!


    Für eigene Anfragen bitte jeweils ein eigenes Thema aufmachen!
    Sonst geht das hier kunterbunt durcheinander und es wird schwer nachvollziehbar, welcher Beitrag dann zu welchem Pilz gehört.
    Ich habe das jetzt mal geteilt und deiner Anfrage ein eigenes Thema gegeben, um hier ein Kuddelmuddel zu vermeiden. ;)


    Schau auch mal bitte >hier rein<, das sind wichtige Tips zur Unteruchung unbekannter Pilze, wie zB daß die Stielbasis zur Bestimmung dazu gehört und auch ein vollständiges Schnittbild.
    Hier ist es recht einfach: Die Neubildung der Huthaut an der einen Stelle lässt recht deutlich auf den >Braunen Filzröhrling< schließen.



    LG, Pablo.

    MoinMoin!


    Ich kann's leider nicht, Schleierlinge sind ein sehr schwieriges Feld. Was hier durchaus helfen könnte wären noch Schnittbilder, auch bei Cortinarien sind diese meistens sehr wichtig.
    Und hiermit wäre das Thema auch noch mal hochgeschubst, daß vielleicht noch jemand reinguckt mit einer Idee.



    LG, Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Wenn du das Eisensulfit (oder ist's Sulfat?) in Kristallform hast, sollte es länger haltbar sein.
    Ich bin allerdings auch nicht sicher, inwieweit die Reaktionen da bei der Gattung tatsächlich zielführend sind, das müsste ich mal selbst durchtesten...


    Aber die weiteren Merkmale (deutlich wollige Stielschüppchen und deutlich blauende Stielcortx im Basisbereich) sprechen schon für deine Vermutung.



    LG; Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Bei der Birkenrotkappe (= Heiderotkappe = Leccinum versipelle = Leccinum testaceoscabrum) ist die Hutfarbe nicht so intensiv, blasser und heller und die Stielschuppen sind gerade bei so jungen Exemplaren richtig deutlich schwarz.
    Das hier ist aus meiner Sicht ein ziemlich typische, junge Laubwaldrotkappe (= Eichenrotkappe = Leccinum quercinum = Leccinum aurantiacum s.orig.).



    LG; Pablo.

    SAlut!


    Die Erscheinungszeit ist bei Champignons - wie bei allen anderen Pilzen auch - bestenfalls ein nachrangiges Kriterium. Zur Vervollständigung eines Gesamtbildes ok, als Alleinstellungsmerkmal zur Bestimmung völlig unbrauchbar. ;)


    Die Champis gehören in die Gruppe um den Schiefknolligen udn den Dünnfleischigen Anisegerling (Agaricus essettei & Agaricus sylvicola), ausgehend von den relativ schmächtigen Fruchtkörpern und deutlichem Marzipangeruch in Verbindung mit deutlich gilbendem Fleisch überall.



    LG; Pablo.

    Hallo, Rainer!


    Rosa Lamellen sind bei der Art aber optional. Der heißt nur so, weil bei ganz alten fruchtkörpern die Lamellen in seltenen Fällen gelegentlich leicht rosa überhaucht sein können.
    Ist halt nur ein Name, wie zB Fichtensteinpilz, der ja so heißt weil er gelegentlich auch mit Fichten Mykorrhiza bilden kann, außer mit diversen anderen Laub- und Nadelbäumen. ;)



    LG; Pablo.